So wichtig sind Kleingärten für Bienen, Hummeln und andere Bestäuber!

Innerstädtische Kleingärten sind wichtige Rückzugsgebiete für Bienen, Hummeln, Schwebfliegen und andere, teils bedrohte Insektenarten.

 

Eine großflächig angelegte Untersuchung von 360 Arealen in vier britischen Großstädten ergab, dass städtische Regionen mit vielen Kleingärten „Hotspots“ für Bestäubungsinsekten sind, also dort zahlreicher und artenreicher als in anderen Stadtbezirken vorkommen, etwa auf Friedhöfen oder Parks. Bis zu 52-mal mehr Bienen zählten die Forscher in datschenreichen Regionen. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Monotone Steinwüsten statt grüner, lebendiger Vorgärten. Warum dieser Trend gestoppt werden sollte

Immer mehr Vorgärten gleichen monotonen Steinwüsten, angelegt mit Baumarkt-Ware. Naturschützer und Stadtverwaltungen wollen diesen Trend jetzt stoppen. Wir sagen, warumHier der Bericht aus Geo. Und ein ähnlicher Beitrag aus der WAZ.


Auf unserer anderen Seite jetzt auch noch eine Baustelle - und bis mindestens 2025

Ein Stadtplatz mit Wochenmarkt, Theater, Kino, kleine Läden, Restaurants und Cafès, ein Hotel und 10.000 Arbeitsplätze: Nebenan auf dem früheren Reemtsma-Gelände entsteht für 1 Milliarde Euro die neue Stadt „Go West“ – immer noch ohne eine einzige Wohnung, weil´s die Politik nicht wollte. Hier der Bericht aus der MoPo. Und so begründet der Bezirksbürgermeister das in diesem Interwiew.


Wohnungsbau vs Kleingärten - kann da Marzahn ein Vorbild sein?

„Dass Wohnungsbau und der Erhalt von Kleingärten durchaus funktionieren können, zeigte die DDR vor 40 Jahren, als die Großsiedlungen in Marzahn entstanden“, sagt Gert Schoppa, bis vor kurzem noch Vorstandsmitglied im Landesverband der Gartenfreunde. Hunderte Parzellen fielen damals den Plattenbauten zum Opfer, schätzt er. „Wie an der Allee der Kosmonauten. Dort, wo heute die Wohnhäuser stehen, waren einst Kleingärten.

Im Gegenzug wurden auf staatliche Anweisung hin Ersatzflächen für die weggefallenen Parzellen geschaffen. Die Kleingartenanlagen Fuchsberg, Ahrensfelder Berg und Am Kienberg entstanden – über 1100 der etwa 1500 Parzellen, die es heute in Marzahn gibt.“

 

Nach diesem Vorbild könne Berlin auch heute verfahren. „So wie Investoren bei Baumaßnahmen für gefällte Straßenbäume neue pflanzen müssen, sollten sie auch baurechtlich verpflichtet werden, ortsnahen Ersatz für Kleingärten zu schaffen, die durch den Wohnungsbau verschwinden“, fordert Gert Schoppa (Foto). Hier der Bericht aus dem Berliner Kurier.


Noch immer sind unsere Böden zu trocken

Die nasskalte Nieselsuppe dieser Tage kam gerade noch rechtzeitig, um die im Extremjahr 2018 entstandenen Probleme zu lindern.

Während selbst der graue und vernieselte Dezember etwas trockener ausfiel als im langjährigen Mittel, hat der Januar sein bisheriges Niederschlagssoll leicht übererfüllt.

Aber es müsste noch wochenlang weiter regnen oder schneien, um das Defizit von 2018 – statistisch fehlen 250 von 600 Litern pro Quadratmeter – auszugleichen.

 

Für die oberen 25 Bodenzentimeter zeigt der Dürremonitor ein geteiltes Deutschland. Von Berlin an nordwärts ist es noch zu trocken, südlich davon haben sich die Verhältnisse normalisiert. In den tieferen Schichten bis 1,8 Meter – in denen sich eher Grundwasser bildet und Bäume sich versorgen – ist es dagegen fast überall noch viel zu trocken. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Wie, wo und womit Vögel jetzt gefüttert werden sollten

Wer Spatz, Meise und Co. im Winter mit Futter versorgen will, sollte vor allem rechtzeitig damit beginnen. „Es ist sinnvoll, dass die Vögel sich erst einmal an die Futterstelle gewöhnen können“, sagt Andreas Frei, Tierarzt im Vogelpark Walsrode. „Deshalb sollte man nicht erst mit der Fütterung beginnen, wenn es richtig kalt ist und Schnee liegt.“ Mehr Tipps hier im Beitrag der Berliner Zeitung.


Kleingärten - wertvolles Stadtgrün oder nur Bauerwartungsland?

In den Städten wird der Wohnraum knapp, zugleich gelten Kleingärten als unantastbar. Sind solche Privilegien noch okay? Ein Für und Wider. Hier der Beitrag aus der Zeit.


Umfrage: Sollen Berliner Kleingartenflächen bebaut werden?

Sollen Kleingartenflächen in Berlin für bezahlbaren Wohnraum, Kitas und Schulen bebaut werden? Das fragt die Initiative "Gartenstädte statt Gartenzwerge". Hier geht´s zur Umfrage (unter dem Datum 8. Januar), hinter der übrigens Investor Arne Piepgras stecken soll.


Grüne Dienstleister auf der Grünen Woche

Berliner Kleingärtner zeigen auf der Internationalen Grünen Woche 2019 (18. – 27. Januar), was die Gartenvereine alles leisten.

 

In diesem Jahr sind die Kleingärtner Teil der „Blooming City“ in der Blumenhalle. Dass Gärten zum Stadtklima beitragen, ist bekannt. Sie sind Zulieferer für Frischluft und spenden mit ihren Bepflanzungen und Wasserbiotopen Verdunstungskühle. Jetzt, wo wir im Klimawandel angekommen sind, werden diese klimatischen Leistungen für Großstädte immer wichtiger. Gärten müssen deshalb auf klimatische Veränderungen eingestellt werden. Auf der Messe werden Interessierte ausgiebig beraten, wie man Gärten an den Klimawandel anpassen kann. Hier die Mitteilung des Landesverbandes der Gartenfreunde.


Kann man sich eigentlich gegen Wildschwein-Schäden versichern?

Wie verhalte ich mich bei einer Begegnung mit Wildschweinen? Berlins Wildtierexperte Derk Ehlert gibt Tipps und beantwortet auch die Frage, ob man sich gegen Schwarzkittel-Schäden versichern kann. Hier der Bericht aus der MoPo.


Ein Volksbegehren soll in Bayern die Bienen retten

Weil die Insektenbestände in Bayern um rund 75 Prozent eingebrochen sind, wollen Umweltschützer Bienen mit einem Volksbegehren retten. Sie wollen damit erreichen, dass der Anteil der Bio-Landwirtschaft von 10 auf 30 Prozent gesteigert wird und Bauern verpflichtet werden, Hecken, Büsche, Feldraine und Bauminseln anzulegen. An Bächen, Flüssen und Seen soll ein 5 Meter breiter Streifen frei von Landwirtschaft bleiben. Hier der Bericht aus der Süddeutschen Zeitung.


Kleingartenirrsinn oder Kleingartensegen?

Sind Kleingärten einfach billiges Bauland für benötigte Wohnungen? Oder gewinnt die Einsicht, dass Kleingärten auch in Zukunft Teil der Städte sein müssen, weil sie zum Grün gehören, das ganz wesentlich dazu beiträgt, dass die Städte lebenswert bleiben? Und müssen Kleingärtner dafür umdenken, sich noch mehr um Öffnung und Artenvielfalt bemühen und ihre Parzellen nicht nur als eine Art private Liegewiese nutzen? Hier der Bericht aus der Mitteldeutschen Zeitung.


Hast Du schon eine Stunde Vögel gezählt?

Auch noch am morgigen Sonntag kannst Du noch für die NABU-Aktion "Stunde der Wintervögel" zählen, was sich gefiedert in Garten oder Park zeigt. Aktueller Trend: Bislang wurden in 519 Berliner Gärten 17.862 Vögel gezählt - am häufigsten Haussperling, Kohlmeise, Blaumeise, unter den seltensten sind Grauspecht, Bluthänfling und Raubwürger. Hier Infos zum Mitmachen.


Und wieder werden 150 Berliner Parzellen platt gemacht

Kurz vor Silvester haben rund 150 Pächter der „Gartenfreunde Siemensstadt“ die Kündigung bekommen. Schon bis zum 31. März müssen sie ihre Lauben am Saatwinkler Damm räumen und die Grundstücke dem Eigentümer übergeben. Rund 1000 Mietwohnungen sollen dort entstehen, Baubeginn angeblich noch in diesem Jahr. Hier der Bericht aus der BILD.


Die neue NABU-App "Vogelwelt"

 

 

Eine kostenlose App (Basisversion) mit 1000 Fotos von 308 Arten zum Bestimmen der gefiederten Besucher in unseren Gärten gibt es vom NABU für Vogelfreunde. Damit wir nicht nur Amsel, Haussperling, Blau- oder Kohlmeise erkennen. Hier gibt´s alle Infos dazu. 


Das Jahr beginnt mit der "Stunde der Wintervögel"

 

 

 Vom 4. bis 6. Januar ruft der Naturschutzbund Deutschland (NABU) dazu auf, die Vögel im Garten, auf dem Balkon oder im Park zu zählen. Notiere von jeder Art die höchste Zahl an Vögeln, die Du während der Stunde gleichzeitig beobachten kannst. Dabei zählen auch Vögel, die Deinen Garten nur überfliegen.

Gut möglich, dass es dieses Jahr weniger Tiere zu sehen gibt. Finden die Vögel im Wald und in der freien Landschaft noch genügend Futter, machen sie sich im Garten rar, und bei den Waldbäumen war 2018 in vielen Regionen ein Mastjahr, auch Sträucher wie Schlehe und Schneeball trugen extrem viele Beeren.

Ob sich die Vögel im winterlichen Garten sehen lassen, hängt aber auch davon ab, wie viele Wintergäste uns aus Skandinavien und Russland besuchen, wie der Bruterfolg im Sommer war und natürlich vom Wetter: Je frostiger und schneereicher es ist, desto verlockender sind die milden Siedlungslagen für Piepmätze.  Weitere Infos gibt´s unter www.stundederwintervoegel.de


Abschied von Reemtsma

Nach fast 50 Jahren ist endgültig Schluss: Die alte Tabakfabrik - mit eigenem Wasserwerk und Stromversorgung - wird größtenteils abgerissen. Dabei wurden hier früher über 16 Milliarden Zigaretten im Jahr produziert. Doch seit 2012 ruht der Betrieb - das Gelände in Schmargendorf steht leer.

 

Die Zukunft des Geländes zwischen der Mecklenburgischen und der Forckenbeckstraße steht längst fest: Hier soll in Zukunft nicht gewohnt, sondern gegründet werden. 10.000 Arbeitsplätze werden auf dem Gelände, das größer als der Potsdamer Platz ist, entstehen. Geplant sind ein Gründerzentrum und ein zentraler Campusplatz mit Theater, Kino und zwei Hotels. Hier der Bericht der rbb-Abendschau.


So lässt sich etwas Natur auch in Wohngebiete holen

Gebüsche, Nistgelegenheiten und Staubbad für Spatzen, Brennesseln und Efeu für Admiralfalter, auch der Igel wird nicht vergessen: Ein tolles Beispiel aus Ingolstadt, wie schon beim Planen eines Wohngebietes auch an Lebensbedingungen konkreter Tierarten gedacht wird. Und wer denkt in Berlin so weit? Hier der Bericht aus dem Donaukurier.


Welches Futter für welchen Gartenvogel?

Körner, Samen, Rosinen, Haferflocken, Sonnenblumenkerne, gehackte Nüsse, Meisenknödel, getrocknete Beeren, Maiskörner... Aber welcher Vogel frisst jetzt im Winter was besonders gern? Hier der Bericht des NABU.


Wildern Waschbären auch bereits in Deinem Garten?

In Berlin leben bereits rund 800 Familien Waschbären – Tendenz steigend. Sie dezimieren Vögel, Fledermäuse, Frösche und Eidechsen…

 

Um weitere Ausbreitung einzuschränken, hat die Stadt 2011 das Füttern der Kleinbären verboten. Bei Missachtung drohen bis zu 5000 Euro Strafe. Hier der Bericht des Tagesspiegel.


Berlins Sommer waren nie heißer und trockener

Das Wetter hat im ablaufenden Jahr in Berlin neue Rekorde aufgestellt. 2165 Stunden lang hat über der Hauptstadt die Sonne geschienen, 530 Stunden mehr als im Durchschnitt.

 

Demnach war es auch so warm wie niemals zuvor: Mit 11,4 Grad Celsius lag die Temperatur 2,3 Grad über dem langjährigen Mittel. Zudem zählt Berlin zu den Bundesländern mit dem geringsten Niederschlag: 400 Liter pro Quadratmeter - rund 170 Liter weniger als sonst - hat es in diesem Jahr geregnet. Hier der Bericht der MoPo.


Die Bürgerinitiative "Schmargendorf braucht Oeynhausen" wünscht eine


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Deutschlands wohl erste Kleingartenkolonie wurde in Berlin gegründet

Die Geschichte der Kolonie "Zur Linde" in der Treptower Kiefholzstraße reicht bis ins Jahr 1827 zurück. Als sie von sieben Familien gegründet wurde, bekam sie aber zunächst den merkwürdigen Namen "Little Popo". Hier der Bericht auf rbb 24.


Ein riesiges Gründerzentrum als neuer Nachbar - aber ohne eine einzige Wohnung: Ab 7. Januar soll die Reemtsma-Fabrik abgerissen werden

 Auf dem Gelände der alten Reemtsma-Zigarettenfabrik in Schmargendorf soll ein Gründerzentrum entstehen, zu neudeutsch: ein Start-up-Inkubator. Die Pläne für das neue Quartier unter dem Label „Go West“ stellte Stephan Allner, Geschäftsführer der Immobilienfirma „Die Wohnkompanie“ am Mittwochabend im Stadtentwicklungsausschuss der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) Charlottenburg-Wilmersdorf vor.

„Wir hoffen, dass wir Ostern 2019 eine Baugenehmigung haben“, so. Der Bauantrag für den alten – neuen – Gewerbestandort wurde Ende November gestellt.

 Herzstück des Quartiers (Architekten Christoph Kohl) wird ein zentraler Campus-Platz, so groß wie der Walter-Benjamin-Platz in Charlottenburg. Hier sollen ein Kino, ein Theater, ein Wochenmarkt sowie Nahversorger und Gastronomie Platz finden. Ein bis zwei Hotels werden sich auf dem Gelände ebenfalls finden. Insgesamt sollen 1 Milliarde Euro verbaut werden. Hier der Bericht des Tagesspiegel.


Bienengifte bleiben verboten! Keine Notfallzulassungen für Neonikotinoide

Clothianidin, Thiamethoxam und Imidacloprid sind die wichtigsten Wirkstoffe für Neonikotinoide. Sie schaden den Bienen. Die Pestizide töten die Tiere oder sorgen dafür, dass sie ihre Orientierung verlieren und nicht mehr zu ihren Familien zurück finden. Seit dem 19. Dezember dürfen diese Stoffe für die Anwendung im Freiland nicht mehr verkauft und angewendet werden. Ab April 2019 ist auch der Export von derart gebeiztem Saatgut in Ländern außerhalb der EU nicht mehr zulässig. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Der Senat will Kleingärten fördern, die sich für den Kiez öffnen

Der Senat hat den von der Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Regine Günther, vorgelegten Bericht an das Abgeordnetenhaus „Urban Gardening in der Stadt verwurzeln“ beschlossen.

In Berlin soll das urbane Gärtnern in allen Formen gefördert und stärker in die städtische Planung eingebracht werden.

Das Gesamtkonzept stellt die gemeinschaftliche Gestaltung von Grün in den Vordergrund. Hierzu gehören unter anderem begrünte Baumscheiben, Urban-Gardening-Projekte, experimentelle Freiräume sowie Kleingärten, die für den Kiez geöffnet werden. Hier die Pressemitteilung der Senatskanzlei. 

 

 


Hier ist die Gegenrede pro Cornelsenwiese: "Die Grünen vergessen das Grün im Bezirk"

Die „Initiative für den Erhalt des Stadtgrüns“ antwortet auf den Leserbrief des Grünen Uwe Szelag: „Wenn jetzt, keine drei Jahre später, vielleicht mit Hilfe der Grünen eine Mehrheit für die Bebauung der Cornelsenwiese gefunden sein sollte, stimmt diese BVV gegen ihre eigenen Beschlüsse.“

Was ja auch nichts Neues wäre…

Hier der Bericht der MoPo.

 

 

 


"Die Bebauung wäre mit Schmerzen vertretbar"

Es geht um die Cornelsenwiese in Schmargendorf, ganz in der Nähe unserer Kleingartenkolonien. Und die Berliner Morgenpost veröffentlicht dazu die Meinung von Uwe Szelag, der für die Grünen als Bürgerdeputierter im Stadtentwicklungsausschuss sitzt und sich für die Bebauung der umkämpften Wiese ausspricht - obwohl auch seine Partei auf Bürgerdruck vor eineinhalb Jahren dafür gestimmt hatte, Grünflächen in Charlottenburg-Wilmersdorf erhalten zu wollen. Hier der Bericht der MoPo. Und ein weiterer Beitrag zum Thema Cornelsenwiese aus der Berliner Woche.


Hochbeete zum Mieten

Beim Bundeswettbewerb “Gärten im Städtebau 2018” gewann der Hamburger Kleingartenverein “Döhrnkamp” die Auszeichnung “Silber”. Die Spezialität der Laubenpieper: Sie vermieten Hochbeete. Hier der Bericht aus den Eimsbütteler Nachrichten.


Hallo, Herr Schruoffeneger, was wird denn aus den Kleingärten von Oeynhausen und Friedrichshall?

Zur BVV vom 13. November stellte Susanne „Suse“ Raabe-Feimer Einwohnerfragen, die Baustadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne, Foto) wie folgt beantwortete:

1.     Wann wurde/wird das B-Plan-Verfahren für das Gelände „Oeynhausen-Nordost“ zur Festsetzung als Dauerkleingartenfläche eingeleitet?

Schruoffeneger: Dies erfolgt,  so wie es im städtebaulichen Vertrag vorgesehen ist, nach Bestandskraft der Baugenehmigung für das Wohnbauvorhaben. Hier fehlt noch der Block A. Aber für den Fall, dass da keine Widersprüche kommen, können wir demnächst damit beginnen.

2.     Was geschieht mit „Oeynhausen-Süd“ und „Friedrichshall“? Fallen diese Kolonien unter die Absichtserklärung des Senats, alle Kolonien auf landeseigenen Flächen bis 2030 zu sichern?

 

Schruoffeneger: Beide Kolonien sind im aktuellen Arbeitspapier des Flächennutzungsplanes Berlin als Grünflächen mit der Zweckbestimmung Dauerkleingarten dargestellt. Dementsprechend sind die Kleingartenanlagen im Kleingartenentwicklungsplan der Sicherungsstufe IVb „fiktive Kleingartenanlagen“ zugeordnet. Der Kleingartenentwicklungsplan befindet sich derzeit in Überarbeitung. Der Entwurf soll den Bezirken zur verwaltungsinternen Stellungnahme im Dezember 2018 zugesandt werden, liegt derzeit allerdings noch nicht vor.


So wird Charlottenburg-Wilmersdorf entgrünt

Von wegen Klimawandel, Heißsommer oder Luftschadstoffe: Im Berliner Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf wird immer mehr abgeholzt und versiegelt – und die Ex-Naturschützer-Partei Grüne/B90  hilft an verantwortlicher Stelle kräftig mit. Daten aus dem Statistischem Jahrbuch und der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung zeigen: Es gibt immer weniger wohnungsnahes Grün, weniger Kleingärten, weniger Straßenbäume, weniger Grünanlagen, weniger Wald…

Wohnungsnahes Grün: Von 2012 bis 2016 sank die Zahl „versorgter Einwohner“ um 128.245, der Anteil nicht versorgter Einwohner stieg auf 38 % - nur Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg sind mit 39 % noch schlechter dran.

Straßenbäume: Ihre Zahl verringerte sich zwischen 2006 und 2017 um 868 Bäume – und das sind nur die Straßenbäume.

Kleingärten: In den Jahren 2007 bis 2017 wurden 23,7 Hektar platt gemacht – 6 Anlagen mit 759 Parzellen.

Grünanlagen: Zwischen 2007 und 2015 verlor der Bezirk zusätzlich 6 Hektar Grünanlagen. 

Wald: Von 2007 bis 2017 verzeichneten die Statistiker ein Minus von 2 Hektar.


Wird die Cornelsenwiese doch bebaut?

Der Investor Becker & Kries hat neue Pläne vorgelegt, nach denen die Cornelsenwiese in Schmargendorf doch bebaut werden soll. Es stehe eine politische Grundsatzentscheidung an, so Baustadtrat Schruoffeneger. Der Bauausschuss will dazu bis Anfang 2019 ein Meinungsbild erstellen. Spannende Frage: Wie ernst ist der BVV ihr grünes Versprechen? Hier der Bericht der MoPo.


Das Berliner Laubensterben in Zahlen

In den Jahren 2007 bis 2017 wurden in Berlin 57 Kleingarten-Anlagen mit 3803 Parzellen auf 159 Hektar platt gemacht. So die Angaben aus dem brandaktuellen Statistischem Jahrbuch 2018.
In Charlottenburg-Wilmersdorf wurden im gleichen Zeitraum 6 Anlagen mit 759 Parzellen auf 23,7 Hektar zerstört.


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Mit Spaghetti-Hochbeet zur Goldmedaille

So holten die 260 Kleingärtner der Marzahner Anlage "Am Kienberg" ihre Goldmedaille: mit Obstlehrpfad in 125 Sorten, großem Insektenhotel aus Holz, Lehm und Ziegeln sowie einem öffentlichen Hochbeet für alles, was man so für Spaghetti und Tomatensoße braucht. Hier der Bericht der MoPo.


Bebauungspläne fürs Reemtsma-Gelände

In der öffentlichen Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung gibt es TOP 6: Vorstellung des Bauvorhabens auf dem Reemtsma-Gelände (10 Minuten Vorstellung durch den Investor, 20 Minuten Fragen und Diskussion).

Mi. 19. 12. 2018, 17:30 Uhr, Rathaus Charlottenburg, Bürgersaal.

                                                                                                                       Foto: Google Earth

 

 

   

Was weißt Du über unsere Wintervögel?

Sind Blaumeisen die einzigen blau-gelben Gartenvögel? Singen Rotkehlchen auch im Winter? Warum eigentlich heißt der Gimpel auch Dompfaff? Hier geht´s zu einem NABU-Quiz über unsere Wintervögel.


Die Bezirks-Sozis und lästige Einwohnerfragen

Weiß eigentlich jeder hier demokratisch Gewählte, was repräsentative Demokratie ist? Eineinhalb Jahre, nachdem die BVV Charlottenburg-Wilmersdorf das Instrument der Einwohnerfragen zusammen gestrichen hatte, steht jetzt am 13. Dezember im Rathaus eine halbe Rolle rückwärts auf der Tagesordnung (TOP 7.2) . Dazu ein Beitrag des "Kiezer Weblog vom Klausenerplatz". Vielleicht werden diese Einwohnerfragen demnächst ja auch endlich inhaltlich beantwortet - was wir beispielsweise beim Fragenkomplex zu den Kleingartenkolonien "Oeynhausen" und "Friedrichshall" (TOP 1.2) gleich hören werden...


Ein Dauergartenvertrag für Berlin?

Spekulation, Wachstum und Bauwut bedrohen nicht erst seit gestern das Berliner Grün. Um die interkulturellen, urbanen und Kleingärten unserer Stadt zu erhalten und zu sichern, brauchen wir einen Dauergartenvertrag – analog zum Dauerwaldvertrag. Hier der Beitrag vom Netzwerk Grüne Liga.


BVV-Einwohnerfrage zu Oeynhausen

Diese Einwohnerfrage wird  in der nächsten BVV im Rathaus Charlottenburg am 13. Dezember um 17:00 Uhr gestellt - und hoffentlich richtig beantwortet.

Zu später Stunde gibt´s dann übrigens noch Anträge, auf Laubbläser mit Verbrennungsmotoren in Grünanlagen und auf öffentlichem Straßenland zu verzichten (TOP 10.22 und 10.28).


So überwintern Erdkröte, Teichmolch oder Ringelnatter in unserem Garten

Unsere Gärten und Kleingärten können Amphibien und Reptilien beim Überwintern helfen. Diese wechselwarmen Tiere verbringen aber die kalten Wintermonate höchst unterschiedlich. Welche Tricks Erdkröte, Grasfrosch, Teichmolch, Zauneidechse oder Ringelnatter zum Überleben nutzen, zeigt hier der Bericht des NABU.


Gericht: Berliner Hobby-Imker muss alle Bienenvölker wegen Seuche töten

Weil ein Teil seiner Bienen von einer Seuche betroffen ist, muss ein Berliner Hobby-Imker laut einem Beschluss des Verwaltungsgerichts alle seine Völker töten. Der Mann habe einer entsprechenden Anordnung des Amtstierarztes Folge zu leisten, teilte das Gericht am Mittwoch zu einer Eilentscheidung mit. Bei zwei von insgesamt zehn Völkern des Hobby-Imkers war im November die Amerikanische Faulbrut festgestellt worden. Hier der Bericht aus der MoPo.


Die „Stunde der Wintervögel“ 2019

Vom 4. bis 9. Januar 2019 findet zum neunten Mal die bundesweite NABU-Aktion „Stunde der Wintervögel“ statt. Berliner Naturfreunde und -freundinnen sind aufgerufen, eine Stunde lang alle Vögel im Garten oder im Park zu zählen.

 

Im Mittelpunkt der Stunde der Wintervögel stehen vertraute und oft weit verbreitete Vogelarten wie Meisen, Finken, Rotkehlchen und Sperlinge. Aber wo genau kommen sie vor, wo sind sie häufig und wo selten geworden? Hat das aktuelle Wetter Wintergäste angelockt oder sie nach Süden weiterziehen lassen? Je genauer der NABU über solche Fragen Bescheid weiß, desto besser kann er sich für den Schutz der Vögel einsetzen. Hier der ganze NABU-Aufruf.


Marzahner Kleingärtner gewinnen Goldmedaille

Die Marzahner Kolonie "Am Kienberg" e.V. ist im bundesweiten Wettbewerb "Gärten im Städtebau" mit einer Goldmedaille für ihr ökologisches Engagement geehrt worden. Hervorgehoben wurde insbesondere der Lehrpfad des Vereins, auf dem 406 Obst- und Wildgehölze erläutert werden. Im vergangenen Jahr war die Kleingartenkolonie auch Teil der Internationalen Gartenausstellung (IGA) in Marzahn. Hier der Bericht von rbb 24, ein Beitrag der Berliner Morgenpost und ein Bericht aus Lichtenbergmarzahnplus.de


Können wir das globale Insektensterben noch stoppen?

Im ländlichen Raum werden  Brachen, Feldraine und Hecken zerstört, über die Arten von einem Rückzugsort zum nächsten wandern konnten. Isolierte Bestände aber sterben leichter aus. Manche bäuerlichen Lebensräume stehen heute sogar selbst auf der Roten Liste wie Streuobstwiesen, die im Umfeld der Dörfer zu Bauland oder einfach so aufgegeben werden – dabei gelten sie als eines der artenreichsten Ökosysteme Mitteleuropas.

Auch in Städten werden Brachflächen bebaut, Grünflächen und Gärten mit Pestiziden, Laubbläsern und Mährobotern nahezu klinisch rein gehalten, wenn sie nicht gleich einfach zur "praktischen" Kiesfläche  umgewandelt werden. Dazu kommt die allgegenwärtige Lichtverschmutzung, die den Nachthimmel regelrecht leersaugt und Nachtfalter wie andere Insekten jede Nacht millionenfach tötet. Hier der Bericht aus Spektrum.de


Was unsere Gartenvögel im Winter futtern wollen

Welche unserer Gartenvögel bevorzugen welche Leckerbissen an der winterlichen Snackbar? Und was eignet sich überhaupt als Vogelfutter? Hier eine interaktive Grafik vom NABU.


InitiativenGipfel Charlottenburg-Wilmersdorf

Das Bürgerbegehren zum Erhalt der Grünflächen in Charlottenburg-Wilmersdorf hatte 2016 dank des Zusammenwirkens mehrerer Bürgerinitiativen und der bezirklichen Kleingartenverbände nach einigen Wochen die erforderlichen Unterschriften sammeln können. Nach diesem Erfolg lag es nahe, weiter in Kontakt zu bleiben und gemeinsame Anliegen zu identifizieren und zu verfolgen. Etliche Initiativen haben sich zum InitiativenGipfel Charlottenburg-Wilmersdorf zusammengetan, darunter auch unsere Bürgerinitiative. Hier ein Bericht des Weblog vom Klausenerplatz.


WESTKREUZ: ABVERKAUF VON STADTNATUR

Inmitten der Umsetzung eines Grün-Konzepts für das Westkreuz-Areal per Bebauungsplan 4-66 platzte der Verkauf großer Teile der 17 Hektar durch die Bahn-Tochter DB Netz AG. Obwohl zunächst ein Erwerb durch die öffentliche Hand zum moderaten Preis angestrebt wurde, ließ man hier nun doch  kurzerhand einer Immobilienfirma den Vortritt. Gegen den erklärten Willen von Bezirk und Senat! Hier der Bericht von "Umweltzone Berlin" 


Die Rostrote Mauerbiene ist Insekt des Jahres 2019

Aufgrund ihres Nistverhaltens ist die Rostrote Mauerbiene häufig in der Nähe menschlicher Behausungen zu finden. Die 8 bis 14 Millimeter großen Insekten nutzen vorhandene Hohlräume in Trockenmauern, Löss- und Lehmwänden, aber auch in Totholz, lockerem Gestein und zahlreichen anderen Strukturen, um darin ihre einzelnen gemörtelten Brutnester anzulegen. Nester dieser Biene wurden schon in Türschlössern, in der Plastikhülle eines Rolladenstoppers und sogar in einer Holzflöte gefunden. Gerne nimmt die Rostrote Mauerbiene künstliche Nistgelegenheiten aus Holz, Bambus oder Schilf an. Hier der Bericht vom NABU. Übrigens: Die Gehörnte Mauerbiene und die Blauschwarze Holzbiene wurden in den Schmargendorfer Kleingartenkolonien Friedrichshall und Oeynhausen schon beobachtet. Hast Du hier noch mehr Wildbienen entdeckt?


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BVV scheut Kameras und viele Bürgerfragen

Aus Sitzungen der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) im Rathaus Charlottenburg wird es vorerst weder einen Video-Livestream noch eine Audio-Übertragung geben. Das zeigte sich am Donnerstag im Geschäftsordnungs-ausschuss, wo BVV-Vorsteherin Annegret Hansen (SPD) mit zu hohen Kosten argumentierte. Außerdem soll es Bezirksverordnete geben, die nicht vor einer Kamera stehen wollen. 

Auch über das Fragerecht der Bürger in der BVV wurde jetzt erneut diskutiert. Nach einem neuen "Kompromiss" dürfen Einwohner demnächst schriftlich doch wieder bis zu drei Fragen einreichen. (Auszüge aus Tagesspiegel Leute)

51 Wildbienen-Arten mitten in der Stadt

Auf der Wildblumenwiese mitten im brandenburgischen Schwedt konnten 51 Bienenarten nachgewiesen werden, von denen 14 auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Arten in Brandenburg und 20 auf der Roten Liste von Deutschland stehen. Jeder kann aktiv solche Artenvielfalt unterstützen. Das kann die Wildblumenecke im Kleingarten sein oder eine Wiese, auf der das Gras und die Blumen länger stehen bleiben und blühen können.  Hier der Bericht aus MOZ.de


Mehr Laissez-faire im Garten – gerade im Herbst

Abgeblühte Stauden, Sonnenblumen und andere Samen tragende Pflanzen bitte bis zum Frühjahr stehen lassen, weil sie Nahrung für Vögel bieten und Wildbienen in den Stängeln überwintern. Fallobst solle man als Futterspende liegen, Beeren und andere Wildfrüchte hängen lassen. Laub- und Reisighaufen bieten gute Überwinterungsplätze für Gartentiere. Weniger aufräumen hilft Igeln, Siebenschläfern, Fledermäusen und Insekten, gut über den Winter zu kommen.

Und das Umweltbundesamt warnt vor dem Einsatz von Laubsaugern. Solche Geräte können nicht nur zwischen 90 und 120 Dezibel laut werden und damit in der Liga von Kettensägen und Presslufthämmern spielen. Vor allem Geräte mit Häckselfunktion sind zudem eine tödliche Gefahr für Insekten, Frösche, Spinnen oder Regenwürmer. Hier der ganze Bericht aus Spektrum.de


Grüne beschließen einstimmig: Berlins Stadtgrün muss noch wachsen!

"Grün statt grau!" Keine Grünflächen dem Wohnungsbau opfern! Auch Kleingärten sind ein Tabu! Eine lebenswerte Stadt! Noch mehr Stadtgrün!

So der einstimmige Beschluss auf der Berliner Landesdelegiertenkonferenz der Grünen. Etwas Ähnliches hatten sie schon öfter versprochen -  und dann nicht gehalten. Meinen sie es jetzt etwa ernst? Hier der Bericht der Abendschau.


Feuerteufel zündeln wieder in Schöneberger Lauben

Mit der Kälte kommen die Einbrecher und Brandstifter. Meterhohe Flammen steigen über dem Schöneberger Kleingartenverein „Lindenhain“ auf. Zwei Lauben brennen in voller Ausdehnung. Es ist bereits das dritte Feuer in zwei Wochen. Lauben-Besitzer fürchten jetzt eine Brand- und Einbruchserie wie im vergangenen Spätherbst. Hier der Bericht aus dem Kurier und aus der BZ.


Wie sicher sind die landeseigenen Kleingärten in Charlottenburg-Wilmersdorf? Ein Antrag von Gabriele Gutzmann zur Senioren-Bezirksversammlung

Dr. Gabriele Gutzmann   (Kolonie Am Stadtpark I)  

 Antrag zur 10. Seniorenbezirksversammlung Cha-Wi am 26.11.2018

 Dauerhafte Sicherung der landeseigenen Kleingartenflächen im neuen Kleingartenentwicklungsplan  

Das Bezirksamt wird gebeten, sich gegenüber Senat und Abgeordnetenhaus dafür einzusetzen, dass die landeseigenen Kleingartenflächen im Bezirk im neuen Kleingartenentwicklungsplan eine Einstufung bei 1 „(dauerhaft gesicherte Kleingärten“) oder bei 2 („dauerhaft zu erhaltende Kleingärten mit Handlungsbedarf“) erhalten.    Begründung:   Viele Kleingärtner*innen, viele Bewerber*innen um einen Kleingarten und auch viele Besucher*innen der öffentlich zugänglichen Kleingartenanlagen befinden sich im Seniorenalter und haben ein großes Interesse an deren Erhalt.

 Der Beschluss der BVV vom  14.7.2016 beinhaltet die Zustimmung zum Bürgerbegehren, in dem das Bezirksamt Charlottenburg-Wilmersdorf aufgefordert wird, „die Grünflächen im Bezirk, einschließlich der Kleingärten, dauerhaft zu sichern und bestehende andere Planungen unverzüglich aufzuheben“. Sie sind „sind von jeglicher Bebauung auszunehmen und für kommende Generationen dauerhaft zu bewahren“ (Drucksache - 1699/4).

 Derzeit liegt ein Vorschlag für einen Entwurf des Kleingartenentwicklungsplans dem Senat zur Entscheidung vor, der dem Bürgerbegehren nicht entspricht. Dieser Vorentwurf sieht vor, dass einige landeseigene Kleingartenanlagen bei 3 („längerfristige Nutzungsperspektive“) und 4 („bauliche Entwicklung“) eingeordnet werden und damit kürzer oder längerfristig einer Umnutzung zugeführt werden sollen. 

 

 Dies betrifft vor allem zahlreiche Anlagen im dicht besiedelten Teilbezirk Wilmersdorf, insbesondere rund um den übernutzten Volkspark. Diese ermöglichen wohnungsnahes Gärtnern und Erholung, sind äußerst beliebt, wie auch lange Bewerbungslisten zeigen, sie sind öffentlich zugänglich, machen auch weitere Angebote für die Öffentlichkeit und sind Orte der Artenvielfalt, an der sich viele Menschen erfreuen.  Der Verlust dieser Kleingartenanlagen würde eine bedeutsame Verschlechterung der Lebensqualität der Menschen, die in der Umgebung wohnen, bedeuten, darunter viele ältere Menschen. In deren Interesse sollte die Versorgung mit wohnungsnahen Grünflächen, die Klima- und Luftqualität sowie die Artenvielfalt nicht verschlechtert werden.


In Schmargendorf sind nicht nur Grünräuber unterwegs

Die Polizei nahm am Donnerstagmorgen einen 20-Jährigen in Schmargendorf fest, der versucht haben soll, zwei Passanten auf offener Straße auszurauben. 

Er soll gegen 6.50 Uhr in der Friedrichshaller Straße zunächst einen 29-Jährigen mit einer Schusswaffe sowie Reizgas bedroht und Geld gefordert haben. Dem Mann gelang die Flucht auf die andere Straßenseite. Wenig später versuchte der 20-Jährige noch, eine Frau in der Cunostraße auszurauben, allerdings ebenfalls ohne Erfolg.

Zwischenzeitlich alarmierte Polizeibeamte konnten den Tatverdächtigen am Berkaer Platz stellen. Er war noch maskiert, hatte auch die Pistole noch in der Hand, die sich aber als Schreckschusswaffe entpuppte. Hier die Meldung von rbb24.


Der Schmetterling des Jahres 2019

Der Schachbrettfalter wurde von der BUND NRW Naturschutzstiftung und der Arbeitsgemeinschaft Rheinisch-Westfälischer Lepidopterologen zum Schmetterling des Jahres 2019 gekürt. Zum Überleben braucht das auffallend gemusterte Schachbrett (Spannweite 40 - 50 Millimeter) blütenreiche Wiesen auf nährstoffarmen Standorten, die nicht vor Ende Juli gemäht werden. Hier der NABU-Bericht.


Warum immer Streit um Groth-Projekte?

Noch mehr Eigenheime oder sogar eine Hochhaussiedlung? Eigentlich schien für das Großprojekt der Groth Gruppe in Lichterfelde Süd alles eingetütet. Jetzt soll aber Bausenatorin Lompscher die Angelegenheit noch einmal aufmachen und an sich ziehen zu wollen. Hier der Bericht der MoPo.


Die mietenpolitische Katastrophe in der City West

In den Jahren 2014 bis 2016 wurden in Charlottenburg-Wilmersdorf 1884 Wohnungen fertig gestellt - ganze 388 davon sind Mietwohnungen, der große Rest hochpreisige Eigentumswohnungen. Nur ein Beispiel der verfehlten "Politik". Und dann beklagt sich Baustadtrat Schruoffeneger (Grüne), dass auch Bürger mit mittlerem Einkommen vertrieben werden. Hier der Bericht des Tagesspiegel.


Neuer BI-Vorstand

Auf der Mitgliederversammlung der Bürgerinitiative "Schmargendorf braucht Oeynhausen" wurde am 19. November 2018 ein neuer Vorstand gewählt:

 

Sprecherin ist (wieder) Suse Raabe-Feimer.

Stellvertretender Sprecher ist Chris Ehlers.

Schatzmeisterin ist (wieder) Heidi Bartel.

 

4 Beisitzer sind Christel Geier (wieder), Helga Kosak (wieder), Rosa Haupt und Wolfgang Mahnke. 


Investorenfilz und fehlender Wille

Vorwürfe des BVV-Linken Niklas Schenker: Die Verbindung von Investoren und Bezirksamtsverwaltung ist in keinem Bezirk so eng wie in Charlottenburg-Wilmersdorf. Das Bezirksamt "kungelt" mit der Deutsche Wohnen, peitscht deren Abriss-Projekte durch. Und Baustadtrat Schruoffeneger hat mehr Verständnis für Investoren als für Mieter. Hier der ganze Beitrag aus dem ND.


Können Vögel eigentlich niesen?

Die Antwort findet Ihr hier in einem Beitrag von shz.de.


Gute Signale aus der Gesprächsrunde zum Kleingartenentwicklungsplan mit den AGH-Fraktionen von SPD, Linken und Grünen?


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Wir brauchen Natur in unseren Städten

"Wir brauchen die Natur in unseren Städten. Denn die Folgekosten einer fehlenden Natur in den Städten werden weitaus höher sein als die Baukosten. Denken wir nur an den Klimawandel", sagt Landschaftsarchitekt Andreas Kipar. Und meint: "Wir brauchen Schattenflächen, grüne Lungen und Regengärten, in denen Wasser von starken Regenfällen abfließt und die uns vor Überflutungen bewahren. Wir brauchen  viel mehr Bäume in möglichst verschiedenen Arten." Hier der Bericht aus dem Handelsblatt.


Mein grünes Berlin

Wir sind Berliner und Kleingärtner. Alle können wir noch bis zum 23. November bei der „Charta für das Berliner Stadtgrün“ mitreden und mitmachen. Eure Meinung ist wichtig.  Sagt, dass Euer Lieblingsstadtgrün vor allem Euer Garten ist. Bei der Initiative gibt es eine Umfrage und darüber hinaus ein Meinungsportal für eigene Worte, eigene Wünsche und Erfahrungen. Auch der Landesverband Berlin der Gartenfreunde ruft jetzt dazu auf, sich an der Aktion #MEINGRUENESBERLIN zu beteiligen. Hier der Aufruf.


Wann wird "Oeynhausen" Dauerkleingartenfläche?

Dieses Schreiben schickte der Bezirksverband der Kleingärtner Wilmersdorf an Stadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne). Bis zur Stunde liegt nach über 4 Wochen noch keine Antwort vor. 


Die Insekten verschwinden - aber welche?

Insgesamt gibt es in Deutschland etwa 33 000 verschiedene Insektenspezies, darunter rund 10.000 Fliegen und Mücken, 9000 Hautflügler (wie Bienen und Wespen), etwa 8000 Käfer-Arten. Welche von ihnen leiden besonders unter dem Sterben? Anscheinend ist das gesamte Spektrum betroffen. Hier der Bericht aus der SZ.

 


Kleingartenentwicklungsplan: Am Runden Tisch mit Koalitionspolitikern und Senatsverwaltung

"Konsens am Runden Tisch, dass Schrebergärten ein grünes Privileg der Stadt mit großer ökologischer, klimatischer und sozialer Bedeutung seien. 83 Prozent der Kleingärten Berlins sind sicher, denn sie sind im Flächennutzungsplan (FNP) und in den Bebauungsplänen (B-Pläne) als Dauerkleingärten bzw. als Grünfläche ausgewiesen. „83 Prozent sind rund 60.000 Parzellen. Vor ein paar Jahren sprach man noch von 84 Prozent. Das ist eine Reduzierung, die scheibchenweise eingeschlichen wird“, hielt Viola Kleinau, Vizepräsidentin des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde e.V., Staatssekretär Tidow entgegen. Die restlichen 17 Prozent sind im FNP für eine andere Nutzung vorgesehen. Um welche baulichen Maßnahmen es sich handeln wird, ist in den meisten Fällen noch nicht festgelegt."  Hier der ganze Beitrag 


Neue Hoffnung für Berlins Kleingärten

Dass auch Bezirke Kleingartenanlagen sichern können, macht momentan Lichtenberg vor. Seit Dezember 2017 fasste der Bezirk bereits 19 sogenannte Aufstellungsbeschlüsse für Bebauungsplanverfahren, die das Gebiet von 24 Kleingartenanlagen umfassen. Darin werden die Kleingärten als »Grünfläche« und nicht mehr als »Wohnbaupotenzialfläche« ausgewiesen. Die Berliner Umweltverwaltung unterstützt dieses Vorgehen. Man begrüße dies ausdrücklich, heißt es. Wird Zeit, dass auch Charlottenburg-Wilmersdorf tätig wird und "Oeynhausen" endlich mit B-Plan sichert - wie zugesagt.  Hier der Bericht im ND.


Berlins Wassermangel wird immer dramatischer

Was als verlängerter Spätsommer daherkommt, entwickelt sich zunehmend zur Katastrophe. Sieben Wochen vor Jahresende ist in Berlin und Umland bisher nur halb so viel Regen gefallen wie in einem durchschnittlichen Jahr zu erwarten wäre: 300 statt 600 Liter pro Quadratmeter. Dazu der Dauersommer, der mit einem fast sechs Grad zu warmen April begann und in den bisher fünf Grad zu milden November mündet. Und an der  dramatischen Trockenheit wird sich zunächst nichts ändern. "Nächstes Jahr werden die Leute merken, was ihnen in den Gärten alles kaputtgeht, weil es nicht so tiefe Wurzeln hat.“ Hier der Beitrag aus dem Tagesspiegel.

 

Arne Piepgras lässt nicht locker

Er hält Berlins Kleingärten für Bauflächen, Arne Piepgras, der forderte, möglichst viele davon mit Wohnungen zu bebauen. Jetzt konkretisiert er seine Pläne: "Den Kleingärtnern sollte man für den Fall, dass es notwendig wird, dass der Garten zum Zwecke der Bebauung aufgegeben werden muss, die freie Wahl zwischen drei Alternativen lassen. Entweder erhält er eine angemessene Entschädigung in Geld oder zu einem symbolischen Kaufpreis eine Freizeitparzelle vor den Toren der Stadt. Als dritte Alternative – und die könnte für viele Kleingärtner ganz besonders interessant sein – eine Erdgeschosswohnung mit anliegendem Garten, der ausreichend Platz bietet für das Gemüsebeet, die Hollywoodschaukel und den Grill."

Häää? Parzelle im Tausch gegen Erdgeschosswohnung samt Garten? Hier sein ganzer Beitrag im Tagesspiegel.


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Stadtgrün im Klimastress, kalter Entzug für Jungbäume

"Die seit einigen Jahren zu beobachtenden Klimaveränderungen besitzen eine völlig neue Dimension mit weitreichenden und bislang schwer abzuschätzenden Auswirkungen auf die Physiologie der Berliner Pflanzenwelt. Wenngleich die Folgen des Klimawandels in ihrem vollen Umfang noch nicht absehbar sind, so lassen sich schon jetzt Schädigungen auf die veränderten klimatischen Rahmenbedingungen zurückführen." So ein  Bericht auf "Umweltzone Berlin".

Postkartenaktion gegen die Grün vernichtende Umgestaltungswut von SPD, Grünen und Linken am Olivaer Platz

Stadtrat Schruoffenegger hat den Olivaer Platz in eine Wüste verwandeln lassen. Die Bürgerinitiative "Olivaer Platz" startete jetzt eine Postkartenaktion, um noch möglichst viel retten zu können. "Wir haben noch Hoffnung, diese gruselige Planung abzuwenden und doch noch eine bürgernahe Gestaltung zu erwirken – auch wir haben Träume, und zweifeln nach wie vor die Rechtmäßigkeit der Bauarbeiten ohne gültigen B-Plan an", so die BI. Und weiter: "Wir erheben weiterhin unsere Stimme gegen die Willkür der Rot-Rot-Grünen Bezirksregierung, die ohne Not unseren Platz zerstört haben, und uns im schönsten und heißesten Sommer dieses Jahrhunderts eine nicht zu betretende Wüste geschaffen haben."

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Tolle Nachricht: Senat verlängert die Schutzfrist für 6600 Kleingarten-Parzellen um 10 Jahre bis 2030

Die Pächter in 160 Berliner Laubenkolonien können aufatmen. Nach jahrelanger Debatte hat Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher (Linke) einem Vorschlag von Umweltsenatorin Regine Günther (parteilos, für Grüne) zugestimmt, die Kleingartenanlagen auf landeseigenen Flächen bis mindestens 2030 zu sichern. Bisher galt die Bestandsgarantie nur bis 2020. Zu den gesicherten Anlagen mit zusammen 6600 Parzellen zählen auch solche, für die eine Bebauung diskutiert worden war, wie die Kolonien Bornholm I und II in Pankow, Hohenzollerndamm in Wilmersdorf und Kiefholzstraße in Treptow. Hier der Bericht und noch ein Kommentar in der Berliner MoPo. Auch der Tagesspiegel bringt einen Artikel über die Schutzfrist-Verlängerungen.


Investor rückt mit Gerichtsvollzieher und Polizeischutz Laubenpiepern auf die Gärten, lässt ein Tor aufbrechen

Der Flächennutzungsplan schließt hier Wohnbebauung aus, die Potsdamer Kleingärtner haben ihre Pacht auch immer bezahlt. Trotzdem drehte ein Investor den Laubenpiepern das Wasser ab, ein Zugangsweg wurde einfach blockiert. Jetzt wurde unter Polizeischutz von einem Gerichtsvollzieher ein Tor aufgebrochen, um eine Räumung einzuleiten. Hier der Bericht der Märkischen Allgemeine und ein Beitrag von rbb24.


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Mehr Stadtgrün für Berlin! Auch auf den Dächern

»Wir können zukünftig nicht mehr nur alles zubetonieren, sondern wir müssen für mehr Flächen sorgen, wo Regenwasser versickern kann und das Mikroklima in der Stadt verbessern«, hat Umweltsenatorin Regine Günther erkannt. Sie sieht die Zukunft auch in Dachbegrünung. Bislang sind in Berlin rund vier Prozent aller Häuser begrünt, so ein Bericht im Neuen Deutschland.


So artenreich sind Lebensräume in Kleingärten

Oase Kleingarten: 211 Käferarten wie der Balkenschröter, 58 Schmetterlingsarten, 30 Wildbienenarten wie die Rosen-Blattschneiderbiene, 13 verschiedene Fledermäuse, 54  Vogelarten, unter ihnen auch der Grauschnäpper - so artenreich sind Kleingärten, wie eine Studie in Schleswig-Holstein zeigte. Hier der Bericht im "Gartenfreund".


Warum Berlin seine Kleingärten braucht

"Kleingärten sind lebenswichtige, integrative Teile von Städten. Die Kleingartenfläche pro Einwohner sollte in Berlin gleich bleiben, wenn die Stadt wächst, sollten auch die Kleingartenflächen wachsen. Damit würde der Kleingartenentwicklungsplan seinen Namen wirklich verdienen", sagt Klaus Mindrup (SPD. MdB). Hier der ganze Bericht im Tagesspiegel.


Sind Laubbläser wirklich so gefährlich?

Sie zerschreddern mit Tempo 200 Kleinlebewesen, wirbeln Feinstaub und Dreck auf, machen Lärm, verursachen Abgase, vernichten Arbeitsplätze: Jetzt dröhnen sie wieder, die Laubbläser mit Verbrennungsmotoren. In der Süddeutschen Zeitung berichtet Magnus Wessel (BUND), warum Laubbläser gefährlich sind. Hier der Bericht.


Wie überwintern eigentlich Hummeln und Bienen?

Stirbt bei Hummeln das Volk samt Königin - bis auf Jungköniginnen? Bis zu wie vielen Minusgraden können diese durch ein eigenes Frostschutzmittel überleben? Halten Honigbienen Winterschlaf? Und brauchen sie dafür Honig und Pollen? Wo überwintern Nachkommen der Wildbienen? Diese Fragen beantwortet ein Bericht der Deutschen Wildtier Stiftung.


Lieber Monokulturen als Kleingärten

Wer versteht noch, warum die Grünen vorneweg dafür stimmten, dass artenreiche Biotope wie z. B. über 150 Kleingärten der Kolonie Oeynhausen oder die Grünanlagen des Olivaer Platzes vernichtet wurden - sie sich aber jetzt für den Erhalt von Monokulturen stark machen ?? Grüne ?? Hier der Berichin der BZ. 


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Was ein Baustadtrat der Grünen so zu sagen hat

Von 973 neuen Wohnungen sind ganze 6,68 Prozent preisgebunden. Und wie wird dazu Baustadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne/Foto) zitiert? "Genau die Durchmischung, die man haben will!" 
Das sehen Berlins Wohnungssuchende vermutlich ganz anders...

Jetzt schreibt auch die "Berliner Woche" über das Richtfest im Maximilians Quartier: "So geht Nachhaltigkeit im urbanen Raum." Hier findest Du den Bericht mit solchen Zitaten.


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Asphalt drüber

Um per Auto von der Forckenbeckstraße zur Baustelle von Block D des Maximilians Quartiers zu kommen, braucht man jetzt kein Allrad mehr: Wie hier bereits am 19. Oktober angekündigt, wurde die Zufahrtsstraße inzwischen ein erstes Mal asphaltiert. Sie ist die Verlängerung des Nelkenweges der Kolonie Oeynhausen.


Masterplan Stadtnatur

Hoffentlich noch nicht zu spät...   In deutschen Ballungsräumen soll in den kommenden Jahren die Zahl von Grünflächen, Stadtparks, urbanen Wäldern oder Sportstätten erhöht werden, insbesondere in sozial benachteiligten Stadtteilen. Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) will mit dem „Masterplan Stadtnatur“ Städte in Deutschland grüner, lebendiger und lebenswerter machen. "Bäume und Grünflächen machen unsere Städte  lebens- und liebenswert. Der heiße Sommer 2018 hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Grün für unsere Städte ist", so die Ministerin. Hierzu ein Bericht in der WAZ.


"Süd 1" im Maximilians Quartier

Kanntet Ihr schon "Süd 1"? So nennt der Investor das südwestlichste Gebäude (71 Wohnungen) im Block D des "Maximilians Quartiers", das ja auf einer Teilfläche der Kleingartenkolonie Oeynhausen errichtet wird und gerade Richtfest hatte. Interessiert an Einzelheiten? So schön besingt Engel & Völkers in einer Anzeige das Schmargendorfer Projekt.


Kampf um Kleingärten

Beton vs Grün. In Berlin plant die Senatsverwaltung elf umfangreiche neue Stadtquartiere, für die mehrere Kleingartenkolonien weggebaggert werden sollen. Bundesweit ist ein Kampf um Kleingärten entbrannt, mit dem sich jetzt auch "Die Welt" befasst. Hier der Bericht.


Richtfest statt Kürbisse

Vor genau 3 Jahren wurden hier noch Äpfel, Quitten oder Kürbisse geerntet, jetzt wurde Beton gefeiert - mit Vaterunser und KaDeWe-Büfett: Richtfest für den Block D des "Maximilians Quartiers", das auf einer Teilfläche der Kleingarten-kolonie Oeynhausen in Berlin-Schmargendorf errichtet wird.

 

 

 

"Take a chance on ME!" Diesen ABBA-Song spielte ein Leierkastenmann heute. Ja, eine große Chance hatte Bauunternehmer Klaus Groth hier tatsächlich von der Politik eingeräumt bekommen. Für sein Projekt mussten über 150 Kleingärtner weichen, statt derer jetzt auf 4,6 Hektar grüner Lunge 973 Eigentums- und Mietwohnungen hochgezogen werden, ganze 65 davon Mietpreis gebunden. 

 

 

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Der Winter soll zu warm und zu trocken werden

Wenn in den Kleingärten in wenigen Wochen das Wasser abgestellt wird, könnte es für manches, was da wachsen soll, ganz schön eng werden: Der kommende Winter soll nicht nur zu warm sondern auch viel zu trocken werden. So ein Bericht in der Berliner Zeitung.


Hier geht´s zur Umfrage für die Charta Stadtgrün

Wie wichtig ist welches Stadtgrün? Wie nutzt Du selber Berlins Grünflächen? Braucht unsere Stadt mehr Parks und Kleingärten..? Auf mein.berlin.de läuft eine Befragung, an der sich jeder Stadtgrün-Fan bis zum 23. November beteiligen sollte. Und die aktuellen Umfrage-Ergebnisse lassen sich auch gleich einsehen. Hier geht es zum Mitmachen


Je 965,5 Kilo: So sehen die neuen Kürbis-Europameister aus

Die neuen Europameister im Kürbiszüchten kommen aus Italien und Belgien: Jan Biermans (li.) und Stefano Cutrupi brachten mit ihren Kolossen am Sonntag in Ludwigsburg beide exakt 965,5 Kilo auf die Waage, deshalb gibt es zwei neue Euromeister. Dritter wurde Beni Meier aus der Schweiz: Sein Kürbis wog 943 Kilo. So ein Bericht der Stuttgarter Zeitung.


Nicht nur viele schöne Worte um Berlins Stadtgrün - auch zum selber Mitdiskutieren

"Mit einer Charta für das Berliner Stadtgrün sollen Leitlinien, Strategien und Maßnahmen für eine grüne und nachhaltige Entwicklung Berlins entstehen. Diese Charta wird in den Jahren 2018 und 2019 in einem breit angelegten Dialog erarbeitet. Mit der Vorlage dieses Impulspapieres eröffnet die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz die Diskussion um die Inhalte. In der Zeit vom 12. Oktober bis 22. November 2018 haben alle Berlinerinnen und Berliner die Möglichkeit, sich mit eigenen Ideen in den Prozess einzubringen.

Am Ende soll eine Selbstverpflichtung des Landes Berlin für den Umgang mit dem Stadtgrün stehen."


Einladung zur Jahreshauptversammlung

Liebe Mitglieder,

 

hiermit lade ich zur ordentlichen Mitgliederversammlung

 

der BI Schmargendorf braucht Oeynhausen e.V.

 

        am 19. 11. 2018 um 19 Uhr bei Fränky,

 

        Laubacher Str. 10, 14197 Berlin ein.

 

Vorschlag zur Tagesordnung:

 

1. Eröffnung/ Feststellung der Beschlussfähigkeit

 

2. Bericht des Vorstands

 

3. Aussprache

 

4. Entlastung des Vorstands

 

5. Bestimmung des Wahlleiter*s

 

6. Neuwahl des Vorstands

  - Wahl eines Sprecher*s

  - Wahl eines stellvertretenden Sprecher*s

  - Wahl eines Schatzmeister*s

  - Wahl von bis zu vier Beisitzer*n

  - Wahl von  zwei Kassenprüfer*n 

 

 7. Verschiedenes  

 

 

Beste Grüße,

 

 

Susanne Raabe-Feimer


Ampel für die Forckenbeckstraße?

Ja, ja, wenn statt gut 150 Kleingarten-Parzellen fast 1000 neue Wohnungen genehmigt und gebaut werden, könnte auch der Straßenverkehr zunehmen...

In der nächsten BVV am 18. Oktober stellt die CDU-Fraktion den Antrag: "Das Bezirksamt wird aufgefordert zu prüfen, ob eine Aufstellung einer Verkehrsampel (Lichtzeichenanlage) an der Kreuzung Cunostraße / Forckenbeckstraße erforderlich wäre, um ein sicheres Überqueren der Kreuzung zu gewährleisten. Hierbei soll auch perspektivisch der Einfluss des 2021 fertig werdenden Bauprojektes Maximilians Quartier miteinbezogen werden."

Immerhin gab es an dieser Kreuzung von 2015 bis 2017 bereits 21 Unfälle.

Vor zwei Monaten hatte das Bezirksamt allerdings noch ausgeführt (Antwort auf Anfrage 0255/5): "An diesem Kreuzungsbereich sind keine Straßenbaumaßnahmen von Seiten des Bezirksamtes oder des Bauherren geplant." Und als Begründung angeführt: "Die Annahme, dass der zusätzliche Verkehr durch die neue Wohnbebauung nur über diesen Kreuzungsbereich abgewickelt wird, ist sehr unwahrscheinlich."   Aha!


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Warum Walnüsse oft schwarz sind

Habt Ihr auch ein Problem mit schwarzen Walnussschalen? Die Ursache sind Walnussschalenfliegen, die sich hierzulande immer weiter ausbreiten.

Die Fliegenweibchen legen ihre Eier in der grünen Fruchtschale der Walnüsse ab. Durch den Fraß der Larven in der Schale verfärbt sie sich schwarz, wird schleimig und löst sich nicht mehr von der eigentlichen Nuss. Bei feuchtem Wetter verschimmelt dann oft der Nusskern. Gegenmittel?  Erst nächstes Jahr sollen gezielte Bekämpfungsmöglichkeiten getestet werden, so ein Bericht von rbb/24.


Bunter Futtergast in Oeynhausen

Hat eine Weile gedauert, aber heute hat der Tagesspiegel diesen Schnappschuss endlich in seinen Online-Leserfotos mitgenommen.


Bitte nicht jeden kleinen Igel einsammeln!

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Igel-Jungen noch im Oktober schnüffelnd und schmatzend umher streifen. Igel können noch im Spätherbst Nachwuchs bekommen. Werden die Jungen von Tierfreunden eingesammelt, schadet es den Tieren meist mehr als es ihnen hilft - so ein Bericht des NABU Landesverband Berlin. Foto: Wolfgang Stürzbecher


Kann es wirklich un-aggressive Investoren geben?

Ein Immobilienentwickler gibt sich nicht als aggressiver Investor, sondern als Gartenfreund. Er will „einen Beitrag leisten für die soziale Stadt.“ Für jede gefährdete Kleingartenanlage eine individuelle Lösung – das ist das Motto seiner Firma. Er redet von "offenem, vertrauensvollem, fairem Umgang", von "einvernehmlichen Vereinbarungen", einer „behutsamen und sozialverträglichen Auflösung". So jedenfalls ein Bericht der Berliner Morgenpost.


So schön lebt´s sich bald an der Forckenbeckstraße

"An der Forckenbeckstraße, deren Namensgeber der frühere Berliner Oberbürgermeister Max von Forckenbeck (1821-1892) ist, entsteht seit 2017 auf einem 4,7 Hektar großen Grundstück das moderne und familienfreundliche Maximilians Quartier, das nach dem Vornamen des Bürgermeisters benannt ist. Vier renommierte Architekturbüros planen eine attraktive Mischung aus 973 Eigentums- und Mietwohnungen, von denen 65 mietpreisgebunden sein werden, und inmitten von viel Grün eine Kindertagesstätte mit 80 Plätzen" - so die Ankündigung in "EXKLUSIV Immobilien in Berlin".


Von kleinsten und größeren grünen Oasen

Berlin braucht mehr Grün. Und da trifft es sich gut, dass Gärtnern für viele eine Lust ist, die auch noch ansteckend ist. Wer infiziert ist, findet seine Scholle mit Glück nicht nur im Kleingarten, auch im Hinterhof, auf Terrasse, Baumscheibe oder Dach, im Vorgarten..., wie ein Bericht von rbb Gartenzeit zeigt.


Was bringt der Schutz von Ökosystemen eigentlich ökonomisch?

Der wirtschaftliche Wert der Produkte, die von Bestäubungsleistungen durch Insekten abhängen, wird in Deutschland auf jährlich 1,1 Milliarden Euro geschätzt. Das und mehr beweist die Studie "Naturkapital Deutschland", die untersuchte, wie teuer es ist, auf Naturerhalt zu verzichten.


Einmal volltanken, bitte!

Sonne und spätsommerliche Temperaturen - da holen sich Hummeln, Bienen & Co noch einmal ordentlich Kraft für schlechtere Zeiten, fliegen auch in der Schmargendorfer Kleingartenkolonie Oeynhausen Blüten an, um zu naschen. 

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