Der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg sucht wieder einen Namen für die Pflanze des Jahres

Der Gartenbauverband Berlin-Brandenburg kürt jedes Jahr eine "Pflanze des Jahres". Für 2020 dürfen Pflanzenfreunde nun schon zum dritten Mal selbst bei der Namensgebung mit entscheiden. Bitte wähle den Namen der "Pflanze des Jahres 2020" für Berlin & Brandenburg und erhalte als einer von 3 glücklichen Gewinnern je 2 Eintrittskarten für die Grüne Woche 2020. Hier der Bericht des Gartenbauverbandes.


Tipps zur Winterfütterung unserer Garten-Vögel

Sonnenblumenkerne, Rosinen, Haferflocken, Nüsse, Mehlwürmer oder doch Fett-Knödel - und warum eigentlich kein Brot? Der NABU gibt viele Ratschläge, wie unsere Vögel in den Wintermonaten am besten zu füttern sind und welcher Piepmatz auf welche Leckerbissen fliegt. Hier geht´s zu den Tipps vom NABU.


1,5 Millionen Lichtpunkte verzaubern den Botanischen Garten

Heute ab 19 Uhr heißt es wieder: „Lights on“ für Christmas Garden. 1,5 Millionen Licht-punkte tauchen den Botanischen Garten bis Anfang Januar in ein märchenhaftes Licht. Auf einem zwei Kilometer langen Rundweg erleben die Besucher mehr als 30 Lichtinstallationen. Einige bewegen sich im Takt der Melo-dien, die speziell für die Showbilder komponiert worden sind. Viele neue Elemente sind dabei. Es gibt Besuch aus Loch Ness, wieder einen Wunschbaum und natürlich auch Glühwein. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Ein Uhu scheint sich in Charlottenburg wohlzufühlen

Seit 2013 war er aus der Hauptstadt verschwunden. Nun hat sich nach sechs Jahren Abwesenheit seit Oktober wieder ein Uhu in Berlin blicken lassen und im Hof einer Charlottenburger Wohnanlage häuslich eingerichtet. Hier der Bericht des NABU über einen Vertreter unserer größten heimischen Eulenart.


Klimanotstand: Ist neues Grün wichtiger als neues Grau?

Im August riefen SPD, Grüne und Linke mit ihrer BVV-Mehrheit den Klimanotstand in Charlottenburg-Wilmersdorf aus. Was das für den Bezirk bedeuten könnte, zeigt sich jetzt in Pankow: Dort wird im Rathaus bereits diskutiert, ob der Klimanotstand dringlicher ist als die Wohnungsnot. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.

 

 


Wie kommen unsere Sechsbeiner durch die kalte Jahreszeit?

Jede Art hat ihre eigene Strategie. Und wir können Marienkäfer, Libelle, Florfliege, Biene & Co dabei helfen, gut durch den Winter zu kommen: Insektenhotel aufstellen, offene, teils sandige Bodenstellen schaffen, Altholz belassen, Stauden und Gehölze erst im Mai zurück schneiden, Trockenmauer oder Steinhaufen anbieten und Frühblüher stecken… Hier der Bericht vom NABU.


Große Party zum Mauerfall-Jubiläum in den Bornholmer Kleingärten

 Hier an der Bösebrücke an der Bornholmer Straße gingen am 9. November 1989 zum ersten Mal die Schlagbäume zwischen Pankow und Wedding hoch, hier umarmten sich erstmals Menschen aus Ost und West, hier fiel die Mauer in Berlin. 30 Jahre später laden die Bornholmer Gärten zu einer großen Party zum Jubiläum des Mauerfalls direkt am historischen Ort ein. Am Sonnabend, den 9. November 2019, wird ab 19 Uhr mit Livemusik im Vereinsheim “Bauern-stube” gefeiert. Die “Bauernstube” gehört zur Kleingartenanlage Bornholm 1 an der Björnson-straße (direkt am S-Bahnhof Bornholmer Straße). Hier der Bericht der Pankower AZ.


Teste Dein Wissen über die Überwinterungstrategien unserer Tierwelt

Wenn die Tage kürzer und kälter werden, bereitet sich die Tierwelt mit unterschiedlichsten Strategien für den Winter vor. Viele Vögel fliegen in Richtung Süden. Andere Tiere ziehen sich in ihre Höhlen zurück und schlafen bis der Frühling wieder kommt. Nicht nur Fuchs, Igel und Co. haben Taktiken für den Winter entwickelt, auch Insekten, Amphibien und Reptilien. Was weißt Du über die verschiedenen Überwinterungsstrategien? Hier geht´s zum Quiz von naturschutz.ch


Der beschlossene "Klimanotstand" und seine Bedeutung im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf am Beispiel der Cornelsenwiese

Einwohnerfrage in der BVV am 24. 10. 2019:

    Werner Amos, Thema  Cornelsenwiese

 

1.      Wie kann es möglich sein, dass im Bereich der sogenannten Cornelsen-wiese die Vernichtung von 20 Bäumen und die Versiegelung der Wiese (bei einer Zustimmung zur Bebauung), im Hinblick darauf, dass die BVV den Bezirk als Klimanot-standsbezirk deklariert hat, überhaupt in Erwägung gezogen wird?

 

Die Einwohnerfrage beantwortet das Bezirksamt wie folgt:

 Der Beschluss zum Klimanotstand setzt nicht automatisch andere Beschlüsse, bestehende Gesetze oder laufende Verfahren außer Kraft. Auch lassen sich daraus keine pauschalen Schlussfolgerungen ziehen. Ökologische Belange sind auch bisher im Baurecht bzw. in Bebauungsplanverfahren zu berücksichtigen. Um Fällgenehmigungen für Bauvorhaben zu erhalten, müssen Bauherren Ausgleichsmaßnahmen vornehmen oder Ausgleichszahlungen leisten.

 Sollte unabhängig von ausgleichenden Maßnahmen zukünftig überhaupt keine bisher unversiegelte Fläche durch Bebauungen versiegelt werden, würde dies die Klimabilanz des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf sicherlich verbessern, jedoch nicht die Rahmenbedingungen für das Klima. Da die Nachfrage nach zusätzlichem Wohnraum in Berlin nicht nachlassen wird, ist davon auszugehen, dass dann andernorts Flächen in Anspruch genommen werden und Vegetation zerstört wird.

 

Mit freundlichen Grüßen, Stadtrat Schruoffeneger

 

 


Kostenloses Saatgut für Wildpflanzen in Kleingärten

Die Stiftung Naturschutz Berlin (SNB) hat eigens für die Berliner Kleingartenvereine eine regionale Saat-gutmischung aus zertifizierter Herkunft zusammen-gestellt. Das Wildpflanzensaatgut wird von der SNB kostenlos an Kolonien abgegeben, kann auf Gemein-schaftsflächen angesät werden. Aus 44 Wildkräutern wie Flockenblume, Königskerze und Margerite ent-wickeln sich extensive Rasen- und Wiesenflächen, die nach ihrer Etablierung nicht mehr gegossen werden müssen, von Mai bis September für attraktives Nahrungsangebot für bestäubende Insekten wie (Wild-)Bienen, Schmetterlinge und Tagfalter sorgen. Hier der Bericht unseres Landesverbandes.


Bald funkelt "Christmas Garden" wieder

Am 15. November gehen Millionen Lichtpunkte im Botanischen Garten an und verwandeln Seen, Gewächshäuser und Bäume in eine märchenhafte Kulisse. Zum vierten Mal können sich die Besucher nach Einbruch der Dunkelheit auf die Reise durch den „Christmas Garden“ begeben zu Sternenwiesen, Glockenspielen und Rentieren. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Der Maulwurf ist das Tier des Jahres 2020

Darüber wird sich wohl nicht jeder Rasenfreund freuen: Der Maulwurf ist Tier des Jahres 2020. Die Deutsche Wildtierstiftung will mit dieser Entscheidung darauf aufmerksam machen, wie wichtig auch die Artenvielfalt unterhalb der Erdoberfläche ist. Dabei gilt der Europäische Maulwurf nicht als bedrohte Art. Hier der Bericht der Stiftung.


Wie wirkt sich Klimawandel bei uns auf Regenwürmer aus?

Für eine internationale Studie untersuchten 140 Wissenschaftler, wie und wo welche Regenwürmer existieren. Ein erstes Ergebnis: Faktoren, die mit Niederschlag und Tem-peratur zusammenhängen, haben den größten Einfluss. Der Klimawandel könnte zu starken Veränderungen bei den Regenwurmgemein-schaften und den von ihnen beeinflussten Ökosystemleistungen führen. „Aufgrund ihrer Rolle als Ökosystem-Ingenieure befürchten wir Auswirkungen auf andere Lebewesen wie Mikroorganismen, Bodeninsekten und Pflanzen.“ Hier der Bericht aus naturschutz.ch


Viele Eichelhäher in diesem Herbst zu Gast

Während die hiesigen Eichelhäher relativ standorttreu sind, ziehen Häher aus dem hohen Norden oder aus dem Osten im Winter nach Mitteleuropa. Je nach Bruterfolg, Nahrungsangebot und Witterung mal mehr und mal weniger. 2019 anscheinend wieder mehr. Schon seit Anfang September lassen sich über Deutsch-land regelmäßig nach Südwesten ziehende Eichelhäher beobachten. Wusstest Du schon, dass dieser Vogel ein Meister im Imitieren ist, dem selbst Vogelexperten auf den Leim gehen können – oft stellt sich ein rufender Habicht oder Specht als Eichelhäher heraus. Hier der Bericht vom NABU - mit der echten Häher-Stimme zum Anhören.     Foto: NABU/Andreas Schäfer

 


Warum es dieses Jahr keine gute Apfelernte gab

Extreme Wetterbedingungen wie Frost, Trockenheit und Hitze haben den Obstbäumen in diesem Jahr schwer zu schaffen gemacht. Das habe zur Folge, dass laut Prognose die schlechteste Streuobst-ernte seit fast 30 Jahren anstehe, wie der Verband der deutschen Fruchtsaft-Industrie verkündete. Grund für die schlechte Prognose sind die extremen Wetterbedingungen im Jahr 2019. Bis in den Mai hinein gab es noch Frost, wodurch kleinere Früchte erfroren sind. Durch die unzureichende Wasserversorgung aufgrund fehlender Niederschläge fallen die Äpfel zudem kleiner aus als sonst. Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost.


Wirtschaftsfaktor Wildbienen und Berliner Wildbienen-Projekt

Wildtiere können ein bedeutender Wirtschaftsfaktor sein. 1,13 Milliarden Euro schätzt das Bundesamt für Naturschutz sei allein die Bestäubungsleistung der Insekten in Deutschland wert. Eine wichtige Rolle nehmen dabei die Wildbienen ein. Jetzt im November wird in unserem Berliner Wildbienen-Projekt Bilanz gezogen: Seit April wurden in der Hauptstadt bereits 14 Flächen zu Wildblumenwiesen umgestaltet, insgesamt 15.144 Quadratmeter. Das Projekt „Mehr Bienen für Berlin – Berlin blüht auf“ wurde von der Deutschen Wildtier Stiftung in Zusammenarbeit mit der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sowie den Berliner Bezirken im vergangenen Jahr ins Leben gerufen und hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Hier der Bericht.


Insektenfreundliche Gärten von der Grünen Liga ausgezeichnet

Die Grüne Liga Berlin und die Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz zeichneten die Preisträger des Gartenwettbewerbs „Bestäubend Schön Berlin – Begrünen für Wildbienen und Co“ aus. Der Umweltverband führte den Wettbewerb im Auftrag der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz im Rahmen der Berliner Strategie zur Biologischen Vielfalt durch. Hier der Bericht.


Baum des Jahres 2020 ist die Robinie

Zarte Fliederblätter und duftend weiße Blüten-stände, die von zuweilen bizarr verzweigten Kronen herabhängen – mit der Robinie (Robinia pseudoacacia) hat das Kuratorium „Baum des Jahres“ eine Baumart gewählt, die vor über 300 Jahren aus Amerika in Mittel-europa eingeführt wurde. Und sie könnte bei fortschreitender Klimaerwärmung Hoffnungs-trägerin werden: Salz- und immissionstolerant kommt sie gut mit städtischem Klima und schwierigen Bodenverhältnissen zurecht. Als Bienenweide ist sie in Zeiten des Insektensterbens eine bedeutende Protagonistin in der Gewinnung von Honig und spielt so eine wichtige Rolle bei der Bestäubung anderer Arten. Ihr zähes Holz weist eine hohe Witterungsbeständigkeit auf. Hier der Bericht und die Pressemitteilung des Kuratoriums.


Brauchen wir eine Reform des Bundeskleingartengesetzes?

 

Die Diskussion um die Frage, ob das Bundeskleingartengesetz noch zeitgemäß ist, wird von manchen der ca. 300.000 Berliner Kleingartennutzer an der einen oder anderen Stelle geführt. Dabei geht es aber nie um die Frage „Gesetz - ja oder nein?“, sondern um den Anspruch, ob man an den Bestimmungen etwas ändern kann, ohne dabei den Schutz des Gesetzes zu verlieren. Jetzt nimmt der Landesverband der Gartenfreunde Stellung. Hier der Bericht.


Warum sind Kleingärten einfach unverzichtbar?

Das beantwortet hier Dr. Fritz Reusswig vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung. Er sagt, Kleingärten sind in Berlin deshalb unverzichtbar, weil sie für Frischluft und Abkühlung sorgen, die Luftqualität verbessern, da sie Schadstoffe wie Feinstäube ausfiltern. Das kann so keine grüne Wiese, dazu braucht es mehr Grün-Volumen, also Bäume und Sträucher. Und: Grünflächen wie Kleingärten sorgen sogar für höhere Immobilien- und Mietpreise nebenan. Hier das Interview von dawaechstwas.


SPD will alle Berliner Kleingärten retten

In der Berliner SPD wird überlegt, die über 71.000 Kleingärten in der Stadt dauerhaft zu schützen. Ein Antrag des Kreisverbandes Pankow für den SPD-Landesparteitag, in dem ein Gesetz zur Sicherung der Lauben über 2030 hinaus gefordert wird, stößt auch in anderen Bezirksverbänden der SPD auf Sympathie. Nach aktuellem Stand wird der Antrag auf dem Parteitag am Sonnabend aber nicht beschlossen, sondern in die Fraktion im Abgeordnetenhaus überwiesen. Es geht darum, noch in dieser Wahlperiode ein Gesetz zu beschließen, das die 876 Kleingartenanlagen in Berlin mit einer Gesamtfläche von 3.000 Hektar (davon 80 Prozent in Landeseigentum) als „wesentlichen Bestandteil einer lebendigen Großstadt“ nicht nur befristet schützt. Hier der Bericht vom Tagesspiegel.


Klimatrassen, Artenvielfalt und Lernorte auf der Grünen Woche

Berlins Kleingärtner werden zu ehrenamtlichen Herstellern von kühler Frischluft und Klima-trassen, zu Kennern und Pflegern der Arten-vielfalt, zu „Bauherren“ von grünen Lernorten und zu Organisatoren von Orten der Begeg-nung. Die Anzahl von Gärten nimmt allerdings seit Jahrzehnten ab. Seit den 50er Jahren hat der ehemalige Westteil Berlins bereits rund 70.000 Kleingärten für Baumaßnahmen aufgeben müssen, obwohl die Nachfrage nach Kleingärten berlinweit steigt. Der Landesverband Berlin der Gartenfreunde wird daher auf der Grünen Woche in Halle 9 präsentieren, welche wesentliche Bedeutung Kleingärten für eine lebenswerte Stadt haben und welche Forderungen die Berliner an eine integrative Stadtentwicklung der Zukunft stellen. Hier der Bericht aus den Samerberger Nachrichten.


Fieberklee ist die Blume des Jahres 2020

Stellvertretend für den bedrohten Lebensraum Moor ist der Fieberklee von der Loki Schmidt Stiftung zur "Blume des Jahres 2020" gekürt worden. Der Fieberklee ist vor allem in Mooren, Sümpfen und Feuchtwiesen zu finden. Die zarten, weißen und auffällig stark bewimperten Blüten blühen zwischen April und Juni und locken vor allem Hummeln an. Der Fieberklee wächst als ausdauernde, krautige Pflanze mit einer Wuchshöhe von bis zu 30 Zentimetern. Seine Laubblätter sind in einen 12 bis 30 Zentimeter langen, basisnah verbreiterten Blattstiel und eine dreizählig gefiederte Blattbasis gegliedert. Früher wurde dieser Pflanze eine fiebersenkende Wirkung zugesprochen. Hier Berichte von BR24 und der Loki-Schmidt-Stiftung.


Wie gründlich sollen wird jetzt unsere Gärten aufräumen - oder eben nicht?

Vor der kalten Jahreszeit muss der Garten „winterfest“ gemacht werden. Sagt man zumindest. Noch einmal den Rasen mähen, die Staudenbeete sauber machen, Rasenschnitt, Laub und Zweige in die Bio-Tonne. Aber langsam: Falls Ihnen diese Arbeiten immer schon schwer von der Hand gingen, haben wir hier ein paar gute Gründe, sie zu lassen. Oder zumindest vorerst – nämlich bis zum Frühjahr. Ein unaufgeräumter Garten gewinnt vielleicht keinen Preis im Gartenverein. Aber er hilft Vögeln, Säugetieren, Amphibien, Insekten, Spinnen und zahllosen Bodenbewohnern. Denn sie finden hier Nahrung und Orte zum Überwintern oder zum Verpuppen. Hier die wichtigsten Tipps von Geo.

 

 


Bitte Finger weg von Laubbläsern!

Der Herbst ist da und breitet einen farbenfrohen Blätter­teppich auf unseren Straßen, Wegen und Grünflächen aus. Aber nicht überall können und sollen die bunten Blätter liegenblei­ben. Gehwege zum Beispiel müssen davon befreit werden, damit niemand ausrutscht. Um es sich möglichst leicht zu machen, greifen Grünflächenamt und Grundstückbesitzer dafür gern zu motorisierten Laubbläsern beziehungsweise Laubsaugern. Doch damit schaden sie der Umwelt und ihrer eigenen Gesundheit. Hier der Bericht vom BUND.


Wird das Bundeskleingartengesetz reformiert?

Am 10. Oktober trafen sich die Kleingarten-verbände und Vereine aus Nordrhein-Westfalen und Hamburg zur Beratung mit dem VDGN (Verband deutscher Grundstücks-besitzer) in Schwelm. Schwerpunkt der Tagung war die Diskussion über eine Reform / Modernisierung des Bundeskleingarten-gesetzes. Nach fast 40 Jahren muss das Bundeskleingartengesetz reformiert werden, um Recht und Realität in Einklang zu bringen. So findet z.B. die Bedeutung von Kleingärten als Ökosystem und "grüne Lunge" in Ballungsgebieten im Gesetz bisher keine Grundlage. Hier der Bericht.


Kleingärten - ein Schatz für alle!

Kleingärten sind auch eine wichtige Schicht von Stadt-Geschichte. Die Lauben spiegeln stets den architektonischen Zeitgeist wider, eine hundertjährige Kolonie ist ein architektonischer Mikrokosmos, in dem es viel zu entdecken gibt. Und wenn Kleingärten bebaut werden, verliert die Stadt Grünflächen, die niemals zurückkommen. Das grüne Naherholungsparadies wäre mit dem Abriss unwiederbringlich verloren. Hier der Bericht von Deutschlandfunk Kultur.


Neue Einwohnerfragen zur Cornelsenwiese

Betroffene Anwohner lassen nicht locker: Zur Bezirksverordnetenversammlung am 24. Oktober ab 17:00 Uhr wurden wieder Einwohnerfragen zur Schmargendorfer Cornelsenwiese gestellt. Vielleicht schafft es ja Bezirks"bürger"meister Naumann bis dahin, die Cornelsenwiesen-Frage aus der letzten BVV vom 12. September auch schriftlich zu beantworten.

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Weil Hecken wichtiger Lebensraum für Vögel und Insekten sind

Noch metzeln in Berlin oft sogenannte Grünflächenämter Büsche und Sträucher nieder, ohne jede Rücksicht auf deren Bedeutung als Lebensraum für Vögel und Insekten. In der Schweiz gibt es scheinbar bereits ein Umdenken: Dort gibt es jetzt einen „Nationalen Heckentag“, weil Hecken in Privatgärten, auf Landwirtschaftsflächen, an Bachläufen und an Waldrändern zur Biodiversität beitragen. Hier der Bericht von naturschutz.ch


Unsere Kleingärten sind klimatisch wichtig und wieder "cool" - Kleingärten for future!

Für Berliner Laubenpieper sieht es düster aus: Viele sollen ab nächstem Jahr Platz machen für die wachsende Stadt. Derweil stehen Immobilienentwickler schon in den Startlöchern: Sie schielen seit Jahren auf die wertvollen Grünflächen. Und der Kleingarten-entwicklungsplan hat einen neuen Verteilungskampf um das Berliner Stadtgrün heraufbeschworen. Dabei leisten Kleingärtner auf eigene Kosten einen Beitrag zur Entlastung bei Hitze oder Starkregen. Auf der Planungshinweiskarte Stadtklima, herausgegeben von der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt, sind die Kleingärten in Berlin deshalb sogar als höchst schutzwürdige Grünanlagen verzeichnet. Hier der Bericht aus Zitty.


Welche Tiere überwintern wo in unseren Gärten?

Im Herbst gehen viele Tiere auf die Suche nach einem geeigneten Winterquartier. In unseren Naturgärten werden sie fündig. Doch wer überwintert wo? Unsere interaktive Grafik zeigt, in welchen Gartenelementen welche Tiere zur Ruhe kommen. Dazu gibt es praktische Tipps. Hier geht´s zu Bericht und Grafik vom NABU.


Was machen eigentlich Spinne, Marienkäfer, Hummel & Co im Winter?

In der Natur laufen die Vorbereitungen auf die kalte Jahreszeit. Insekten und Spinnen suchen nach geeigneten Winterquartieren. Aber nicht alle überleben den Herbst. Bei den Solitär-Bienen sterben jetzt die letzten Weibchen. Die nächste Generation überwintert in Brutzellen in hohlen Pflanzenstängeln, selbstgegrabenen Gängen in der Erde oder in Totholz. Auch bei den Hummeln sterben jetzt die Alten, dafür suchen sich Jungköniginnen einen guten Platz zum Überwintern. Welche Taktik andere verfolgen – hier der Bericht aus welt.de 


Kennst Du unsere fünf einheimischen Tauben?

Schwarzer Ring, weißer Fleck, grüner Fleck.… Am Nacken lassen sich unsere wildlebenden Taubenarten am besten identifizieren. Knifflig kann es bei den von der Felsentaube abstammenden Straßentauben werden, wenn verwilderte Zuchttauben eingekreuzt sind. Wie unterscheidet sich die Turteltaube - Vogel des Jahres 2020 - von Ringeltaube, Türkentaube und Co.? Hier findest Du unsere fünf heimischen Arten im Vergleich – im Bericht vom NABU. 


Vortrag: Naturschutz im Garten

Am Sonnabend, 2. November, spricht Dipl.-Ing. Ursula Müller über Naturschutz im Garten.

Ort: Vereinshaus der Kleingartenkolonie „Am Stadtpark 1“, Block II, in Berlin-Wilmersdorf.

Zeit: 14:00 bis 15:30 Uhr. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Hier geht´s zum Lageplan.


Glyphosat in Kleingärten? Bundesrat will schnelles Verbot

Der Bundesrat hat die Bundes-regierung aufgefordert, den Einsatz von Glyphosat in Privatgärten und öffentlichen Einrichtungen wie Kitas und Parkanlagen unverzüglich zu verbieten. In einer Entschließung sprach sich die Länderkammer am Freitag dafür aus, den bis 2023 ange-kündigten schrittweisen Totalverzicht auf Glyphosat "umgehend" zu regeln. Außerdem forderte der Bundesrat die Bundesregierung auf, eine Strategie zur Verringerung des Pestizid-einsatzes in Haus- und Kleingärten zu entwickeln. Dabei solle sie nur noch "nicht-chemische synthetische Mittel" zulassen – deren Wirk-samkeit sei völlig ausreichend. Hier der Bericht der Badischen Zeitung.


Höhenfußweg an der Forckenbeckstraße nicht mehr durchgängig nutzbar

Mit dem Fahrrad ist der Höhenfußweg über der Forckenbeckstraße nur noch vom Heidelberger Platz aus nutzbar. Am anderen Ende wurde der Weg nach dem Abzweig Rosenweg gesperrt. Dafür wurde in Höhe ehemaliger Reetsma-Fabrik an der Treppe zum Höhenweg ein temporärer Zebrastreifen für Fußgänger eingerichtet und inzwischen dort auch ein Hinweisschild aufgestellt - auch wenn nicht klar ist, welche "Gartenanlage" dabei gemeint ist. Die Sperrung des Weges soll bis mindestens Ende 2022 gelten. Für Fußgänger zur Kolonie Oeynhausen sind bis auf weiteres auch noch die "Arbeitstreppen" in Höhe Veilchenweg und Rosenweg zu benutzen.


Die Turteltaube ist Vogel des Jahres 2020

Sie ist ein Symbol für die Liebe, ihre Lebensbedingungen sind aber wenig romantisch: die Turteltaube. Gemeinsam mit seinem bayerischen Partner LBV (Landesbund für Vogelschutz) hat der NABU die Turteltaube zum Vogel des Jahres 2020 gewählt. Die Aufmerksamkeit muss dringend auf diesen Vogel gelenkt werden, denn er ist stark gefährdet. Seit 1980 haben wir fast 90 Prozent dieser Art verloren, ganze Landstriche sind turteltaubenfrei. In Berlin hat es sich schon seit 1945 ausgeturtelt. Unsere kleinste Taube findet kaum noch geeignete Lebensräume. Zudem ist sie durch legale und illegale Jagd im Mittelmeerraum bedroht. Hier der Bericht des NABU.


Wenn das Grün aus unseren Städten verschwindet

Anstatt die Stadt lebenswerter zu machen und die Wohnqualität durch eine Weiterentwicklung der freien Flächen in Grünräume zu verbessern, wird heute überall in den zentrumsnahen Wohnvierteln wie Berlin-Friedrichshain oder München-Laim verdichtet. Das Grün wird dabei dramatisch reduziert - auf Umrandungen für Parkplätze, dominiert von Kirschlorbeer oder Baumarkt-Gehölz. Wie kann es sein, dass Politik, Stadtplanung, Bauherren und Grünordnungsamt gerade bundesweit das Stadtgrün vernichten, wo doch eine grüne Infrastruktur aus Parks, Biotopen und Freiflächen weltweit als Merkmal einer zukunftsfähigen und lebenswerten Stadt ausgerufen wird? Hier der Bericht aus der Süddeutschen.


Feuer in der ehemaligen Zigarettenfabrik

Auf dem Gelände der ehemaligen Reemtsma-Zigarettenfabrik in Berlin-Schmargendorf hat es am Dienstagmorgen gebrannt.  Nach Informationen der Berliner Feuerwehr standen dort gelagerte Dämmmaterialien in Flammen. Die mit Abrissarbeiten beschäftigten Arbeiter brachten sich selbst in Sicherheit, wie es hieß. Die alarmierten Retter konnten das Feuer nach rund einer Stunde löschen. Verletzt wurde niemand. Hier Berichte von rbb24 und Tagesspiegel.


Einladung zum Berliner Imkertag am 20. Oktober

 

Der Imkerverband Berlin und die Initiative „Berlin summt“ laden am Sonntag, 20. Oktober, von 10 bis 15:30 Uhr zum Berliner Imkertag mit anschließendem Erntefest auf der Domäne Dahlem. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich; Teilnahmekosten werden nicht erhoben. Im Imkerverband Berlin sind 16 Imkervereine organisiert. Über 1300 Mitglieder betreuen unter seinem Dach über 7000 Bienenvölker (Stand: 12/2018). Hier ausführliche Einladung und Programm.


Weg mit dem Kirschlorbeer!

Er will den vielen Wildbienen-Arten in der Schmargendorfer Kleingartenkolonie „Friedrichshall“ ein reichhaltiges Blüten-Büfett über die ganze Saison bieten, deshalb macht sich Gartenfreund Helmut jetzt viel Arbeit und trennt sich von einer alten Kirschlorbeer-Hecke und ihren tiefen Wurzeln, die er schon zusammen mit der Parzelle vor vielen Jahren übernommen hatte. „In ihr fanden zwar Spatzen Unterschlupf, für Bestäuber bietet sie aber nichts und ist auch noch giftig“, sagt er. Stattdessen will er auf den gut 6 Metern Bienennährgehölze pflanzen. „Vermutlich Sommerflieder, Blut-Johannisbeere oder auch Rosa Säckelblume“, seine Planung dafür ist noch nicht ganz abgeschlossen. Und hier ein Bericht darüber, was der NABU von Kirschlorbeer hält.


Deutschlands dickster Kürbis wiegt dieses Jahr 687,5 Kilo

Bei der Deutschen Meisterschaft im Kürbiswiegen brachte in Ludwigsburg der schwerste Dickmann 687,5 Kilogramm auf die Waage. Er kommt wie auch schon im Vorjahr aus Bayern, Michael Asam aus Heretshausen (im Foto in der Mitte), zuletzt noch Dritter, konnte diesmal den Wettkampf für sich entscheiden. Rekorde wurden dieses Jahr allerdings damit nicht gebrochen. Der Hitzesommer hatte schon 2018 dazu beigetragen, dass die Kolosse – trotz der Bewässerung mit bis zu 2000 Litern Wasser täglich (!) – weniger Gewicht zulegten. 795 Kilogramm waren beim Sieger noch im Vorjahr gemessen worden. Hier der Bericht aus der Ludwigsburger Kreiszeitung.

 

 


Berlins einzigartige Brachen verdünnisieren sich

Aus Kriegszerstörungen entstanden Berlins Brachen, diese vermeintlich leeren Orte. Der Film "Natura Urbana" erforscht die spontane Vielfalt von Pflanzen an diesen Orten. Heute sind diese ungewöhnlichen Räume dabei zu verschwinden. Hier der Trailer zur Filmvorführung. Öffentlich, keine Anmeldung nötig. 


Mit Kürbis und Hortensien trotzen wir im Kleingarten den Katastrophen

Freiheit, Gleichheit, Blütezeit: Der Schrebergarten ist für gestresste Stadtbewohner inzwischen das neue Naherholungsgebiet, vielleicht sogar die letzte gesamtgesellschaftliche Utopie. Von wegen Spießeridyll. Längst werden nicht nur seltene Schmetterlinge gesichtet, sondern auch Intellektuelle und Kreative, die sich nicht zu schade sind, ihre Hände in Mulch zu versenken, um irgendwann Kürbisse und Karotten zu ernten. Der neue Zugang zur Natur kommt aus der Mitte der Gesellschaft und möchte selbst etwas bewirken – und zwar ohne Glyphosat. Kleingartenanlagen sind keine abgeschlossenen Areale mehr, sondern Teil des öffentlichen Grün- und Freiflächennetzes, teilweise mit Spielplätzen und ökologisch wertvollen Zonen wie Totholzbereichen für Insekten, Vögel und Reptilien. Hier der Bericht aus der Neuen Zürcher Zeitung.


Vögel beobachten macht gesünder und glücklicher!

Eine britische Studie zeigte bereits, dass es einen Zusammenhang in städtischen Wohnquartieren zwischen Vogelhäufigkeit und psychischen Krankheiten von Menschen gibt: Je weniger Vögel es in einem Wohnquartier gibt, desto mehr Menschen erkranken an Depression, Angststörungen und Stress. Jetzt zeigt ein Projekt in bayerischen Seniorenheimen: Vogelbeobachtung hat das Potenzial, Menschen gesünder und glücklicher zu machen. Durch das Angebot der Vogelbeobachtung können das soziale Wohlbefinden und die mentale Leistungsfähigkeiten direkt gesteigert werden. Hier der Bericht aus pflegen-online.de


Tunnel mit Knick - und worüber Igel sich sonst noch freuen

Auf Nahrungs- und Partnersuche brauchen Igel ein größeres Streifgebiet von mehreren Gärten. Aber viele Hindernisse versperren ihnen den Weg. Eine mögliche Lösung: Durchgänge schaffen oder Igeltunnel aufstellen, damit unsere stacheligen Freunde die Zäune oder Mauern passieren können. Es fehlen auch oft Strukturen in unseren Gärten, wo sich Igel tagsüber aufhalten, sich verstecken und schützen oder auch Junge aufziehen können. Hier viele Tipps von naturschutz.ch 


Wie schafft man einen Naturgarten mit Blühvielfalt für Wildbienen?

Es braucht dazu unaufgeräumte Ecken, Totholz, Feuchtbiotop, Steinmauer, Sandfläche und Blühten über die ganze Saison. Keine Chemie, Bienentränke, Wildkräuter, gestaffeltes Mähen und Naschhecken. Bei Faulenzern darf´s schon mal wachsen, wo und wie es möchte... Hier ein Bericht mit vielen Beispielen aus naturverbindet.at


Terra Preta: extrem fruchtbare Erde, die dazu noch die Boden-Erosion bremst und dem Klimawandel etwas entgegensetzt

Gärtner nutzen eine Idee, die Menschen im Amazonas-gebiet schon vor rund 7.000 Jahren hatten und die lange Zeit in Vergessenheit geraten war. Terra Preta, also schwarze Erde, heißt der Boden. Er besteht nicht nur aus Pflanzenresten sondern auch aus Pflanzenkohle. Auch im Botanischen Garten Berlin wird damit experimentiert, das Ergebnis war eindeutig: Im Boden war mehr Humus, die Erträge waren höher und die Pflanzen gesünder. Die CO2-Emissionen pro Jahr sanken im Botanischen Garten von 130 Tonnen pro Jahr auf minus 69. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Was bedeutet der neue BVV-Doppelhaushalt für unser Grün?

Mit dem verabschiedeten Doppelhaushalt für die nächsten beiden Jahre stärkt die rote-grün-rote Zählgemeinschaft in Charlottenburg-Wilmersdorf den sozial-ökologischen Wandel im Bezirk, behauptet jedenfalls die SPD. Und verspricht weiter: „Mit Erklärung des Klimanotstands haben wir klar gemacht, dass Klimaschutz auch die Bezirke etwas angeht. Wir stellen nun Mittel für einen bezirklichen Klimaschutz bereit und erhöhen den Etat für die Grünflächenunterhaltung. Für uns ist klar: Klimaschutz fängt vor der eigenen Haustür und mit dem Umdenken jede*s einzelnen an!“ Mal sehen, wie ernst es die SPD vielleicht diesmal meint. Hier der Bericht aus der Berliner Woche.


Deutschland sucht den Superbaum

Der Klimawandel setzt den Bäumen bei uns zu. Überall in Deutschland fahnden Forscher nach Baumarten, die widerstandsfähig genug sind, um dem Klimawandel zu trotzen. Der Baum der Zukunft muss anpassungsfähig sein, resistent gegen Trockenheit, Schädlinge und Hitze, er muss sich schnell von Dürren erholen und obendrein noch Erträge erwirtschaften. Er soll viel CO₂ binden, sprich: dicke Stämme haben und eine große Höhe erreichen. Vielversprechend scheinen Zerreiche und Robinie. Aber den einen Superbaum wird es nicht geben: Es braucht einen Mix aus verschiedenen Baumarten. Nur ein vielfältiger Wald ist robust genug, um dem Klimawandel zu trotzen. Hier der Bericht vom Redaktionsnetzwerk Deutschland.


Schnipp, Schnapp: der richtige Schnitt

Ende September ist eine gute Zeit, um sich der Pflege der eigenen Gehölze zu widmen. Aufbauschnitt, Erhaltungsschnitt oder Verjüngungsschnitt – hier gibt es Tipps vom NABU.


Schon bis zu 80 Prozent der Buchspflanzen durch den Zünsler vernichtet - aber die Natur beginnt sich zu wehren

In den Parks der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten sind in diesem Jahr bis zu 80 Prozent der Buchspflanzen abgestorben. Schuld ist der Buchsbaumzünsler, der sich seit 10 Jahren bei uns wohl fühlt.  Da es der Kleinschmetterling aus Ostasien trocken und warm mag, hat er in 2018 und 2019 sogar jeweils zwei bis drei Generationen entwickelt. Unsere heimische Fauna muss sich erst einmal an den Neuankömmling gewöhnen. Inzwischen befallen aber bereits die Larven der Schlupfwespe die Buchsbaumzünslerlarven, auch einige Vogelarten haben den Schädling schon als Futter entdeckt. Hier der Bericht der Morgenpost.


Bereits 41 Prozent unserer Wildbienen und Hummeln gelten als gefährdet!

Der Bestand fast jeder zweiten in Deutschland vorkommenden Insektenart ist rückläufig. Darauf weist Beate Jessel hin, die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz. Jessel warnt davor, den Insektenrückgang nicht ernst zu nehmen. Es gebe in der Natur komplexe Bestäubungsnetze. "Wenn da einzelne Maschen wegfallen, kommt es zu Verschiebungen im Artenspektrum, hat das Folgen für das Ökosystem, die wir derzeit noch nicht überschauen können." Speziell bei Wildbienen- und Hummelarten gelten 41 Prozent bereits als gefährdet. Hier der Bericht aus der Neuen Osnabrücker Zeitung.


In und um Berlin gab es 2018 bereits über 800 zusätzliche Hitzetote

An den Folgen der langen Hitzewelle im Sommer 2018 sind in Berlin und Brandenburg mehr als 800 Menschen zusätzlich gestorben. Dies geht aus einer Untersuchung des Robert-Koch-Instituts (RKI) zu den Berliner Daten sowie den Berechnungen des Statistikamts Berlin-Brandenburg im Auftrag des brandenburgischen Gesundheitsministeriums hervor. „Hitzewellen stellen eine zunehmende Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung dar“, sagt Brandenburgs Gesundheitsministerin Susanna Karawanskij. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel. Was dort nicht drin steht: Als Konsequenz aus den steigenden Hitzetotezahlen muss in Berlin jede Grünfläche, jeder Kleingarten und jeder Baum erhalten werden!


Neue Berliner Lebensräume für die Ringelnatter

Sich in den letzten Jahren häufende Beobachtungen deuten darauf hin: Die einzige im Berliner Raum wild vorkommende Schlange, die Ringelnatter, besiedelt zunehmend neue Lebensräume, meist in der Nähe von Feuchtgebieten. Natrix natrix, eine zu den Wassernattern gehörende Art, wird dabei immer in der Nähe von Feuchtgebieten beobachtet, die ihre Ausbreitung fördern. Gibt es in der Nähe dieser Gewässer Gärten, womöglich mit von Fröschen besiedelten Teichen, in die auch noch Goldfische gesetzt wurden, so sind das für die Ringelnatter reich gedeckte Tische, die zum Verweilen einladen. Hier der Bericht des NABU.


Erwünschter Wildwuchs in Kleingärten für Artenschutz und Wildbienen

Es muss nicht immer alles nur akkurat und ordentlich getrimmt sein beim Kleingärtner-verein Heiligenhafen. Leer stehende Parzellen sollen dort zu einem Paradies für Bienen, Schmetterlinge, Vögel und andere Tiere werden. Deshalb wird es mit der Gartenpflege in diesen Bereichen nicht so genau genommen. Mit Erfolg: Die Artenvielfalt in den Parzellen ist groß. Hier der Bericht aus Fehmarn24 und LN-online.


Jetzt ist Zwiebelzeit

Wer im Frühjahr volle Blütenpracht genießen will, sorgt jetzt vor: Im Herbst ist Pflanzzeit für Blumenzwiebeln von Frühjahrsblühern wie Tulpen, Narzissen und Krokussen. Aber warum sieht es eigentlich in einigen Parks oder in Nachbarsgarten manchmal viel prächtiger aus, als im eigenen? Was läuft da schief? Worauf sollte man achten? Der rbb holte sich Rat von Xenia Rabe-Lehmann, einer Bloggerin und Kleingärtnerin aus der Kolonie Oeynhausen. Hier der Bericht.


Jeder zweite Straßenbaum im Bezirk ist bereits geschädigt!

„Der Straßenbaumbestand im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf hat in den letzten Jahren weiter gelitten. Der Bestand hat sich von 2013 (43.871 Stück) bis 2018 (42.685 Stück) weiter reduziert. Seit 20 Jahren stellt das Land den Bezirken nicht die notwendigen Mittel für die Baumunterhaltung zur Verfügung. Dies hat nach nunmehr 20 Jahren und den Hitzesommern 2018 und 2019 fatale Folgen. Zurzeit bestehen an rund 20.000 Straßenbäumen im Bezirk relevante Mängel, welche abzuarbeiten sind (vorwiegend Totholz). Etwa jeder zweite Baum ist bereits betroffen.“ Hier die komplette Stellungnahme des Stadtrates Oliver Schruoffeneger.


Freier Zutritt in den Igelgarten!

Schon ab Mitte Oktober wird das Nahrungsangebot für Igel deutlich knapper, die Alttiere beginnen ihr Winternest zu bauen und Jungigel versuchen noch, weiter an Gewicht zuzulegen. Das ideale Winterquartier besteht aus einem Haufen aus totem Holz, Reisig und Laub. Ihre Winterquartiere suchen die Igel bei anhaltenden Bodentemperaturen um null Grad auf. Schutz gegen Kälte finden sie in Erdmulden, unter Hecken oder eben in Reisighaufen. Besonders wichtig: Igel sind nachts sehr mobil und brauchen vor und nach dem Winterschlaf für ihre Streifzüge freien Zutritt zu Gärten, dabei stören natürlich engmaschige Zäune. Hier der Bericht vom NABU.

 

 


Was der Bundesverband Deutscher Gartenfreunde fordert

Kleingärten sind heute anerkannter Teil der modernen Gesellschaft und haben wesentliche soziale, ökologische, wirtschaftliche und kulturelle Funktionen in Städten und Gemeinden. Der Schutz und die Weiterentwicklung von Klein-gartenanlagen sind heute besonders wichtig. Das BKleingG dient hier als unverzichtbares gesetzliches Fundament. Um weiterhin gesellschaftliche Akzeptanz zu erfahren, stellt sich das Kleingarten-wesen bereits heute einem Modernisierungsprozess. Es bedarf hier allerdings einer aktiven Stadtplanung, die das Kleingartenwesen als wichtigen Bestandteil grüner Infrastruktur anerkennt und in die Gesamtentwicklung einbindet. Hier der ganze Bericht.


Was ist eigentlich Permakultur?

Das entlockt so manch eingefleischtem Laubenpieper sicher mindestens ein heftiges Kopfschütteln: Kohl, Salat, Kresse oder Zwiebeln alles dicht an dicht, unter- und übereinander - alles querbeet. Das nennt sich Permakultur, ist eine alte Anbaumethode. Eine Vergesellschaftung von Pflanzen soll sich gegenseitig unterstützen, uns weniger Arbeit machen und auch noch bis zu 4 Mal mehr Ertrag einbringen. Hier der Bericht aus "Servicezeit" vom WDR.


Stacheliges Seminar: Was ich Igeln Gutes tun kann

Zum ersten Mal bietet der Tierschutzverein für Berlin und Umgebung (TVB) im Rahmen seines Weiterbildungsprogramms ein Seminar über Igel an.  Dort lernt man, welche Anforderungen ein igel-gerechter Lebensraum erfüllen sollte, welche Gefahren den nacht-aktiven Tieren drohen, welches von ihnen tatsächlich hilfsbedürftig ist, wie sie überwintern… Referentin: Igel-Expertin Maja Langsdorff, stellvertretende Vorsitzende des Vereins "Pro Igel". Termin: Donnerstag, 26. September 2019, 18:00 – 20:00 Uhr. Teilnahmekosten: 20 Euro. Und hier die Einladung ins Tierheim.


Wie Bezirksämter Bäume zu Kleinholz machen - egal welche Pflegestufe sie haben, egal ob gerade Vegetationsperiode ist

Mindestens acht dicke Buchen, drei Weißdorne sowie eine seltene schlitzblättrige Buche fielen jetzt im Schöneberger Kleistpark der Säge zum Opfer, die Fällarbeiten dauerten noch an. Es ist deshalb davon auszugehen, dass noch mehr Bäume abgesägt werden - scheinbar rechtswidrig in der geschützten Vegetationszeit. Hier der Bericht vom BUND Berlin. Inzwischen gab das Bezirksamt in einer Mitteilung bekannt, die Bäume seien durch den Hitzesommer 2018 geschädigt gewesen.


Kleingärten aufs Dach? So schnell beerdigt ein Bezirk interessante Ideen...

 Wenn in der Kleingartenkolonie Bornholm II demnächst Dutzende Lauben zugunsten einer neuen Turnhalle weichen müssen, dann werden die Gärten in abgewandelter Form womöglich erhalten bleiben. Die Kleingärtner haben ein ungewöhnliches Konzept nach dem Motto „sowohl als auch“ vorgelegt. In Prenzlauer Berg, das zeigen erste Bilder, könnte ein ganz besonderes grünes Dach entstehen. Auf der neuen Turnhalle, die das Bezirksamt Pankow zur Erweiterung der benachbarten Grundschule benötigt, planen die Kolonisten einen großen Gemeinschaftsgarten. Nicht nur eine Computersimulation haben die Gärtner schon ausgearbeitet, sondern auch einen Finanzierungsplan, den sie dem Bezirk unterbreiten. Doch der Bezirk winkt ab: So eine spezielle Turnhalle sei personell nicht zu leisten! Hier die Idee und die schnelle Absage.


Angelikas Vortrag über Wildbienen

 

 

 

Warum sind gerade Wildbienen und Hummeln so wichtig für unsere Gärten? Und wie können wir ihnen das Leben erleichtern? Angelika Paul stellt uns die wilden Verwandten der Honigbiene vor. Dienstag, 17. September, 19:00 Uhr. Ort: Regenbogen Kino, Lausitzer Straße 22 in Kreuzberg.


Cornelsenwiese: Antwort auf Einwohnerfrage

Jetzt beantwortete Stadtrat Oliver Schruoffeneger ("Grüne") endlich auch die Einwohnerfrage aus der BVV-Sitzung vom 22. August zur Schmargendorfer Cornelsenwiese und deren Umweltbelastung:

 

10.  Einwohnerfrage:   Norbert Machachej

      Cornelsenwiese – Umweltgerechtigkeit

      (bitte auch schriftlich beantworten)

 

1.     Die im FIS Broker veröffentlichte Karte zur Umweltgerechtigkeit aus dem Umweltatlas weist dem Gebiet, in welchem die Cornelsenwiese liegt, als einzigem in ganz Wilmersdorf die schlechteste mögliche Einstufung zu.
Wie hat das Bezirksamt bei seiner bisherigen Planung zur Cornelsenwiese diesen Umstand berücksichtigt?

 

2.     Welche Möglichkeiten sieht das Bezirksamt, die Situation in dem Gebiet hinsichtlich der Umweltgerechtigkeit zu verbessern?

 

3.     Ist es nicht unverantwortlich, ausgerechnet in diesem Gebiet die Umweltsituation durch die Bebauung einer Grünanlage weiter zu verschlechtern?

 

 

Sehr geehrter Frau Vorsteherin, sehr geehrter Herr Machachej,

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

die 10. Einwohnerfrage beantworte ich im Namen des Bezirksamtes wie folgt:

 

zu 1.

Die vom Fragesteller vorangestellte Aussage, dass die Cornelsenwiese in dem Gebiet mit der nach Umweltatlas schlechtesten Einstufung hinsichtlich der sog. Umweltgerechtigkeit liegt, bedarf zum besseren Verständnis einer ergänzenden Erläuterung.

Richtig ist, dass der Bereich zwischen Mecklenburgischer Straße, Schlangenbader Straße und Dillenburger Straße in der integrierten Mehrfachbelastungskarte (durch die Kernindikatoren Lärmbelastung, Luftschadstoffe, Grünflächenversorgung, Bioklimatische Belastung und Soziale Problematik) als fünffach belastet gilt und damit als im Vergleich am höchsten belasteter Bereich in Wilmersdorf dargestellt ist. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf die sich aus der Lage am Rand der Stadtautobahn und der Mecklenburgischen Straße ergebende besondere Situation im Hinblick auf Schall- und Schadstoffimmissionen.

Die für den Kernindikator „Grünversorgung“ vorliegende Karte des Umweltatlasses stuft das hier betrachtete Gebiet in die gleiche Kategorie ein, wie die meisten Bereiche Wilmersdorfs.

 

zu 2.

Die Möglichkeit zur Verbesserung der Situation durch Einflussnahme auf die emissionsträchtigen Verkehrsträger wird als gering angesehen. Eine ggf. als erforderlich angesehene Inanspruchnahme von Grünflächen sollte, unter Abwägung aller relevanten Belange, in angemessenem Umfang erfolgen.

 

zu 3.

Das Bezirksamt verfolgt mit der Aufstellung des Bebauungsplans 4-57 VE das Ziel, die Realisierung dringend benötigten Wohnraums mit einem signifikanten mietpreisgebundenen Anteil zu ermöglichen. Gleichzeitig soll die hierfür erforderliche Inanspruchnahme bisheriger nicht überbauter Flächen dadurch kompensiert werden, dass die Freiflächenqualitäten im Gebiet insgesamt erweitert und qualifiziert werden.              

 

Auf Grundlage der Festsetzungen des Bebauungsplanentwurfes sollen die bisher oberirdisch angeordneten Stellplätze entfallen und in einer Tiefgarage untergebracht werden, was zu einer erheblichen Reduzierung der Schall- und Schadstoffemissionen am Standort beitragen wird.

 

Geplant ist eine umfängliche Neugestaltung und ökologische Aufwertung der Freiflächen einschließlich der Schaffung ruderaler Wiesenflächen, umfangreicher Strauch- und Baumneupflanzungen, der Neugestaltung von Spiel- und Aufenthaltsflächen und der Wegesysteme bis hin zur Schaffung von Unterflurmüllsystemen.

In der Flächengegenüberstellung ist im Vergleich zum Bestand durch die Neuplanung lediglich eine zusätzliche Inanspruchnahme von Freiflächen von 115m² verbunden. Unter Berücksichtigung der geplanten ökologisch wirksamen Dachbegrünung auf allen neuen Wohngebäuden (1280m²) ist sogar ein Zuwachs an z.T biotopflächenrelevanter Fläche von 1175 m² zu verzeichnen.

Die im Rahmen des Verfahrens erstellte qualifizierte Außenanlagenplanung führt nach Auffassung des Bezirksamtes im Vergleich zur bisherigen Situation eindeutig zu einer Aufwertung der Aufenthaltsqualität im Quartier.

Schruoffeneger

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Sind Kleingärten ein Auslaufmodell? Nein, sagt Stadtplanerin Prof. Gerlinde Krause: Kleingärten haben eine große Bedeutung!

In der aktuellen mdr-Sendung „Fakt ist!“ ging es um die Frage, ob Kleingärten ein Auslaufmodell sind. Stadtplanerin Prof. Gerlinde Krause sagte: „Kleingärten haben eine wichtige Funktion als grüne Lunge. Von Kleingärten geht eine messbare klimatische Wirkung aus. Es muss Kleingärten gerade auch im Innenstadtbereich geben, weil sich viele junge Leute kein Haus mit eigenem Garten leisten können.“ Hier ein Bericht des mdr und auch die komplette Sendung. Übrigens: Auch Projektentwickler Arne Piepgras ("Lasst uns Kleingärten bebauen!") kam zu Wort - viel zugehört wurde ihm nicht...


So ungrün ist Charlottenburg-Wilmersdorf heute schon

Berlins Richtwert für die "ausreichende Versorgung mit wohnortnahen Grünanlagen" ist 6 m² pro Einwohner. Dieses fußläufige Grün soll innerhalb von 500 Metern erreichbar sein. Besonders schlecht ist die Versorgung in den City-Bereichen. In Charlottenburg-Wilmersdorf sind schon 38 Prozent der Einwohner nicht versorgt. Nur Mitte und Friedrichshain-Kreuzberg sind noch schlechter dran. Hier der ganze Bericht über Berlins Grün aus dem Tagesspiegel.


Neuer Vorstand im BDG

 

Für den Bundesverband Deutscher Gartenfreunde wurde ein neues Präsidium gewählt. Neuer Präsident ist Dirk Sielmann vom Landesbundes der Gartenfreunde Hamburg. Hier geht´s  zur Übersicht über das komplette Präsidium.


Die Zukunft der alten Schmargendorfer Zigarettenfabrik

Der erste Spatenstich für das geplante Gewerbeviertel „Go West“ nebenan auf dem Gelände der früheren Reemtsma-Zigarettenfabrik soll im Januar 2020 erfolgen. Für den zentralen Platz wurde gerade der Bauantrag gestellt. Außerdem hat das Bezirksamt inzwischen den Umbau des alten Hochregal-Lagers genehmigt, das als eines der wenigen Bestandsgebäude erhalten werden soll und als Gründerzentrum gedacht ist. Bis 2025 soll alles fertig sein - ohne eine einzige Wohnung. Hier der Bericht aus Tagesspiegel Leute.


Gibt es "grüne Intelligenz"? Forscher sind überzeugt, dass Pflanzen kommunizieren

Reden Bäume? Tuscheln Pilze? Können Pflanzen ihre Feinde riechen? Über Wurzeln sind die meisten Pflanzen unterirdisch miteinander verbunden. Gemeinsam mit Pilzen bilden sie so riesige Netzwerke - ein "grünes Internet", über das pflanzliche Individuen symbiotisch in Kontakt stehen. So können sie sich zum Beispiel vor Fressfeinden warnen. Wie Bohnenpflanzen, die ihrer Verwandtschaft signalisieren, wenn sie von Blattläusen heimgesucht werden. Hier eine Doku von 3sat.


Das ist Berlin: Der Kleingartenverein Heinersdorf erhält Naturschutzpreis - und ist selbst vom Aussterben bedroht!

Der Kleingartenverein Heinersdorf wurde gerade mit dem Naturschutzpreis 2019 ausgezeichnet. Gelobt wird das ganzheitliche Engagement für Stadtgesellschaft, Arten- und Klimaschutz sowie die Öffnung der Anlage. Bittere Ironie: Diese Kleingartenanlage ist selbst vom Aussterben bedroht. Der Senat plant dort Wohnungsbau. Hier der Bericht aus Tagesspiegel Leute.


Frischluftschneisen, Naherholungsgebiete, Rückzugsorte, Naturerlebnis, soziales Miteinander - aus der Laudatio zum Berliner Naturschutzpreis

"Kleingärtner erbringen eine Reihe von Ökosystemdienstleistungen. Wir sollten uns hüten, diese Flächen als Bauerwartungsland anzusehen. Wollen wir Berlin so ausgestalten, dass es sich trotz des Klimawandels hier noch leben lässt, benötigen wir dringend die Kleingartenflächen." Ilka Brecht (Foto), Moderatorin von "Frontal 21" und Kleingärtnerin, hielt die Laudatio bei der Vergabe des Berliner Naturschutzpreises 2019 an die Kleingärtner vom Verein Heinersdorf. Hier der ganze Text.


Die SPD-Bundestagsfraktion lädt Kleingärtner in den Reichstag

 „Zur Zukunft der Kleingärten“ – unter diesem Motto lädt die Bundestagsfraktion der SPD Kleingärtner ins Reichstagsgebäude. Am Montag, 23. September von 13:00 bis 17:00 Uhr. Und die SPD-Fraktion behauptet, für sie stehe fest, dass „Deutschlands Kleingärten einzigartig und ein wertvoller Schatz für unser Land sind! Diesen gilt es zu bewahren und zu fördern!“ Wir sollen mit den Genossen über Entwicklungen und Herausforderungen diskutieren. „Gemeinsam möchten wir mit Ihnen Antworten auf die Fragen für die Zukunft der Kleingärten finden, damit diese weiterhin ein Ort basisdemokratischen Zusammenseins bleiben.“ Hier die Einladung und Anmeldung.


Liebeserklärung an ein kleines Stück Natur in Schmargendorf

"Seitdem ich klein bin, fahre ich bei den ersten Sonnenstrahlen in unseren Garten. Je älter ich wurde, desto dankbarer wurde ich aber vor allem dafür, ein privates Stückchen Natur für mich zu haben mit garteneigenen Pflanzen:  Nichts geht über frische Erdbeeren, Himbeeren, Kirschen und Äpfel, die unbehandelt direkt im Mund landen können. Ich habe die Möglichkeit, ohne großen Aufwand in kurzer Zeit in die Natur zu flüchten. Ich kann barfuß und gedankenverloren über meine eigene Wiese laufen, mein Handtuch irgendwo ausbreiten und den hektischen Alltag der Großstadt hinter mir lassen. Unsere kleine Gartenparzelle bedeutet für mich Freiheit." Hier der Bericht aus myhomebook.de


Naturschutzpreis für die KGA Heinersdorf

„Dieser Verein ist ein Gewinn für alle: für die Artenvielfalt, das Klima und die Stadtgesellschaft“, begründet die Stiftung Naturschutz Berlin die Auszeichnung für die KGA Heinersdorf. „In vorbildlicher Weise zeigen die Pächter, welche Bedeutung Kleingärten für den Erhalt der ökologischen Vielfalt in der Stadt haben. In ihren Gärten und Gemeinschaftsflächen setzen sie zahlreiche ökologische Maßnahmen um, schaffen Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten und geben ihr Wissen und ihre Begeisterung an andere weiter.“ Hier ein Bericht unseres Landesverbandes.


Urbane Waldgärten, eine Alternative für Berlin?

„Wir müssen, ich sag immer, Kleingärten neu erfinden. Das klassische Kleingartenwesen, wie wir es kennen, wird sich in den nächsten Jahren ändern“, sagt Manfred Hopp, Geschäftsführer des Bezirksverbands Berlin-Süden der Kleingärtner. Auf der Fläche seines Vereins entsteht dieses Realexperiment der Uni Potsdam: Auf einer erstaunlich freien Fläche von 2,7 Hektar, sollen neben Kleingartenparzellen auch 5.000 Quadratmeter für einen Gemeinschaftsgarten vorbereitet werden – Waldgärten. Hier der Bericht von Deutschlandfunk Kultur.

 

 


Charlottenburg-Wilmersdorf ruft den Klimanotstand aus

Nach Pankow hat Charlottenburg-Wilmersdorf als zweiter Berliner Bezirk den Klimanotstand ausgerufen. Die Bezirksverordneten-versammlung (BVV) stimmte mit den Stimmen von SPD, Grünen und Linken einem entsprechenden Antrag zu. Damit steht jeder Bezirksamtsbeschluss unter dem sogenannten „Klimavorbehalt“ und soll auf etwaige Klimabelastungen geprüft werden. Wie das wohl mit der geplanten Bebauung der Schmargendorfer Cornelsenwiese in Einklang zu bringen ist? Hier ein Bericht der MoPo.


Was Du vielleicht noch nicht über Hornissen wusstest

Erwachsene Hornissen ernähren sich von Baumsäften oder saftenden Früchten. Für die Larvenaufzucht erbeuten sie andere Insekten, wie Wespen, Mücken, Fliegen oder Raupen. Ein intaktes Volk verfüttert täglich bis zu 500 g Insekten. Deswegen sind Hornissen für das biologische Gleichgewicht von großer Bedeutung. Sie arbeiten nahezu 24 Stunden am Tag, sind  fast pausenlos im Einsatz. Nachts fallen sie in einem Volk nur mehrmals gleichzeitig in eine Art Tiefschlaf – für jeweils ganze 30 Sekunden. Den Winter überleben nur Königinnen. Hier der Bericht vom Naturschutzbund Steiermark.


Traue keinem Garten ohne "Unkraut"!

Der erweiterte Vorstand des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde hat bereits letztes Jahr über ein Glyphosat-verbot diskutiert und sich dann entschieden, nicht nur Glyphosat sondern alle Herbizide aus den Kleingärten zu verbannen. Die Grüne Liga Berlin begrüßt diesen sinnvollen Schritt hin zum giftfreien Gärtnern. Der Umweltverband sieht in den Berliner Kleingärten ein wichtiges Refugium für die Stadtnatur, vorausgesetzt, sie werden naturnah bewirtschaftet. Aber nicht nur die Umwelt profitiert von dieser Entscheidung – sondern auch all jene Gärtnerinnen und Gärtner, die gesunde, ökologische Lebensmittel ernten wollen. Konsequenterweise sollte man dann auch auf alle anderen Pestizide verzichten – also auch auf Insektengifte und Co. Hier der Bericht der Grünen Liga Berlin.


Stachelig aber lecker: Brombeeren sind Vitaminbomben und sollen sogar gegen wackelige Zähne helfen

Die Brombeere an sich gibt es gar nicht, alleine in Deutschland wachsen mehrere hundert Arten und Lokalvarietäten. Die meisten sind als natürliche Klone entstanden und kaum ein Botaniker kann die vielen Brombeeren überhaupt auseinander halten. Sie schmecken nicht nur gut, die Sammelfrüchte sind auch gesund und vitaminreich: Hundert Gramm reife Früchte enthalten immerhin 17 Milligramm Vitamin C, außerdem Mineralien wie Kalzium, Kalium und Magnesium. Auch die Brombeerblätter sind nicht ohne, in früheren Jahrhunderten war Brombeerblatt-Tee ein beliebtes blutstillendes und entzündungshemmendes Heilmittel. Auch macht er „die Zähn fest, so da sehr wackeln“. Hier der Bericht vom NABU.


Auf Fotopirsch für die Wissenschaft: Fuchs, Marder, Waschbär & Co - was so alles durch unsere Parzelle stromert

Wie genau sich Fuchs, Waschbär, Wildschwein und Co als Stadtbewohner durchschlagen, dank welcher Strategien sie hier überleben, ist noch kaum bekannt. Das Leibnitz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung sucht Berliner, die helfen wollen, Erkenntnisse zu sammeln. Es sollen Berliner mit ausschließlich eigenem Garten sein. Das kann ein Grünstück direkt am Haus oder auch eine Kleingartenparzelle sein. Jeder Teilnehmer bekommt für die Dauer des Projekts eine Wildtierkamera für 4 Wochen ausgeliehen, die dokumentiert, welche Tiere zu welcher Zeit im Garten unterwegs sind. Bewerbungsschluss: Anfang September. Hier ein Bericht der Berliner Woche und der Aufruf zum Projekt. 


"Oeynhausen" lässt sich auch trinken!

Unser Körper besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Deshalb ist es wichtig, dass wir genügend Flüssigkeit aufnehmen. Viele von uns trinken allerdings zu wenig, denn nur Wasser schmeckt auf Dauer langweilig. "Infused Water" - übersetzt "aufgegossenes Wasser" - kann da eine Alternative sein. Aber wie schmeckt das? Und was ist bei der Zubereitung zu beachten? Wir gehen diesem speziellen Wasser einmal auf den Grund. Und unsere Gartenfreundin Xenia zeigt in ihrem Oeynhausen-Garten leckere Rezepte. Hier der Bericht von rbb Zipp.

 

 


Was der Landesverband der Gartenfreunde vom Berliner "Stadtentwicklungsplan Wohnen 2030" hält

Auf den am vergangenen Dienstag beschlossenen Stadtentwicklungs-plan Wohnen 2030 (StEP Wohnen 2030) des Senats hat der Landes-verband Berlin der Gartenfreunde   e. V. mit Bedauern reagiert. In seiner Stellungnahme erklärt die Interessenvertretung des Berliner Kleingartenwesens, dass in sehr ungenau beschriebener Form wiedermal eine Inanspruchnahme von Kleingartenflächen zur Bebauung vorgesehen sei. Der Verband wies darauf hin, dass dies Flächen seien, die sowohl gesellschaftliche Integrationsplätze darstellen, als auch bedeutende Hotspots, die im Klima- und Biodiversitätskampf benötigt würden. Hier die Stellungnahme.


Neuer Streit um die Cornelsenwiese

Die Forderung nach Wohnungsbau und Nachverdichtung ist laut. Trotzdem wehren sich Initiativen von Anwohnern dagegen. So auch in Wilmersdorf, wenn es um die Cornelsenwiese geht. Und es gibt den arroganten Bezirksbürgermeister, der die Grünanlage für ein Hundeklo hält und sich nicht an BVV-Beschlüsse erinnert. Hier der Bericht der Abendschau.


Alt-Handys für die Havel!

Heute, am Tag der Fische, erinnert der NABU an seine Aktion "Handys für die Havel": Für jedes abgegebene Alt-Handy, -Tablet oder -Smartphone erhält der NABU eine Spende von Telefonica Deutschland für die Renaturierung der Havel. Entsorgen Sie mit uns ihr Gerät umweltgerecht und betreiben Sie gleichzeitig Biotopschutz. Hier alle Infos.


Sterben dieses Jahr noch mehr Amseln an ihrer Seuche als 2018?

Das tropische Usutu-Virus hat ein Amselsterben in Deutschland ausgelöst – noch stärker als in den Jahren zuvor. Je wärmer und länger die Sommer werden, desto größer sei die Verbreitung des Virus, sagt Lars Lachmann, Ornithologe beim NABU. Es wird über Mücken übertragen, theoretisch könne es auch Menschen befallen. Im heißen Sommer des letzten Jahres hatten wir einen massiven Sprung, den das Virus gemacht hat und inzwischen fast ganz Deutschland abdeckt. Der NABU fordert Bürger über seine Internetseite auf, tote Tiere zu melden. Hier der Bericht des Deutschlandfunks.

 

 


Borretsch & Co: Herbstnahrung für Bienen und Hummeln

Ab Juli/August wird es schwieriger für die Honigsammler. Hilfreich sind dann die einjährigen Sommerblumen wie Ringelblume, Kapuzinerkresse, Tagetes und Zinnien. Auch selbstgesäte Kräuter-Pflanzen wie Borretsch (Foto) locken unzählige Insekten an. (Wusstest du eigentlich, dass jede einzelne Borretschblüte in 24 h 1,3 mg Zucker produziert?) Imker nennen solche Pflanzungen „Bienenweide“. Hier der Bericht von phlora.de


Oeynhausen bleibt grün!

Auf diese Nachricht haben wir lange gewartet: Mindestens der Nordost-Teil der Schmargen-dorfer Kleingartenkolonie "Oeynhausen" bleibt grün. Das berichtete Charlottenburg-Wilmers-dorfs Stadtrat für Bauen und Umwelt am Sonnabend beim 100. Geburtstag der Nachbarkolonie "Friedrichshall" - Oliver Schruoffeneger kündigte an, noch im September den Bebauungsplan auf den Weg bringen zu wollen, der den noch nicht bebauten Teil von "Oeynhausen", der vom Investor Groth gekauft worden war, als Grünfläche sichern soll. Und eine BVV-Mehrheit wird dieser B-Plan dann ja wohl finden...


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Klimawandel? Wie ernst es Berlin wirklich mit seinen Bäumen meint

61 gesunde und große Bäume waren 2018 entlang der Heerstraße gefällt worden, um einen Radweg zu sanieren – was schon Irrsinn genug war. Nun räumt die Verkehrsverwaltung auch noch ein: Es war ein "Planungsfehler", der Radweg wird jetzt gar nicht gebaut. Hier der Bericht von rbb24. Wann gibt´s eigentlich endlich vor Wahlen einen Test für jeden Politiker durch den IÜV (Intelligenz-Überwachungsverein) der am besten auch gleich Bodenhaftung und Verantwortungsbewusstsein checkt? 


Wie wär´s mit grünen Dächern für BVG-Wartehäuschen?

In der niederländischen Stadt Utrecht wurden die Dächer von über 300 Bushaltestellen bepflanzt – für Bienen und andere Insekten. Die Stadtverwaltung will damit ein grünes Zeichen setzen: gegen das Artensterben, gegen den Feinstaub, für besseres Klima und niedrigere Temperaturen in den Haltestellen. Hier der Bericht des Deutschlandfunks. Wäre doch auch eine tolle Idee für Berlin – hier betreibt die BVG allein 6452 Haltestellen für Busse…


Zukunftsthema grüne Stadt

„Es gibt gute Argumente, das Stadtgrün Berlins nicht nur zu erhalten, sondern noch zu erweitern.“ „Eine grüne Stadt trägt dazu bei, dem Klimawandel entgegenzuwirken.“ „Die Natur hilft entscheidend bei der Lebensqualität einer Stadt.“ Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.

 

 


Welches Insekt passt zu welcher Blüte?

Wusstes Du, dass Insekten recht wählerisch sind? Bei der Auswahl der Blüten hat jeder Krabbler seine Vorlieben: Die einen fliegen gerne flache, die anderen eher röhrenförmige Blüten an, für die nächsten Insekten spielt die Farbe eine wichtige Rolle - und dann gibt es noch die, denen der Duft der Pflanzen wichtig ist. Manche Blüten können sogar nur von bestimmten Insektenarten bestäubt werden. Hier dazu ein Bericht vom NABU.


Stromausfall in Schmargendorf

In Berlin-Schmargendorf war in rund 1400 Haushalten am Dienstagabend der Strom ausgefallen. Auch 159 Gewerbebetriebe waren von der Störung betroffen, sagte eine Vattenfall-Sprecherin. Betroffen waren mehrere Straßenzüge rund um die Davoser Straße und die Berkaer Straße im Wilmersdorfer Stadtteil Schmargendorf. Hier ein Bericht der BZ.


In den Gartenämtern fehlt es an Personal und fachlicher Qualität. Wie kann unser Grün geschützt werden?

Staatssekretär Stefan Tidow hat es kürzlich wohl zum ersten Mal so deutlich auf den Punkt gebracht: „In den Gartenämtern fehlt es im großen Stil an Personal aber auch an fachlicher Qualität.“ Für kundige Beobachter gilt dies aber nicht nur fürs Öffentliche Grün sondern fast flächendeckend. Die Senatskoalition muss diese fatale Situation überwinden und das Personal mit organisierter Weiterbildung unterstützen. So müssten Berlins Ressourcen genutzt und in einer „Akademie für naturnahes Gartenwesen“ (Arbeitstitel) Wissenschaft und Praxis zusammengeführt werden. Hier ein Bericht von umweltzoneberlin.de.


Ist Kleingartenbebauung Klassenkampf von oben?

„Kleingärtner sind oft Mieter, die auf kleinem Raum leben und ganz nebenbei noch die Biodiversität der Stadtnatur in Zeiten des Klimawandels und des Artensterbens bereichern. Das ist tatsächlich eine Klassenfrage: Wer Geld hat, gärtnert selbstverständlich auf dem eigenen Grundstück und nicht auf einer landeseigenen Parzelle. Es lohnt sich für Freiräume, für den öffentlichen Raum und für die unbestimmten Orte in einer Stadt in Zeiten der kapitalistischen Raumverwertung zu kämpfen. Das betrifft freie Ufer, Parks ohne Zäune, Wagenburgen und eben Kleingärten – jene Orte, die auf der roten Liste des Kapitals stehen, weil sie angeblich Platz verschwenden und man sie sich in Zeiten der akuten Wohnraummangellage nicht mehr leisten könne.“ Hier ein Beitrag von Stadtforscherin Katalin Gennburg (MdA).


Nebenan wird man ebenfalls 100: runder Geburtstag in "Kissingen"

Am Sonnabend, 17., und Sonntag, 18. August, begeht auch die Schmargendorfer Klein-gartenkolonie Kissingen ihr 100. Jubiläum. Die 400 Mitglieder des Vereins können ausge-lassen feiern, die weitere Existenz ihrer Kolonie steht auf einem soliden Fundament: Im Gegensatz zu vielen anderen Lauben-pieper-Parzellen der Stadt sind die 176 Kissingen-Gärten als Dauergrün im Flächennutzungsplan eingetragen. Und noch etwas macht die Kolonie besonders: Sie gehört nicht dem Landesverband an, ist ein eigenständiger Verein. Hier der Bericht aus der Berliner Woche.

 

 


Er weiß, wie gesund unsere Bäume sind: Berlins Waldschadensbeauftragter Berlins

Elmar Kilz ist Forstdirektor und der Waldschadens-beauftragte der Berliner Forsten. In diesem Amt ist er gerade unterwegs, überprüft, wie gesund unsere Bäume sind. An 42 ausgewählten, über GPS ermittelten Punkten werden jeweils 24 Bäume begutachtet. Für diese Aufgabe sind die Förster extra geschult, immer zu zweit nehmen sie einen Baum ins Visier. Die Daten fließen in den bundes-weiten Waldzustandsbericht, der Ende des Jahres erscheint. Der Bericht gibt Aufschluss über die Gesundheit und die Vitalität der Bäume, insbesondere nach dem Dürresommer 2018 und dem Frühjahr 2019, dass auch von Witterungsextremen wie Hitze und Trockenperioden geprägt war. Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost und ein Artikel aus dem Berliner Kurier.


Auch die Kolonie "Abendruh" in Lichterfelde feiert 100. Geburtstag


100 Jahre ist der Kleingartenverein mittlerweile im Fliederweg behei-matet. Und das wird in der Kolonie Abendruh gefeiert. Ein großes Fest mit Attraktionen, Künstlern und Feuerwerk erwartet die Besucher am Sonnabend, 10. August. Auch ein eigenes Kinderfest wird am Folgetag geboten.1000 Pächter verteilen sich auf die mittlerweile vier Kolonien. „Über die Jahre hat sich die Anlage rasant entwickelt“, erklärt der Vorsitzende des Kleingarten-vereins, Hans-Wolfgang Koch. Mittlerweile hat die größte Kolonie im Bezirk den Status einer Dauerkleingartenanlage, ist besonders geschützt. „Man kann uns also nicht so leicht von hier vertreiben“, so Koch. Hier der Bericht aus der Berliner Woche. Und noch ein Artikel aus der BZ.


SPD-Abteilung fordert Kleingartensicherung für ganz Berlin

Teile der Pankower SPD fordern ein Kleingartensicherungsgesetz für ganz Berlin. Die SPD-Abteilung Kollwitzplatz hat einen entsprechenden Antrag für den Landes-parteitag der SPD Berlin und die Kreisd-elegiertenversammlung Pankow eingereicht. Die Berliner SPD solle sich für ein solches Gesetz noch in dieser Legislaturperiode bis 2021 einsetzen, um die Kleingärten in Berlin dauerhaft zu schützen, heißt es darin. „Die kürzlich erfolgte Verlängerung der Bestandsgarantie bis 2030 reicht nicht aus, um die Kleingärten dauerhaft zu erhalten und den Pächterinnen und Pächtern langfristige Sicherheit zu geben.“ Es sei „eine Grundsatzentscheidung für das Kleingartenwesen insgesamt notwendig“. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.