Freier Zutritt in den Igelgarten!

Schon ab Mitte Oktober wird das Nahrungsangebot für Igel deutlich knapper, die Alttiere beginnen ihr Winternest zu bauen und Jungigel versuchen noch, weiter an Gewicht zuzulegen. Das ideale Winterquartier besteht aus einem Haufen aus totem Holz, Reisig und Laub. Ihre Winterquartiere suchen die Igel bei anhaltenden Bodentemperaturen um null Grad auf. Schutz gegen Kälte finden sie in Erdmulden, unter Hecken oder eben in Reisighaufen. Besonders wichtig: Igel sind nachts sehr mobil und brauchen vor und nach dem Winterschlaf für ihre Streifzüge freien Zutritt zu Gärten, dabei stören natürlich engmaschige Zäune. Hier der Bericht vom NABU.

 

 


Was der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde fordert

Kleingärten sind heute anerkannter Teil der modernen Gesellschaft und haben wesentliche soziale, ökologische, wirtschaftliche und kulturelle Funktionen in Städten und Gemeinden. Der Schutz und die Weiterentwicklung von Klein-gartenanlagen sind heute besonders wichtig. Das BKleingG dient hier als unverzichtbares gesetzliches Fundament. Um weiterhin gesellschaftliche Akzeptanz zu erfahren, stellt sich das Kleingarten-wesen bereits heute einem Modernisierungsprozess. Es bedarf hier allerdings einer aktiven Stadtplanung, die das Kleingartenwesen als wichtigen Bestandteil grüner Infrastruktur anerkennt und in die Gesamtentwicklung einbindet. Hier der ganze Bericht.


Was ist eigentlich Permakultur?

Das entlockt so manch eingefleischtem Laubenpieper sicher mindestens ein heftiges Kopfschütteln: Kohl, Salat, Kresse oder Zwiebeln alles dicht an dicht, unter- und übereinander - alles querbeet. Das nennt sich Permakultur, ist eine alte Anbaumethode. Eine Vergesellschaftung von Pflanzen soll sich gegenseitig unterstützen, uns weniger Arbeit machen und auch noch bis zu 4 Mal mehr Ertrag einbringen. Hier der Bericht aus "Servicezeit" vom WDR.


Stacheliges Seminar: Was ich Igeln Gutes tun kann

Zum ersten Mal bietet der Tierschutzverein für Berlin und Umgebung (TVB) im Rahmen seines Weiterbildungsprogramms ein Seminar über Igel an.  Dort lernt man, welche Anforderungen ein igel-gerechter Lebensraum erfüllen sollte, welche Gefahren den nacht-aktiven Tieren drohen, welches von ihnen tatsächlich hilfsbedürftig ist, wie sie überwintern… Referentin: Igel-Expertin Maja Langsdorff, stellvertretende Vorsitzende des Vereins "Pro Igel". Termin: Donnerstag, 26. September 2019, 18:00 – 20:00 Uhr. Teilnahmekosten: 20 Euro. Und hier die Einladung ins Tierheim.


Wie Bezirksämter Bäume zu Kleinholz machen - egal welche Pflegestufe sie haben, egal ob gerade Vegetationsperiode ist

Mindestens acht dicke Buchen, drei Weißdorne sowie eine seltene schlitzblättrige Buche fielen jetzt im Schöneberger Kleistpark der Säge zum Opfer, die Fällarbeiten dauerten noch an. Es ist deshalb davon auszugehen, dass noch mehr Bäume abgesägt werden - scheinbar rechtswidrig in der geschützten Vegetationszeit. Hier der Bericht vom BUND Berlin. Inzwischen gab das Bezirksamt in einer Mitteilung bekannt, die Bäume seien durch den Hitzesommer 2018 geschädigt gewesen.


Kleingärten aufs Dach? So schnell beerdigt ein Bezirk interessante Ideen...

 Wenn in der Kleingartenkolonie Bornholm II demnächst Dutzende Lauben zugunsten einer neuen Turnhalle weichen müssen, dann werden die Gärten in abgewandelter Form womöglich erhalten bleiben. Die Kleingärtner haben ein ungewöhnliches Konzept nach dem Motto „sowohl als auch“ vorgelegt. In Prenzlauer Berg, das zeigen erste Bilder, könnte ein ganz besonderes grünes Dach entstehen. Auf der neuen Turnhalle, die das Bezirksamt Pankow zur Erweiterung der benachbarten Grundschule benötigt, planen die Kolonisten einen großen Gemeinschaftsgarten. Nicht nur eine Computersimulation haben die Gärtner schon ausgearbeitet, sondern auch einen Finanzierungsplan, den sie dem Bezirk unterbreiten. Doch der Bezirk winkt ab: So eine spezielle Turnhalle sei personell nicht zu leisten! Hier die Idee und die schnelle Absage.


Angelikas Vortrag über Wildbienen

 

 

 

Warum sind gerade Wildbienen und Hummeln so wichtig für unsere Gärten? Und wie können wir ihnen das Leben erleichtern? Angelika Paul stellt uns die wilden Verwandten der Honigbiene vor. Dienstag, 17. September, 19:00 Uhr. Ort: Regenbogen Kino, Lausitzer Straße 22 in Kreuzberg.


Cornelsenwiese: Antwort auf Einwohnerfrage

Jetzt beantwortete Stadtrat Oliver Schruoffeneger ("Grüne") endlich auch die Einwohnerfrage aus der BVV-Sitzung vom 22. August zur Schmargendorfer Cornelsenwiese und deren Umweltbelastung:

 

10.  Einwohnerfrage:   Norbert Machachej

      Cornelsenwiese – Umweltgerechtigkeit

      (bitte auch schriftlich beantworten)

 

1.     Die im FIS Broker veröffentlichte Karte zur Umweltgerechtigkeit aus dem Umweltatlas weist dem Gebiet, in welchem die Cornelsenwiese liegt, als einzigem in ganz Wilmersdorf die schlechteste mögliche Einstufung zu.
Wie hat das Bezirksamt bei seiner bisherigen Planung zur Cornelsenwiese diesen Umstand berücksichtigt?

 

2.     Welche Möglichkeiten sieht das Bezirksamt, die Situation in dem Gebiet hinsichtlich der Umweltgerechtigkeit zu verbessern?

 

3.     Ist es nicht unverantwortlich, ausgerechnet in diesem Gebiet die Umweltsituation durch die Bebauung einer Grünanlage weiter zu verschlechtern?

 

 

Sehr geehrter Frau Vorsteherin, sehr geehrter Herr Machachej,

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

die 10. Einwohnerfrage beantworte ich im Namen des Bezirksamtes wie folgt:

 

zu 1.

Die vom Fragesteller vorangestellte Aussage, dass die Cornelsenwiese in dem Gebiet mit der nach Umweltatlas schlechtesten Einstufung hinsichtlich der sog. Umweltgerechtigkeit liegt, bedarf zum besseren Verständnis einer ergänzenden Erläuterung.

Richtig ist, dass der Bereich zwischen Mecklenburgischer Straße, Schlangenbader Straße und Dillenburger Straße in der integrierten Mehrfachbelastungskarte (durch die Kernindikatoren Lärmbelastung, Luftschadstoffe, Grünflächenversorgung, Bioklimatische Belastung und Soziale Problematik) als fünffach belastet gilt und damit als im Vergleich am höchsten belasteter Bereich in Wilmersdorf dargestellt ist. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf die sich aus der Lage am Rand der Stadtautobahn und der Mecklenburgischen Straße ergebende besondere Situation im Hinblick auf Schall- und Schadstoffimmissionen.

Die für den Kernindikator „Grünversorgung“ vorliegende Karte des Umweltatlasses stuft das hier betrachtete Gebiet in die gleiche Kategorie ein, wie die meisten Bereiche Wilmersdorfs.

 

zu 2.

Die Möglichkeit zur Verbesserung der Situation durch Einflussnahme auf die emissionsträchtigen Verkehrsträger wird als gering angesehen. Eine ggf. als erforderlich angesehene Inanspruchnahme von Grünflächen sollte, unter Abwägung aller relevanten Belange, in angemessenem Umfang erfolgen.

 

zu 3.

Das Bezirksamt verfolgt mit der Aufstellung des Bebauungsplans 4-57 VE das Ziel, die Realisierung dringend benötigten Wohnraums mit einem signifikanten mietpreisgebundenen Anteil zu ermöglichen. Gleichzeitig soll die hierfür erforderliche Inanspruchnahme bisheriger nicht überbauter Flächen dadurch kompensiert werden, dass die Freiflächenqualitäten im Gebiet insgesamt erweitert und qualifiziert werden.              

 

Auf Grundlage der Festsetzungen des Bebauungsplanentwurfes sollen die bisher oberirdisch angeordneten Stellplätze entfallen und in einer Tiefgarage untergebracht werden, was zu einer erheblichen Reduzierung der Schall- und Schadstoffemissionen am Standort beitragen wird.

 

Geplant ist eine umfängliche Neugestaltung und ökologische Aufwertung der Freiflächen einschließlich der Schaffung ruderaler Wiesenflächen, umfangreicher Strauch- und Baumneupflanzungen, der Neugestaltung von Spiel- und Aufenthaltsflächen und der Wegesysteme bis hin zur Schaffung von Unterflurmüllsystemen.

In der Flächengegenüberstellung ist im Vergleich zum Bestand durch die Neuplanung lediglich eine zusätzliche Inanspruchnahme von Freiflächen von 115m² verbunden. Unter Berücksichtigung der geplanten ökologisch wirksamen Dachbegrünung auf allen neuen Wohngebäuden (1280m²) ist sogar ein Zuwachs an z.T biotopflächenrelevanter Fläche von 1175 m² zu verzeichnen.

Die im Rahmen des Verfahrens erstellte qualifizierte Außenanlagenplanung führt nach Auffassung des Bezirksamtes im Vergleich zur bisherigen Situation eindeutig zu einer Aufwertung der Aufenthaltsqualität im Quartier.

Schruoffeneger

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Sind Kleingärten ein Auslaufmodell? Nein, sagt Stadtplanerin Prof. Gerlinde Krause: Kleingärten haben eine große Bedeutung!

In der aktuellen mdr-Sendung „Fakt ist!“ ging es um die Frage, ob Kleingärten ein Auslaufmodell sind. Stadtplanerin Prof. Gerlinde Krause sagte: „Kleingärten haben eine wichtige Funktion als grüne Lunge. Von Kleingärten geht eine messbare klimatische Wirkung aus. Es muss Kleingärten gerade auch im Innenstadtbereich geben, weil sich viele junge Leute kein Haus mit eigenem Garten leisten können.“ Hier ein Bericht des mdr und auch die komplette Sendung. Übrigens: Auch Projektentwickler Arne Piepgras ("Lasst uns Kleingärten bebauen!") kam zu Wort - viel zugehört wurde ihm nicht...


So ungrün ist Charlottenburg-Wilmersdorf heute schon

Berlins Richtwert für die "ausreichende Versorgung mit wohnortnahen Grünanlagen" ist 6 m² pro Einwohner. Dieses fußläufige Grün soll innerhalb von 500 Metern erreichbar sein. Besonders schlecht ist die Versorgung in den City-Bereichen. In Charlottenburg-Wilmersdorf sind schon 38 Prozent der Einwohner nicht versorgt. Nur Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg sind noch schlechter dran. Hier der ganze Bericht über Berlins Grün aus dem Tagesspiegel.


Neuer Vorstand im BDG

 

Für den Bundesverband Deutscher Gartenfreunde wurde ein neues Präsidium gewählt. Neuer Präsident ist Dirk Sielmann vom Landesbundes der Gartenfreunde Hamburg. Hier geht´s  zur Übersicht über das komplette Präsidium.


Die Zukunft der alten Schmargendorfer Zigarettenfabrik

Der erste Spatenstich für das geplante Gewerbeviertel „Go West“ nebenan auf dem Gelände der früheren Reemtsma-Zigarettenfabrik soll im Januar 2020 erfolgen. Für den zentralen Platz wurde gerade der Bauantrag gestellt. Außerdem hat das Bezirksamt inzwischen den Umbau des alten Hochregal-Lagers genehmigt, das als eines der wenigen Bestandsgebäude erhalten werden soll und als Gründerzentrum gedacht ist. Bis 2025 soll alles fertig sein - ohne eine einzige Wohnung. Hier der Bericht aus Tagesspiegel Leute.


Gibt es "grüne Intelligenz"? Forscher sind überzeugt, dass Pflanzen kommunizieren

Reden Bäume? Tuscheln Pilze? Können Pflanzen ihre Feinde riechen? Über Wurzeln sind die meisten Pflanzen unterirdisch miteinander verbunden. Gemeinsam mit Pilzen bilden sie so riesige Netzwerke - ein "grünes Internet", über das pflanzliche Individuen symbiotisch in Kontakt stehen. So können sie sich zum Beispiel vor Fressfeinden warnen. Wie Bohnenpflanzen, die ihrer Verwandtschaft signalisieren, wenn sie von Blattläusen heimgesucht werden. Hier eine Doku von 3sat.


Das ist Berlin: Der Kleingartenverein Heinersdorf erhält Naturschutzpreis - und ist selbst vom Aussterben bedroht!

Der Kleingartenverein Heinersdorf wurde gerade mit dem Naturschutzpreis 2019 ausgezeichnet. Gelobt wird das ganzheitliche Engagement für Stadtgesellschaft, Arten- und Klimaschutz sowie die Öffnung der Anlage. Bittere Ironie: Diese Kleingartenanlage ist selbst vom Aussterben bedroht. Der Senat plant dort Wohnungsbau. Hier der Bericht aus Tagesspiegel Leute.


Frischluftschneisen, Naherholungsgebiete, Rückzugsorte, Naturerlebnis, soziales Miteinander - aus der Laudatio zum Berliner Naturschutzpreis

"Kleingärtner erbringen eine Reihe von Ökosystemdienstleistungen. Wir sollten uns hüten, diese Flächen als Bauerwartungsland anzusehen. Wollen wir Berlin so ausgestalten, dass es sich trotz des Klimawandels hier noch leben lässt, benötigen wir dringend die Kleingartenflächen." Ilka Brecht (Foto), Moderatorin von "Frontal 21" und Kleingärtnerin, hielt die Laudatio bei der Vergabe des Berliner Naturschutzpreises 2019 an die Kleingärtner vom Verein Heinersdorf. Hier der ganze Text.


Die SPD-Bundestagsfraktion lädt Kleingärtner in den Reichstag

 „Zur Zukunft der Kleingärten“ – unter diesem Motto lädt die Bundestagsfraktion der SPD Kleingärtner ins Reichstagsgebäude. Am Montag, 23. September von 13:00 bis 17:00 Uhr. Und die SPD-Fraktion behauptet, für sie stehe fest, dass „Deutschlands Kleingärten einzigartig und ein wertvoller Schatz für unser Land sind! Diesen gilt es zu bewahren und zu fördern!“ Wir sollen mit den Genossen über Entwicklungen und Herausforderungen diskutieren. „Gemeinsam möchten wir mit Ihnen Antworten auf die Fragen für die Zukunft der Kleingärten finden, damit diese weiterhin ein Ort basisdemokratischen Zusammenseins bleiben.“ Hier die Einladung und Anmeldung.


Liebeserklärung an ein kleines Stück Natur in Schmargendorf

"Seitdem ich klein bin, fahre ich bei den ersten Sonnenstrahlen in unseren Garten. Je älter ich wurde, desto dankbarer wurde ich aber vor allem dafür, ein privates Stückchen Natur für mich zu haben mit garteneigenen Pflanzen:  Nichts geht über frische Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen und Äpfel, die unbehandelt direkt im Mund landen können. Ich habe die Möglichkeit, ohne großen Aufwand in kurzer Zeit in die Natur zu flüchten. Ich kann barfuß und gedankenverloren über meine eigene Wiese laufen, mein Handtuch irgendwo ausbreiten und den hektischen Alltag der Großstadt hinter mir lassen. Unsere kleine Gartenparzelle bedeutet für mich Freiheit." Hier der Bericht aus myhomebook.de


Naturschutzpreis für die KGA Heinersdorf

„Dieser Verein ist ein Gewinn für alle: für die Artenvielfalt, das Klima und die Stadtgesellschaft“, begründet die Stiftung Naturschutz Berlin die Auszeichnung für die KGA Heinersdorf. „In vorbildlicher Weise zeigen die Pächter, welche Bedeutung Kleingärten für den Erhalt der ökologischen Vielfalt in der Stadt haben. In ihren Gärten und Gemein-schaftsflächen setzen sie zahlreiche ökologische Maßnahmen um, schaffen Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten und geben ihr Wissen und ihre Begeisterung an andere weiter.“ Hier ein Bericht unseres Landesverbandes.


Urbane Waldgärten, eine Alternative für Berlin?

„Wir müssen, ich sag immer, Kleingärten neu erfinden. Das klassische Kleingartenwesen, wie wir es kennen, wird sich in den nächsten Jahren ändern“, sagt Manfred Hopp, Geschäftsführer des Bezirksverbands Berlin-Süden der Kleingärtner. Auf der Fläche seines Vereins entsteht dieses Realexperiment der Uni Potsdam: Auf einer erstaunlich freien Fläche von 2,7 Hektar, sollen neben Kleingartenparzellen auch 5.000 Quadratmeter für einen Gemeinschaftsgarten vorbereitet werden – Waldgärten. Hier der Bericht von Deutschlandfunk Kultur.

 

 


Charlottenburg-Wilmersdorf ruft den Klimanotstand aus

Nach Pankow hat Charlottenburg-Wilmersdorf als zweiter Berliner Bezirk den Klimanotstand ausgerufen. Die Bezirksverordneten-versammlung (BVV) stimmte mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken einem entsprechenden Antrag zu. Damit steht jeder Bezirksamtsbeschluss unter dem sogenannten „Klimavorbehalt“ und soll auf etwaige Klimabelastungen geprüft werden. Wie das wohl mit der geplanten Bebauung der Schmargendorfer Cornelsenwiese in Einklang zu bringen ist? Hier ein Bericht der MoPo.


Was Du vielleicht noch nicht über Hornissen wusstest

Erwachsene Hornissen ernähren sich von Baumsäften oder saftenden Früchten. Für die Larvenaufzucht erbeuten sie andere Insekten, wie Wespen, Mücken, Fliegen oder Raupen. Ein intaktes Volk verfüttert täglich bis zu 500 g Insekten. Deswegen sind Hornissen für das biologische Gleichgewicht von großer Bedeutung. Sie arbeiten nahezu 24 Stunden am Tag, sind  fast pausenlos im Einsatz. Nachts fallen sie in einem Volk nur mehrmals gleichzeitig in eine Art Tiefschlaf – für jeweils ganze 30 Sekunden. Den Winter überleben nur Königinnen. Hier der Bericht vom Naturschutzbund Steiermark.


Traue keinem Garten ohne "Unkraut"!

Der erweiterte Vorstand des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde hat bereits letztes Jahr über ein Glyphosat-verbot diskutiert und sich dann entschieden, nicht nur Glyphosat sondern alle Herbizide aus den Kleingärten zu verbannen. Die Grüne Liga Berlin begrüßt diesen sinnvollen Schritt hin zum giftfreien Gärtnern. Der Umweltverband sieht in den Berliner Kleingärten ein wichtiges Refugium für die Stadtnatur, vorausgesetzt, sie werden naturnah bewirtschaftet. Aber nicht nur die Umwelt profitiert von dieser Entscheidung – sondern auch all jene Gärtnerinnen und Gärtner, die gesunde, ökologische Lebensmittel ernten wollen. Konsequenterweise sollte man dann auch auf alle anderen Pestizide verzichten – also auch auf Insektengifte und Co. Hier der Bericht der Grünen Liga Berlin.


Stachelig aber lecker: Brombeeren sind Vitaminbomben und sollen sogar gegen wackelige Zähne helfen

Die Brombeere an sich gibt es gar nicht, alleine in Deutschland wachsen mehrere hundert Arten und Lokalvarietäten. Die meisten sind als natürliche Klone entstanden und kaum ein Botaniker kann die vielen Brombeeren überhaupt auseinander halten. Sie schmecken nicht nur gut, die Sammelfrüchte sind auch gesund und vitaminreich: Hundert Gramm reife Früchte enthalten immerhin 17 Milligramm Vitamin C, außerdem Mineralien wie Kalzium, Kalium und Magnesium. Auch die Brombeerblätter sind nicht ohne, in früheren Jahrhunderten war Brombeerblatt-Tee ein beliebtes blutstillendes und entzündungshemmendes Heilmittel. Auch macht er „die Zähn fest, so da sehr wackeln“. Hier der Bericht vom NABU.


Auf Fotopirsch für die Wissenschaft: Fuchs, Marder, Waschbär & Co - was so alles durch unsere Parzelle stromert

Wie genau sich Fuchs, Waschbär, Wildschwein und Co als Stadtbewohner durchschlagen, dank welcher Strategien sie hier überleben, ist noch kaum bekannt. Das Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung sucht Berliner, die helfen wollen, Erkenntnisse zu sammeln. Es sollen Berliner mit ausschließlich eigenem Garten sein. Das kann ein Grünstück direkt am Haus oder auch eine Kleingartenparzelle sein. Jeder Teilnehmer bekommt für die Dauer des Projekts eine Wildtierkamera für 4 Wochen ausgeliehen, die dokumentiert, welche Tiere zu welcher Zeit im Garten unterwegs sind. Bewerbungsschluss: Anfang September. Hier ein Bericht der Berliner Woche und der Aufruf zum Projekt. 


"Oeynhausen" lässt sich auch trinken!

Unser Körper besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Deshalb ist es wichtig, dass wir genügend Flüssigkeit aufnehmen. Viele von uns trinken allerdings zu wenig, denn nur Wasser schmeckt auf Dauer langweilig. "Infused Water" - übersetzt "aufgegossenes Wasser" - kann da eine Alternative sein. Aber wie schmeckt das? Und was ist bei der Zubereitung zu beachten? Wir gehen diesem speziellen Wasser einmal auf den Grund. Und unsere Gartenfreundin Xenia zeigt in ihrem Oeynhausen-Garten leckere Rezepte. Hier der Bericht von rbb Zipp.

 

 


Was der Landesverband der Gartenfreunde vom Berliner "Stadtentwicklungsplan Wohnen 2030" hält

Auf den am vergangenen Dienstag beschlossenen Stadtentwicklungs-plan Wohnen 2030 (StEP Wohnen 2030) des Senats hat der Landes-verband Berlin der Gartenfreunde   e. V. mit Bedauern reagiert. In seiner Stellungnahme erklärt die Interessenvertretung des Berliner Kleingartenwesens, dass in sehr ungenau beschriebener Form wiedermal eine Inanspruchnahme von Kleingartenflächen zur Bebauung vorgesehen sei. Der Verband wies darauf hin, dass dies Flächen seien, die sowohl gesellschaftliche Integrationsplätze darstellen, als auch bedeutende Hotspots, die im Klima- und Biodiversitätskampf benötigt würden. Hier die Stellungnahme.


Neuer Streit um die Cornelsenwiese

Die Forderung nach Wohnungsbau und Nachverdichtung ist laut. Trotzdem wehren sich Initiativen von Anwohnern dagegen. So auch in Wilmersdorf, wenn es um die Cornelsenwiese geht. Und es gibt den arroganten Bezirksbürgermeister, der die Grünanlage für ein Hundeklo hält und sich nicht an BVV-Beschlüsse erinnert. Hier der Bericht der Abendschau.


Alt-Handys für die Havel!

Heute, am Tag der Fische, erinnert der NABU an seine Aktion "Handys für die Havel": Für jedes abgegebene Alt-Handy, -Tablet oder -Smartphone erhält der NABU eine Spende von Telefonica Deutschland für die Renaturierung der Havel. Entsorgen Sie mit uns ihr Gerät umweltgerecht und betreiben Sie gleichzeitig Biotopschutz. Hier alle Infos.


Sterben dieses Jahr noch mehr Amseln an ihrer Seuche als 2018?

Das tropische Usutu-Virus hat ein Amselsterben in Deutschland ausgelöst – noch stärker als in den Jahren zuvor. Je wärmer und länger die Sommer werden, desto größer sei die Verbreitung des Virus, sagt Lars Lachmann, Ornithologe beim NABU. Es wird über Mücken übertragen, theoretisch könne es auch Menschen befallen. Im heißen Sommer des letzten Jahres hatten wir einen massiven Sprung, den das Virus gemacht hat und inzwischen fast ganz Deutschland abdeckt. Der NABU fordert Bürger über seine Internetseite auf, tote Tiere zu melden. Hier der Bericht des Deutschlandfunks.

 

 


Borretsch & Co: Herbstnahrung für Bienen und Hummeln

Ab Juli/August wird es schwieriger für die Honigsammler. Hilfreich sind dann die einjährigen Sommerblumen wie Ringelblume, Kapuzinerkresse, Tagetes und Zinnien. Auch selbstgesäte Kräuter-Pflanzen wie Borretsch (Foto) locken unzählige Insekten an. (Wusstest du eigentlich, dass jede einzelne Borretschblüte in 24 h 1,3 mg Zucker produziert?) Imker nennen solche Pflanzungen „Bienenweide“. Hier der Bericht von phlora.de


Oeynhausen bleibt grün!

Auf diese Nachricht haben wir lange gewartet: Mindestens der Nordost-Teil der Schmargen-dorfer Kleingartenkolonie "Oeynhausen" bleibt grün. Das berichtete Charlottenburg-Wilmers-dorfs Stadtrat für Bauen und Umwelt am Sonnabend beim 100. Geburtstag der Nachbarkolonie "Friedrichshall" - Oliver Schruoffeneger kündigte an, noch im September den Bebauungsplan auf den Weg bringen zu wollen, der den noch nicht bebauten Teil von "Oeynhausen", der vom Investor Groth gekauft worden war, als Grünfläche sichern soll. Und eine BVV-Mehrheit wird dieser B-Plan dann ja wohl finden...


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Klimawandel? Wie ernst es Berlin wirklich mit seinen Bäumen meint

61 gesunde und große Bäume waren 2018 entlang der Heerstraße gefällt worden, um einen Radweg zu sanieren – was schon Irrsinn genug war. Nun räumt die Verkehrsverwaltung auch noch ein: Es war ein "Planungsfehler", der Radweg wird jetzt gar nicht gebaut. Hier der Bericht von rbb24. Wann gibt´s eigentlich endlich vor Wahlen einen Test für jeden Politiker durch den IÜV (Intelligenz-Überwachungsverein) der am besten auch gleich Bodenhaftung und Verantwortungsbewusstsein checkt? 


Wie wär´s mit grünen Dächern für BVG-Wartehäuschen?

In der niederländischen Stadt Utrecht wurden die Dächer von über 300 Bushaltestellen bepflanzt – für Bienen und andere Insekten. Die Stadtverwaltung will damit ein grünes Zeichen setzen: gegen das Artensterben, gegen den Feinstaub, für besseres Klima und niedrigere Temperaturen in den Haltestellen. Hier der Bericht des Deutschlandfunks. Wäre doch auch eine tolle Idee für Berlin – hier betreibt die BVG allein 6452 Haltestellen für Busse…


Zukunftsthema grüne Stadt

„Es gibt gute Argumente, das Stadtgrün Berlins nicht nur zu erhalten, sondern noch zu erweitern.“ „Eine grüne Stadt trägt dazu bei, dem Klimawandel entgegenzuwirken.“ „Die Natur hilft entscheidend bei der Lebensqualität einer Stadt.“ Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.

 

 


Welches Insekt passt zu welcher Blüte?

Wusstes Du, dass Insekten recht wählerisch sind? Bei der Auswahl der Blüten hat jeder Krabbler seine Vorlieben: Die einen fliegen gerne flache, die anderen eher röhrenförmige Blüten an, für die nächsten Insekten spielt die Farbe eine wichtige Rolle - und dann gibt es noch die, denen der Duft der Pflanzen wichtig ist. Manche Blüten können sogar nur von bestimmten Insektenarten bestäubt werden. Hier dazu ein Bericht vom NABU.


Stromausfall in Schmargendorf

In Berlin-Schmargendorf war in rund 1400 Haushalten am Dienstagabend der Strom ausgefallen. Auch 159 Gewerbebetriebe waren von der Störung betroffen, sagte eine Vattenfall-Sprecherin. Betroffen waren mehrere Straßenzüge rund um die Davoser Straße und die Berkaer Straße im Wilmersdorfer Stadtteil Schmargendorf. Hier ein Bericht der BZ.


In den Gartenämtern fehlt es an Personal und fachlicher Qualität. Wie kann unser Grün geschützt werden?

Staatssekretär Stefan Tidow hat es kürzlich wohl zum ersten Mal so deutlich auf den Punkt gebracht: „In den Gartenämtern fehlt es im großen Stil an Personal aber auch an fachlicher Qualität.“ Für kundige Beobachter gilt dies aber nicht nur fürs Öffentliche Grün sondern fast flächendeckend. Die Senatskoalition muss diese fatale Situation überwinden und das Personal mit organisierter Weiterbildung unterstützen. So müssten Berlins Ressourcen genutzt und in einer „Akademie für naturnahes Gartenwesen“ (Arbeitstitel) Wissenschaft und Praxis zusammengeführt werden. Hier ein Bericht von umweltzoneberlin.de.


Ist Kleingartenbebauung Klassenkampf von oben?

„Kleingärtner sind oft Mieter, die auf kleinem Raum leben und ganz nebenbei noch die Biodiversität der Stadtnatur in Zeiten des Klimawandels und des Artensterbens bereichern. Das ist tatsächlich eine Klassenfrage: Wer Geld hat, gärtnert selbstverständlich auf dem eigenen Grundstück und nicht auf einer landeseigenen Parzelle. Es lohnt sich für Freiräume, für den öffentlichen Raum und für die unbestimmten Orte in einer Stadt in Zeiten der kapitalistischen Raumverwertung zu kämpfen. Das betrifft freie Ufer, Parks ohne Zäune, Wagenburgen und eben Kleingärten – jene Orte, die auf der roten Liste des Kapitals stehen, weil sie angeblich Platz verschwenden und man sie sich in Zeiten der akuten Wohnraummangellage nicht mehr leisten könne.“ Hier ein Beitrag von Stadtforscherin Katalin Gennburg (MdA).


Nebenan wird man ebenfalls 100: runder Geburtstag in "Kissingen"

Am Sonnabend, 17., und Sonntag, 18. August, begeht auch die Schmargendorfer Klein-gartenkolonie Kissingen ihr 100. Jubiläum. Die 400 Mitglieder des Vereins können ausge-lassen feiern, die weitere Existenz ihrer Kolonie steht auf einem soliden Fundament: Im Gegensatz zu vielen anderen Lauben-pieper-Parzellen der Stadt sind die 176 Kissingen-Gärten als Dauergrün im Flächennutzungsplan eingetragen. Und noch etwas macht die Kolonie besonders: Sie gehört nicht dem Landesverband an, ist ein eigenständiger Verein. Hier der Bericht aus der Berliner Woche.

 

 


Er weiß, wie gesund unsere Bäume sind: Berlins Waldschadensbeauftragter Berlins

Elmar Kilz ist Forstdirektor und der Waldschadens-beauftragte der Berliner Forsten. In diesem Amt ist er gerade unterwegs, überprüft, wie gesund unsere Bäume sind. An 42 ausgewählten, über GPS ermittelten Punkten werden jeweils 24 Bäume begutachtet. Für diese Aufgabe sind die Förster extra geschult, immer zu zweit nehmen sie einen Baum ins Visier. Die Daten fließen in den bundes-weiten Waldzustandsbericht, der Ende des Jahres erscheint. Der Bericht gibt Aufschluss über die Gesundheit und die Vitalität der Bäume, insbesondere nach dem Dürresommer 2018 und dem Frühjahr 2019, dass auch von Witterungsextremen wie Hitze und Trockenperioden geprägt war. Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost und ein Artikel aus dem Berliner Kurier.


Auch die Kolonie "Abendruh" in Lichterfelde feiert 100. Geburtstag


100 Jahre ist der Kleingartenverein mittlerweile im Fliederweg behei-matet. Und das wird in der Kolonie Abendruh gefeiert. Ein großes Fest mit Attraktionen, Künstlern und Feuerwerk erwartet die Besucher am Sonnabend, 10. August. Auch ein eigenes Kinderfest wird am Folgetag geboten.1000 Pächter verteilen sich auf die mittlerweile vier Kolonien. „Über die Jahre hat sich die Anlage rasant entwickelt“, erklärt der Vorsitzende des Kleingarten-vereins, Hans-Wolfgang Koch. Mittlerweile hat die größte Kolonie im Bezirk den Status einer Dauerkleingartenanlage, ist besonders geschützt. „Man kann uns also nicht so leicht von hier vertreiben“, so Koch. Hier der Bericht aus der Berliner Woche. Und noch ein Artikel aus der BZ.


SPD-Abteilung fordert Kleingartensicherung für ganz Berlin

Teile der Pankower SPD fordern ein Kleingartensicherungsgesetz für ganz Berlin. Die SPD-Abteilung Kollwitzplatz hat einen entsprechenden Antrag für den Landes-parteitag der SPD Berlin und die Kreisd-elegiertenversammlung Pankow eingereicht. Die Berliner SPD solle sich für ein solches Gesetz noch in dieser Legislaturperiode bis 2021 einsetzen, um die Kleingärten in Berlin dauerhaft zu schützen, heißt es darin. „Die kürzlich erfolgte Verlängerung der Bestandsgarantie bis 2030 reicht nicht aus, um die Kleingärten dauerhaft zu erhalten und den Pächterinnen und Pächtern langfristige Sicherheit zu geben.“ Es sei „eine Grundsatzentscheidung für das Kleingartenwesen insgesamt notwendig“. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.

Versorgungswerk kauft 253 Wohnungen des Maximilian Quartiers

Ein Vorhaben mit 253 Mietwohnungen im Berliner Maximilian Quartier in Charlotten-burg-Wilmersdorf ist verkauft. Verkäufer ist ein Joint Venture aus Investa Real Estate und Baywobau. Erwerber ist die Invest-ment-Plattform Luwin Real Estate Managers für ein deutsches Versorgungs-werk. Investa und Baywobau errichten die 18.200 m² Mietfläche und 150 Stellplätze für den Erwerber. Dieser als Bauteil B bezeichnete Abschnitt ist Teil eines Quartiers, das der Berliner Bauträger Groth angeschoben hatte.  Abschnitt A soll im Frühjahr kommenden Jahres begonnen werden. Hier der Bericht aus der Immobilienzeitung.


Im Brandenburgischen werden dringend Kleingärtner gesucht

Kleingärten werden immer hipper und immer mehr Menschen in Berlin wollen eine eigene Parzelle. Doch die Wartelisten der Kolonien sind lang, bis zu drei Jahre und mehr muss man sich gedulden. Anders sieht das in Branden-burg aus, wo Laubenpieper händeringend gesucht werden. Hier der Bericht von Inforadio aus der Prignitz - die Gegend liegt aller-dings nicht gleich um die Ecke.


Wie rechts sind deutsche Kleingärtner?

„Nur Kleingartenvereine und AfD-Sympathisanten hissen noch Schwarz-Rot-Gold!“, behauptet Ex-Verfassungsrichter Udo di Fabio in einem Gastbeitrag für die „NZZ“. Damit fällt der Jurist ein Pauschalurteil und wirft Kleingärtner in die rechte Ecke. Aber: Wie sieht es in Wirklichkeit aus? Besuch in Berlins Kleingartenanlage „Silberlinde“ in Berlin-Treptow und in der traditionsreichen Kleingärtner-Kolonie „Centrum Morgensonne“, 1912 von Bergleuten als „Schreberverein des Werksvereins Zeche Centrum“ in Wattenscheid (NRW) gegründet. Sie liegt mitten im Ruhrgebiet, hinter einer Lärmschutzwand an der Autobahn 40 – und natürlich hissen dort viele Kleingärtner Schwarz-Rot-Gold. Auch Hier der Bericht aus BILD.


Chemiefreie Kleingärten!

Unser Landesverband möchte Chemie aus unseren Kleingärten verbannen und Alternativen wie zum Beispiel Pflanzen-stärkungsmittel gezielter in den Kolonien einsetzen. So schützen wir nicht nur uns, sondern auch die Flora und Fauna. Artenreichtum in unseren Kleingärten sollten wir weiter ausbauen, so dass der Arten-schwund gestoppt werden kann. Für die Umsetzung sind jetzt die Bezirks- und Siedlerverbände aufgerufen, alle notwendigen Maßnahmen zu ergreifen um ein generelles Verbot von Unkrautvernichtungsmitteln (Herbizide) in ihren Kleingartenanlagen durchzusetzen. Diese sollte über eine Ergänzung der Gartenordung und/oder des Unterpachtvertrages erfolgen, wenn es nicht schon geschehen ist. Hier der Bericht.


12. August, 17 Uhr: Diskussion auf der Cornelsenwiese

Erhalten oder bebauen? Am nächsten Montag treffen sich Anwohner, Naturschützer und Politiker auf der Schmargendorfer Cornelsenwiese an der Wiesbadener Straße. Sie wollen über die Zukunft des Grüngürtels diskutieren und für deren Erhalt demonstrieren. Hier der Artikel aus der Berliner Woche. Wir hatten hier schon am 31. Juli berichtet.


Schöne Idee: Kleingärtner retten Litfaßsäulen

Sie waren Berliner Kulturgut, mussten in den vergangenen Monaten trotzdem weichen: Der Senat gab fast alle der rund 2500 Litfaßsäulen zum Abriss frei, weil ein neuer Betreiber stattdessen seine eigenen Werbeträger aufstellen wollte. Aber fünf Säulen sind der Verschrottung entgangen – dafür seien sie zu schade, befanden Kleingärtner der Anlage Bornholm in Prenzlauer Berg. Also verhandelten sie mit dem früheren Betreiber, der Firma Wall, boten an, die Anschlagsäulen zu übernehmen. Jetzt stehen sie tatsächlich im Reich der Laubenpieper. Und dienen dort als neue Boten der Kampagne „Da wächst was“, einem Projekt zum Erhalt von sozial genutzten Grünflächen in der wachsenden Stadt. Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost.


Wie wächst ein Kleingärtner mit seiner Parzelle zusammen?

Xenia, die Autorin des bekannten Gartenblogs berlingarten. Glück auf Grün., hat ihre Parzelle in der Schmargendorfer Kleingartenkolonie „Oeynhausen“. Sie beschreibt in ihrem neuen Beitrag, wie sie an ihr Gärtchen gelangte, wie sich beide aneinander gewöhnten und zusammen wuchsen. Hier ihr Bericht - wie immer mit wunderschönen Fotos.


Berliner Lauben als neues Wohnmodell?

Taz-Redakteur Paul Wrusch vertrat vergangene Woche die These, dass Kleingärten zugunsten von Wohnungen enteignet werden sollen. Die frühere taz-Autorin Niña Boschmannn war eine von vielen LeserInnen, die in einem Brief dagegen protestierten. Hier schreibt sie nun eine „Gegenthese“. Sie ist gegen Enteignung, will Berlins Lauben zum Wohnen freigeben lassen – und schreibt leider auch aus einem recht einseitigen Möchtegern-Blickwinkel. Hier der Bericht aus der taz.


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Berlins Kleingärten: bedroht - aber unverzichtbar!

Platzverschwendung oder doch wertvolle Klimagärten? Kleingärten sind bedroht, aber unverzichtbar! Auch Berlins Umweltsenatorin Regine Günther behauptet in diesem Beitrag: "Kleingärten sind wahre Kleinode für uns!" Und eine Stadtsoziologin meint: Das deutsche Kleingartenwesen ist nicht gefährdet. Kleingärten werden so viel Bedeutung haben, dass man sie einfach braucht!“ Hier der Bericht aus den ARD-Tagesthemen.


Was tun, wenn sich eine Fledermaus in Deine Wohnung verirrt?

Zwischen Mai und August ziehen Fledermausweibchen gemeinsam in so genannten Wochenstuben ihre Jungen groß. Die „flüggen“ Jungtiere verlassen im Spätsommer die heimische Stube. Auf der Suche nach Tagesverstecken flattern die unerfahrenen Jungtiere auch mal durch geöffnete Fenster in Wohnungen ein. Was man dann tut – hier die NABU-Tipps aus der Berliner Woche. Und eine tolle NABU-Übersicht der einheimischen Fledermäuse mit Bildern und zum Anhören.


Eindeutiges Votum: 100 Prozent gegen den Abriss von Berlins Kleingärten!

Ende Juli hatte Inforadio seine Hörer gebeten, sich per Smart-phone Messenger an der Umfrage zu beteiligen: "Sollen Kleingärten aufgegeben werden, um neue Wohnungen zu bauen?" Das Ergebnis fiel eindeutig pro Parzellen aus. Alle Teilnehmer waren sich einig: Es sollen keine Klein-gärten für Wohnungsbau geopfert werden! Es gab nicht eine einzige Stimme, die sich für den Bau von Wohnungen auf den Flächen aussprach!
Als Gründe für den Grünerhalt wurden vor allem genannt: Die klimatisierende, abkühlende Wirkung. Die Verbesserung der Luftqualität. Der Lebensraum für Insekten, Vögel, Lurche, Säugetiere. Der Naherholungswert. Hier der Bericht von Inforadio.


Glückwunsch! Die Kolonie Friedrichshall wird 100 Jahre alt!

Sie ist so alt wie die erste deutsche Kleingartenverordnung: Die Schmargendorfer Kleingarten-kolonie Friedrichshall wird 100 Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch! Ab 15 Uhr gibt´s am 17. August Kuchenbuffet. Um 16 Uhr beginnt der offizielle Teil mit Gästen aus Politik und Kleingartenwesen. Ab 16:30 Uhr wird der Grill angeheizt und um 17 Uhr soll das bunte Festprogramm starten. Der größte Wunsch der Laubenpieper zu ihrem tollen Jubiläum: Rechtssicherheit für den Erhalt des wichtigen Grüns! Hier ein Beitrag aus der „Berliner Woche“. 


Und wieder geht´s um die Cornelsenwiese

„Einladung für Begehung & Diskussion: Kieznahes Stadtgrün schützen - Cornelsenwiese entwickeln!“ Unter diesem Motto lädt die Links-Fraktion der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf am 12. August zu 17:00 zum Ortstermin auf die Schmargendorfer Cornelsenwiese, um zu erörtern, „wie wir die Cornelsenwiese als öffentliche Grünfläche erhalten und auf den benachbarten Flächen dringend benötigten und leistbaren Wohnraum schaffen können“. Die Links-Fraktion hat ja inzwischen ihre Meinung zur Cornelsenwiese geändert. Hier der Text der Einladung und nachfolgend ein Flyer betroffener Bürger:

 


100 Jahre Kleingartenverordnung

"Ob mit Deutschlandfähnchen und Gartenzwerg oder als gemeinschaftliche Urban Gardening Kommune junger Familien - Kleingartenkolonien sind ein fester Bestandteil Berlins." Die Idee der parzellierten Naherholung prägt das Bild der Hauptstadt in Pankow und Tempelhof, genauso wie in Charlottenburg und Neukölln. Vor 100 Jahren, am 31. Juli 1019 wurde die erste deutsche Kleingartenordnung verabschiedet. Hier der Bericht von rbb24.


"60.000 Kleingärtner behindern Millionen - das kann nicht sein"

Und wieder darf Bau-Lobbyist Arne Piepgras seine Ideen verbreiten, alle Berliner Kleingärten bebauen zu lassen. Er will „Gartenstädte statt Gartenzwerge“! Und er behauptet: "All meine Gespräche mit den Kleingärtnern waren außerordentlich positiv. Man muss sie nur mal richtig ansprechen und nicht sagen: "Wir schreddern jetzt eure Gärten weg und Ihr kriegt hier ein paar Hundert Euro Abfindung und dann könnt Ihr gehen." Hier der Bericht von rbb24.


Berlin ist Deutschlands Hot Spot!

Berlin war im Juli mit 20,0 °C (18,3 °C) das wärmste Bundesland bei nur gut 40 l/m² (53 l/m²) Regen und rund 220 Sonnenstunden (224 Stunden), meldet der Deutsche Wetterdienst. (In Klammern jeweils die vieljährigen Mittelwerte der internationalen Referenzperiode). Angesichts der gnadenlosen Hitze, die dabei zum Monatsende in Deutschland herrschte und dem immer noch vorhandenen großen Niederschlagsdefizit aus dem Vorjahr, nahm die Dürre in vielen Gebieten unseres Landes katastrophale Ausmaße an. Hier die Mitteilung des DWD.


Kleingärten sind Berlins Kühlschränke

Die Zunahme von Wetterextremen wird sich vor allem in den Städten bemerkbar machen. Mit der „Klimaanpassung“ sollen die negativen Folgen des Klimawandels begrenzt werden. Eine wichtige Rolle spielen dabei Kleingärten, die u.a. aufgrund ihrer räumlichen Verteilung als „Kühlschränke“ die Temperaturen in den Städten spürbar absenken können. Dr. Fritz Reusswig (Foto) vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat sich mit der Bedeutung von Kleingärten für die Klimaanpassung beschäftigt. Hier das Interview von Sören Keller aus dem „Gartenfreund“.


Wo leben in Berlin Ringelnattern?

Trotz steigender Einwohnerzahl und zunehmender Bebauung naturbelassener Flächen nehmen Beobachtungen einiger Tierarten zu. Der NABU Berlin sammelt Informationen über Funde, um ihre Zahl in Berlin abzuschätzen. Der NABU bittet jetzt darum, Beobachtungen und Funde der Ringelnatter zu melden. Hier der Aufruf.


Klimawandel: Wenn sich Blüte und Bestäuber verpassen

Blüten versorgen Biene und Co mit Nektar und Pollen – als Gegenleistung werden sie bestäubt: Diese Win-Win-Beziehung zwischen Blütenpflanzen und ihren Bestäubern funktioniert allerdings nur, wenn die Insekten zur Blütezeit auch schon aktiv sind. Wie Forscher nun berichten, könnte der Klimawandel dieses System in einigen Fällen stören: Die Erwärmung kann die Entwicklung der Blüte und der Insekten ungleichmäßig verschieben und dadurch die Partner zeitlich voneinander trennen. Dies zeigen zwei Biologinnen am Beispiel der Partnerschaft der Küchenschelle und zweier an sie angepasster Wildbienenarten:  Gehörnte Mauerbiene und Rote Mauerbiene, die auch bei uns in den Schmargendorfer Kolonien leben. Hier der Bericht aus natur.de.


Wie dicht darf man dem Nachbarn ans Grundstück rücken?

Der Ast von Nachbars Hausbaum hängt über meinen Gartenzaun, seine Hecke steht genau auf der Grenze und sein Geräteschuppen verschattet meinen Lieblingsplatz – all das kann zum Streit unter Gartennachbarn führen. Deshalb ist es gut, wenn man sich vorher informiert was erlaubt ist und was nicht. Hier ein paar Tipps von rbb-Gartenzeit.


So staubtrocken sind unsere Böden


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Damit es im Notfall schneller geht

Neue Hinweistafeln sollen den Rettungskräften die Einsätze in den Kleingartenanlagen Düsseldorfs erleichtern. 6.600 Parzellen gibt es in den 70 städtischen Kleingartenanlagen. In Gerresheim wurde nun in der Anlage „Am Balderberg“ das Projekt gestartet. Gartenamt und Feuerwehr erarbeiten ein Rettungswege-Leitsystem für die Kleingartenanlagen der Stadt, um Einsatzkräften im Notfall schnelle Orientierung zu ermöglichen. Wäre das nicht vielleicht auch etwas für Berliner Kolonien wie „Friedrichshall“ und „Oeynhausen“ in Schmargendorf? Hier der Bericht aus report-D.


Wie möchte unser Grün jetzt gewässert werden?

 

Wie und zu welcher Tageszeit gießt man bei dieser Hitze am besten Rasen, Kübelpflanzen oder Geranien? Halten Gefäße aus Kunststoff besser die Feuchtigkeit als solche aus Terrakotta? Und welche Bäume eignen sich im Garten gut als Schatten-spender? Hier die Tipps aus dem Tagesspiegel.

Haben wir in Berliner Sommern bald bis zu 46 Grad?

Hitzewellen wie momentan wird es nach Ansicht von Klimaforschern künftig häufiger in Deutschland geben. „Ob es immer neue Rekordwerte werden oder wir einfach häufiger an diese Rekordmarken herankommen, ist aber noch ein bisschen unklar“, sagt die Direktorin des Climate Service Center Germany in Hamburg, Daniela Jacob. „Wenn man den regionalen Klimamodellen Glauben schenkt, dann können zur Mitte des Jahrhunderts auch Temperaturen bis zu 46 Grad kommen.“ Ballungszentren seien besonders betroffen. „In den Städten, insbesondere in denen mit dichter Bebauung, wenig Grün und wenig Frischluftschneisen, gibt es den sogenannten Wärmeinseleffekt. Dort müssen sie damit rechnen, dass es noch einmal bis zu vier Grad wärmer sein kann im Tagesmaximum als im Umland“, sagt Jacob. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


"Enteignet die Kleingärtner, um Wohnungen zu bauen!"

„Bebaut alle Kleingärten! Heute hat sich diese Form von Kleinsteigentum erledigt. Der Schrebergarten ist verstaubte Bundesrepu­blik, ist Spießertum und Egoismus. Ist Abschottung gegen Fremde, Angst vor Veränderung und überhaupt auch oft rechts, bedenkt man die zahlreichen verwitterten Deutschlandflaggen, die über fast jeder Gartenkolonie wehen. Wer Natur und Erholung in der Stadt will, soll in den Park gehen.“ Nein, das ist keine Satire, der Schreiber der taz scheint seine Zeilen ernst zu meinen. Hier sein Text. Lesenswert sind die Kommentare dazu.


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Cornelsenwiese: "Drohkulisse wie bei der Kleingartenkolonie Oeynhausen"

Die Linksfraktion der Linken in der BVV Charlottenburg-Wilmersdorf scheint sich zum Grünerhalt im Bezirk durchgerungen zu haben. Nickten sie erst noch die Vernichtung des Olivaer Platzes mit ab und enthielten sie sich bei einer Abstimmung zur Rettung der Schmargendorfer Cornelsenwiese noch teilweise, scheinen sie jetzt ihre Linie gefunden zu haben. Behauptet jedenfalls ihr Fraktionschef Niklas Schenker im Interview mit der Berliner Woche.


Gibt´s noch genug Wasser für Berlins Kleingärten?

Trockenheit, leere Wassertonnen. Und der Wasserdruck sinkt oft, wenn alle Kleingärtner gleichzeitig sprengen. Auch in Berlin gibt´s zeitweilig schon Probleme mit ausreichend Nass. Hier ein Beitrag von inforadio.


Haben wir in Berlin bereits zu viele Bienenvölker?

Das Imkern in der Stadt erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit in Berlin, besonders in Pankow: Auf einen Quadratkilometer kommen hier nach Zahlen der Senatsverwaltung für Umwelt  23 Bienenvölker. Laut diesen Angaben, für die allerdings Daten aus Reinickendorf und Tempelhof-Schöneberg noch fehlten, ist Pankow damit Berlins absoluter Spitzenreiter. Bienenstöcke mitten in der Stadt, auf dem Balkon oder dem Hausdach – alles kein Problem? Nicht ganz, sagt Wolfgang Baum. Er ist Vorstand des Pankower Imkervereins und der Mann, den die Menschen rufen, wenn mal wieder ungewollt ein Bienenschwarm im Bezirk unterwegs ist. Hier der Bericht der Prenzlauer Berg-Nachrichten.


Warum jetzt so viele Hummeln sterben

Unter Linden fanden sich zur Blütezeit viele tote Hummeln, ein regelrechtes Massensterben. Forscher standen lange vor einem Rätsel. Nun scheint fest zu stehen, warum die Insekten nicht überleben. Der Grund ist Nahrungsmangel im Hochsommer. Hier der Bericht des Tagesspiegel.


Was der Landesverband Berlin der Gartenfreunde zum Entwurf der Charta für das Berliner Stadtgrün zu sagen hat

Die Charta Stadtgrün soll zu einer Selbstverpflichtung des Landes Berlin für den Umgang mit dem Stadtgrün werden. Nach der Bürgerbeteiligung soll die Charta final vom Senat, dem Rat der Bürgermeister und dem Abgeordnetenhaus beschlossen werden. Deshalb ist es wichtig, uns in die Diskussion einzubringen. Für den Landesverband bedeutet das, Widersprüche zum Kleingartenentwicklungsplan kritisch zu hinterfragen und Forderungen, wenn nötig, deutlich zu wiederholen. Sich einbringen heißt aber auch, dass jeder Gartenverein und alle Kleingärtner aktiv ihre Kleingartenanlagen so gestalten, dass in Zukunft mehr Mitmenschen in Naturerlebnis- und Nutzungsmöglichkeiten eingebunden werden. Hier der Beitrag des Präsidenten Michael Matthei.


Dürfen in Kleingärten keine Wildwiesen wachsen?

Darf ein Kleingarten wirklich kein Biotop sein? Darf ein umweltgerechter Kleingärtner tatsächlich keine Wildwiese anlegen, die als Weide für Bienen- und Insekten dient? Ist das wirklich noch zeitgemäß? Hier der Bericht aus MOZ.de.


Bitte Hecken und Sträucher noch nicht schneiden!

Alle Gartenbesitzer sollten sich noch gut vier Wochen mit dem Hecken- und Strauchschnitt gedulden. Bis Ende Juli brüten viele Singvögel im Schutz des dichten Blattwerks in Gärten und Parkanlagen. Auch wenn schonende Form- oder Zuwachsschnitte an Hecken „erlaubt“ sind, stellen sie für brütende Vögel eine Gefahr dar. Bei Störungen kann es passieren, dass Bruten aufgegeben oder Jungvögel verlassen werden. Beutegreifer können außerdem viel leichter an die Nester mit den Jungvögeln gelangen, wenn schützende Zweige weggeschnitten werden. Hier der Bericht vom NABU.


Immobilienentwickler vs Kleingärtner

In Berlin sind Wohnungen knapp, die Mietpreise explodieren. Da liegt es für viele Immobilienentwickler nahe, die tausenden Kleingärten bebauen zu wollen. Doch die Besitzer der Parzellen wehren sich. Hier der Bericht aus faz.net.


Bäume sind der effektivste Klimaschutz!

Mehr Bäume auf der Erde könnten den Klimawandel effektiver bekämpfen als bislang gedacht. Das zeigt eine Studie der Technischen Hochschule (ETH) Zürich. Der Klimawandel kann danach durch nichts so effektiv bekämpft werden wie durch Aufforstung. Bäume zu pflanzen habe das Potenzial, zwei Drittel der bislang von Menschen verursachten klimaschädlichen CO2-Emissionen aufzunehmen. Hier der Bericht der Tagesschau.


Bekommen wir jetzt nur noch Sommer mit über 40 Grad?

Der Juni brachte in Berlin und anderswo in Deutschland die höchsten je in diesem Monat gemessenen Temperaturen. Welchen Anteil der Klimawandel an solchen Ereignissen hat, gilt als umstritten. Die deutsche Physikerin Friederike Otto (Foto) von der Universität Oxford allerdings ist sich sicher: Sie kann genau das berechnen - und auch die Wahrscheinlichkeit von mehr Extremwetterereignissen in der Zukunft. Und sie sagt: Wir werden künftig auch in Deutschland wahrscheinlich jeden Sommer Temperaturen von über 40 Grad erleben. Dabei ist gerade in Deutschland die Infrastruktur nicht für Temperaturen über 40 Grad ausgelegt. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Deshalb sind unsere Kleingärten auch besonders für junge Berliner wichtig

Wie wichtig Klimaschutz ist, haben viele Kinder und Jugendliche offensichtlich begriffen, wie wir jeden Freitag aufs Neue erleben können, wenn Kinder und Jugendliche für den Klimaschutz streiken. Der Erhalt des Berliner Stadtgrüns und der Kleingärten als Teil des Ganzen, ist auch ein wichtiger und notwendiger Baustein gegen den Klimawandel. Der Verteilungskampf um das Berliner Stadtgrün läuft auf Hochtouren. Hier die Immobilienspekulanten und Bauherren, dort die Politik und dazwischen die Kleingärtner und Kleingärtnerinnen. Warum gerade Kleingärten für Berlins jüngste Generation so wichtig sind, erläutert Oliver Gellert (Foto), Landesjugendleiter der Schreberjugend Berlin. Hier der Bericht aus dem "Gartenfreund".


Warum in der Schweiz Schotter-Gärten verboten werden sollen

Die Verschotterung von ehemaligen Grünflächen, Vor- und Kleingärten oder auch öffentlichen Arealen hat in letzter Zeit erheblich zugenommen. Als Begründung für diesen Schottergartenboom werden die Pflegeleichtigkeit und der kostengünstige Unterhalt angegeben. Diese „versteinerten“ Gärten bedeuten aber eine ökologische und ästhetische Verarmung und verstärken die Sommerhitze in den Siedlungsgebieten. Schottergärten sind aus Sicht der Biodiversität mit versiegelten Böden gleichzusetzen. Hier der Bericht von Naturschutz.ch.


Lecker und gesund: ein Salat aus Wildkräutern

Brennessel, Löwenzahn, Giersch, Zitronenmelisse oder Pfefferminze - diese Wildkräuter wachsen in jedem Garten und schmecken nicht nur den Insekten. Für uns Menschen sind sie mit einigen Beeren ebenfalls ein echtes Superfood, denn in ihnen stecken viele gute Inhaltsstoffe. Also: Ran an die Salatschüssel! Hier der Bericht mit Rezept vom NABU.


Probleme mit Berlins Kleingärten-Fäkalien

Seit 2018 gibt es eine Notlage bei der Entsorgung von Fäkalien aus Berlins Kleingärten. Um die Situation zu entschärfen und die Fahrzeiten kürzer zu gestalten, öffneten die Berliner Wasserwerke Pumpwerke in Heiligensee. Die erst vor wenigen Wochen in Betrieb genommene Fäkalien-Einleitstelle wird aber nach heftigen Anwohner-Protesten wieder aufgegeben. Demnach wird bereits ein Ersatzstandort in einem Wittenauer Industriegebiet für den täglichen Einsatz vorbereitet. Dieser soll ab Ende Juli die stinkende Fracht aufnehmen, die von abflusslosen Sammelgruben von Grundbesitzern und Kleingärtnern stammt. Hier der Bericht der BZ.


Wildblumenwiese: gute Idee, schickes Schild - und dann?

Was Stadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne!?) unter dem Stichwort Umwelt anpackt, funktioniert viel zu oft nicht. Schlimmstes Beispiel: die Verödung des Olivaer Platzes. Hier ist ein weiteres: An der Ecke Cuno- / Forckenbeckstraße soll (wie auch an deren Stellen in Charlottenburg-Wilmersdorf) ein Lebensraum für Bienen entstehen, eine Wildblumenwiese. Das schicke Hinweisschild steht, das "Bienen-Paradies" gleicht aber einem trostlosen Acker. "Das, was dort vorher stand, war Unkraut und für Bienen nicht attraktiv", lässt sich der Baustadtrat in der "Berliner Woche" zitieren, " die Wildblumenwiese wird jetzt erst gesät." Aha - vielleicht ein wenig spät und heiß? Da sind wir alle gespannt, wer dort fleißig wässert und was Bienen da in den nächsten Wochen vorfinden.


Gutachten bekräftigt: Keine Bebauung der Cornelsenwiese!

Die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz e.V. hat jetzt ihr Gutachten zur geplanten Bebauung der Cornelsenwiese veröffentlicht. Darin wird der vorgelegte Bebauungsplan in seiner jetzigen Form abgelehnt und empfohlen, auf eine Bebauung der Schmargendorfer Wiese zu verzichten und diese in die Hand des Bezirks als öffentliche Grünanlage zu überführen. Der Schluss-folgerung, dass der – von der BVV mehrheitlich bereits abgelehnte – Bebauungsplan dem erfolgreichen Bürgerbegehren von 2016 zum Erhalt von Grünflächen im Bezirk mit mehr als 16.000 Unterstützer widerspricht und juristisch anfechtbar sein wird, teilt nun auch die Linksfraktion. Hier der Bericht der Berliner Woche.


Keine Garantie für versprochene Kleingarten-Ersatzflächen

Für die im Soziale-Infrastruktur Konzept (SIKo) aufgeführten Kleingartenkolonien, die in den kommenden Jahren abgerissen werden sollen, gibt es bisher nur zwei geeignete Ersatzflächen im Bezirk Tempelhof-Schöneberg. „Es kann nicht sichergestellt werden, dass es eine vollständige Kompensation geben wird, da durch die wachsende Stadt vielfältige Konkurrenzen um die wenigen verfügbaren Flächen entstehen und Prioritäten gesetzt werden müssen“, so der Baustadtrat. Das Bezirksamt sei aber bemüht, weitere Ersatzflächen zu finden. Hier der Bericht der Berliner Woche.


So bedroht die Hitze unsere Stadtvögel, vor allem Gebäudebrüter

Unter der Hitze der vergangenen Tage haben nicht nur viele Menschen gelitten, auch die Vögel nahmen die Temperaturen von über 38 Grad mit. Das betrifft in besonderem Maße die sogenannten Gebäudebrüter, die an Hauswänden ihre Nester bauen. Gefährdet sind sie der der extremen Hitze vor allem, wenn sie sich direkt unterm Dach ansiedeln. Die Jungvögel springen dann teilweise zu früh aus dem Nest, weil sie die Hitze nicht mehr aushalten. Hier geht´s zum Bericht aus dem Tagesspiegel.


Natur-Apps vom NABU

 

Ist das jetzt ein Feld- oder Hausspatz? Und wie heißt doch gleich die Libelle, die dort über der Blüte helikoptert?  Mit Apps bieten sich dem Handybesitzer unzählige Programme, die er überall nutzen kann, auch ohne am heimischen Computer zu sitzen. So bietet beispielsweise der NABU Programme, um Vögel oder Insekten bestimmen zu können. Mit der automatischen Fotoerkennung wird das Bestimmen der Sechsbeiner sogar kinderleicht. Hier der Beitrag des NABU.


Wie überleben unsere Vögel diese Hitze?

In der stärksten Mittagshitze ziehen sich Vögel an schattige Plätze in Bäumen und Büschen zurück, um der direkten Sonnenstrahlung zu entgehen. Auch deshalb ist es so wichtig, für heimisches Grün im Garten zu sorgen. Amseln oder Rabenkrähen sitzen häufig mit weit geöffnetem Schnabel da und atmen schnell ein- und aus, ähnlich wie hechelnde Hunde. Das ist das so genannte Kehlsackhecheln, ein besonderes Verfahren zur Wärmeabgabe. Und sie alle brauchen frisches Wasser. Hier der NABU-Bericht.


Der "grüne" Stadtrat bettelt um Grüngeld

Und dieser Stadtrat, der den Olivaer Platz zur Wüste verkommen, dort viele Altbäume, Stauden und Sträucher vernichten, der die Platz-Ruine einzäunen ließ und damit verhinderte, dass 2018 wenigstens die Rest-Bäume gewässert werden konnten, dieser Stadtrat beklagt jetzt die aktuellen Baumleichen dort als Trockenschäden des letzten Jahres. Hier der Bericht der Abendschau (ab etwa Minute 04:50).


Der Bauboom heizt die Städte auf. Stadtplaner sollten das mitbedenken.

Die Verdichtung ist tatsächlich eine Herausforderung: Brachflächen werden bebaut, Grünstreifen verschwinden, etwa entlang von Gleisanlagen oder dort, wo Schrebergärten durch Wohnblocks ersetzt werden. So kann die frische Luft nicht mehr zirkulieren. Durch den Bauboom heizen sich die Städte auf. Die Stadtplaner sollten das mitbedenken. Besonders der Großraum Berlin, Sachsen und Sachsen-Anhalt, und im Westen die Gegenden entlang des Rheingrabens werden häufiger solche Hitzephasen erleben. In diesen Regionen ist es jetzt schon im Sommer besonders warm. Hier der Bericht aus Zeit-online.


Alte Birnen-Sorten sind besser an Trockenheit angepasst

Viele der alten Obstsorten kämen besser klar mit Trockenheit und Hitze als neu gezüchtete Obstsorten. Wenn man alte Sorten erhält, auf Vielfalt setzt, könne man auf den Klimawandel reagieren, sagen Experten. Alte Sorten waren gerade auch – insbesondere in den Streuobst-wiesen – an trockenere Orte angepasst. Und wenn wir jetzt vom Klimawandel reden und es vielleicht trockener wird, dann können wir diese Eigenschaften sehr gut gebrauchen. Und deshalb sind alte Sorten eine Art Rückversicherung für uns, für bestimmte Eventualitäten – wo wir noch gar nicht wissen, ob sie eintreten. Hier der Bericht vom Deutschlandfunk.


Jetzt schwärmen die Bienen

Herrenlose Bienenvölker besetzen derzeit Ampeln, Balkone oder Fenster. Es ist Schwarmzeit – auch in Berlin haben Imker alle Hände voll zu tun. „Wir haben inzwischen etwa 10.000 Bienenvölker in der Stadt“, sagt Benedikt Polaczek, der Vorsitzende des Berliner Imkerverbandes. Das Schwärmen sei ein ganz natürlicher Prozess. Doch die meisten Imker versuchten ihn zu verhindern, damit ihnen kein Honig verloren geht. Man muss den Großteil des Schwarm-Volkes möglichst mit Königin einfangen, die restlichen Bienen fliegen in der Regel hinterher. Auch fürchten müsse man sich nicht, denn die Schwärme hätten keinen Honig und somit auch nichts zu verteidigen. Hier der ganze Bericht aus dem Tagesspiegel.


Tag der Architektur: Führungen durchs Maximilians Quartier

Am letzten Juniwochenende, dem 29. und 30. Juni, findet der Tag der Architektur in Berlin statt. Die teilnehmenden Berliner Projekte sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Die Veranstaltungen im Rahmen des Events sind kostenlos. In Berlin nehmen beinahe 100 Projekte am Tag der Architektur teil. Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner stellen persönlich ihre neuesten Projekte vor. In Schmargendorf wird durch das neu entstehende Stadtquartier "Maximilians Quartier" geführt: Samstag um 10:00 und 12:00 Uhr, Treffpunkt: Container Forckenbeckstraße. Hier der Bericht der Morgenpost und ein Hinweis der Architektenkammer.


Wie funktioniert unser Körper in einer Hitzewelle?

Kaum etwas reguliert der Körper strenger als seinen Wärmehaushalt. Die Körperkern-temperatur, also jene der inneren Organe und des Gehirns, muss konstant gehalten werden. Schon bei 38 statt 37 Grad leidet etwa die Leistungsfähigkeit des Gehirns deutlich. Stoffwechselvorgänge laufen dann auch langsamer ab. Falls die Temperatur weiter steigt, können manche von ihnen ganz zum Erliegen kommen. Eine Hitzewelle, wie sie bevorsteht, verlangt dem Körper alles ab. Doch zumindest ist der Mensch eines der an Hitze bestangepassten Tiere überhaupt. Wie wir unseren Körper bei extremer Hitze am besten schützen – hier geht´s zum Beitrag aus dem Tagesspiegel.


Auch Schmetterlinge lieben naturnahe Gärten

Ein naturnah bewirtschafteter Garten kann einiges mit dazu beitragen, für viele Falterarten einen Lebensraum zu schaffen. Werden Wildkräuter zugelassen und der Garten vielseitig gestaltet, kommen die Schmetterlinge von ganz allein. Korb- und Doldenblütler sind bei den meisten Schmetterlingsarten eine beliebte Nektarpflanze und für ihre Raupen eine ergiebige Futterquelle. Aber auch viele heimische Gehölze spielen für viele Schmetterlingsarten eine wichtige Rolle. Hier der NABU-Bericht.


Ehrenamtspreis für den Friedrichshaller Kleingärtner Axel

Axel Neukum engagiert sich für Senioren und wurde soeben mit dem Ehrenamtspreis des Bezirks ausgezeichnet. Auf Vorschlag der Leiterin des Seniorenclubs an der Herthastraße wurde Neukum jetzt von Sozialstadtrat Detlef Wagner (CDU), BVV-Vorsteherin Annegret Hansen (SPD) und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Dieter Gröhler mit dem Ehrenamtspreis des Bezirks ausgezeichnet. Die Jury lobt, „durch seine positive Ausstrahlung und Geduld, gerade im Umgang mit älteren Menschen“ sei Neukum „ein sehr beliebter Kursleiter, der es gut versteht, Menschen unterschiedlichen Wissensstandes und Alters zu einer homogenen Gruppe zusammen zu führen“. Hier der Beitrag aus Tagesspiegel Leute.


Mischkultur und Fruchtfolge in Deinem Beet

Wenn Pflanzen nicht richtig wachsen wollen, die Blüte ausbleibt, die Ernte mager ausfällt und sich Krankheiten und Schädlinge breitmachen, liegt es häufig an einem müden Boden. Um diesem Phänomen vorzubeugen, gibt es uralte Methoden: Mischkultur und Fruchtfolge. Denn Abwechslung im Beet hält Pflanzen gesund und stark. Und verschieden-artige Pflanzen helfen sich gegenseitig. So stoßen etwa Duftstoffe Fressfeinde ab. Setzen wir also beispielsweise Kopfsalat neben Fenchel oder Kartoffeln neben Studentenblumen, bleiben die Schädlinge fern. Hier der Bericht vom NABU.


Weniger mähen, um Lebensraum und Nahrung für Insekten zu schaffen

Das neugegründete Projekt „Blühender Campus“ setzt sich für mehr Artenvielfalt auf den Grünflächen der Freien Universität in Dahlem ein, will Wiesen weniger mähen. Mit dem Wiesenschnitt verlieren Insekten Jahr für Jahr ihre Futterquellen. Zu frühes und häufiges Mähen verhindere, dass die Kräuter im Rasen zur Blüte gelangten. Auf einem kurz gehaltenen Rasen fänden Insekten kein Futter, keine Nistmöglichkeiten und keine Überwinterungsplätze. Blütenreiche Wildkräuterflächen dagegen fördern auch das Überleben der 300 in Berlin lebenden, zur Hälfte vom Aussterben bedrohten Wildbienenarten. Idealerweise solle vom frühen Frühling bis in den Spätherbst immer etwas blühen. Hier die FU-Mitteilung und ein ähnlicher Bericht von heise.de


Das brachte die zweite Online-Befragung zur Charta für unser Stadtgrün

Vom 14. Mai 2019 bis zum 11. Juni 2019 fand die zweite Online-Beteiligungsphase zur Charta für das Berliner Stadtgrün statt. Neunzig Prozent der Befragten geben an, dass für sie die Sicherung des Berliner Stadtgrüns am wichtigsten ist und nur 4 Prozent sind der Meinung, dass Wohnungsbau zur Not auch auf Kosten von Grünanlagen vorangetrieben werden muss. Damit erteilen die Befragten dem Senat einen eindeutigen Auftrag: Wohnungsbau und Grüne Infrastruktur dürfen nicht gegeneinander ausgespielt, sondern müssen in Einklang gebracht werden! Die Teilnehmer forderten außerdem mehr Wildblumenwiesen, heimische Sträucher und klimaangepasste Neupflanzungen in Parkanlagen. Eine Übersicht der Umfrage-Ergebnisse findest Du hier.


Kleingärtner in Angst vor Diebesbanden

Schon seit April wird immer wieder in Tempelhofer Lauben eingebrochen. Bereits rund 50 Gartenfreunde sind betroffen. Hier der Bericht aus der BZ und ein Video vom rbb.


Was tun Bäume für uns und was können wir für sie tun?

BUND-Baumworkshop am Mittwoch, 3. Juli 2019 von 18:00 bis 20:00.

In diesem Workshop möchten wir einen theoretischen Einblick geben, welche Bedeutung Bäume als Lebensraum für Tiere und Pflanzen und unsere Lebensqualität haben, welche Anforderungen sie an ihr Umfeld stellen, welchem Stress Straßenbäume ausgesetzt sind und was jeder von uns tun kann, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Mit Christian Hönig, BUND Berlin e.V., Fachreferent Baumschutz.
Veranstaltungsort: Nirgendwo (Lokschuppen Kultur GmbH) – Helsingforser Str. 11-13, 10243 Berlin-Friedrichshain.  Anmeldung erforderlich unter https://bit.ly/2ZzvAYq