Klimawandel? Wie ernst es Berlin wirklich mit seinen Bäumen meint

61 gesunde und große Bäume waren 2018 entlang der Heerstraße gefällt worden, um einen Radweg zu sanieren – was schon Irrsinn genug war. Nun räumt die Verkehrsverwaltung auch noch ein: Es war ein "Planungsfehler", der Radweg wird jetzt gar nicht gebaut. Hier der Bericht von rbb24. Wann gibt´s eigentlich endlich vor Wahlen einen Test für jeden Politiker durch den IÜV (Intelligenz-Überwachungsverein) der am besten auch gleich Bodenhaftung und Verantwortungsbewusstsein checkt? 


Wie wär´s mit grünen Dächern für BVG-Wartehäuschen?

In der niederländischen Stadt Utrecht wurden die Dächer von über 300 Bushaltestellen bepflanzt – für Bienen und andere Insekten. Die Stadtverwaltung will damit ein grünes Zeichen setzen: gegen das Artensterben, gegen den Feinstaub, für besseres Klima und niedrigere Temperaturen in den Haltestellen. Hier der Bericht des Deutschlandfunks. Wäre doch auch eine tolle Idee für Berlin – hier betreibt die BVG allein 6452 Haltestellen für Busse…


Zukunftsthema grüne Stadt

„Es gibt gute Argumente, das Stadtgrün Berlins nicht nur zu erhalten, sondern noch zu erweitern.“ „Eine grüne Stadt trägt dazu bei, dem Klimawandel entgegenzuwirken.“ „Die Natur hilft entscheidend bei der Lebensqualität einer Stadt.“ Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.

 

 


Welches Insekt passt zu welcher Blüte?

Wusstes Du, dass Insekten recht wählerisch sind? Bei der Auswahl der Blüten hat jeder Krabbler seine Vorlieben: Die einen fliegen gerne flache, die anderen eher röhrenförmige Blüten an, für die nächsten Insekten spielt die Farbe eine wichtige Rolle - und dann gibt es noch die, denen der Duft der Pflanzen wichtig ist. Manche Blüten können sogar nur von bestimmten Insektenarten bestäubt werden. Hier dazu ein Bericht vom NABU.


Stromausfall in Schmargendorf

In Berlin-Schmargendorf war in rund 1400 Haushalten am Dienstagabend der Strom ausgefallen. Auch 159 Gewerbebetriebe waren von der Störung betroffen, sagte eine Vattenfall-Sprecherin. Betroffen waren mehrere Straßenzüge rund um die Davoser Straße und die Berkaer Straße im Wilmersdorfer Stadtteil Schmargendorf. Hier ein Bericht der BZ.


In den Gartenämtern fehlt es an Personal und fachlicher Qualität. Wie kann unser Grün geschützt werden?

Staatssekretär Stefan Tidow hat es kürzlich wohl zum ersten Mal so deutlich auf den Punkt gebracht: „In den Gartenämtern fehlt es im großen Stil an Personal aber auch an fachlicher Qualität.“ Für kundige Beobachter gilt dies aber nicht nur fürs Öffentliche Grün sondern fast flächendeckend. Die Senatskoalition muss diese fatale Situation überwinden und das Personal mit organisierter Weiterbildung unterstützen. So müssten Berlins Ressourcen genutzt und in einer „Akademie für naturnahes Gartenwesen“ (Arbeitstitel) Wissenschaft und Praxis zusammengeführt werden. Hier ein Bericht von umweltzoneberlin.de.


Ist Kleingartenbebauung Klassenkampf von oben?

„Kleingärtner sind oft Mieter, die auf kleinem Raum leben und ganz nebenbei noch die Biodiversität der Stadtnatur in Zeiten des Klimawandels und des Artensterbens bereichern. Das ist tatsächlich eine Klassenfrage: Wer Geld hat, gärtnert selbstverständlich auf dem eigenen Grundstück und nicht auf einer landeseigenen Parzelle. Es lohnt sich für Freiräume, für den öffentlichen Raum und für die unbestimmten Orte in einer Stadt in Zeiten der kapitalistischen Raumverwertung zu kämpfen. Das betrifft freie Ufer, Parks ohne Zäune, Wagenburgen und eben Kleingärten – jene Orte, die auf der roten Liste des Kapitals stehen, weil sie angeblich Platz verschwenden und man sie sich in Zeiten der akuten Wohnraummangellage nicht mehr leisten könne.“ Hier ein Beitrag von Stadtforscherin Katalin Gennburg (MdA).


Nebenan wird man ebenfalls 100: runder Geburtstag in "Kissingen"

Am Sonnabend, 17., und Sonntag, 18. August, begeht auch die Schmargendorfer Klein-gartenkolonie Kissingen ihr 100. Jubiläum. Die 400 Mitglieder des Vereins können ausge-lassen feiern, die weitere Existenz ihrer Kolonie steht auf einem soliden Fundament: Im Gegensatz zu vielen anderen Lauben-pieper-Parzellen der Stadt sind die 176 Kissingen-Gärten als Dauergrün im Flächennutzungsplan eingetragen. Und noch etwas macht die Kolonie besonders: Sie gehört nicht dem Landesverband an, ist ein eigenständiger Verein. Hier der Bericht aus der Berliner Woche.

 

 


Er weiß, wie gesund unsere Bäume sind: Berlins Waldschadensbeauftragter Berlins

Elmar Kilz ist Forstdirektor und der Waldschadens-beauftragte der Berliner Forsten. In diesem Amt ist er gerade unterwegs, überprüft, wie gesund unsere Bäume sind. An 42 ausgewählten, über GPS ermittelten Punkten werden jeweils 24 Bäume begutachtet. Für diese Aufgabe sind die Förster extra geschult, immer zu zweit nehmen sie einen Baum ins Visier. Die Daten fließen in den bundes-weiten Waldzustandsbericht, der Ende des Jahres erscheint. Der Bericht gibt Aufschluss über die Gesundheit und die Vitalität der Bäume, insbesondere nach dem Dürresommer 2018 und dem Frühjahr 2019, dass auch von Witterungsextremen wie Hitze und Trockenperioden geprägt war. Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost und ein Artikel aus dem Berliner Kurier.


Auch die Kolonie "Abendruh" in Lichterfelde feiert 100. Geburtstag


100 Jahre ist der Kleingartenverein mittlerweile im Fliederweg behei-matet. Und das wird in der Kolonie Abendruh gefeiert. Ein großes Fest mit Attraktionen, Künstlern und Feuerwerk erwartet die Besucher am Sonnabend, 10. August. Auch ein eigenes Kinderfest wird am Folgetag geboten.1000 Pächter verteilen sich auf die mittlerweile vier Kolonien. „Über die Jahre hat sich die Anlage rasant entwickelt“, erklärt der Vorsitzende des Kleingarten-vereins, Hans-Wolfgang Koch. Mittlerweile hat die größte Kolonie im Bezirk den Status einer Dauerkleingartenanlage, ist besonders geschützt. „Man kann uns also nicht so leicht von hier vertreiben“, so Koch. Hier der Bericht aus der Berliner Woche. Und noch ein Artikel aus der BZ.


SPD-Abteilung fordert Kleingartensicherung für ganz Berlin

Teile der Pankower SPD fordern ein Kleingartensicherungsgesetz für ganz Berlin. Die SPD-Abteilung Kollwitzplatz hat einen entsprechenden Antrag für den Landes-parteitag der SPD Berlin und die Kreisd-elegiertenversammlung Pankow eingereicht. Die Berliner SPD solle sich für ein solches Gesetz noch in dieser Legislaturperiode bis 2021 einsetzen, um die Kleingärten in Berlin dauerhaft zu schützen, heißt es darin. „Die kürzlich erfolgte Verlängerung der Bestandsgarantie bis 2030 reicht nicht aus, um die Kleingärten dauerhaft zu erhalten und den Pächterinnen und Pächtern langfristige Sicherheit zu geben.“ Es sei „eine Grundsatzentscheidung für das Kleingartenwesen insgesamt notwendig“. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.

Versorgungswerk kauft 253 Wohnungen des Maximilian Quartiers

Ein Vorhaben mit 253 Mietwohnungen im Berliner Maximilian Quartier in Charlotten-burg-Wilmersdorf ist verkauft. Verkäufer ist ein Joint Venture aus Investa Real Estate und Baywobau. Erwerber ist die Invest-ment-Plattform Luwin Real Estate Managers für ein deutsches Versorgungs-werk. Investa und Baywobau errichten die 18.200 m² Mietfläche und 150 Stellplätze für den Erwerber. Dieser als Bauteil B bezeichnete Abschnitt ist Teil eines Quartiers, das der Berliner Bauträger Groth angeschoben hatte.  Abschnitt A soll im Frühjahr kommenden Jahres begonnen werden. Hier der Bericht aus der Immobilienzeitung.


Im Brandenburgischen werden dringend Kleingärtner gesucht

Kleingärten werden immer hipper und immer mehr Menschen in Berlin wollen eine eigene Parzelle. Doch die Wartelisten der Kolonien sind lang, bis zu drei Jahre und mehr muss man sich gedulden. Anders sieht das in Branden-burg aus, wo Laubenpieper händeringend gesucht werden. Hier der Bericht von Inforadio aus der Prignitz - die Gegend liegt aller-dings nicht gleich um die Ecke.


Wie rechts sind deutsche Kleingärtner?

„Nur Kleingartenvereine und AfD-Sympathisanten hissen noch Schwarz-Rot-Gold!“, behauptet Ex-Verfassungsrichter Udo di Fabio in einem Gastbeitrag für die „NZZ“. Damit fällt der Jurist ein Pauschalurteil und wirft Kleingärtner in die rechte Ecke. Aber: Wie sieht es in Wirklichkeit aus? Besuch in Berlins Kleingartenanlage „Silberlinde“ in Berlin-Treptow und in der traditionsreichen Kleingärtner-Kolonie „Centrum Morgensonne“, 1912 von Bergleuten als „Schreberverein des Werksvereins Zeche Centrum“ in Wattenscheid (NRW) gegründet. Sie liegt mitten im Ruhrgebiet, hinter einer Lärmschutzwand an der Autobahn 40 – und natürlich hissen dort viele Kleingärtner Schwarz-Rot-Gold. Auch Hier der Bericht aus BILD.


Chemiefreie Kleingärten!

Unser Landesverband möchte Chemie aus unseren Kleingärten verbannen und Alternativen wie zum Beispiel Pflanzen-stärkungsmittel gezielter in den Kolonien einsetzen. So schützen wir nicht nur uns, sondern auch die Flora und Fauna. Artenreichtum in unseren Kleingärten sollten wir weiter ausbauen, so dass der Arten-schwund gestoppt werden kann. Für die Umsetzung sind jetzt die Bezirks- und Siedlerverbände aufgerufen, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen um ein generelles Verbot von Unkrautvernichtungsmitteln (Herbizide) in ihren Kleingartenanlagen durchzusetzen. Diese sollte über eine Ergänzung der Gartenordung und/oder des Unterpachtvertrages erfolgen, wenn es nicht schon geschehen ist. Hier der Bericht.


12. August, 17 Uhr: Diskussion auf der Cornelsenwiese

Erhalten oder bebauen? Am nächsten Montag treffen sich Anwohner, Naturschützer und Politiker auf der Schmargendorfer Cornelsenwiese an der Wiesbadener Straße. Sie wollen über die Zukunft des Grüngürtels diskutieren und für deren Erhalt demonstrieren. Hier der Artikel aus der Berliner Woche. Wir hatten hier schon am 31. Juli berichtet.


Schöne Idee: Kleingärtner retten Litfaßsäulen

Sie waren Berliner Kulturgut, mussten in den vergangenen Monaten trotzdem weichen: Der Senat gab fast alle der rund 2500 Litfaßsäulen zum Abriss frei, weil ein neuer Betreiber stattdessen seine eigenen Werbeträger aufstellen wollte. Aber fünf Säulen sind der Verschrottung entgangen – dafür seien sie zu schade, befanden Kleingärtner der Anlage Bornholm in Prenzlauer Berg. Also verhandelten sie mit dem früheren Betreiber, der Firma Wall, boten an, die Anschlagsäulen zu übernehmen. Jetzt stehen sie tatsächlich im Reich der Laubenpieper. Und dienen dort als neue Boten der Kampagne „Da wächst was“, einem Projekt zum Erhalt von sozial genutzten Grünflächen in der wachsenden Stadt. Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost.


Wie wächst ein Kleingärtner mit seiner Parzelle zusammen?

Xenia, die Autorin des bekannten Gartenblogs berlingarten. Glück auf Grün., hat ihre Parzelle in der Schmargendorfer Kleingartenkolonie „Oeynhausen“. Sie beschreibt in ihrem neuen Beitrag, wie sie an ihr Gärtchen gelangte, wie sich beide aneinander gewöhnten und zusammen wuchsen. Hier ihr Bericht - wie immer mit wunderschönen Fotos.


Berliner Lauben als neues Wohnmodell?

Taz-Redakteur Paul Wrusch vertrat vergangene Woche die These, dass Kleingärten zugunsten von Wohnungen enteignet werden sollen. Die frühere taz-Autorin Niña Boschmannn war eine von vielen LeserInnen, die in einem Brief dagegen protestierten. Hier schreibt sie nun eine „Gegenthese“. Sie ist gegen Enteignung, will Berlins Lauben zum Wohnen freigeben lassen – und schreibt leider auch aus einem recht einseitigen Möchtegern-Blickwinkel. Hier der Bericht aus der taz.


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Berlins Kleingärten: bedroht - aber unverzichtbar!

Platzverschwendung oder doch wertvolle Klimagärten? Kleingärten sind bedroht, aber unverzichtbar! Auch Berlins Umweltsenatorin Regine Günther behauptet in diesem Beitrag: "Kleingärten sind wahre Kleinode für uns!" Und eine Stadtsoziologin meint: Das deutsche Kleingartenwesen ist nicht gefährdet. Kleingärten werden so viel Bedeutung haben, dass man sie einfach braucht!“ Hier der Bericht aus den ARD-Tagesthemen.


Was tun, wenn sich eine Fledermaus in Deine Wohnung verirrt?

Zwischen Mai und August ziehen Fledermausweibchen gemeinsam in so genannten Wochenstuben ihre Jungen groß. Die „flüggen“ Jungtiere verlassen im Spätsommer die heimische Stube. Auf der Suche nach Tagesverstecken flattern die unerfahrenen Jungtiere auch mal durch geöffnete Fenster in Wohnungen ein. Was man dann tut – hier die NABU-Tipps aus der Berliner Woche. Und eine tolle NABU-Übersicht der einheimischen Fledermäuse mit Bildern und zum Anhören.


Eindeutiges Votum: 100 Prozent gegen den Abriss von Berlins Kleingärten!

Ende Juli hatte Inforadio seine Hörer gebeten, sich per Smart-phone Messenger an der Umfrage zu beteiligen: "Sollen Kleingärten aufgegeben werden, um neue Wohnungen zu bauen?" Das Ergebnis fiel eindeutig pro Parzellen aus. Alle Teilnehmer waren sich einig: Es sollen keine Klein-gärten für Wohnungsbau geopfert werden! Es gab nicht eine einzige Stimme, die sich für den Bau von Wohnungen auf den Flächen aussprach!
Als Gründe für den Grünerhalt wurden vor allem genannt: Die klimatisierende, abkühlende Wirkung. Die Verbesserung der Luftqualität. Der Lebensraum für Insekten, Vögel, Lurche, Säugetiere. Der Naherholungswert. Hier der Bericht von Inforadio.


Glückwunsch! Die Kolonie Friedrichshall wird 100 Jahre alt!

Sie ist so alt wie die erste deutsche Kleingartenverordnung: Die Schmargendorfer Kleingarten-kolonie Friedrichshall wird 100 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch! Ab 15 Uhr gibt´s am 17. August Kuchenbuffet. Um 16 Uhr beginnt der offizielle Teil mit Gästen aus Politik und Kleingartenwesen. Ab 16:30 Uhr wird der Grill angeheizt und um 17 Uhr soll das bunte Festprogramm starten. Der größte Wunsch der Laubenpieper zu ihrem tollen Jubiläum: Rechtssicherheit für den Erhalt des wichtigen Grüns! Hier ein Beitrag aus der „Berliner Woche“. 


Und wieder geht´s um die Cornelsenwiese

„Einladung für Begehung & Diskussion: Kieznahes Stadtgrün schützen - Cornelsenwiese entwickeln!“ Unter diesem Motto lädt die Links-Fraktion der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf am 12. August zu 17:00 zum Ortstermin auf die Schmargendorfer Cornelsenwiese, um zu erörtern, „wie wir die Cornelsenwiese als öffentliche Grünfläche erhalten und auf den benachbarten Flächen dringend benötigten und leistbaren Wohnraum schaffen können“. Die Links-Fraktion hat ja inzwischen ihre Meinung zur Cornelsenwiese geändert. Hier der Text der Einladung und nachfolgend ein Flyer betroffener Bürger:

 


100 Jahre Kleingartenverordnung

"Ob mit Deutschlandfähnchen und Gartenzwerg oder als gemeinschaftliche Urban Gardening Kommune junger Familien - Kleingartenkolonien sind ein fester Bestandteil Berlins." Die Idee der parzellierten Naherholung prägt das Bild der Hauptstadt in Pankow und Tempelhof, genauso wie in Charlottenburg und Neukölln. Vor 100 Jahren, am 31. Juli 1019 wurde die erste deutsche Kleingartenordnung verabschiedet. Hier der Bericht von rbb24.


"60.000 Kleingärtner behindern Millionen - das kann nicht sein"

Und wieder darf Bau-Lobbyist Arne Piepgras seine Ideen verbreiten, alle Berliner Kleingärten bebauen zu lassen. Er will „Gartenstädte statt Gartenzwerge“! Und er behauptet: "All meine Gespräche mit den Kleingärtnern waren außerordentlich positiv. Man muss sie nur mal richtig ansprechen und nicht sagen: "Wir schreddern jetzt eure Gärten weg und Ihr kriegt hier ein paar Hundert Euro Abfindung und dann könnt Ihr gehen." Hier der Bericht von rbb24.


Berlin ist Deutschlands Hot Spot!

Berlin war im Juli mit 20,0 °C (18,3 °C) das wärmste Bundesland bei nur gut 40 l/m² (53 l/m²) Regen und rund 220 Sonnenstunden (224 Stunden), meldet der Deutsche Wetterdienst. (In Klammern jeweils die vieljährigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode). Angesichts der gnadenlosen Hitze, die dabei zum Monatsende in Deutschland herrschte und dem immer noch vorhandenen großen Niederschlagsdefizit aus dem Vorjahr, nahm die Dürre in vielen Gebieten unseres Landes katastrophale Ausmaße an. Hier die Mitteilung des DWD.


Kleingärten sind Berlins Kühlschränke

Die Zunahme von Wetterextremen wird sich vor allem in den Städten bemerkbar machen. Mit der „Klimaanpassung“ sollen die negativen Folgen des Klimawandels begrenzt werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei Kleingärten, die u.a. aufgrund ihrer räumlichen Verteilung als „Kühlschränke“ die Temperaturen in den Städten spürbar absenken können. Dr. Fritz Reusswig (Foto) vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat sich mit der Bedeutung von Kleingärten für die Klimaanpassung beschäftigt. Hier das Interview von Sören Keller aus dem „Gartenfreund“.


Wo leben in Berlin Ringelnattern?

Trotz steigender Einwohnerzahl und zunehmender Bebauung naturbelassener Flächen nehmen Beobachtungen einiger Tierarten zu. Der NABU Berlin sammelt Informationen über Funde, um ihre Zahl in Berlin abzuschätzen. Der NABU bittet jetzt darum, Beobachtungen und Funde der Ringelnatter zu melden. Hier der Aufruf.


Klimawandel: Wenn sich Blüte und Bestäuber verpassen

Blüten versorgen Biene und Co mit Nektar und Pollen – als Gegenleistung werden sie bestäubt: Diese Win-Win-Beziehung zwischen Blütenpflanzen und ihren Bestäubern funktioniert allerdings nur, wenn die Insekten zur Blütezeit auch schon aktiv sind. Wie Forscher nun berichten, könnte der Klimawandel dieses System in einigen Fällen stören: Die Erwärmung kann die Entwicklung der Blüte und der Insekten ungleichmäßig verschieben und dadurch die Partner zeitlich voneinander trennen. Dies zeigen zwei Biologinnen am Beispiel der Partnerschaft der Küchenschelle und zweier an sie angepasster Wildbienenarten:  Gehörnte Mauerbiene und Rote Mauerbiene, die auch bei uns in den Schmargendorfer Kolonien leben. Hier der Bericht aus natur.de.


Wie dicht darf man dem Nachbarn ans Grundstück rücken?

Der Ast von Nachbars Hausbaum hängt über meinen Gartenzaun, seine Hecke steht genau auf der Grenze und sein Geräteschuppen verschattet meinen Lieblingsplatz – all das kann zum Streit unter Gartennachbarn führen. Deshalb ist es gut, wenn man sich vorher informiert was erlaubt ist und was nicht. Hier ein paar Tipps von rbb-Gartenzeit.


So staubtrocken sind unsere Böden


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Damit es im Notfall schneller geht

Neue Hinweistafeln sollen den Rettungskräften die Einsätze in den Kleingartenanlagen Düsseldorfs erleichtern. 6.600 Parzellen gibt es in den 70 städtischen Kleingartenanlagen. In Gerresheim wurde nun in der Anlage „Am Balderberg“ das Projekt gestartet. Gartenamt und Feuerwehr erarbeiten ein Rettungswege-Leitsystem für die Kleingartenanlagen der Stadt, um Einsatzkräften im Notfall schnelle Orientierung zu ermöglichen. Wäre das nicht vielleicht auch etwas für Berliner Kolonien wie „Friedrichshall“ und „Oeynhausen“ in Schmargendorf? Hier der Bericht aus report-D.


Wie möchte unser Grün jetzt gewässert werden?

 

Wie und zu welcher Tageszeit gießt man bei dieser Hitze am besten Rasen, Kübelpflanzen oder Geranien? Halten Gefäße aus Kunststoff besser die Feuchtigkeit als solche aus Terrakotta? Und welche Bäume eignen sich im Garten gut als Schatten-spender? Hier die Tipps aus dem Tagesspiegel.

Haben wir in Berliner Sommern bald bis zu 46 Grad?

Hitzewellen wie momentan wird es nach Ansicht von Klimaforschern künftig häufiger in Deutschland geben. „Ob es immer neue Rekordwerte werden oder wir einfach häufiger an diese Rekordmarken herankommen, ist aber noch ein bisschen unklar“, sagt die Direktorin des Climate Service Center Germany in Hamburg, Daniela Jacob. „Wenn man den regionalen Klimamodellen Glauben schenkt, dann können zur Mitte des Jahrhunderts auch Temperaturen bis zu 46 Grad kommen.“ Ballungszentren seien besonders betroffen. „In den Städten, insbesondere in denen mit dichter Bebauung, wenig Grün und wenig Frischluftschneisen, gibt es den sogenannten Wärmeinseleffekt. Dort müssen sie damit rechnen, dass es noch einmal bis zu vier Grad wärmer sein kann im Tagesmaximum als im Umland“, sagt Jacob. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


"Enteignet die Kleingärtner, um Wohnungen zu bauen!"

„Bebaut alle Kleingärten! Heute hat sich diese Form von Kleinsteigentum erledigt. Der Schrebergarten ist verstaubte Bundesrepu­blik, ist Spießertum und Egoismus. Ist Abschottung gegen Fremde, Angst vor Veränderung und überhaupt auch oft rechts, bedenkt man die zahlreichen verwitterten Deutschlandflaggen, die über fast jeder Gartenkolonie wehen. Wer Natur und Erholung in der Stadt will, soll in den Park gehen.“ Nein, das ist keine Satire, der Schreiber der taz scheint seine Zeilen ernst zu meinen. Hier sein Text. Lesenswert sind die Kommentare dazu.


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Cornelsenwiese: "Drohkulisse wie bei der Kleingartenkolonie Oeynhausen"

Die Linksfraktion der Linken in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf scheint sich zum Grünerhalt im Bezirk durchgerungen zu haben. Nickten sie erst noch die Vernichtung des Olivaer Platzes mit ab und enthielten sie sich bei einer Abstimmung zur Rettung der Schmargendorfer Cornelsenwiese noch teilweise, scheinen sie jetzt ihre Linie gefunden zu haben. Behauptet jedenfalls ihr Fraktionschef Niklas Schenker im Interview mit der Berliner Woche.


Gibt´s noch genug Wasser für Berlins Kleingärten?

Trockenheit, leere Wassertonnen. Und der Wasserdruck sinkt oft, wenn alle Kleingärtner gleichzeitig sprengen. Auch in Berlin gibt´s zeitweilig schon Probleme mit ausreichend Nass. Hier ein Beitrag von inforadio.


Haben wir in Berlin bereits zu viele Bienenvölker?

Das Imkern in der Stadt erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit in Berlin, besonders in Pankow: Auf einen Quadratkilometer kommen hier nach Zahlen der Senatsverwaltung für Umwelt  23 Bienenvölker. Laut diesen Angaben, für die allerdings Daten aus Reinickendorf und Tempelhof-Schöneberg noch fehlten, ist Pankow damit Berlins absoluter Spitzenreiter. Bienenstöcke mitten in der Stadt, auf dem Balkon oder dem Hausdach – alles kein Problem? Nicht ganz, sagt Wolfgang Baum. Er ist Vorstand des Pankower Imkervereins und der Mann, den die Menschen rufen, wenn mal wieder ungewollt ein Bienenschwarm im Bezirk unterwegs ist. Hier der Bericht der Prenzlauer Berg-Nachrichten.


Warum jetzt so viele Hummeln sterben

Unter Linden fanden sich zur Blütezeit viele tote Hummeln, ein regelrechtes Massensterben. Forscher standen lange vor einem Rätsel. Nun scheint fest zu stehen, warum die Insekten nicht überleben. Der Grund ist Nahrungsmangel im Hochsommer. Hier der Bericht des Tagesspiegel.


Was der Landesverband Berlin der Gartenfreunde zum Entwurf der Charta für das Berliner Stadtgrün zu sagen hat

Die Charta Stadtgrün soll zu einer Selbstverpflichtung des Landes Berlin für den Umgang mit dem Stadtgrün werden. Nach der Bürgerbeteiligung soll die Charta final vom Senat, dem Rat der Bürgermeister und dem Abgeordnetenhaus beschlossen werden. Deshalb ist es wichtig, uns in die Diskussion einzubringen. Für den Landesverband bedeutet das, Widersprüche zum Kleingartenentwicklungsplan kritisch zu hinterfragen und Forderungen, wenn nötig, deutlich zu wiederholen. Sich einbringen heißt aber auch, dass jeder Gartenverein und alle Kleingärtner aktiv ihre Kleingartenanlagen so gestalten, dass in Zukunft mehr Mitmenschen in Naturerlebnis- und Nutzungsmöglichkeiten eingebunden werden. Hier der Beitrag des Präsidenten Michael Matthei.


Dürfen in Kleingärten keine Wildwiesen wachsen?

Darf ein Kleingarten wirklich kein Biotop sein? Darf ein umweltgerechter Kleingärtner tatsächlich keine Wildwiese anlegen, die als Weide für Bienen- und Insekten dient? Ist das wirklich noch zeitgemäß? Hier der Bericht aus MOZ.de.


Bitte Hecken und Sträucher noch nicht schneiden!

Alle Gartenbesitzer sollten sich noch gut vier Wochen mit dem Hecken- und Strauchschnitt gedulden. Bis Ende Juli brüten viele Singvögel im Schutz des dichten Blattwerks in Gärten und Parkanlagen. Auch wenn schonende Form- oder Zuwachsschnitte an Hecken „erlaubt“ sind, stellen sie für brütende Vögel eine Gefahr dar. Bei Störungen kann es passieren, dass Bruten aufgegeben oder Jungvögel verlassen werden. Beutegreifer können außerdem viel leichter an die Nester mit den Jungvögeln gelangen, wenn schützende Zweige weggeschnitten werden. Hier der Bericht vom NABU.


Immobilienentwickler vs Kleingärtner

In Berlin sind Wohnungen knapp, die Mietpreise explodieren. Da liegt es für viele Immobilienentwickler nahe, die tausenden Kleingärten bebauen zu wollen. Doch die Besitzer der Parzellen wehren sich. Hier der Bericht aus faz.net.


Bäume sind der effektivste Klimaschutz!

Mehr Bäume auf der Erde könnten den Klimawandel effektiver bekämpfen als bislang gedacht. Das zeigt eine Studie der Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Der Klimawandel kann danach durch nichts so effektiv bekämpft werden wie durch Aufforstung. Bäume zu pflanzen habe das Potenzial, zwei Drittel der bislang von Menschen verursachten klimaschädlichen CO2-Emissionen aufzunehmen. Hier der Bericht der Tagesschau.


Bekommen wir jetzt nur noch Sommer mit über 40 Grad?

Der Juni brachte in Berlin und anderswo in Deutschland die höchsten je in diesem Monat gemessenen Temperaturen. Welchen Anteil der Klimawandel an solchen Ereignissen hat, gilt als umstritten. Die deutsche Physikerin Friederike Otto (Foto) von der Universität Oxford allerdings ist sich sicher: Sie kann genau das berechnen - und auch die Wahrscheinlichkeit von mehr Extremwetterereignissen in der Zukunft. Und sie sagt: Wir werden künftig auch in Deutschland wahrscheinlich jeden Sommer Temperaturen von über 40 Grad erleben. Dabei ist gerade in Deutschland die Infrastruktur nicht für Temperaturen über 40 Grad ausgelegt. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Deshalb sind unsere Kleingärten auch besonders für junge Berliner wichtig

Wie wichtig Klimaschutz ist, haben viele Kinder und Jugendliche offensichtlich begriffen, wie wir jeden Freitag aufs Neue erleben können, wenn Kinder und Jugendliche für den Klimaschutz streiken. Der Erhalt des Berliner Stadtgrüns und der Kleingärten als Teil des Ganzen, ist auch ein wichtiger und notwendiger Baustein gegen den Klimawandel. Der Verteilungskampf um das Berliner Stadtgrün läuft auf Hochtouren. Hier die Immobilienspekulanten und Bauherren, dort die Politik und dazwischen die Kleingärtner und Kleingärtnerinnen. Warum gerade Kleingärten für Berlins jüngste Generation so wichtig sind, erläutert Oliver Gellert (Foto), Landesjugendleiter der Schreberjugend Berlin. Hier der Bericht aus dem "Gartenfreund".


Warum in der Schweiz Schotter-Gärten verboten werden sollen

Die Verschotterung von ehemaligen Grünflächen, Vor- und Kleingärten oder auch öffentlichen Arealen hat in letzter Zeit erheblich zugenommen. Als Begründung für diesen Schottergartenboom werden die Pflegeleichtigkeit und der kostengünstige Unterhalt angegeben. Diese „versteinerten“ Gärten bedeuten aber eine ökologische und ästhetische Verarmung und verstärken die Sommerhitze in den Siedlungsgebieten. Schottergärten sind aus Sicht der Biodiversität mit versiegelten Böden gleichzusetzen. Hier der Bericht von Naturschutz.ch.


Lecker und gesund: ein Salat aus Wildkräutern

Brennessel, Löwenzahn, Giersch, Zitronenmelisse oder Pfefferminze - diese Wildkräuter wachsen in jedem Garten und schmecken nicht nur den Insekten. Für uns Menschen sind sie mit einigen Beeren ebenfalls ein echtes Superfood, denn in ihnen stecken viele gute Inhaltsstoffe. Also: Ran an die Salatschüssel! Hier der Bericht mit Rezept vom NABU.


Probleme mit Berlins Kleingärten-Fäkalien

Seit 2018 gibt es eine Notlage bei der Entsorgung von Fäkalien aus Berlins Kleingärten. Um die Situation zu entschärfen und die Fahrzeiten kürzer zu gestalten, öffneten die Berliner Wasserwerke Pumpwerke in Heiligensee. Die erst vor wenigen Wochen in Betrieb genommene Fäkalien-Einleitstelle wird aber nach heftigen Anwohner-Protesten wieder aufgegeben. Demnach wird bereits ein Ersatzstandort in einem Wittenauer Industriegebiet für den täglichen Einsatz vorbereitet. Dieser soll ab Ende Juli die stinkende Fracht aufnehmen, die von abflusslosen Sammelgruben von Grundbesitzern und Kleingärtnern stammt. Hier der Bericht der BZ.


Wildblumenwiese: gute Idee, schickes Schild - und dann?

Was Stadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne!?) unter dem Stichwort Umwelt anpackt, funktioniert viel zu oft nicht. Schlimmstes Beispiel: die Verödung des Olivaer Platzes. Hier ist ein weiteres: An der Ecke Cuno- / Forckenbeckstraße soll (wie auch an deren Stellen in Charlottenburg-Wilmersdorf) ein Lebensraum für Bienen entstehen, eine Wildblumenwiese. Das schicke Hinweisschild steht, das "Bienen-Paradies" gleicht aber einem trostlosen Acker. "Das, was dort vorher stand, war Unkraut und für Bienen nicht attraktiv", lässt sich der Baustadtrat in der "Berliner Woche" zitieren, " die Wildblumenwiese wird jetzt erst gesät." Aha - vielleicht ein wenig spät und heiß? Da sind wir alle gespannt, wer dort fleißig wässert und was Bienen da in den nächsten Wochen vorfinden.


Gutachten bekräftigt: Keine Bebauung der Cornelsenwiese!

Die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz e.V. hat jetzt ihr Gutachten zur geplanten Bebauung der Cornelsenwiese veröffentlicht. Darin wird der vorgelegte Bebauungsplan in seiner jetzigen Form abgelehnt und empfohlen, auf eine Bebauung der Schmargendorfer Wiese zu verzichten und diese in die Hand des Bezirks als öffentliche Grünanlage zu überführen. Der Schluss-folgerung, dass der – von der BVV mehrheitlich bereits abgelehnte – Bebauungsplan dem erfolgreichen Bürgerbegehren von 2016 zum Erhalt von Grünflächen im Bezirk mit mehr als 16.000 Unterstützer widerspricht und juristisch anfechtbar sein wird, teilt nun auch die Linksfraktion. Hier der Bericht der Berliner Woche.


Keine Garantie für versprochene Kleingarten-Ersatzflächen

Für die im Soziale-Infrastruktur Konzept (SIKo) aufgeführten Kleingartenkolonien, die in den kommenden Jahren abgerissen werden sollen, gibt es bisher nur zwei geeignete Ersatzflächen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. „Es kann nicht sichergestellt werden, dass es eine vollständige Kompensation geben wird, da durch die wachsende Stadt vielfältige Konkurrenzen um die wenigen verfügbaren Flächen entstehen und Prioritäten gesetzt werden müssen“, so der Baustadtrat. Das Bezirksamt sei aber bemüht, weitere Ersatzflächen zu finden. Hier der Bericht der Berliner Woche.


So bedroht die Hitze unsere Stadtvögel, vor allem Gebäudebrüter

Unter der Hitze der vergangenen Tage haben nicht nur viele Menschen gelitten, auch die Vögel nahmen die Temperaturen von über 38 Grad mit. Das betrifft in besonderem Maße die sogenannten Gebäudebrüter, die an Hauswänden ihre Nester bauen. Gefährdet sind sie der der extremen Hitze vor allem, wenn sie sich direkt unterm Dach ansiedeln. Die Jungvögel springen dann teilweise zu früh aus dem Nest, weil sie die Hitze nicht mehr aushalten. Hier geht´s zum Bericht aus dem Tagesspiegel.


Natur-Apps vom NABU

 

Ist das jetzt ein Feld- oder Hausspatz? Und wie heißt doch gleich die Libelle, die dort über der Blüte helikoptert?  Mit Apps bieten sich dem Handybesitzer unzählige Programme, die er überall nutzen kann, auch ohne am heimischen Computer zu sitzen. So bietet beispielsweise der NABU Programme, um Vögel oder Insekten bestimmen zu können. Mit der automatischen Fotoerkennung wird das Bestimmen der Sechsbeiner sogar kinderleicht. Hier der Beitrag des NABU.


Wie überleben unsere Vögel diese Hitze?

In der stärksten Mittagshitze ziehen sich Vögel an schattige Plätze in Bäumen und Büschen zurück, um der direkten Sonnenstrahlung zu entgehen. Auch deshalb ist es so wichtig, für heimisches Grün im Garten zu sorgen. Amseln oder Rabenkrähen sitzen häufig mit weit geöffnetem Schnabel da und atmen schnell ein- und aus, ähnlich wie hechelnde Hunde. Das ist das so genannte Kehlsackhecheln, ein besonderes Verfahren zur Wärmeabgabe. Und sie alle brauchen frisches Wasser. Hier der NABU-Bericht.


Der "grüne" Stadtrat bettelt um Grüngeld

Und dieser Stadtrat, der den Olivaer Platz zur Wüste verkommen, dort viele Altbäume, Stauden und Sträucher vernichten, der die Platz-Ruine einzäunen ließ und damit verhinderte, dass 2018 wenigstens die Rest-Bäume gewässert werden konnten, dieser Stadtrat beklagt jetzt die aktuellen Baumleichen dort als Trockenschäden des letzten Jahres. Hier der Bericht der Abendschau (ab etwa Minute 04:50).


Der Bauboom heizt die Städte auf. Stadtplaner sollten das mitbedenken.

Die Verdichtung ist tatsächlich eine Herausforderung: Brachflächen werden bebaut, Grünstreifen verschwinden, etwa entlang von Gleisanlagen oder dort, wo Schrebergärten durch Wohnblocks ersetzt werden. So kann die frische Luft nicht mehr zirkulieren. Durch den Bauboom heizen sich die Städte auf. Die Stadtplaner sollten das mitbedenken. Besonders der Großraum Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt, und im Westen die Gegenden entlang des Rheingrabens werden häufiger solche Hitzephasen erleben. In diesen Regionen ist es jetzt schon im Sommer besonders warm. Hier der Bericht aus Zeit-online.


Alte Birnen-Sorten sind besser an Trockenheit angepasst

Viele der alten Obstsorten kämen besser klar mit Trockenheit und Hitze als neu gezüchtete Obstsorten. Wenn man alte Sorten erhält, auf Vielfalt setzt, könne man auf den Klimawandel reagieren, sagen Experten. Alte Sorten waren gerade auch – insbesondere in den Streuobst-wiesen – an trockenere Orte angepasst. Und wenn wir jetzt vom Klimawandel reden und es vielleicht trockener wird, dann können wir diese Eigenschaften sehr gut gebrauchen. Und deshalb sind alte Sorten eine Art Rückversicherung für uns, für bestimmte Eventualitäten – wo wir noch gar nicht wissen, ob sie eintreten. Hier der Bericht vom Deutschlandfunk.


Jetzt schwärmen die Bienen

Herrenlose Bienenvölker besetzen derzeit Ampeln, Balkone oder Fenster. Es ist Schwarmzeit – auch in Berlin haben Imker alle Hände voll zu tun. „Wir haben inzwischen etwa 10.000 Bienenvölker in der Stadt“, sagt Benedikt Polaczek, der Vorsitzende des Berliner Imkerverbandes. Das Schwärmen sei ein ganz natürlicher Prozess. Doch die meisten Imker versuchten ihn zu verhindern, damit ihnen kein Honig verloren geht. Man muss den Großteil des Schwarm-Volkes möglichst mit Königin einfangen, die restlichen Bienen fliegen in der Regel hinterher. Auch fürchten müsse man sich nicht, denn die Schwärme hätten keinen Honig und somit auch nichts zu verteidigen. Hier der ganze Bericht aus dem Tagesspiegel.


Tag der Architektur: Führungen durchs Maximilians Quartier

Am letzten Juniwochenende, dem 29. und 30. Juni, findet der Tag der Architektur in Berlin statt. Die teilnehmenden Berliner Projekte sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Die Veranstaltungen im Rahmen des Events sind kostenlos. In Berlin nehmen beinahe 100 Projekte am Tag der Architektur teil. Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner stellen persönlich ihre neuesten Projekte vor. In Schmargendorf wird durch das neu entstehende Stadtquartier "Maximilians Quartier" geführt: Samstag um 10:00 und 12:00 Uhr, Treffpunkt: Container Forckenbeckstraße. Hier der Bericht der Morgenpost und ein Hinweis der Architektenkammer.


Wie funktioniert unser Körper in einer Hitzewelle?

Kaum etwas reguliert der Körper strenger als seinen Wärmehaushalt. Die Körperkern-temperatur, also jene der inneren Organe und des Gehirns, muss konstant gehalten werden. Schon bei 38 statt 37 Grad leidet etwa die Leistungsfähigkeit des Gehirns deutlich. Stoffwechselvorgänge laufen dann auch langsamer ab. Falls die Temperatur weiter steigt, können manche von ihnen ganz zum Erliegen kommen. Eine Hitzewelle, wie sie bevorsteht, verlangt dem Körper alles ab. Doch zumindest ist der Mensch eines der an Hitze bestangepassten Tiere überhaupt. Wie wir unseren Körper bei extremer Hitze am besten schützen – hier geht´s zum Beitrag aus dem Tagesspiegel.


Auch Schmetterlinge lieben naturnahe Gärten

Ein naturnah bewirtschafteter Garten kann einiges mit dazu beitragen, für viele Falterarten einen Lebensraum zu schaffen. Werden Wildkräuter zugelassen und der Garten vielseitig gestaltet, kommen die Schmetterlinge von ganz allein. Korb- und Doldenblütler sind bei den meisten Schmetterlingsarten eine beliebte Nektarpflanze und für ihre Raupen eine ergiebige Futterquelle. Aber auch viele heimische Gehölze spielen für viele Schmetterlingsarten eine wichtige Rolle. Hier der NABU-Bericht.


Ehrenamtspreis für den Friedrichshaller Kleingärtner Axel

Axel Neukum engagiert sich für Senioren und wurde soeben mit dem Ehrenamtspreis des Bezirks ausgezeichnet. Auf Vorschlag der Leiterin des Seniorenclubs an der Herthastraße wurde Neukum jetzt von Sozialstadtrat Detlef Wagner (CDU), BVV-Vorsteherin Annegret Hansen (SPD) und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Dieter Gröhler mit dem Ehrenamtspreis des Bezirks ausgezeichnet. Die Jury lobt, „durch seine positive Ausstrahlung und Geduld, gerade im Umgang mit älteren Menschen“ sei Neukum „ein sehr beliebter Kursleiter, der es gut versteht, Menschen unterschiedlichen Wissensstandes und Alters zu einer homogenen Gruppe zusammen zu führen“. Hier der Beitrag aus Tagesspiegel Leute.


Mischkultur und Fruchtfolge in Deinem Beet

Wenn Pflanzen nicht richtig wachsen wollen, die Blüte ausbleibt, die Ernte mager ausfällt und sich Krankheiten und Schädlinge breitmachen, liegt es häufig an einem müden Boden. Um diesem Phänomen vorzubeugen, gibt es uralte Methoden: Mischkultur und Fruchtfolge. Denn Abwechslung im Beet hält Pflanzen gesund und stark. Und verschieden-artige Pflanzen helfen sich gegenseitig. So stoßen etwa Duftstoffe Fressfeinde ab. Setzen wir also beispielsweise Kopfsalat neben Fenchel oder Kartoffeln neben Studentenblumen, bleiben die Schädlinge fern. Hier der Bericht vom NABU.


Weniger mähen, um Lebensraum und Nahrung für Insekten zu schaffen

Das neugegründete Projekt „Blühender Campus“ setzt sich für mehr Artenvielfalt auf den Grünflächen der Freien Universität in Dahlem ein, will Wiesen weniger mähen. Mit dem Wiesenschnitt verlieren Insekten Jahr für Jahr ihre Futterquellen. Zu frühes und häufiges Mähen verhindere, dass die Kräuter im Rasen zur Blüte gelangten. Auf einem kurz gehaltenen Rasen fänden Insekten kein Futter, keine Nistmöglichkeiten und keine Überwinterungsplätze. Blütenreiche Wildkräuterflächen dagegen fördern auch das Überleben der 300 in Berlin lebenden, zur Hälfte vom Aussterben bedrohten Wildbienenarten. Idealerweise solle vom frühen Frühling bis in den Spätherbst immer etwas blühen. Hier die FU-Mitteilung und ein ähnlicher Bericht von heise.de


Das brachte die zweite Online-Befragung zur Charta für unser Stadtgrün

Vom 14. Mai 2019 bis zum 11. Juni 2019 fand die zweite Online-Beteiligungsphase zur Charta für das Berliner Stadtgrün statt. Neunzig Prozent der Befragten geben an, dass für sie die Sicherung des Berliner Stadtgrüns am wichtigsten ist und nur 4 Prozent sind der Meinung, dass Wohnungsbau zur Not auch auf Kosten von Grünanlagen vorangetrieben werden muss. Damit erteilen die Befragten dem Senat einen eindeutigen Auftrag: Wohnungsbau und Grüne Infrastruktur dürfen nicht gegeneinander ausgespielt, sondern müssen in Einklang gebracht werden! Die Teilnehmer forderten außerdem mehr Wildblumenwiesen, heimische Sträucher und klimaangepasste Neupflanzungen in Parkanlagen. Eine Übersicht der Umfrage-Ergebnisse findest Du hier.


Kleingärtner in Angst vor Diebesbanden

Schon seit April wird immer wieder in Tempelhofer Lauben eingebrochen. Bereits rund 50 Gartenfreunde sind betroffen. Hier der Bericht aus der BZ und ein Video vom rbb.


Was tun Bäume für uns und was können wir für sie tun?

BUND-Baumworkshop am Mittwoch, 3. Juli 2019 von 18:00 bis 20:00.

In diesem Workshop möchten wir einen theoretischen Einblick geben, welche Bedeutung Bäume als Lebensraum für Tiere und Pflanzen und unsere Lebensqualität haben, welche Anforderungen sie an ihr Umfeld stellen, welchem Stress Straßenbäume ausgesetzt sind und was jeder von uns tun kann, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Mit Christian Hönig, BUND Berlin e.V., Fachreferent Baumschutz.
Veranstaltungsort: Nirgendwo (Lokschuppen Kultur GmbH) – Helsingforser Str. 11-13, 10243 Berlin-Friedrichshain.  Anmeldung erforderlich unter https://bit.ly/2ZzvAYq

 


Artenvielfalt im Kleingarten

 

 

Echter Kümmel, Sonnenblumen oder Wegwarte bieten einen viel höheren Nutzen für die Artenvielfalt in unseren Gärten als beispielsweise Forsythien. Hier der Bericht aus dem Landboten.


Bäume schreien, wenn sie Durst haben. Und Buchen sind Kommunisten

Jeder Wald ist eine große Solidargemeinschaft. Die Buchen aber sind die Kommunisten unter den Bäumen. Man hat Stümpfe von Buchen gefunden, die vor 500 Jahren geschlagen wurden, und ihre Nachbarn hielten sie immer noch am Leben. Und die Bäume mit dem besten Platz an der Sonne nutzen das nicht aus, sondern ihre Wurzeln spenden den anderen ihren Mehr-Zucker, bis sie alle gleich viel haben? Übrigens schreien Bäume, wenn sie Durst haben, allerdings im Ultraschall-bereich. Primär sind das Schwingungen, die entstehen, wenn der Wasserstrom von den Wurzeln zu den Blättern abreißt. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Viele Rosen und Dahlien sind für Bienen so nahrhaft wie ein Stück Pappe!

 

„Ein bisschen Schlamperei  täte jedem Garten nicht schlecht! Lieber Löwenzahn als gefüllte Dahlie! Mähroboter hinterlassen totes Grün!“  Hier ein Bericht aus „Unser Planet“ darüber, was Honig- und Wildbienen wirklich hilft.


Neue Gartenfachberater

22 neue Gartenfachberater haben ihre Ausbildung absolviert, erhielten ihre Urkunden. Gartenfachberater unterstützen ihren Kleingartenverein bei Fragen zur gärtnerischen Nutzung. In der 3-tägigen Ausbildung haben sie Einblicke in Bodenkunde/Düngung, Umwelt- und Naturschutz, Pflanzenschutz, Pflanzenpflege, Gemüse- und Kräuteranbau, Obstbau, Obstbaumschnitt und Recht bekommen. Der nächste Lehrgang startet übrigens am 15. November. Hier geht´s zum Beitrag des Landesverbandes.

 

 

 

 


Die Linkspartei will jetzt auf einmal doch die Cornelsenwiese erhalten

Die Linkspartei in der BVV setzt sich jetzt doch für die Erhaltung der Schmargendorfer Cornelsenwiese (Foto) ein, nachdem bislang die vierköpfige Fraktion in dieser Frage gespalten war: Das Bezirksamt solle die Planungen des laufenden Bebauungsplanverfahrens dahingehend überarbeiten, dass die Cornelsenwiese als Grünfläche dauerhaft erhalten bleibt. Eine Wohnbebauung solle nur auf der Restfläche ermöglicht werden. Geprüft werden solle auch, inwieweit eine im Vergleich zu bestehenden Planungen erhöhte Baudichte die Nicht-Bebauung der Wiese kompensieren kann. Hier geht´s zum Antrag der Linken. In der nächsten BVV-Sitzung am 13. Juni beschäftigen sich auch 3 Einwohnerfragen mit der Cornelsenwiese. Der vorhabenbezogene Bebauungsplanentwurf wurde inzwischen bis zum 5. Juli ausgelegt.

Hast Du schon an der Umfrage für Berlins Stadtgrün mitgemacht?

Noch bis zum 11. Juni sollte jeder Berliner sich an dieser Umfrage beteiligt haben! Nimm Dir doch bitte ein paar Minuten Zeit! Schließlich dreht es sich um die Frage, ob Stadtgrün und Kleingärten in dieser Stadt noch eine Zukunft haben. Hier geht´s zur Umfrage – und zu einer Stellungnahme der Berliner Naturschutzverbände.


Umweltschutz fängt bereits im Kleinen an: im eigenen Garten

Heimische Pflanzen sowie standortgerechte Bäume, Sträucher und Stauden bevorzugen. Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennnessel und Gänseblümchen stehen lassen. Sauberes Saatgut verwenden. Laub- oder Asthaufen, Trockenmauern oder Gesteinshäufungen anlegen… So bekommst Du mehr Natur in den Garten. Hier der Bericht aus LifeVerde.


Was das Bezirksamt jetzt mit dem "getöteten" Olivaer Platz vorhat

Nachdem wunderschöne alte Bäume sinnlos gefällt und lebende Stauden, Hecken und kleine Biotope zerstört wurden, zeigte sich der Olivaer Platz ein Jahr als tote Sandwüste. Das Bezirksamt will immerhin jetzt schon bekannt geben, wie es mit dem Platz weitergehen soll:  Am Freitag, dem 14.06.2019, um 18 Uhr lädt Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Einwohnerversammlung in die Aula der Eichendorff-Grundschule, Goethestraße 19, 10625 Berlin ein. Thema dieser öffentlichen Veranstaltung wird die derzeitige Situation am Olivaer Platz sein. Hier der Text der Einladung.


Brauchen wir bald zum Tee brühen keinen Wasserkocher mehr?

Das Klima auf der Erde erwärmt sich bekanntlich – sowohl weltweit als auch in der Region Berlin-Brandenburg: Im Schnitt nahmen hier die Lufttemperaturen seit Beginn des 20. Jahrhunderts um rund zwei Grad Celsius zu, zeigen lange Messreihen. Was viele vielleicht überrascht: Auch das Grundwasser hat sich im gleichen Zeitraum lokal erwärmt – aber wesentlich stärker. Und es dürfte in den kommenden Jahrzehnten noch deutlich höhere Temperaturen erreichen. Das geht aus Untersuchungen der Landesgeologie hervor, die bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz angesiedelt ist. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel. Und hier geht´s zur Karte der Senatsverwaltung. Übrigens: In Charlottenburg-Wilmersdorf gibt´s das wärmste Grundwasser unter unseren Schmargendorfer Kleingartenkolonien!


Viele Vögel - aber Insektenfresser im Sinkflug!

Die „Stunde der Gartenvögel“ auf steilem Höhenflug: Mit über 76.000 Teilnehmern erreicht Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion eine Rekord-Beteiligung. Aus über 51.000 Gärten wurden dem NABU und seinem bayerischen Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) über 1,6 Millionen Vögel gemeldet. So viele Vogelfreunde wie noch nie haben mitgemacht – ein Drittel mehr als im vergangenen Jahr. Aber bei den reinen Insektenfressern in den Gärten gibt es keine Gewinner: Von den neun häufigsten Insektenfresser-Arten nehmen sechs deutlich ab.

In Berlin meldeten 2319 Vogelfreunde (Vorjahr: 1733) aus 1563 Gärten (1146) 46.496 Vögel (37.070). Hier der NABU-Bericht.


Wie radikal muss Klimaschutz sein?

Der Abgeordnete Dr. Michael Efler (Die Linke, Wahlkreis Charlottenburg-Wilmersdorf) lädt am Mittwoch, 12. Juni ab 18:30 Uhr, zu seinem nächsten Stadtgespräch in sein Büro, Behaimstraße 17. Es geht diesmal um das Thema Klimaschutz und dazu hat er sich Vertreter der Organisationen „Ende Gelände“, Extinction Rebellion“ und „Fridays for Future“ geladen. Um Anmeldung wird bis zum 10. Juni gebeten. Hier gibt´s weitere Infos.


Wir brauchen auch eine tierisch gute Stadtplanung!

Steigende Mieten und Immobilienpreise haben nicht nur für Menschen auf Wohnungssuche negative Folgen. Auch Tiere leiden darunter. Die gängigen Lösungen für die Wohnraumprobleme der Menschenwelt, Nachverdichtung und Neubaugebiete, führen zu Nachteilen in der Tierwelt. Mit der Verdichtung geschieht eine unglaubliche Vernichtung des Grünraums, den wir noch in der Stadt hatten. Vor gut fünf Jahren wurde deshalb ein Forschungsprojekt gegründet, das Tiere als Teil der Stadt versteht und sie systematisch in die Planung von Gebäuden, Gärten und Parks, letztlich ganzen Städten einbeziehen soll: Animal-Aided Design (AAD) - „tierunterstützendes Entwerfen“. Hier der Bericht aus der Schwäbischen.


Die frühere Zigaretten-Fabrik wird zerkrümelt

Man kann zusehen, wie in unserer Nachbarschaft das ehemalige Reemtsma-Gelände verdünnisiert wird. Und schmecken kann man es auch - wenn man gegenüber in der Forckenbeckstraße im Imbiss versucht, Pizza oder Pasta zu essen, weil dabei doch einiger Arbeitsstaub zwischen den Zähnen landet. Die Zigaretten-Fabrik war vor sieben Jahren geschlossen worden, jetzt entsteht hier das "Kreativquartier Go West" ohne eine einzige neue Wohnung! Mehr Infos auf dieser Seite unter den Daten 11. Mai, 13. März und 13. Januar.


Die Blaugrüne Mosaikjungfer wurde jetzt zum "Gartentier 2019" gewählt

Die Heinz Sielmann Stiftung ließ jetzt das „Gartentier 2019“ wählen. Zur Abstimmung hatten sechs Teichbewohner gestanden. Mit 34,05 Prozent erhielt die Großlibelle Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) am meisten Stimmen - gefolgt von der Erdkröte (21,56), dem Teichmolch (19,51) und der Ringelnatter (15,45). Hier geht´s zum Text der Stiftung.


Werden Regeln des Bundeskleingartengesetzes gelockert?

Dürfen Lauben bald größer als 24 m² sein? Muss demnächst nicht mehr mindestens ein Drittel der Parzellenfläche für Obst- und Gemüseanbau genutzt werden? Die strengen Vorschriften für Kleingärtner sollen gelockert werden - der Verband Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN) unterstützt einen entsprechenden Vorstoß von Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD), der das Kleingartenwesen in Deutschland dadurch „familien- und seniorenfreundlicher“ gestalten will. Hier der Bericht von ntv.


So sieht es aus, wenn Pipistrellus pipistrellus abends über unseren Kleingärten flattert und bis zu 4000 Mücken futtert

In Berlin leben mindestens 17 Fledermaus-Arten. Aber welche davon  fühlen sich auch in den Schmargendorfer Kleingartenkolonien Oeynhausen und Friedrichshall wohl? Um das heraus zu finden, liehen wir uns von der „Stiftung Naturschutz Berlin“ Ultraschall-Module und Tablets für 2 Wochen aus und legten uns abends auf die Lauer.

Die Ausbeute: Jede Menge Zwergfledermäuse (Pipistrellus pipistrellus, kleines Foto) aber auch Großer Abendsegler, Nordfledermaus, Rauhhautfledermaus und Mückenfledermaus. Also gleich fünf Arten der streng  geschützten Säugetiere gehen bei uns auf Jagd – futtern in einer Nacht bis zu 4000 Mücken. Darauf können wir stolz sein, zeigt es doch nur einmal mehr, wie wichtig und unverzichtbar Stadtgrün und besonders Kleingärten in Berlin auch für die Artenvielfalt sind. Die Mückenfledermaus ist übrigens Deutschlands kleinste: Sie wiegt 3,5 bis 8 Gramm, hat eine Kopf-Rumpflänge von 36 bis 51 mm. Hier gibt´s Infos über die Stiftung Naturschutz und Fledermäuse.

 

 


Wer wässert Deinen Garten in der Urlaubszeit? Bist Du "smart" drauf oder machen´s Gießkanne und Schlauch des netten Nachbarn?

Stets optimale Wasserversorgung, selbst wenn man außer Landes ist, versprechen zwei smarte Systeme, die die Bewässerung einerseits dynamisch an Wetter und Bodenfeuchtigkeit anpassen, zur Not aber auch von überall auf der Welt über das Smartphone bedient werden können. Wie gut das im Alltag funktioniert und für wen das geeignet ist, haben wir mit zwei derzeit erhältlichen smarten Bewässerungssystemen von Miyo (Startset mit Ventil, Sensor und Basisstation ab 310 Euro) und Gardena (Startset mit Ventil, Sensor und Basisstation ab 460 Euro) über mehrere Wochen getestet. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Haben sich die Anwohner der Schmargendorfer Cornelsenwiese nach der BVV-Abstimmung etwa zu früh gefreut?

Mitte Mai jubelten Fans der Cornelsenwiese im BVV-Saal des Rathauses Charlottenburg, als eine denkbar knappe Mehrheit der Bezirksverordneten das Wohnungsbauprojekt des Grundstückseigentümers Becker & Kries scheinbar abgelehnt hatte. Doch das Bezirksamt interpretiert den Beschluss anders und setzt das Bebauungsplan-Verfahren fort. „Entscheidend ist letztlich die finale Abstimmung in der BVV über den Bebauungsplan, die voraussichtlich im Herbst erfolgen wird“, gaben Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) und Baustadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne) bekannt.

Falls die BVV einen Planungsstopp wünsche, müsse sie dies explizit beschließen, sagte Schruoffeneger auf Nachfrage. Andernfalls „kann das Bezirksamt das Verfahren gar nicht beenden“. Tatsächlich hatte sich die BVV gegen eine Beschlussempfehlung aus dem Stadtentwicklungsausschuss ausgesprochen. Darin wäre das Bezirksamt aufgefordert worden, den Bebauungsplan „auf Basis der aktuellen Planung zu überarbeiten und der BVV zeitnah zur Beschlussfassung vorzulegen“. Die meisten Bezirkspolitiker folgerten aus dem Scheitern des Antrags irrtümlich, die Bebauung der Wiese mit 100 Wohnungen sei vom Tisch.

Der BVV-Antrag zugunsten des Bauvorhabens war nur durchgefallen, weil zwei SPD-Bezirksverordnete in der Sitzung fehlten, unter ihnen Ex-Baustadtrat Marc Schulte. Die nächste Abstimmung könnte also anders enden. Allerdings ist es möglich, dass die Linken zum Zünglein an der Waage werden. Von den vier Fraktionsmitgliedern hatten zwei mit Nein gestimmt, zwei sich der Stimme enthalten. Sollten die Linken im Herbst geschlossen gegen die Bebauung stimmen, dürfte es abermals knapp werden.

Aus „Tagesspiegel-Leute" für Charlottenburg-Wilmersdorf  - und hier geht´s zu einem Beitrag der Mopo. Und ein Artikel der Berliner Woche.


Der BUND verklagt Bundesbehörde wegen unzulässiger Pestizid-Zulassung

Ende Februar hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 18 Pestizide bis Ende des Jahres für den deutschen Markt zugelassen, obwohl das Umweltbundesamt (UBA) sein Einvernehmen für die Zulassung nicht erteilt hatte. Der Umweltverband BUND hat heute gegen die Zulassung Klage vor dem zuständigen Verwaltungsgericht Braunschweig eingereicht. Um die Ausbringung des Mittels schnellstmöglich zu unterbinden, wurde ein Eilantrag gestellt. Hier der Bericht des BUND.

Neue Studie zeigt: Wir brauchen noch viel mehr Bäume in Berlin!

Eine neue Studie zeigt: Mit zunehmenden Temperaturen wachsen Bäume zwar schneller, sie sterben aber auch jünger. Dabei wird der in ihnen gespeicherte Kohlenstoff wieder in den Kohlenstoffkreislauf – und letztlich in die Atmosphäre – zurückgeführt. Proben von mehr als 1100 lebenden und toten Bergkiefern aus den spanischen Pyrenäen und von 660 sibirischen Lärchen aus dem russischen Altai wurden dafür entnommen. Hier der Bericht von naturschutz.de.

 

 


Wildkräuter: Lässt sich Giersch wegfuttern?

Unkraut im Garten nervt. Vor allem auch weil der Kampf gegen den Wildwuchs meist aussichtslos ist. Doch es gibt Strategien, mit Unkraut im eigenen Beet umzugehen. Giersch zum Beispiel schmeckt wirklich gut. Aber, einmal im Garten angekommen, stört es ihn gar nicht, wenn er gepflückt wird. Es müsste schon eine Großfamilie zu verköstigen sein, die sich im April von kaum etwas anderem ernährt. Nur ein tägliches, fleißiges Zupfen des Grüns kann das Kraut so ermüden, dass es sich zurückzieht. Alles andere fällt überhaupt nicht ins Gewicht. Hier geht´s zum Bericht aus der Frankfurter Allgemeine.


Heute am 20. Mai ist Weltbienentag

Honig- oder Wildbiene? Die Vereinten Nationen haben den 20. Mai als Weltbienentag ausgerufen, um der breiten Öffentlichkeit die Leistungen von allen Bienen vor Augen zu führen. Wir erklären fünf wichtige Unterschiede zwischen der Honigbiene - die gezüchtet wird und als soziale Art in einem Bienenvolk lebt - und den Wildbienen, von denen es rund 600 verschiedene Arten in Deutschland gibt. Hier geht´s zum Bericht der Deutschen Wildtierstiftung.


Artenreiche Gärten in Städten sind auch Oasen von hohem sozialen Wert

Grünräume wie Klein- oder Hausgärten sind in städtischen Ballungszentren für viele Menschen ein Zufluchtsort. Gärten bieten Naturnähe, Ruhe und Erholung. Sie sind aber nicht nur ein Hort der Biodiversität, sondern auch Begegnungsorte mit einer großen sozialen Bedeutung, wie eine Umfrage ergab. Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass es klug wäre, privat bewirtschaftete Flächen in die Biodiversitätsstrategien und -konzepte der Städte aufzunehmen. So könnte vom Engagement der Freizeitgärtner profitiert werden. Hier der Bericht von naturschutz.ch.


Alle Kleingärten noch weiter öffnen!

Um Berlin für seine Bewohner als grüne Stadt zu erhalten, sollen künftig auch Kleingarten-Anlagen eine entscheidende Rolle spielen. Diese sollen stärker für Menschen aus dem Umfeld geöffnet werden, zum Spazieren einladen und mehr Möglichkeiten zum gemeinschaftlichen Gärtnern bieten: Schaugärten, Spielplätze, Kooperationen mit Schulen oder Kitas... Das wird im Entwurf für die „Charta für das Berliner Stadtgrün“ von der Umweltverwaltung gefordert. Hier geht´s zum Bericht der Berliner Morgenpost.


Cornelsenwiese gerettet? In der BVV kam´s bei der Abstimmung zum Patt

Wer hätte je gedacht, dass Freunde des Stadtgrüns dem früheren bauwütigen Baustadtrat Marc Schulte jemals dankbar sein könnten? Weil er gerade beim ESC in Tel Aviv ist, konnte die SPD ihren Wunsch, die Cornelsenwiese bebauen zu lassen, nicht durchsetzen: In der BVV kam´s bei der Abstimmung ohne die Schulte-Stimme zum Patt: 18 Ja, 18 Nein, 15 Enthaltungen. Hier der Bericht aus „Tagesspiegel Leute“. Und ein Bericht aus der Berliner Morgenpost. Übrigens: Die Links-Fraktion war sich auch nicht einig, da gab´s auch ein Patt.


Wo sind Mauersegler und Mehlschwalben geblieben?

Für die „Stunde der Gartenvögel“ haben bislang 2002 Berliner Vogelfreunde aus 1349 Gärten 40.265 beobachtete Vögel gemeldet. Zur Stunde liegt der Haussperling mit 8714 Sichtungen vor Star (4467), Kohlmeise (2855) und Blaumeise (2274). „Verlierer“ sind bislang Mauersegler (1578), ein Rückgang um 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, und Mehlschwalben (Foto, 428, Minus von 36 %). Hier geht´s zum Bericht des NABU.


Mach mit bei der Befragung zur Charta für unser Stadtgrün!

Jetzt startete die 2. Online-Beteiligung zur Charta für das Berliner Stadtgrün. Ein erster Charta-Entwurf steht auch online, man kann sich damit schon auseinandersetzen. Außerdem bitte noch die eigenen Ideen und Vorschläge von Gartenfreunden und ihren Familien, Freunden und Bekannten einbringen. Diese 2. Beteiligung ist nur bis 11. Juni 2019 möglich. Bitte weitersagen und alle relevanten Bereiche für Kleingärten „bearbeiten“. Vom 12. Oktober bis zum 23. November 2018 gab es auf der Berliner Beteiligungsplattform mein.berlin.de die erste Online-Beteiligung zur Stadtgrün-Charta. Berliner nutzten die Möglichkeit, eigene Vorschläge für das Berliner Stadtgrün einzureichen sowie das erste Impulspapier mit den Plänen der Senatsverwaltung für die Charta zu kommentieren. 97 Prozent von ihnen halten eine Charta für Berlins Stadtgrün als dauerhafte Selbstverpflichtung für wichtig oder sehr wichtig. Nur 3 Prozent sagen: Der Wohnungsbau muss vorangetrieben werden, zur Not auch auf Kosten von Grünflächen. Hier gibt es mehr Infos.


Berliner Kleingärten beim Langen Tag der StadtNatur

Unterwegs in Gartenvereinen - Rundgänge, Führungen und Besichtigungen: Beim Langen Tag der StadtNatur geht es nicht nur um grüne Hinterhöfe und Naturschutzgebiete. Nein, auch Kleingartenanlagen zeigen ihren ökologischen Beitrag für die Stadt - und manchmal auch geschichtliches. Hier gibt´s beim Landesverband eine Übersicht der Termine.


Wer Erdbeeren neben Hecken pflanzt, bekommt größere Früchte

Forscher in Deutschland haben untersucht, ob Hecken und Waldränder sich positiv auf die Bestäubung von Erdbeeren auswirken. Dabei stellte sich laut der Georg-August-Universität Göttingen heraus, dass sowohl das Gewicht als auch die Qualität der Erdbeerfrüchte gesteigert werden, wenn Erdbeerpflanzen an Hecken platziert sind. Hier geht´s zum Bericht.


Klimawandel auch im Kleingarten: Wie halte ich den Boden feucht?

Seit Sommer 2018 hat unser Gartenboden viel zu wenig Wasser durch Niederschläge erhalten. Die Trockenheit stellt uns im Jahr 2019 vor große Probleme, wenn es nicht in nächster Zeit eine Wende gibt. Wir sehen die ersten Schäden bereits bei immergrünen Pflanzen wie z.B. bei Thuja-oder Zypressen-Hecken, aber auch durch den Befall von Schadinsekten. In der jetzigen Zeit der Klimaveränderung kann Wasser zu einem kritischen Element im Garten werden. Dabei ist Wasser für unsere Obst- und Gemüsepflanzen unerlässlich, um eine gute Ernte zu erhalten. Welche Möglichkeiten haben wir Gartenfreunde? Hier der Bericht unseres Landesverbandes.


Das Artensterben in Berlin

Pflanzen und Tiere sterben in unserer Stadt aus, weil ihnen immer mehr Lebensraum genommen wird. Grund ist, dass die Einwohnerzahl in Berlin wächst, deshalb neue Wohnungen und Bauten entstehen. „Die starke bauliche Verdichtung, die Versiegelung von Flächen, die damit verbundene Grundwasserabsenkung nimmt vielen Arten den Existenzraum.“ Wildbienen sind vom Aussterben bedroht, der Mittelspecht gilt als einer der am meisten gefährdeten Vögel der Stadt, Die Blauracke, die in den 50er-Jahren durch den Grunewald flog, gilt bei uns schon als ausgestorben. Selbst Regenwürmer gelten schon als bedroht. Hier der Bericht des Berliner Kurier. Fazit: Hände weg von Grünflächen und Kleingärten!