2019

2019 · 22. April 2019
Der bekannte Bienenforscher Dave Goulson warnt davor, dass sehr viele in großen Gartencentern gekaufte Pflanzen mit Pestiziden behandelt wurden. Und er lobt Kleingärten: Eine Studie zeige, dass die gesündesten und größten Bestäuber-Populationen in Schrebergärten leben. Sie sind offenbar wirklich gut fürs Insektenleben. Und Kleingärten bringen eine erstaunliche Menge Nahrung hervor, mehr als eine gleichgroße Acker-fläche. Hier der Bericht aus dem Berliner Kurier.
2019 · 22. April 2019
Was ist wichtiger für unsere Stadt? Neue Wohnungen auf Teufel komm raus oder City-Grün und gesünderes Stadtklima? Hier ein Bericht der Berliner Morgenpost.
2019 · 21. April 2019
Michael Matthei reicht das nicht. Dem Präsidenten des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde fehlt vom Senat die Sicherheit, dass am Ende nicht doch weitere Anlagen vor 2030 dem Bagger zum Opfer fallen. „Der Kleingartenentwicklungsplan ist nur ein Planwerk. Er hat nicht die rechtliche Verbindlichkeit, die zum dauerhaften Schutz der Gärten nötig wäre.“ Der Plan enthalte nur eine Behördenverbindlichkeit. Die könne jede folgende Landesregierung außer Kraft setzen, so Matthei. Er sieht...
2019 · 20. April 2019
„Wir haben noch mit den Schäden des letzten Dürresommers zu kämpfen“, sorgt sich Derk Ehlert. Der Wildtier- und Landschaftsexperte der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sagt: „Der Winter hat kaum etwas wett machen können. Nun treiben die Gehölze und brauchen dringend Bodenfeuchtigkeit.“ Das spüren auch Berlins Gärtner. „Wir müssen ordentlich gießen – anders geht es nicht“, berichtet Helmut van Heese vom Bezirksverband der Kleingärtner in Spandau. Hier...
2019 · 20. April 2019
Nach Senatsangaben soll Berlin 3.828.000 Einwohner im Jahr 2030 haben. Ende 2018 zählte Berlin jedoch bereits 3.748.000 Einwohner, war also nur noch 80.000 Einwohner von der Prognose für 2030 entfernt. Externe Berechnungen von Wirtschaftsforschungsinstituten nehmen für 2030 eine Einwohnerzahl von etwa vier Millionen an. Sollen deswegen jetzt noch mehr Kleingartenanlagen bebaut werden? Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.
2019 · 18. April 2019
In dem seit über vier Jahren anhaltenden Streit um eine Bebauung der Schmargendorfer Cornelsen-Wiese durch das Unternehmen Becker & Kries hat der BVV-Stadtentwicklungsausschuss am Mittwochabend eine Vorentscheidung getroffen. Mit den Stimmen der SPD- und FDP-Vertreter wurde das Bezirksamt mehrheitlich aufgefordert, den Bebauungsplanentwurf gemäß eines Kompromissmodells zu überarbeiten und anschließend der BVV vorzulegen. Ausschussmitglieder der CDU und Linken enthielten sich der...
2019 · 18. April 2019
Mit einem ökologisch bewirtschafteten Garten kann ein wichtiger Beitrag zum Erhalt von Tier- und Pflanzenarten geleistet werden. Je größer die Zahl und die Vielfalt an Nektar- und Pollenspendern, desto besser. Heimische Arten sind insofern eine gute Wahl, als viele Insekten sich evolutionär mit ihnen entwickelt haben und entsprechend auf sie spezialisiert und angewiesen sind. Ist der Garten vielfältig gestaltet, fühlen sich Insekten, Vögel, Igel, Eidechsen, Frösche und Kröten sowie...
2019 · 08. April 2019
Ein halbes Jahr lang beobachtete die BUND-Arbeitsgruppe „Strauchschutz“ die Gehölz-Pflegemaßnahmen in mehreren Parkanlagen der Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg und Neukölln. Die Bilanz: Entweder wurden Sträucher seit Jahren gar nicht gepflegt oder bei einem Großteil der Gehölze so unqualifiziert geschnitten, dass gärtnerisches Handwerk kaum und naturschutzfachliches Wissen erst gar nicht zu erkennen ist. Können wir uns angesichts des Artenrückgangs, wie er ja...
2019 · 05. April 2019
Schon über 3000 Nachtigallen leben In Berliner Parks und Gärten. Forscher vom Naturkunde-Museum wollen jetzt noch mehr über diesen Vogel erfahren, dessen Männchen über 2300 Strophen singen können: Wer am besten schluchzend pfeift, hat übrigens die besten Chancen bei den Frauen! Hilf mit, liefere Informationen über eine Smartphone App. Hier der Beitrag von Inforadio und Infos über den "Forschungsfall Nachtigall".
2019 · 05. April 2019
Städte sind wärmer als das Umland, weil im Sommer dort weniger Wasser verdunsten kann als auf dem Land. Zu diesem Schluss kommen Forscher nach der Analyse von Stadtklimadaten aus 60 US-amerikanischen Städten. Um «städtische Wärmeinseln» zu vermeiden und das Stadtklima zu verbessern, seien deshalb mehr Pflanzen und mehr unversiegelte Flächen nötig. Ob und wie stark Hitzeinseln in einer Stadt am Tag entstehen, hängt hauptsächlich von der Bodenfeuchte und der Vegetation ab. Hier der...

Mehr anzeigen