Gibt´s noch genug Wasser für Berlins Kleingärten?

Trockenheit, leere Wassertonnen. Und der Wasserdruck sinkt oft, wenn alle Kleingärtner gleichzeitig sprengen. Auch in Berlin gibt´s zeitweilig schon Probleme mit ausreichend Nass. Hier ein Beitrag von inforadio.


Gibt es in Berlin bereits zu viele Bienenvölker?

Das Imkern in der Stadt erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit in Berlin, besonders in Pankow: Auf einen Quadratkilometer kommen hier nach Zahlen der Senatsverwaltung für Umwelt  23 Bienenvölker. Laut diesen Angaben, für die allerdings Daten aus Reinickendorf und Tempelhof-Schöneberg noch fehlten, ist Pankow damit Berlins absoluter Spitzenreiter. Bienenstöcke mitten in der Stadt, auf dem Balkon oder dem Hausdach – alles kein Problem? Nicht ganz, sagt Wolfgang Baum. Er ist Vorstand des Pankower Imkervereins und der Mann, den die Menschen rufen, wenn mal wieder ungewollt ein Bienenschwarm im Bezirk unterwegs ist. Hier der Bericht der Prenzlauer Berg-Nachrichten.


Warum jetzt so viele Hummeln sterben

Unter Linden fanden sich zur Blütezeit viele tote Hummeln, ein regelrechtes Massensterben. Forscher standen lange vor einem Rätsel. Nun scheint fest zu stehen, warum die Insekten nicht überleben. Der Grund ist Nahrungsmangel im Hochsommer. Hier der Bericht des Tagesspiegel.


Was der Landesverband Berlin der Gartenfreunde zum Entwurf der Charta für das Berliner Stadtgrün zu sagen hat

Die Charta Stadtgrün soll zu einer Selbstverpflichtung des Landes Berlin für den Umgang mit dem Stadtgrün werden. Nach der Bürgerbeteiligung soll die Charta final vom Senat, dem Rat der Bürgermeister und dem Abgeordnetenhaus beschlossen werden. Deshalb ist es wichtig, uns in die Diskussion einzubringen. Für den Landesverband bedeutet das, Widersprüche zum Kleingartenentwicklungsplan kritisch zu hinterfragen und Forderungen, wenn nötig, deutlich zu wiederholen. Sich einbringen heißt aber auch, dass jeder Gartenverein und alle Kleingärtner aktiv ihre Kleingartenanlagen so gestalten, dass in Zukunft mehr Mitmenschen in Naturerlebnis- und Nutzungsmöglichkeiten eingebunden werden. Hier der Beitrag des Präsidenten Michael Matthei.


Dürfen in Kleingärten keine Wildwiesen wachsen?

Darf ein Kleingarten wirklich kein Biotop sein? Darf ein umweltgerechter Kleingärtner tatsächlich keine Wildwiese anlegen, die als Weide für Bienen- und Insekten dient? Ist das wirklich noch zeitgemäß? Hier der Bericht aus MOZ.de.


Bitte Hecken und Sträucher noch nicht schneiden!

Alle Gartenbesitzer sollten sich noch gut vier Wochen mit dem Hecken- und Strauchschnitt gedulden. Bis Ende Juli brüten viele Singvögel im Schutz des dichten Blattwerks in Gärten und Parkanlagen. Auch wenn schonende Form- oder Zuwachsschnitte an Hecken „erlaubt“ sind, stellen sie für brütende Vögel eine Gefahr dar. Bei Störungen kann es passieren, dass Bruten aufgegeben oder Jungvögel verlassen werden. Beutegreifer können außerdem viel leichter an die Nester mit den Jungvögeln gelangen, wenn schützende Zweige weggeschnitten werden. Hier der Bericht vom NABU.


Immobilienentwickler vs Kleingärtner

In Berlin sind Wohnungen knapp, die Mietpreise explodieren. Da liegt es für viele Immobilienentwickler nahe, die tausenden Kleingärten bebauen zu wollen. Doch die Besitzer der Parzellen wehren sich. Hier der Bericht aus faz.net.


Bäume sind der effektivste Klimaschutz!

Mehr Bäume auf der Erde könnten den Klimawandel effektiver bekämpfen als bislang gedacht. Das zeigt eine Studie der Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Der Klimawandel kann danach durch nichts so effektiv bekämpft werden wie durch Aufforstung. Bäume zu pflanzen habe das Potenzial, zwei Drittel der bislang von Menschen verursachten klimaschädlichen CO2-Emissionen aufzunehmen. Hier der Bericht der Tagesschau.


Bekommen wir jetzt nur noch Sommer mit über 40 Grad?

Der Juni brachte in Berlin und anderswo in Deutschland die höchsten je in diesem Monat gemessenen Temperaturen. Welchen Anteil der Klimawandel an solchen Ereignissen hat, gilt als umstritten. Die deutsche Physikerin Friederike Otto (Foto) von der Universität Oxford allerdings ist sich sicher: Sie kann genau das berechnen - und auch die Wahrscheinlichkeit von mehr Extremwetterereignissen in der Zukunft. Und sie sagt: Wir werden künftig auch in Deutschland wahrscheinlich jeden Sommer Temperaturen von über 40 Grad erleben. Dabei ist gerade in Deutschland die Infrastruktur nicht für Temperaturen über 40 Grad ausgelegt. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Deshalb sind unsere Kleingärten auch besonders für junge Berliner wichtig

Wie wichtig Klimaschutz ist, haben viele Kinder und Jugendliche offensichtlich begriffen, wie wir jeden Freitag aufs Neue erleben können, wenn Kinder und Jugendliche für den Klimaschutz streiken. Der Erhalt des Berliner Stadtgrüns und der Kleingärten als Teil des Ganzen, ist auch ein wichtiger und notwendiger Baustein gegen den Klimawandel. Der Verteilungskampf um das Berliner Stadtgrün läuft auf Hochtouren. Hier die Immobilienspekulanten und Bauherren, dort die Politik und dazwischen die Kleingärtner und Kleingärtnerinnen. Warum gerade Kleingärten für Berlins jüngste Generation so wichtig sind, erläutert Oliver Gellert (Foto), Landesjugendleiter der Schreberjugend Berlin. Hier der Bericht aus dem "Gartenfreund".


Warum in der Schweiz Schotter-Gärten verboten werden sollen

Die Verschotterung von ehemaligen Grünflächen, Vor- und Kleingärten oder auch öffentlichen Arealen hat in letzter Zeit erheblich zugenommen. Als Begründung für diesen Schottergartenboom werden die Pflegeleichtigkeit und der kostengünstige Unterhalt angegeben. Diese „versteinerten“ Gärten bedeuten aber eine ökologische und ästhetische Verarmung und verstärken die Sommerhitze in den Siedlungsgebieten. Schottergärten sind aus Sicht der Biodiversität mit versiegelten Böden gleichzusetzen. Hier der Bericht von Naturschutz.ch.


Lecker und gesund: ein Salat aus Wildkräutern

Brennessel, Löwenzahn, Giersch, Zitronenmelisse oder Pfefferminze - diese Wildkräuter wachsen in jedem Garten und schmecken nicht nur den Insekten. Für uns Menschen sind sie mit einigen Beeren ebenfalls ein echtes Superfood, denn in ihnen stecken viele gute Inhaltsstoffe. Also: Ran an die Salatschüssel! Hier der Bericht mit Rezept vom NABU.


Probleme mit Berlins Kleingärten-Fäkalien

Seit 2018 gibt es eine Notlage bei der Entsorgung von Fäkalien aus Berlins Kleingärten. Um die Situation zu entschärfen und die Fahrzeiten kürzer zu gestalten, öffneten die Berliner Wasserwerke Pumpwerke in Heiligensee. Die erst vor wenigen Wochen in Betrieb genommene Fäkalien-Einleitstelle wird aber nach heftigen Anwohner-Protesten wieder aufgegeben. Demnach wird bereits ein Ersatzstandort in einem Wittenauer Industriegebiet für den täglichen Einsatz vorbereitet. Dieser soll ab Ende Juli die stinkende Fracht aufnehmen, die von abflusslosen Sammelgruben von Grundbesitzern und Kleingärtnern stammt. Hier der Bericht der BZ.


Wildblumenwiese: gute Idee, schickes Schild - und dann?

Was Stadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne!?) unter dem Stichwort Umwelt anpackt, funktioniert viel zu oft nicht. Schlimmstes Beispiel: die Verödung des Olivaer Platzes. Hier ist ein weiteres: An der Ecke Cuno- / Forckenbeckstraße soll (wie auch an deren Stellen in Charlottenburg-Wilmersdorf) ein Lebensraum für Bienen entstehen, eine Wildblumenwiese. Das schicke Hinweisschild steht, das "Bienen-Paradies" gleicht aber einem trostlosen Acker. "Das, was dort vorher stand, war Unkraut und für Bienen nicht attraktiv", lässt sich der Baustadtrat in der "Berliner Woche" zitieren, " die Wildblumenwiese wird jetzt erst gesät." Aha - vielleicht ein wenig spät und heiß? Da sind wir alle gespannt, wer dort fleißig wässert und was Bienen da in den nächsten Wochen vorfinden.


Gutachten bekräftigt: Keine Bebauung der Cornelsenwiese!

Die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz e.V. hat jetzt ihr Gutachten zur geplanten Bebauung der Cornelsenwiese veröffentlicht. Darin wird der vorgelegte Bebauungsplan in seiner jetzigen Form abgelehnt und empfohlen, auf eine Bebauung der Schmargendorfer Wiese zu verzichten und diese in die Hand des Bezirks als öffentliche Grünanlage zu überführen. Der Schluss-folgerung, dass der – von der BVV mehrheitlich bereits abgelehnte – Bebauungsplan dem erfolgreichen Bürgerbegehren von 2016 zum Erhalt von Grünflächen im Bezirk mit mehr als 16.000 Unterstützer widerspricht und juristisch anfechtbar sein wird, teilt nun auch die Linksfraktion. Hier der Bericht der Berliner Woche.


Keine Garantie für versprochene Kleingarten-Ersatzflächen

Für die im Soziale-Infrastruktur Konzept (SIKo) aufgeführten Kleingartenkolonien, die in den kommenden Jahren abgerissen werden sollen, gibt es bisher nur zwei geeignete Ersatzflächen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. „Es kann nicht sichergestellt werden, dass es eine vollständige Kompensation geben wird, da durch die wachsende Stadt vielfältige Konkurrenzen um die wenigen verfügbaren Flächen entstehen und Prioritäten gesetzt werden müssen“, so der Baustadtrat. Das Bezirksamt sei aber bemüht, weitere Ersatzflächen zu finden. Hier der Bericht der Berliner Woche.


So bedroht die Hitze unsere Stadtvögel, vor allem Gebäudebrüter

Unter der Hitze der vergangenen Tage haben nicht nur viele Menschen gelitten, auch die Vögel nahmen die Temperaturen von über 38 Grad mit. Das betrifft in besonderem Maße die sogenannten Gebäudebrüter, die an Hauswänden ihre Nester bauen. Gefährdet sind sie der der extremen Hitze vor allem, wenn sie sich direkt unterm Dach ansiedeln. Die Jungvögel springen dann teilweise zu früh aus dem Nest, weil sie die Hitze nicht mehr aushalten. Hier geht´s zum Bericht aus dem Tagesspiegel.


Natur-Apps vom NABU

 

Ist das jetzt ein Feld- oder Hausspatz? Und wie heißt doch gleich die Libelle, die dort über der Blüte helikoptert?  Mit Apps bieten sich dem Handybesitzer unzählige Programme, die er überall nutzen kann, auch ohne am heimischen Computer zu sitzen. So bietet beispielsweise der NABU Programme, um Vögel oder Insekten bestimmen zu können. Mit der automatischen Fotoerkennung wird das Bestimmen der Sechsbeiner sogar kinderleicht. Hier der Beitrag des NABU.


Wie überleben unsere Vögel diese Hitze?

In der stärksten Mittagshitze ziehen sich Vögel an schattige Plätze in Bäumen und Büschen zurück, um der direkten Sonnenstrahlung zu entgehen. Auch deshalb ist es so wichtig, für heimisches Grün im Garten zu sorgen. Amseln oder Rabenkrähen sitzen häufig mit weit geöffnetem Schnabel da und atmen schnell ein- und aus, ähnlich wie hechelnde Hunde. Das ist das so genannte Kehlsackhecheln, ein besonderes Verfahren zur Wärmeabgabe. Und sie alle brauchen frisches Wasser. Hier der NABU-Bericht.


Der "grüne" Stadtrat bettelt um Grüngeld

Und dieser Stadtrat, der den Olivaer Platz zur Wüste verkommen, dort viele Altbäume, Stauden und Sträucher vernichten, der die Platz-Ruine einzäunen ließ und damit verhinderte, dass 2018 wenigstens die Rest-Bäume gewässert werden konnten, dieser Stadtrat beklagt jetzt die aktuellen Baumleichen dort als Trockenschäden des letzten Jahres. Hier der Bericht der Abendschau (ab etwa Minute 04:50).


Der Bauboom heizt die Städte auf. Stadtplaner sollten das mitbedenken.

Die Verdichtung ist tatsächlich eine Herausforderung: Brachflächen werden bebaut, Grünstreifen verschwinden, etwa entlang von Gleisanlagen oder dort, wo Schrebergärten durch Wohnblocks ersetzt werden. So kann die frische Luft nicht mehr zirkulieren. Durch den Bauboom heizen sich die Städte auf. Die Stadtplaner sollten das mitbedenken. Besonders der Großraum Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt, und im Westen die Gegenden entlang des Rheingrabens werden häufiger solche Hitzephasen erleben. In diesen Regionen ist es jetzt schon im Sommer besonders warm. Hier der Bericht aus Zeit-online.


Alte Birnen-Sorten sind besser an Trockenheit angepasst

Viele der alten Obstsorten kämen besser klar mit Trockenheit und Hitze als neu gezüchtete Obstsorten. Wenn man alte Sorten erhält, auf Vielfalt setzt, könne man auf den Klimawandel reagieren, sagen Experten. Alte Sorten waren gerade auch – insbesondere in den Streuobst-wiesen – an trockenere Orte angepasst. Und wenn wir jetzt vom Klimawandel reden und es vielleicht trockener wird, dann können wir diese Eigenschaften sehr gut gebrauchen. Und deshalb sind alte Sorten eine Art Rückversicherung für uns, für bestimmte Eventualitäten – wo wir noch gar nicht wissen, ob sie eintreten. Hier der Bericht vom Deutschlandfunk.


Jetzt schwärmen die Bienen

Herrenlose Bienenvölker besetzen derzeit Ampeln, Balkone oder Fenster. Es ist Schwarmzeit – auch in Berlin haben Imker alle Hände voll zu tun. „Wir haben inzwischen etwa 10.000 Bienenvölker in der Stadt“, sagt Benedikt Polaczek, der Vorsitzende des Berliner Imkerverbandes. Das Schwärmen sei ein ganz natürlicher Prozess. Doch die meisten Imker versuchten ihn zu verhindern, damit ihnen kein Honig verloren geht. Man muss den Großteil des Schwarm-Volkes möglichst mit Königin einfangen, die restlichen Bienen fliegen in der Regel hinterher. Auch fürchten müsse man sich nicht, denn die Schwärme hätten keinen Honig und somit auch nichts zu verteidigen. Hier der ganze Bericht aus dem Tagesspiegel.


Tag der Architektur: Führungen durchs Maximilians Quartier

Am letzten Juniwochenende, dem 29. und 30. Juni, findet der Tag der Architektur in Berlin statt. Die teilnehmenden Berliner Projekte sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Die Veranstaltungen im Rahmen des Events sind kostenlos. In Berlin nehmen beinahe 100 Projekte am Tag der Architektur teil. Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner stellen persönlich ihre neuesten Projekte vor. In Schmargendorf wird durch das neu entstehende Stadtquartier "Maximilians Quartier" geführt: Samstag um 10:00 und 12:00 Uhr, Treffpunkt: Container Forckenbeckstraße. Hier der Bericht der Morgenpost und ein Hinweis der Architektenkammer.


Wie funktioniert unser Körper in einer Hitzewelle?

Kaum etwas reguliert der Körper strenger als seinen Wärmehaushalt. Die Körperkern-temperatur, also jene der inneren Organe und des Gehirns, muss konstant gehalten werden. Schon bei 38 statt 37 Grad leidet etwa die Leistungsfähigkeit des Gehirns deutlich. Stoffwechselvorgänge laufen dann auch langsamer ab. Falls die Temperatur weiter steigt, können manche von ihnen ganz zum Erliegen kommen. Eine Hitzewelle, wie sie bevorsteht, verlangt dem Körper alles ab. Doch zumindest ist der Mensch eines der an Hitze bestangepassten Tiere überhaupt. Wie wir unseren Körper bei extremer Hitze am besten schützen – hier geht´s zum Beitrag aus dem Tagesspiegel.


Auch Schmetterlinge lieben naturnahe Gärten

Ein naturnah bewirtschafteter Garten kann einiges mit dazu beitragen, für viele Falterarten einen Lebensraum zu schaffen. Werden Wildkräuter zugelassen und der Garten vielseitig gestaltet, kommen die Schmetterlinge von ganz allein. Korb- und Doldenblütler sind bei den meisten Schmetterlingsarten eine beliebte Nektarpflanze und für ihre Raupen eine ergiebige Futterquelle. Aber auch viele heimische Gehölze spielen für viele Schmetterlingsarten eine wichtige Rolle. Hier der NABU-Bericht.


Ehrenamtspreis für den Friedrichshaller Kleingärtner Axel

Axel Neukum engagiert sich für Senioren und wurde soeben mit dem Ehrenamtspreis des Bezirks ausgezeichnet. Auf Vorschlag der Leiterin des Seniorenclubs an der Herthastraße wurde Neukum jetzt von Sozialstadtrat Detlef Wagner (CDU), BVV-Vorsteherin Annegret Hansen (SPD) und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Dieter Gröhler mit dem Ehrenamtspreis des Bezirks ausgezeichnet. Die Jury lobt, „durch seine positive Ausstrahlung und Geduld, gerade im Umgang mit älteren Menschen“ sei Neukum „ein sehr beliebter Kursleiter, der es gut versteht, Menschen unterschiedlichen Wissensstandes und Alters zu einer homogenen Gruppe zusammen zu führen“. Hier der Beitrag aus Tagesspiegel Leute.


Mischkultur und Fruchtfolge in Deinem Beet

Wenn Pflanzen nicht richtig wachsen wollen, die Blüte ausbleibt, die Ernte mager ausfällt und sich Krankheiten und Schädlinge breitmachen, liegt es häufig an einem müden Boden. Um diesem Phänomen vorzubeugen, gibt es uralte Methoden: Mischkultur und Fruchtfolge. Denn Abwechslung im Beet hält Pflanzen gesund und stark. Und verschieden-artige Pflanzen helfen sich gegenseitig. So stoßen etwa Duftstoffe Fressfeinde ab. Setzen wir also beispielsweise Kopfsalat neben Fenchel oder Kartoffeln neben Studentenblumen, bleiben die Schädlinge fern. Hier der Bericht vom NABU.


Weniger mähen, um Lebensraum und Nahrung für Insekten zu schaffen

Das neugegründete Projekt „Blühender Campus“ setzt sich für mehr Artenvielfalt auf den Grünflächen der Freien Universität in Dahlem ein, will Wiesen weniger mähen. Mit dem Wiesenschnitt verlieren Insekten Jahr für Jahr ihre Futterquellen. Zu frühes und häufiges Mähen verhindere, dass die Kräuter im Rasen zur Blüte gelangten. Auf einem kurz gehaltenen Rasen fänden Insekten kein Futter, keine Nistmöglichkeiten und keine Überwinterungsplätze. Blütenreiche Wildkräuterflächen dagegen fördern auch das Überleben der 300 in Berlin lebenden, zur Hälfte vom Aussterben bedrohten Wildbienenarten. Idealerweise solle vom frühen Frühling bis in den Spätherbst immer etwas blühen. Hier die FU-Mitteilung und ein ähnlicher Bericht von heise.de


Das brachte die zweite Online-Befragung zur Charta für unser Stadtgrün

Vom 14. Mai 2019 bis zum 11. Juni 2019 fand die zweite Online-Beteiligungsphase zur Charta für das Berliner Stadtgrün statt. Neunzig Prozent der Befragten geben an, dass für sie die Sicherung des Berliner Stadtgrüns am wichtigsten ist und nur 4 Prozent sind der Meinung, dass Wohnungsbau zur Not auch auf Kosten von Grünanlagen vorangetrieben werden muss. Damit erteilen die Befragten dem Senat einen eindeutigen Auftrag: Wohnungsbau und Grüne Infrastruktur dürfen nicht gegeneinander ausgespielt, sondern müssen in Einklang gebracht werden! Die Teilnehmer forderten außerdem mehr Wildblumenwiesen, heimische Sträucher und klimaangepasste Neupflanzungen in Parkanlagen. Eine Übersicht der Umfrage-Ergebnisse findest Du hier.


Kleingärtner in Angst vor Diebesbanden

Schon seit April wird immer wieder in Tempelhofer Lauben eingebrochen. Bereits rund 50 Gartenfreunde sind betroffen. Hier der Bericht aus der BZ und ein Video vom rbb.


Was tun Bäume für uns und was können wir für sie tun?

BUND-Baumworkshop am Mittwoch, 3. Juli 2019 von 18:00 bis 20:00.

In diesem Workshop möchten wir einen theoretischen Einblick geben, welche Bedeutung Bäume als Lebensraum für Tiere und Pflanzen und unsere Lebensqualität haben, welche Anforderungen sie an ihr Umfeld stellen, welchem Stress Straßenbäume ausgesetzt sind und was jeder von uns tun kann, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Mit Christian Hönig, BUND Berlin e.V., Fachreferent Baumschutz.
Veranstaltungsort: Nirgendwo (Lokschuppen Kultur GmbH) – Helsingforser Str. 11-13, 10243 Berlin-Friedrichshain.  Anmeldung erforderlich unter https://bit.ly/2ZzvAYq

 


Artenvielfalt im Kleingarten

 

 

Echter Kümmel, Sonnenblumen oder Wegwarte bieten einen viel höheren Nutzen für die Artenvielfalt in unseren Gärten als beispielsweise Forsythien. Hier der Bericht aus dem Landboten.


Bäume schreien, wenn sie Durst haben. Und Buchen sind Kommunisten

Jeder Wald ist eine große Solidargemeinschaft. Die Buchen aber sind die Kommunisten unter den Bäumen. Man hat Stümpfe von Buchen gefunden, die vor 500 Jahren geschlagen wurden, und ihre Nachbarn hielten sie immer noch am Leben. Und die Bäume mit dem besten Platz an der Sonne nutzen das nicht aus, sondern ihre Wurzeln spenden den anderen ihren Mehr-Zucker, bis sie alle gleich viel haben? Übrigens schreien Bäume, wenn sie Durst haben, allerdings im Ultraschall-bereich. Primär sind das Schwingungen, die entstehen, wenn der Wasserstrom von den Wurzeln zu den Blättern abreißt. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Viele Rosen und Dahlien sind für Bienen so nahrhaft wie ein Stück Pappe!

 

„Ein bisschen Schlamperei  täte jedem Garten nicht schlecht! Lieber Löwenzahn als gefüllte Dahlie! Mähroboter hinterlassen totes Grün!“  Hier ein Bericht aus „Unser Planet“ darüber, was Honig- und Wildbienen wirklich hilft.


Neue Gartenfachberater

22 neue Gartenfachberater haben ihre Ausbildung absolviert, erhielten ihre Urkunden. Gartenfachberater unterstützen ihren Kleingartenverein bei Fragen zur gärtnerischen Nutzung. In der 3-tägigen Ausbildung haben sie Einblicke in Bodenkunde/Düngung, Umwelt- und Naturschutz, Pflanzenschutz, Pflanzenpflege, Gemüse- und Kräuteranbau, Obstbau, Obstbaumschnitt und Recht bekommen. Der nächste Lehrgang startet übrigens am 15. November. Hier geht´s zum Beitrag des Landesverbandes.

 

 

 

 


Die Linkspartei will jetzt auf einmal doch die Cornelsenwiese erhalten

Die Linkspartei in der BVV setzt sich jetzt doch für die Erhaltung der Schmargendorfer Cornelsenwiese (Foto) ein, nachdem bislang die vierköpfige Fraktion in dieser Frage gespalten war: Das Bezirksamt solle die Planungen des laufenden Bebauungsplanverfahrens dahingehend überarbeiten, dass die Cornelsenwiese als Grünfläche dauerhaft erhalten bleibt. Eine Wohnbebauung solle nur auf der Restfläche ermöglicht werden. Geprüft werden solle auch, inwieweit eine im Vergleich zu bestehenden Planungen erhöhte Baudichte die Nicht-Bebauung der Wiese kompensieren kann. Hier geht´s zum Antrag der Linken. In der nächsten BVV-Sitzung am 13. Juni beschäftigen sich auch 3 Einwohnerfragen mit der Cornelsenwiese. Der vorhabenbezogene Bebauungsplanentwurf wurde inzwischen bis zum 5. Juli ausgelegt.

Hast Du schon an der Umfrage für Berlins Stadtgrün mitgemacht?

Noch bis zum 11. Juni sollte jeder Berliner sich an dieser Umfrage beteiligt haben! Nimm Dir doch bitte ein paar Minuten Zeit! Schließlich dreht es sich um die Frage, ob Stadtgrün und Kleingärten in dieser Stadt noch eine Zukunft haben. Hier geht´s zur Umfrage – und zu einer Stellungnahme der Berliner Naturschutzverbände.


Umweltschutz fängt bereits im Kleinen an: im eigenen Garten

Heimische Pflanzen sowie standortgerechte Bäume, Sträucher und Stauden bevorzugen. Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennnessel und Gänseblümchen stehen lassen. Sauberes Saatgut verwenden. Laub- oder Asthaufen, Trockenmauern oder Gesteinshäufungen anlegen… So bekommst Du mehr Natur in den Garten. Hier der Bericht aus LifeVerde.


Was das Bezirksamt jetzt mit dem "getöteten" Olivaer Platz vorhat

Nachdem wunderschöne alte Bäume sinnlos gefällt und lebende Stauden, Hecken und kleine Biotope zerstört wurden, zeigte sich der Olivaer Platz ein Jahr als tote Sandwüste. Das Bezirksamt will immerhin jetzt schon bekannt geben, wie es mit dem Platz weitergehen soll:  Am Freitag, dem 14.06.2019, um 18 Uhr lädt Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Einwohnerversammlung in die Aula der Eichendorff-Grundschule, Goethestraße 19, 10625 Berlin ein. Thema dieser öffentlichen Veranstaltung wird die derzeitige Situation am Olivaer Platz sein. Hier der Text der Einladung.


Brauchen wir bald zum Tee brühen keinen Wasserkocher mehr?

Das Klima auf der Erde erwärmt sich bekanntlich – sowohl weltweit als auch in der Region Berlin-Brandenburg: Im Schnitt nahmen hier die Lufttemperaturen seit Beginn des 20. Jahrhunderts um rund zwei Grad Celsius zu, zeigen lange Messreihen. Was viele vielleicht überrascht: Auch das Grundwasser hat sich im gleichen Zeitraum lokal erwärmt – aber wesentlich stärker. Und es dürfte in den kommenden Jahrzehnten noch deutlich höhere Temperaturen erreichen. Das geht aus Untersuchungen der Landesgeologie hervor, die bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz angesiedelt ist. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel. Und hier geht´s zur Karte der Senatsverwaltung. Übrigens: In Charlottenburg-Wilmersdorf gibt´s das wärmste Grundwasser unter unseren Schmargendorfer Kleingartenkolonien!


Viele Vögel - aber Insektenfresser im Sinkflug!

Die „Stunde der Gartenvögel“ auf steilem Höhenflug: Mit über 76.000 Teilnehmern erreicht Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion eine Rekord-Beteiligung. Aus über 51.000 Gärten wurden dem NABU und seinem bayerischen Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) über 1,6 Millionen Vögel gemeldet. So viele Vogelfreunde wie noch nie haben mitgemacht – ein Drittel mehr als im vergangenen Jahr. Aber bei den reinen Insektenfressern in den Gärten gibt es keine Gewinner: Von den neun häufigsten Insektenfresser-Arten nehmen sechs deutlich ab.

In Berlin meldeten 2319 Vogelfreunde (Vorjahr: 1733) aus 1563 Gärten (1146) 46.496 Vögel (37.070). Hier der NABU-Bericht.


Wie radikal muss Klimaschutz sein?

Der Abgeordnete Dr. Michael Efler (Die Linke, Wahlkreis Charlottenburg-Wilmersdorf) lädt am Mittwoch, 12. Juni ab 18:30 Uhr, zu seinem nächsten Stadtgespräch in sein Büro, Behaimstraße 17. Es geht diesmal um das Thema Klimaschutz und dazu hat er sich Vertreter der Organisationen „Ende Gelände“, Extinction Rebellion“ und „Fridays for Future“ geladen. Um Anmeldung wird bis zum 10. Juni gebeten. Hier gibt´s weitere Infos.


Wir brauchen auch eine tierisch gute Stadtplanung!

Steigende Mieten und Immobilienpreise haben nicht nur für Menschen auf Wohnungssuche negative Folgen. Auch Tiere leiden darunter. Die gängigen Lösungen für die Wohnraumprobleme der Menschenwelt, Nachverdichtung und Neubaugebiete, führen zu Nachteilen in der Tierwelt. Mit der Verdichtung geschieht eine unglaubliche Vernichtung des Grünraums, den wir noch in der Stadt hatten. Vor gut fünf Jahren wurde deshalb ein Forschungsprojekt gegründet, das Tiere als Teil der Stadt versteht und sie systematisch in die Planung von Gebäuden, Gärten und Parks, letztlich ganzen Städten einbeziehen soll: Animal-Aided Design (AAD) - „tierunterstützendes Entwerfen“. Hier der Bericht aus der Schwäbischen.


Die frühere Zigaretten-Fabrik wird zerkrümelt

Man kann zusehen, wie in unserer Nachbarschaft das ehemalige Reemtsma-Gelände verdünnisiert wird. Und schmecken kann man es auch - wenn man gegenüber in der Forckenbeckstraße im Imbiss versucht, Pizza oder Pasta zu essen, weil dabei doch einiger Arbeitsstaub zwischen den Zähnen landet. Die Zigaretten-Fabrik war vor sieben Jahren geschlossen worden, jetzt entsteht hier das "Kreativquartier Go West" ohne eine einzige neue Wohnung! Mehr Infos auf dieser Seite unter den Daten 11. Mai, 13. März und 13. Januar.


Die Blaugrüne Mosaikjungfer wurde jetzt zum "Gartentier 2019" gewählt

Die Heinz Sielmann Stiftung ließ jetzt das „Gartentier 2019“ wählen. Zur Abstimmung hatten sechs Teichbewohner gestanden. Mit 34,05 Prozent erhielt die Großlibelle Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) am meisten Stimmen - gefolgt von der Erdkröte (21,56), dem Teichmolch (19,51) und der Ringelnatter (15,45). Hier geht´s zum Text der Stiftung.


Werden Regeln des Bundeskleingartengesetzes gelockert?

Dürfen Lauben bald größer als 24 m² sein? Muss demnächst nicht mehr mindestens ein Drittel der Parzellenfläche für Obst- und Gemüseanbau genutzt werden? Die strengen Vorschriften für Kleingärtner sollen gelockert werden - der Verband Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN) unterstützt einen entsprechenden Vorstoß von Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD), der das Kleingartenwesen in Deutschland dadurch „familien- und seniorenfreundlicher“ gestalten will. Hier der Bericht von ntv.


So sieht es aus, wenn Pipistrellus pipistrellus abends über unseren Kleingärten flattert und bis zu 4000 Mücken futtert

In Berlin leben mindestens 17 Fledermaus-Arten. Aber welche davon  fühlen sich auch in den Schmargendorfer Kleingartenkolonien Oeynhausen und Friedrichshall wohl? Um das heraus zu finden, liehen wir uns von der „Stiftung Naturschutz Berlin“ Ultraschall-Module und Tablets für 2 Wochen aus und legten uns abends auf die Lauer.

Die Ausbeute: Jede Menge Zwergfledermäuse (Pipistrellus pipistrellus, kleines Foto) aber auch Großer Abendsegler, Nordfledermaus, Rauhhautfledermaus und Mückenfledermaus. Also gleich fünf Arten der streng  geschützten Säugetiere gehen bei uns auf Jagd – futtern in einer Nacht bis zu 4000 Mücken. Darauf können wir stolz sein, zeigt es doch nur einmal mehr, wie wichtig und unverzichtbar Stadtgrün und besonders Kleingärten in Berlin auch für die Artenvielfalt sind. Die Mückenfledermaus ist übrigens Deutschlands kleinste: Sie wiegt 3,5 bis 8 Gramm, hat eine Kopf-Rumpflänge von 36 bis 51 mm. Hier gibt´s Infos über die Stiftung Naturschutz und Fledermäuse.

 

 


Wer wässert Deinen Garten in der Urlaubszeit? Bist Du "smart" drauf oder machen´s Gießkanne und Schlauch des netten Nachbarn?

Stets optimale Wasserversorgung, selbst wenn man außer Landes ist, versprechen zwei smarte Systeme, die die Bewässerung einerseits dynamisch an Wetter und Bodenfeuchtigkeit anpassen, zur Not aber auch von überall auf der Welt über das Smartphone bedient werden können. Wie gut das im Alltag funktioniert und für wen das geeignet ist, haben wir mit zwei derzeit erhältlichen smarten Bewässerungssystemen von Miyo (Startset mit Ventil, Sensor und Basisstation ab 310 Euro) und Gardena (Startset mit Ventil, Sensor und Basisstation ab 460 Euro) über mehrere Wochen getestet. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Haben sich die Anwohner der Schmargendorfer Cornelsenwiese nach der BVV-Abstimmung etwa zu früh gefreut?

Mitte Mai jubelten Fans der Cornelsenwiese im BVV-Saal des Rathauses Charlottenburg, als eine denkbar knappe Mehrheit der Bezirksverordneten das Wohnungsbauprojekt des Grundstückseigentümers Becker & Kries scheinbar abgelehnt hatte. Doch das Bezirksamt interpretiert den Beschluss anders und setzt das Bebauungsplan-Verfahren fort. „Entscheidend ist letztlich die finale Abstimmung in der BVV über den Bebauungsplan, die voraussichtlich im Herbst erfolgen wird“, gaben Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) und Baustadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne) bekannt.

Falls die BVV einen Planungsstopp wünsche, müsse sie dies explizit beschließen, sagte Schruoffeneger auf Nachfrage. Andernfalls „kann das Bezirksamt das Verfahren gar nicht beenden“. Tatsächlich hatte sich die BVV gegen eine Beschlussempfehlung aus dem Stadtentwicklungsausschuss ausgesprochen. Darin wäre das Bezirksamt aufgefordert worden, den Bebauungsplan „auf Basis der aktuellen Planung zu überarbeiten und der BVV zeitnah zur Beschlussfassung vorzulegen“. Die meisten Bezirkspolitiker folgerten aus dem Scheitern des Antrags irrtümlich, die Bebauung der Wiese mit 100 Wohnungen sei vom Tisch.

Der BVV-Antrag zugunsten des Bauvorhabens war nur durchgefallen, weil zwei SPD-Bezirksverordnete in der Sitzung fehlten, unter ihnen Ex-Baustadtrat Marc Schulte. Die nächste Abstimmung könnte also anders enden. Allerdings ist es möglich, dass die Linken zum Zünglein an der Waage werden. Von den vier Fraktionsmitgliedern hatten zwei mit Nein gestimmt, zwei sich der Stimme enthalten. Sollten die Linken im Herbst geschlossen gegen die Bebauung stimmen, dürfte es abermals knapp werden.

Aus „Tagesspiegel-Leute" für Charlottenburg-Wilmersdorf  - und hier geht´s zu einem Beitrag der Mopo. Und ein Artikel der Berliner Woche.


Der BUND verklagt Bundesbehörde wegen unzulässiger Pestizid-Zulassung

Ende Februar hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 18 Pestizide bis Ende des Jahres für den deutschen Markt zugelassen, obwohl das Umweltbundesamt (UBA) sein Einvernehmen für die Zulassung nicht erteilt hatte. Der Umweltverband BUND hat heute gegen die Zulassung Klage vor dem zuständigen Verwaltungsgericht Braunschweig eingereicht. Um die Ausbringung des Mittels schnellstmöglich zu unterbinden, wurde ein Eilantrag gestellt. Hier der Bericht des BUND.

Neue Studie zeigt: Wir brauchen noch viel mehr Bäume in Berlin!

Eine neue Studie zeigt: Mit zunehmenden Temperaturen wachsen Bäume zwar schneller, sie sterben aber auch jünger. Dabei wird der in ihnen gespeicherte Kohlenstoff wieder in den Kohlenstoffkreislauf – und letztlich in die Atmosphäre – zurückgeführt. Proben von mehr als 1100 lebenden und toten Bergkiefern aus den spanischen Pyrenäen und von 660 sibirischen Lärchen aus dem russischen Altai wurden dafür entnommen. Hier der Bericht von naturschutz.de.

 

 


Wildkräuter: Lässt sich Giersch wegfuttern?

Unkraut im Garten nervt. Vor allem auch weil der Kampf gegen den Wildwuchs meist aussichtslos ist. Doch es gibt Strategien, mit Unkraut im eigenen Beet umzugehen. Giersch zum Beispiel schmeckt wirklich gut. Aber, einmal im Garten angekommen, stört es ihn gar nicht, wenn er gepflückt wird. Es müsste schon eine Großfamilie zu verköstigen sein, die sich im April von kaum etwas anderem ernährt. Nur ein tägliches, fleißiges Zupfen des Grüns kann das Kraut so ermüden, dass es sich zurückzieht. Alles andere fällt überhaupt nicht ins Gewicht. Hier geht´s zum Bericht aus der Frankfurter Allgemeine.


Heute am 20. Mai ist Weltbienentag

Honig- oder Wildbiene? Die Vereinten Nationen haben den 20. Mai als Weltbienentag ausgerufen, um der breiten Öffentlichkeit die Leistungen von allen Bienen vor Augen zu führen. Wir erklären fünf wichtige Unterschiede zwischen der Honigbiene - die gezüchtet wird und als soziale Art in einem Bienenvolk lebt - und den Wildbienen, von denen es rund 600 verschiedene Arten in Deutschland gibt. Hier geht´s zum Bericht der Deutschen Wildtierstiftung.


Artenreiche Gärten in Städten sind auch Oasen von hohem sozialen Wert

Grünräume wie Klein- oder Hausgärten sind in städtischen Ballungszentren für viele Menschen ein Zufluchtsort. Gärten bieten Naturnähe, Ruhe und Erholung. Sie sind aber nicht nur ein Hort der Biodiversität, sondern auch Begegnungsorte mit einer großen sozialen Bedeutung, wie eine Umfrage ergab. Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass es klug wäre, privat bewirtschaftete Flächen in die Biodiversitätsstrategien und -konzepte der Städte aufzunehmen. So könnte vom Engagement der Freizeitgärtner profitiert werden. Hier der Bericht von naturschutz.ch.


Alle Kleingärten noch weiter öffnen!

Um Berlin für seine Bewohner als grüne Stadt zu erhalten, sollen künftig auch Kleingarten-Anlagen eine entscheidende Rolle spielen. Diese sollen stärker für Menschen aus dem Umfeld geöffnet werden, zum Spazieren einladen und mehr Möglichkeiten zum gemeinschaftlichen Gärtnern bieten: Schaugärten, Spielplätze, Kooperationen mit Schulen oder Kitas... Das wird im Entwurf für die „Charta für das Berliner Stadtgrün“ von der Umweltverwaltung gefordert. Hier geht´s zum Bericht der Berliner Morgenpost.


Cornelsenwiese gerettet? In der BVV kam´s bei der Abstimmung zum Patt

Wer hätte je gedacht, dass Freunde des Stadtgrüns dem früheren bauwütigen Baustadtrat Marc Schulte jemals dankbar sein könnten? Weil er gerade beim ESC in Tel Aviv ist, konnte die SPD ihren Wunsch, die Cornelsenwiese bebauen zu lassen, nicht durchsetzen: In der BVV kam´s bei der Abstimmung ohne die Schulte-Stimme zum Patt: 18 Ja, 18 Nein, 15 Enthaltungen. Hier der Bericht aus „Tagesspiegel Leute“. Und ein Bericht aus der Berliner Morgenpost. Übrigens: Die Links-Fraktion war sich auch nicht einig, da gab´s auch ein Patt.


Wo sind Mauersegler und Mehlschwalben geblieben?

Für die „Stunde der Gartenvögel“ haben bislang 2002 Berliner Vogelfreunde aus 1349 Gärten 40.265 beobachtete Vögel gemeldet. Zur Stunde liegt der Haussperling mit 8714 Sichtungen vor Star (4467), Kohlmeise (2855) und Blaumeise (2274). „Verlierer“ sind bislang Mauersegler (1578), ein Rückgang um 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, und Mehlschwalben (Foto, 428, Minus von 36 %). Hier geht´s zum Bericht des NABU.


Mach mit bei der Befragung zur Charta für unser Stadtgrün!

Jetzt startete die 2. Online-Beteiligung zur Charta für das Berliner Stadtgrün. Ein erster Charta-Entwurf steht auch online, man kann sich damit schon auseinandersetzen. Außerdem bitte noch die eigenen Ideen und Vorschläge von Gartenfreunden und ihren Familien, Freunden und Bekannten einbringen. Diese 2. Beteiligung ist nur bis 11. Juni 2019 möglich. Bitte weitersagen und alle relevanten Bereiche für Kleingärten „bearbeiten“. Vom 12. Oktober bis zum 23. November 2018 gab es auf der Berliner Beteiligungsplattform mein.berlin.de die erste Online-Beteiligung zur Stadtgrün-Charta. Berliner nutzten die Möglichkeit, eigene Vorschläge für das Berliner Stadtgrün einzureichen sowie das erste Impulspapier mit den Plänen der Senatsverwaltung für die Charta zu kommentieren. 97 Prozent von ihnen halten eine Charta für Berlins Stadtgrün als dauerhafte Selbstverpflichtung für wichtig oder sehr wichtig. Nur 3 Prozent sagen: Der Wohnungsbau muss vorangetrieben werden, zur Not auch auf Kosten von Grünflächen. Hier gibt es mehr Infos.


Berliner Kleingärten beim Langen Tag der StadtNatur

Unterwegs in Gartenvereinen - Rundgänge, Führungen und Besichtigungen: Beim Langen Tag der StadtNatur geht es nicht nur um grüne Hinterhöfe und Naturschutzgebiete. Nein, auch Kleingartenanlagen zeigen ihren ökologischen Beitrag für die Stadt - und manchmal auch geschichtliches. Hier gibt´s beim Landesverband eine Übersicht der Termine.


Wer Erdbeeren neben Hecken pflanzt, bekommt größere Früchte

Forscher in Deutschland haben untersucht, ob Hecken und Waldränder sich positiv auf die Bestäubung von Erdbeeren auswirken. Dabei stellte sich laut der Georg-August-Universität Göttingen heraus, dass sowohl das Gewicht als auch die Qualität der Erdbeerfrüchte gesteigert werden, wenn Erdbeerpflanzen an Hecken platziert sind. Hier geht´s zum Bericht.


Klimawandel auch im Kleingarten: Wie halte ich den Boden feucht?

Seit Sommer 2018 hat unser Gartenboden viel zu wenig Wasser durch Niederschläge erhalten. Die Trockenheit stellt uns im Jahr 2019 vor große Probleme, wenn es nicht in nächster Zeit eine Wende gibt. Wir sehen die ersten Schäden bereits bei immergrünen Pflanzen wie z.B. bei Thuja-oder Zypressen-Hecken, aber auch durch den Befall von Schadinsekten. In der jetzigen Zeit der Klimaveränderung kann Wasser zu einem kritischen Element im Garten werden. Dabei ist Wasser für unsere Obst- und Gemüsepflanzen unerlässlich, um eine gute Ernte zu erhalten. Welche Möglichkeiten haben wir Gartenfreunde? Hier der Bericht unseres Landesverbandes.


Das Artensterben in Berlin

Pflanzen und Tiere sterben in unserer Stadt aus, weil ihnen immer mehr Lebensraum genommen wird. Grund ist, dass die Einwohnerzahl in Berlin wächst, deshalb neue Wohnungen und Bauten entstehen. „Die starke bauliche Verdichtung, die Versiegelung von Flächen, die damit verbundene Grundwasserabsenkung nimmt vielen Arten den Existenzraum.“ Wildbienen sind vom Aussterben bedroht, der Mittelspecht gilt als einer der am meisten gefährdeten Vögel der Stadt, Die Blauracke, die in den 50er-Jahren durch den Grunewald flog, gilt bei uns schon als ausgestorben. Selbst Regenwürmer gelten schon als bedroht. Hier der Bericht des Berliner Kurier. Fazit: Hände weg von Grünflächen und Kleingärten!


Fakten über Hummeln

Die kleinen flauschigen Brummer zählen zur Gattung der Wildbienen und sollen bereits seit mehr als 25 Millionen Jahren auf der Erde summen. Um den Globus herum zählt man in etwa 250 unterschiedliche Hummelarten. In Deutschland sind rund 40 Arten der kleinen Pummelchen heimisch, wovon Schätzungen zufolge sieben vermehrt vorkommen. Hier geht´s zum Bericht.


Reemtsma verdünnisiert sich

Bagger und Radlader zerkleinern gerade die frühere Reemtsma-Fabrik in unserer Nachbarschaft. Insgesamt sollen auf dem 74.000 m² großen Grlände an Mecklenburgischer und Forckenbeck-straße knapp 10.000 Arbeitsplätze entstehen, dazu Kitas und eine Handwerkerhalle für kleinere Betriebe des Bezirks. Rund um einen Stadtplatz soll ein lebendiges Quartier mit Theaterbühne, Restaurants, Cafés und kleinen Läden entwickelt werden. Auch ein Hotel ist in dem mit begrünten Dächern und innovativer Bautechnik errichteten Areal geplant - aber keine einzige Wohnung.


Einladung in die Kleingärten am Westkreuz

Die Kleingärtner am Westkreuz laden im Rahmen des "Langen Tags der StadtNatur" herzlich ein, das grüne Paradies im Herzen Charlottenburgs kennenzulernen. Sie zeigen geschützte Flora und Fauna, städtischen Gemüseanbau, gelebte Gemeinschaft und ein einzigartiges Freiluftmuseum historischer Eisenbahnflächen. Damit dieses Idyll erhalten bleibt, engagieren sie sich als "WestkreuzGarten" gegen die drohende Bebauung des Areals und für öffentliche Grünflächen in Gemeinschaft mit den Kleingärten: 26. Mai 2019, 13-17 Uhr. Hier gibt´s die Adresse und noch mehr Infos.


Welche Pflanzen haben Gartenvögel zum Fressen gern?

Weißdorn, Vogelbeere oder Wilder Wein: Wer Vögeln in seinem Garten einen reich gedeckten Tisch bieten möchte, pflanzt am besten heimische Gehölze oder Stauden - wie auch Schlehe, Schwarzer Holunder, Kornelkirsche, Disteln oder Königskerze. Welche eignen sich besonders und worauf muss man beim Pflanzen achten? Hier der Bericht vom NABU.


Ein Drittel aller Berliner Pflanzen und Tiere vom Aussterben bedroht

 Wie wichtig gerade Kleingärten für eine Stadt wie Berlin auch als Arche Noah sind, macht der aktuelle UN-Bericht deutlich, der ein weltweites dramatisches Artensterben und eine Gefahr für unser Ökosystem auflistet. „Denn auch in der deutschen Hauptstadt sind ein Drittel aller Pflanzen und Tiere vom Aussterben bedroht“, sagt Derk Ehlert (Foto), Wildtierbeauftragter des Senats. Hier der Bericht der BZ. Fazit: Berlin braucht dringend einen verlässlichen Schutz für die grünen Freiflächen! 


Kiezspaziergang gegen Mietenwahnsinn

17 Mieterinitiativen und Hausgemeinschaften aus Charlottenburg-Wilmersdorf laden für Sonnabend  zum Protest ein. Hier mehr Infos.


Hast Du den schönsten Sechsbeiner?

 

Du beobachtest gerne Schmetterlinge, Wildbienen oder Käfer in Deinem Garten? Die Stiftung Naturschutz Berlin ruft zu einem Fotowettbewerb auf! Vom 03. Mai bis zum 30. September werden die schönsten Porträts von Bestäubern gesucht:  Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer & Co.  Die besten Bilder werden im November 2019 bei einem Wildbienen-Workshop von der Oberen Naturschutzbehörde Berlin prämiert! Ziel dieser Wildbienenoffensive ist es, die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Wildbienen und weitere Bestäuber zu erhöhen. Denn bereits knapp die Hälfte der etwa 300 in Berlin vorkommenden Wildbienenarten ist als bestandsgefährdet eingestuft. Hier der Aufruf.


Kleingartenanlagen werden öffentlicher, internationaler und ökologischer

Eine neue Studie sieht Schrebergärten stark im Wandel – und auf einem richtigen Weg. Das Kleingartenwesen werde öffentlicher, internationaler und ökologischer, stellt eine vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Auftrag gegebene Untersuchung fest. Gerade in großen Städten wachse das Interesse am Gärtnern. Den Angaben zufolge hat sich der Bestand an Kleingärten seit 2011 nur leicht verringert (bundesweit -25.000). Von den aktuell rund einer Millionen Gärten in Deutschland stünden derzeit rund 65.000 leer – und die vor allem in den ländlichen Gegenden im Osten der Republik. Hier der Bericht aus der NRZ.


Podiumsdiskussion: Mietenwahnsinn und Verdrängung

Montag, 13. Mai, 17:30 bis 20:00 Uhr: "Die Linksfraktion in der BVV-Charlottenburg-Wilmersdorf lädt ein in lockerer Atmosphäre gemeinsam mit Bürger*innen und Mieter*inneninitiativen über Erreichtes und die Herausforderungen zu diskutieren. Themen des Abends werden sein: Aktive Bodenpolitik, bezahlbarer Neubau, Ankauf und Milieuschutz, behutsame Nachverdichtung, Mietendeckel und Vergesellschaftung. Als Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen befasst sich Katrin Lompscher (Die Linke) mit der gemeinwohlorientierten Mieten- und Wohnungspolitik in Berlin. Im Anschluss gibt es einen Austausch bei Getränken, Snacks und Musik."

Ort: "Nachbarschafft e.V.", Straße am Schoelerpark 37, 10715 Berlin.


Cornelsenwiese: Kiezspaziergang zum "Hundeklo"

Am Sonnabend, 11. Mai, wird Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann bei seinem Kiezspaziergang auch an der Cornelsenwiese vorbei kommen, die von Bebauung bedroht ist und die Naumann als „großes Hundeklo“ bezeichnet hatte. Beim Leserforum der Morgenpost hatte er gesagt: „Ich finde es pervers, ein Hundeklo zum ökologischen Biotop zu erklären.“ Anwohner und Grün-Fans sollten ihm bei dieser Gelegenheit die Realität vor Augen führen.

 

Der Kiezspaziergang startet am 11. Mai um 14 Uhr am südlichen U-Bahn-Ausgang Heidelberger Platz, Richtung Aßmannshauser Straße. Es geht an der Lindenkirche vorbei zum Mosse-Stift, dann zur Gartenarbeitsschule „Ilse Demme“ an der Dillenburger Straße, nicht weit zur Cornelsenwiese. Dazu gibt´s hier noch einen Beitrag der "Aktiven Bürger". Und einen Artikel in der Berliner Woche.


Offener Brief - an die Fraktionen im Abgeordnetenhaus Berlin

Der geschäftsführende Vorstand unseres Landesverbandes hat einen Brief an die Fraktionen im Abgeordnetenhaus und den Rat der Bürgermeister geschrieben. Darin fordert der Gartenfreunde-Vorstand den verbindlichen und unbefristeten Erhalt aller Kleingartenanlagen auf öffentlichem und privatem Grund, Ersatzflächen für in Anspruch genommene Kleingarten-Flächen und weitere Flächen für zusätzliche Kleingartenanlagen. Hier geht´s zum vollständigen Inhalt.


"Die Politik muss jetzt endlich liefern!"

Was der Vorstand des Landesverbandes der Gartenfreunde Berlin zum Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes sagt und wie Michael Matthei und Dr. Norbert Frank darauf kommen, dass unsere Stadt einen Zusatzbedarf von etwa 5000 weiteren Kleingärten hat. Hier der Bericht.


Schon mal was von Kraterbeet gehört?

Kraterbeete sind kleine Geheimwaffen im Klima-Garten. Sie speichern Wärme und Feuchtigkeit und schützen empfindliche Pflanzen vor Winden. Durch diese speziellen Eigenschaften sorgen sie dafür, dass Pflanzen besser gedeihen. Besonders Gemüsepflanzen profitieren davon. Wir zeigen, was ein Kraterbeet kann und wie es gebaut wird. Hier geht´s zum Bericht des NABU.


10. bis 12. Mai: die "Stunde der Gartenvögel"

Der April war trockener als im Vorjahr. Vor allem im Nordosten Deutschlands blieb der Regen oftmals aus. Wie wirkt sich die Dürre im Frühjahr auf die heimische Vogelwelt aus? Die „Stunde der Gartenvögel“ soll es zeigen. Gezählt wird vom 10. bis 12. Mai wie immer eine Stunde lang die Vögel im Garten oder Park. Mach bitte mit! Wie´s geht? Hier die nötigen Infos.


Wie wir selber helfen können, den Erhalt unserer Kleingärten zu sichern?

Wenn Kleingartenanlagen über Flächennutzungsplan (FNP) und Bebauungspläne gesichert werden sollen, müssen die Pächter ihren Beitrag dazu leisten: Kleingärtnerische Nutzung nach dem Bundeskleingartengesetz! Wie sicher sind FNP und B-Pläne? Was können Vereinsvorstände tun, um Kleingärten langfristig zu sichern? Kleingärtnerische Nutzung durchsetzen und soziale, ökologische und klimatische Beiträge für Berlin sichtbar machen! Der Landesverband bietet dazu für Vorstandsmitglieder am 14. Mai ein Seminar an. Hier alles Wichtige.


Was die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz e. V. zum Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes sagt

Viele sehr gute Argumente und Fakten für den Erhalt der Berliner Kleingärten bringt in einer tollen "Fleißarbeit" die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz. An dieser Reaktion auf den Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes haben auch die Vorstandsmitglieder vom Landesverband der Gartenfreunde, Michael Matthei und Manfred Hopp, mitgearbeitet. Hier der ganze Bericht.


Auch der Nachtigall wird das Leben in Berlin immer schwerer gemacht

Um die 1500 Reviere wurden hier gezählt, Berlin gilt noch als „Hauptstadt der Nachtigallen“. Doch der Lebensraum der begnadeten Sänger verändert sich: Durch umfangreiches Baugeschehen nimmt die Anzahl von Flächen, die mit dichter Spontanvegetation bewachsen sind, deutlich ab. Auch Parkanlagen, die der Nachtigall neben Friedhöfen wertvolle Lebensräume bieten, unterliegen einem zunehmenden Nutzungs- und Pflegedruck. Dichtes Unterholz mit schützender Falllaubschicht und üppiger Krautvegetation, in denen die Nachtigall ihr Nest baut, werden häufig weggepflegt. Hier der Bericht vom NABU.


Berlin wird immer heißer, trockener - und ungesünder

Bei einem "Weiter so" steigt in Berlin und Brandenburg voraussichtlich schon in den nächsten Jahrzehnten die Zahl der warmen Tage deutlich. In naher Zukunft gibt es im Schnitt rund 46,2 Sommertage, davon 12,8 Hitzetage. Die Zahl der Frosttage (63,0), darunter 16,3 Eistage, sinkt dagegen um rund ein Viertel.

Auch die Zahl der besonders heißen Tage - mit Temperaturen über 35 Grad - dürfte sich erhöhen. Die Region könnte sogar Tage mit mehr als 40 Grad bekommen, was es bisher so nicht gab. Eine derartige Hitze belastet aber den menschlichen Organismus stark, der sich immer auf ungefähr 37 Grad halten muss. Es gibt Berechnungen, wonach in Deutschland pro ein Grad Temperaturanstieg die hitzebedingten Todesfälle bis zu sechs Prozent steigen könnten. „Dies entspricht über 5000 zusätzliche Sterbefälle pro Jahr durch Hitze bereits bis Mitte dieses Jahrhunderts“, heißt es beim Bundes-umweltamt. Besonders schlimm wird es, wenn der Körper selbst in der Ruhephase nicht "runterkommen" kann, weil es nachts nicht richtig abkühlt - in Tropennächten. Solche Nächte könnten vor allem in Berlin künftig deutlich häufiger vorkommen. Hier der ganze Bericht von rbb 24.


"Berliner Senatsentwicklungsplaner tricksen bei Kleingärten!"

„Die Entwicklungsplaner von Senatorin Regine Günther arbeiten mit einem Trick, der nicht ganz neu ist: Um auf die angeblichen 83 Prozent sicherer Kleingärten zu kommen, werfen sie die über Bebauungspläne gesicherten Flächen in einer Kategorie zusammen mit den sogenannten ´fiktiven Dauerkleingärten´. Das ist unseriös“, meldet der Verband Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN).  Der Entwurf des Kleingarten-Entwicklungsplanes bringe keine Sicherheit, widerspricht der VDGN dem Verband der Gartenfreunde Berlin. Hier der Bericht.


Wird dieser Sommer noch dürrer als der letzte?

Wenig Regen, trockene Böden: Wenn das so weitergeht, könnte Deutschland nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes wieder ein Dürresommer bevorstehen. „Sollte die trockene Witterung in den kommenden Monaten anhalten, könnte sich die Dürre des Jahres 2018 wiederholen oder sogar übertroffen werden“, sagte der Leiter der DWD-Agrarmeteorologie, Udo Busch, in Offenbach. Besonders betroffen sind demnach die östlichen Bundesländer. Selbst wenn es noch viel regnen sollte, bleibt die Bodenfeuchte den Schätzungen zufolge bis in den Sommer hinein unter dem vieljährigen Mittelwert. „Die Startbedingungen für die Vegetation sind 2019 in vielen Gebieten Deutschlands deutlich schlechter als im Vorjahr.“ Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost und ein Bericht aus der BZ.


Experten fordern einen Imker-Schein - zum Schutz der Bienen

Seit etwa acht Jahren erlebt die Hauptstadt einen regelrechten Bienen-Boom. Im Berliner Imkerverband sind aktuell rund 1300 Imker mit rund 7100 Völkern organisiert. Außerhalb der Vereine werden noch etwa 2000 bis 3000 Bienenvölker, oft auf Dächern oder Balkonen gehalten. Allein bei den Bienen der Verbandsimker müssten sich im Schnitt fast acht Völker einen Quadratkilometer teilen. Im Jahr 2007, als es noch weniger als 500 Verbandsimker mit rund 2500 Völkern gab, lag die Dichte bei rund 2,8 Völkern pro Quadratkilometer. Zum besseren Schutz von Honigbienen fordern Berliner Imker jetzt einen verpflichtenden Imkereischein. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


"Zieht eure eigenen Pflanzen, bittet Freunde und Nachbarn um Ableger, es ist sehr einfach, selber zu säen, Stecklinge oder Ableger zu nehmen!"

Der bekannte Bienenforscher Dave Goulson warnt davor, dass sehr viele in großen Gartencentern gekaufte Pflanzen mit Pestiziden behandelt wurden. Und er lobt Kleingärten: Eine Studie zeige, dass die gesündesten und größten Bestäuber-Populationen in Schrebergärten leben. Sie sind offenbar wirklich gut fürs Insektenleben. Und Kleingärten bringen eine erstaunliche Menge Nahrung hervor, mehr als eine gleichgroße Acker-fläche. Hier der Bericht aus dem Berliner Kurier.

 

 


Berliner Kleingärten bebauen? Pro und Contra

 

Was ist wichtiger für unsere Stadt? Neue Wohnungen auf Teufel komm raus oder City-Grün und gesünderes Stadtklima? Hier ein Bericht der Berliner Morgenpost.


Organische und mineralische Düngung im Garten

 

Praktische Tipps für Gartenfreunde: Am Sonnabend, 27. April, um 11:00 Uhr referiert Dr. Ilona Schonhof von der Uni Potsdam im Vereinsheim der Kleingartenkolonie Friedrichshall (Schmargendorf) über organische und mineralische Düngung. Veranstalter ist der Bezirksverband der Kleingärtner Berlin-Wilmersdorf.

 

 

 


Was wird aus meiner Laube? Die Angst unter Berlins Kleingärtnern wächst

Michael Matthei reicht das nicht. Dem Präsidenten des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde fehlt vom Senat die Sicherheit, dass am Ende nicht doch weitere Anlagen vor 2030 dem Bagger zum Opfer fallen. „Der Kleingartenentwicklungsplan ist nur ein Planwerk. Er hat nicht die rechtliche Verbindlichkeit, die zum dauerhaften Schutz der Gärten nötig wäre.“ Der Plan enthalte nur eine Behördenverbindlichkeit. Die könne jede folgende Landesregierung außer Kraft setzen, so Matthei. Er sieht die laufende Debatte mit Sorge. „Die Bedrohung für Teile der Kleingärten ist im Moment sehr groß.“ Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost.


Die aktuelle Dürre in und um Berlin bedroht Wälder und Gärten

„Wir haben noch mit den Schäden des letzten Dürresommers zu kämpfen“, sorgt sich Derk Ehlert. Der Wildtier- und Landschaftsexperte der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sagt: „Der Winter hat kaum etwas wett machen können. Nun treiben die Gehölze und brauchen dringend Bodenfeuchtigkeit.“ Das spüren auch Berlins Gärtner. „Wir müssen ordentlich gießen – anders geht es nicht“, berichtet Helmut van Heese vom Bezirksverband der Kleingärtner in Spandau. Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost.

 

 


Müssen noch mehr Kleingärten dran glauben, weil Berlin 100.000 Wohnungen mehr braucht als bisher bekannt?

Nach Senatsangaben soll Berlin 3.828.000 Einwohner im Jahr 2030 haben. Ende 2018 zählte Berlin jedoch bereits 3.748.000 Einwohner, war also nur noch 80.000 Einwohner von der Prognose für 2030 entfernt. Externe Berechnungen von Wirtschaftsforschungsinstituten nehmen für 2030 eine Einwohnerzahl von etwa vier Millionen an. Sollen deswegen jetzt noch mehr Kleingartenanlagen bebaut werden? Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Weil zu viele BVVler so tun, als haben sie mal wieder keine eigene Meinung, soll die Cornelsen-Wiese doch bebaut werden

In dem seit über vier Jahren anhaltenden Streit um eine Bebauung der Schmargendorfer Cornelsen-Wiese durch das Unternehmen Becker & Kries hat der BVV-Stadtentwicklungsausschuss am Mittwochabend eine Vorentscheidung getroffen. Mit den Stimmen der SPD- und FDP-Vertreter wurde das Bezirksamt mehrheitlich aufgefordert, den Bebauungsplanentwurf gemäß eines Kompromissmodells zu überarbeiten und anschließend der BVV vorzulegen. Ausschussmitglieder der CDU und Linken enthielten sich der Stimme, nur die Grünen und die AfD votierten mit Nein. Hier der Bericht aus Tagesspiegel-Leute und eine Stellungnahme der „Aktiven Bürger“.


Wie geht eigentlich naturnahes Gärtnern?

Mit einem ökologisch bewirtschafteten Garten kann ein wichtiger Beitrag zum Erhalt von Tier- und Pflanzenarten geleistet werden. Je größer die Zahl und die Vielfalt an Nektar- und Pollenspendern, desto besser. Heimische Arten sind insofern eine gute Wahl, als viele Insekten sich evolutionär mit ihnen entwickelt haben und entsprechend auf sie spezialisiert und angewiesen sind. Ist der Garten vielfältig gestaltet, fühlen sich Insekten, Vögel, Igel, Eidechsen, Frösche und Kröten sowie eine Vielzahl anderer Kleintiere wohl und verbleiben gerne im Garten. Hier gibt´s Tipps vom NABU für naturnahes Gärtnern.

 


Sträucher werden in Berliner Parkanlagen oft nicht fachgerecht sondern gar nicht gepflegt oder gleich radikal runtergekürzt

 

Ein halbes Jahr lang beobachtete die BUND-Arbeitsgruppe „Strauchschutz“ die Gehölz-Pflegemaßnahmen in mehreren Parkanlagen der Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg und Neukölln. Die Bilanz: Entweder wurden Sträucher seit Jahren gar nicht gepflegt oder bei einem Großteil der Gehölze so unqualifiziert geschnitten, dass gärtnerisches Handwerk kaum und naturschutzfachliches Wissen erst gar nicht zu erkennen ist. Können wir uns angesichts des Artenrückgangs, wie er ja auch in Berlin um sich greift, noch leisten, dass Naturschutz hier immer letzte Priorität zu haben scheint? Hier der Bericht des BUND.


Wo und wie singt die Nachtigall auch in Schmargendorf?

Schon über 3000 Nachtigallen leben In Berliner Parks und Gärten. Forscher vom Naturkunde-Museum wollen jetzt noch mehr über diesen Vogel  erfahren, dessen Männchen über 2300 Strophen singen können: Wer am besten schluchzend pfeift, hat übrigens die größten Chancen bei den Frauen! Hilf mit, liefere Informationen über eine Smartphone App. Hier der Beitrag von Inforadio und Infos über den "Forschungsfall Nachtigall".

 

 


Warum Berlin mehr Grün- und Wasserflächen braucht

Städte sind wärmer als das Umland, weil im Sommer dort weniger Wasser verdunsten kann als auf dem Land. Zu diesem Schluss kommen Forscher nach der Analyse von Stadtklimadaten aus 60 US-amerikanischen Städten. Um «städtische Wärmeinseln» zu vermeiden und das Stadtklima zu verbessern, seien deshalb mehr Pflanzen und mehr unversiegelte Flächen nötig. Ob und wie stark Hitzeinseln in einer Stadt am Tag entstehen, hängt hauptsächlich von der Bodenfeuchte und der Vegetation ab. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.

 

 


Gibt es noch einmal eine Tränenflut um Oeynhausen-Parzellen?

„Es ist noch Verbitterung da, und wir sind auch noch nicht zufrieden damit, weil wir von der Politik immer noch nichts bekommen haben, dass das da wirklich ein bisschen sicher gemacht wird. Dass das als Grünfläche ausgewiesen wird. Der Teil von dem Groth-Gelände, was gekauft wurde, hat uns die Politik versprochen, dass das dafür jetzt festgeschrieben wird als Kleingartenland und dass das kein Bauland wird. Und das fehlt immer noch, da haben wir bisher immer noch nichts bekommen. Obwohl Groth mittlerweile alles hat, was er haben wollte an Genehmigungen“, sagt Kleingärtnerin Heidemarie Kaap. Hier der ganze Beitrag vom Deutschlandfunk.


"Warum wird eigentlich nicht auf den Ersatzflächen gebaut?"

Eine weitere Bebauung von Kleingartenflächen hält er für falsch. Michael Matthei, der neue Präsident des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde bezieht Stellung zum Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes. Hier der Bericht.


"Wir sind aktive Stadtgrün-Lobby"

Jeder Mensch benötigt für seine Grundbedürfnisse und gesellschaftlichen Entwicklung den Zugang zu wichtigen Leistungen wie Wohnung, Nahrung, Bildung, Gesundheit und besonders die Natur.
Berlin muss sich endlich eine Lobby für das Stadtgrün schaffen, um den Spekulanten und Betondenkern entgegen zu treten. Dazu sollten alle bereit sein. Ich bin es.
Was Michael Matthei (Foto), der neue Präsident des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde, im Editorial der April-Ausgabe des „Berliner Gartenfreundes" sagt. Hier der ganze Text.


Heimliche und unheimliche Besucher unseren Gärten

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Berlins Grünflächen vor dem Aus?

Luftverschmutzung, Artensterben, Klimawandel: In unserer wachsenden Stadt ist ökologische Nachhaltigkeit heute wichtiger denn je. Gleichzeitig erleben wir einen Boom in der Baubranche. Müssen hierfür künftig unsere Grünflächen herhalten? Darüber möchte der BUND Berlin mit Vertretern verschiedener Positionen und dem Publikum diskutieren: 10. April, 17:30 Uhr, Urania.

Tilmann Heuser, Landesgeschäftsführer BUND Berlin e. V.
Dr. Hans-Hermann Bentrup, STS a.D., Vorsitzender Lenné-Akademie
Dipl.-Ing. M. Arch. Andreas R. Becher, Vorstand Bund Deutscher Architekten Berlin
Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen bzw. Sebastian Scheel, Staatssekretär für Wohnen (beide angefragt)
Henning Gerlach, Vorsitzender Verein Lebenswertes Lichterfelde e. V. Hier geht´s zum Link des BUND.