Jetzt schwärmen die Bienen

Herrenlose Bienenvölker besetzen derzeit Ampeln, Balkone oder Fenster. Es ist Schwarmzeit – auch in Berlin haben Imker alle Hände voll zu tun. „Wir haben inzwischen etwa 10.000 Bienenvölker in der Stadt“, sagt Benedikt Polaczek, der Vorsitzende des Berliner Imkerverbandes. Das Schwärmen sei ein ganz natürlicher Prozess. Doch die meisten Imker versuchten ihn zu verhindern, damit ihnen kein Honig verloren geht. Man muss den Großteil des Schwarm-Volkes möglichst mit Königin einfangen, die restlichen Bienen fliegen in der Regel hinterher. Auch fürchten müsse man sich nicht, denn die Schwärme hätten keinen Honig und somit auch nichts zu verteidigen. Hier der ganze Bericht aus dem Tagesspiegel.


Tag der Architektur: Führungen durchs Maximilians Quartier

Am letzten Juniwochenende, dem 29. und 30. Juni, findet der Tag der Architektur in Berlin statt. Die teilnehmenden Berliner Projekte sind über das gesamte Stadtgebiet verteilt. Die Veranstaltungen im Rahmen des Events sind kostenlos. In Berlin nehmen beinahe 100 Projekte am Tag der Architektur teil. Architektinnen und Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner stellen persönlich ihre neuesten Projekte vor. In Schmargendorf wird durch das neu entstehende Stadtquartier "Maximilians Quartier" geführt: Samstag um 10:00 und 12:00 Uhr, Treffpunkt: Container Forckenbeckstraße. Hier der Bericht der Morgenpost und ein Hinweis der Architektenkammer.


Wie funktioniert unser Körper in einer Hitzewelle?

Kaum etwas reguliert der Körper strenger als seinen Wärmehaushalt. Die Körperkern-temperatur, also jene der inneren Organe und des Gehirns, muss konstant gehalten werden. Schon bei 38 statt 37 Grad leidet etwa die Leistungsfähigkeit des Gehirns deutlich. Stoffwechselvorgänge laufen dann auch langsamer ab. Falls die Temperatur weiter steigt, können manche von ihnen ganz zum Erliegen kommen. Eine Hitzewelle, wie sie bevorsteht, verlangt dem Körper alles ab. Doch zumindest ist der Mensch eines der an Hitze bestangepassten Tiere überhaupt. Wie wir unseren Körper bei extremer Hitze am besten schützen – hier geht´s zum Beitrag aus dem Tagesspiegel.


Auch Schmetterlinge lieben naturnahe Gärten

Ein naturnah bewirtschafteter Garten kann einiges mit dazu beitragen, für viele Falterarten einen Lebensraum zu schaffen. Werden Wildkräuter zugelassen und der Garten vielseitig gestaltet, kommen die Schmetterlinge von ganz allein. Korb- und Doldenblütler sind bei den meisten Schmetterlingsarten eine beliebte Nektarpflanze und für ihre Raupen eine ergiebige Futterquelle. Aber auch viele heimische Gehölze spielen für viele Schmetterlingsarten eine wichtige Rolle. Hier der NABU-Bericht.


Ehrenamtspreis für den Friedrichshaller Kleingärtner Axel

Axel Neukum engagiert sich für Senioren und wurde soeben mit dem Ehrenamtspreis des Bezirks ausgezeichnet. Auf Vorschlag der Leiterin des Seniorenclubs an der Herthastraße wurde Neukum jetzt von Sozialstadtrat Detlef Wagner (CDU), BVV-Vorsteherin Annegret Hansen (SPD) und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Klaus-Dieter Gröhler mit dem Ehrenamtspreis des Bezirks ausgezeichnet. Die Jury lobt, „durch seine positive Ausstrahlung und Geduld, gerade im Umgang mit älteren Menschen“ sei Neukum „ein sehr beliebter Kursleiter, der es gut versteht, Menschen unterschiedlichen Wissensstandes und Alters zu einer homogenen Gruppe zusammen zu führen“. Hier der Beitrag aus Tagesspiegel Leute.


Mischkultur und Fruchtfolge in Deinem Beet

Wenn Pflanzen nicht richtig wachsen wollen, die Blüte ausbleibt, die Ernte mager ausfällt und sich Krankheiten und Schädlinge breitmachen, liegt es häufig an einem müden Boden. Um diesem Phänomen vorzubeugen, gibt es uralte Methoden: Mischkultur und Fruchtfolge. Denn Abwechslung im Beet hält Pflanzen gesund und stark. Und verschieden-artige Pflanzen helfen sich gegenseitig. So stoßen etwa Duftstoffe Fressfeinde ab. Setzen wir also beispielsweise Kopfsalat neben Fenchel oder Kartoffeln neben Studentenblumen, bleiben die Schädlinge fern. Hier der Bericht vom NABU.


Weniger mähen, um Lebensraum und Nahrung für Insekten zu schaffen

Das neugegründete Projekt „Blühender Campus“ setzt sich für mehr Artenvielfalt auf den Grünflächen der Freien Universität in Dahlem ein, will Wiesen weniger mähen. Mit dem Wiesenschnitt verlieren Insekten Jahr für Jahr ihre Futterquellen. Zu frühes und häufiges Mähen verhindere, dass die Kräuter im Rasen zur Blüte gelangten. Auf einem kurz gehaltenen Rasen fänden Insekten kein Futter, keine Nistmöglichkeiten und keine Überwinterungsplätze. Blütenreiche Wildkräuterflächen dagegen fördern auch das Überleben der 300 in Berlin lebenden, zur Hälfte vom Aussterben bedrohten Wildbienenarten. Idealerweise solle vom frühen Frühling bis in den Spätherbst immer etwas blühen. Hier die FU-Mitteilung und ein ähnlicher Bericht von heise.de


Das brachte die zweite Online-Befragung zur Charta für unser Stadtgrün

Vom 14. Mai 2019 bis zum 11. Juni 2019 fand die zweite Online-Beteiligungsphase zur Charta für das Berliner Stadtgrün statt. Neunzig Prozent der Befragten geben an, dass für sie die Sicherung des Berliner Stadtgrüns am wichtigsten ist und nur 4 Prozent sind der Meinung, dass Wohnungsbau zur Not auch auf Kosten von Grünanlagen vorangetrieben werden muss. Damit erteilen die Befragten dem Senat einen eindeutigen Auftrag: Wohnungsbau und Grüne Infrastruktur dürfen nicht gegeneinander ausgespielt, sondern müssen in Einklang gebracht werden! Die Teilnehmer forderten außerdem mehr Wildblumenwiesen, heimische Sträucher und klimaangepasste Neupflanzungen in Parkanlagen. Eine Übersicht der Umfrage-Ergebnisse findest Du hier.


Kleingärtner in Angst vor Diebesbanden

Schon seit April wird immer wieder in Tempelhofer Lauben eingebrochen. Bereits rund 50 Gartenfreunde sind betroffen. Hier der Bericht aus der BZ und ein Video vom rbb.


Was tun Bäume für uns und was können wir für sie tun?

BUND-Baumworkshop am Mittwoch, 3. Juli 2019 von 18:00 bis 20:00.

In diesem Workshop möchten wir einen theoretischen Einblick geben, welche Bedeutung Bäume als Lebensraum für Tiere und Pflanzen und unsere Lebensqualität haben, welche Anforderungen sie an ihr Umfeld stellen, welchem Stress Straßenbäume ausgesetzt sind und was jeder von uns tun kann, um ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Mit Christian Hönig, BUND Berlin e.V., Fachreferent Baumschutz.
Veranstaltungsort: Nirgendwo (Lokschuppen Kultur GmbH) – Helsingforser Str. 11-13, 10243 Berlin-Friedrichshain.  Anmeldung erforderlich unter https://bit.ly/2ZzvAYq

 


Artenvielfalt im Kleingarten

 

 

Echter Kümmel, Sonnenblumen oder Wegwarte bieten einen viel höheren Nutzen für die Artenvielfalt in unseren Gärten als beispielsweise Forsythien. Hier der Bericht aus dem Landboten.


Bäume schreien, wenn sie Durst haben. Und Buchen sind Kommunisten

Jeder Wald ist eine große Solidargemeinschaft. Die Buchen aber sind die Kommunisten unter den Bäumen. Man hat Stümpfe von Buchen gefunden, die vor 500 Jahren geschlagen wurden, und ihre Nachbarn hielten sie immer noch am Leben. Und die Bäume mit dem besten Platz an der Sonne nutzen das nicht aus, sondern ihre Wurzeln spenden den anderen ihren Mehr-Zucker, bis sie alle gleich viel haben? Übrigens schreien Bäume, wenn sie Durst haben, allerdings im Ultraschall-bereich. Primär sind das Schwingungen, die entstehen, wenn der Wasserstrom von den Wurzeln zu den Blättern abreißt. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Viele Rosen und Dahlien sind für Bienen so nahrhaft wie ein Stück Pappe!

 

„Ein bisschen Schlamperei  täte jedem Garten nicht schlecht! Lieber Löwenzahn als gefüllte Dahlie! Mähroboter hinterlassen totes Grün!“  Hier ein Bericht aus „Unser Planet“ darüber, was Honig- und Wildbienen wirklich hilft.


Neue Gartenfachberater

22 neue Gartenfachberater haben ihre Ausbildung absolviert, erhielten ihre Urkunden. Gartenfachberater unterstützen ihren Kleingartenverein bei Fragen zur gärtnerischen Nutzung. In der 3-tägigen Ausbildung haben sie Einblicke in Bodenkunde/Düngung, Umwelt- und Naturschutz, Pflanzenschutz, Pflanzenpflege, Gemüse- und Kräuteranbau, Obstbau, Obstbaumschnitt und Recht bekommen. Der nächste Lehrgang startet übrigens am 15. November. Hier geht´s zum Beitrag des Landesverbandes.

 

 

 

 


Die Linkspartei will jetzt auf einmal doch die Cornelsenwiese erhalten

Die Linkspartei in der BVV setzt sich jetzt doch für die Erhaltung der Schmargendorfer Cornelsenwiese (Foto) ein, nachdem bislang die vierköpfige Fraktion in dieser Frage gespalten war: Das Bezirksamt solle die Planungen des laufenden Bebauungsplanverfahrens dahingehend überarbeiten, dass die Cornelsenwiese als Grünfläche dauerhaft erhalten bleibt. Eine Wohnbebauung solle nur auf der Restfläche ermöglicht werden. Geprüft werden solle auch, inwieweit eine im Vergleich zu bestehenden Planungen erhöhte Baudichte die Nicht-Bebauung der Wiese kompensieren kann. Hier geht´s zum Antrag der Linken. In der nächsten BVV-Sitzung am 13. Juni beschäftigen sich auch 3 Einwohnerfragen mit der Cornelsenwiese. Der vorhabenbezogene Bebauungsplanentwurf wurde inzwischen bis zum 5. Juli ausgelegt.

Hast Du schon an der Umfrage für Berlins Stadtgrün mitgemacht?

Noch bis zum 11. Juni sollte jeder Berliner sich an dieser Umfrage beteiligt haben! Nimm Dir doch bitte ein paar Minuten Zeit! Schließlich dreht es sich um die Frage, ob Stadtgrün und Kleingärten in dieser Stadt noch eine Zukunft haben. Hier geht´s zur Umfrage – und zu einer Stellungnahme der Berliner Naturschutzverbände.


Umweltschutz fängt bereits im Kleinen an: im eigenen Garten

Heimische Pflanzen sowie standortgerechte Bäume, Sträucher und Stauden bevorzugen. Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennnessel und Gänseblümchen stehen lassen. Sauberes Saatgut verwenden. Laub- oder Asthaufen, Trockenmauern oder Gesteinshäufungen anlegen… So bekommst Du mehr Natur in den Garten. Hier der Bericht aus LifeVerde.


Was das Bezirksamt jetzt mit dem "getöteten" Olivaer Platz vorhat

Nachdem wunderschöne alte Bäume sinnlos gefällt und lebende Stauden, Hecken und kleine Biotope zerstört wurden, zeigte sich der Olivaer Platz ein Jahr als tote Sandwüste. Das Bezirksamt will immerhin jetzt schon bekannt geben, wie es mit dem Platz weitergehen soll:  Am Freitag, dem 14.06.2019, um 18 Uhr lädt Bezirksstadtrat Oliver Schruoffeneger alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu einer Einwohnerversammlung in die Aula der Eichendorff-Grundschule, Goethestraße 19, 10625 Berlin ein. Thema dieser öffentlichen Veranstaltung wird die derzeitige Situation am Olivaer Platz sein. Hier der Text der Einladung.


Brauchen wir bald zum Tee brühen keinen Wasserkocher mehr?

Das Klima auf der Erde erwärmt sich bekanntlich – sowohl weltweit als auch in der Region Berlin-Brandenburg: Im Schnitt nahmen hier die Lufttemperaturen seit Beginn des 20. Jahrhunderts um rund zwei Grad Celsius zu, zeigen lange Messreihen. Was viele vielleicht überrascht: Auch das Grundwasser hat sich im gleichen Zeitraum lokal erwärmt – aber wesentlich stärker. Und es dürfte in den kommenden Jahrzehnten noch deutlich höhere Temperaturen erreichen. Das geht aus Untersuchungen der Landesgeologie hervor, die bei der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz angesiedelt ist. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel. Und hier geht´s zur Karte der Senatsverwaltung. Übrigens: In Charlottenburg-Wilmersdorf gibt´s das wärmste Grundwasser unter unseren Schmargendorfer Kleingartenkolonien!


Viele Vögel - aber Insektenfresser im Sinkflug!

Die „Stunde der Gartenvögel“ auf steilem Höhenflug: Mit über 76.000 Teilnehmern erreicht Deutschlands größte wissenschaftliche Mitmach-Aktion eine Rekord-Beteiligung. Aus über 51.000 Gärten wurden dem NABU und seinem bayerischen Partner Landesbund für Vogelschutz (LBV) über 1,6 Millionen Vögel gemeldet. So viele Vogelfreunde wie noch nie haben mitgemacht – ein Drittel mehr als im vergangenen Jahr. Aber bei den reinen Insektenfressern in den Gärten gibt es keine Gewinner: Von den neun häufigsten Insektenfresser-Arten nehmen sechs deutlich ab.

In Berlin meldeten 2319 Vogelfreunde (Vorjahr: 1733) aus 1563 Gärten (1146) 46.496 Vögel (37.070). Hier der NABU-Bericht.


Wie radikal muss Klimaschutz sein?

Der Abgeordnete Dr. Michael Efler (Die Linke, Wahlkreis Charlottenburg-Wilmersdorf) lädt am Mittwoch, 12. Juni ab 18:30 Uhr, zu seinem nächsten Stadtgespräch in sein Büro, Behaimstraße 17. Es geht diesmal um das Thema Klimaschutz und dazu hat er sich Vertreter der Organisationen „Ende Gelände“, Extinction Rebellion“ und „Fridays for Future“ geladen. Um Anmeldung wird bis zum 10. Juni gebeten. Hier gibt´s weitere Infos.


Wir brauchen auch eine tierisch gute Stadtplanung!

Steigende Mieten und Immobilienpreise haben nicht nur für Menschen auf Wohnungssuche negative Folgen. Auch Tiere leiden darunter. Die gängigen Lösungen für die Wohnraumprobleme der Menschenwelt, Nachverdichtung und Neubaugebiete, führen zu Nachteilen in der Tierwelt. Mit der Verdichtung geschieht eine unglaubliche Vernichtung des Grünraums, den wir noch in der Stadt hatten. Vor gut fünf Jahren wurde deshalb ein Forschungsprojekt gegründet, das Tiere als Teil der Stadt versteht und sie systematisch in die Planung von Gebäuden, Gärten und Parks, letztlich ganzen Städten einbeziehen soll: Animal-Aided Design (AAD) - „tierunterstützendes Entwerfen“. Hier der Bericht aus der Schwäbischen.


Die frühere Zigaretten-Fabrik wird zerkrümelt

Man kann zusehen, wie in unserer Nachbarschaft das ehemalige Reemtsma-Gelände verdünnisiert wird. Und schmecken kann man es auch - wenn man gegenüber in der Forckenbeckstraße im Imbiss versucht, Pizza oder Pasta zu essen, weil dabei doch einiger Arbeitsstaub zwischen den Zähnen landet. Die Zigaretten-Fabrik war vor sieben Jahren geschlossen worden, jetzt entsteht hier das "Kreativquartier Go West" ohne eine einzige neue Wohnung! Mehr Infos auf dieser Seite unter den Daten 11. Mai, 13. März und 13. Januar.


Die Blaugrüne Mosaikjungfer wurde jetzt zum "Gartentier 2019" gewählt

Die Heinz Sielmann Stiftung ließ jetzt das „Gartentier 2019“ wählen. Zur Abstimmung hatten sechs Teichbewohner gestanden. Mit 34,05 Prozent erhielt die Großlibelle Blaugrüne Mosaikjungfer (Aeshna cyanea) am meisten Stimmen - gefolgt von der Erdkröte (21,56), dem Teichmolch (19,51) und der Ringelnatter (15,45). Hier geht´s zum Text der Stiftung.


Werden Regeln des Bundeskleingartengesetzes gelockert?

Dürfen Lauben bald größer als 24 m² sein? Muss demnächst nicht mehr mindestens ein Drittel der Parzellenfläche für Obst- und Gemüseanbau genutzt werden? Die strengen Vorschriften für Kleingärtner sollen gelockert werden - der Verband Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN) unterstützt einen entsprechenden Vorstoß von Mecklenburg-Vorpommerns Agrarminister Till Backhaus (SPD), der das Kleingartenwesen in Deutschland dadurch „familien- und seniorenfreundlicher“ gestalten will. Hier der Bericht von ntv.


So sieht es aus, wenn Pipistrellus pipistrellus abends über unseren Kleingärten flattert und bis zu 4000 Mücken futtert

In Berlin leben mindestens 17 Fledermaus-Arten. Aber welche davon  fühlen sich auch in den Schmargendorfer Kleingartenkolonien Oeynhausen und Friedrichshall wohl? Um das heraus zu finden, liehen wir uns von der „Stiftung Naturschutz Berlin“ Ultraschall-Module und Tablets für 2 Wochen aus und legten uns abends auf die Lauer.

Die Ausbeute: Jede Menge Zwergfledermäuse (Pipistrellus pipistrellus, kleines Foto) aber auch Großer Abendsegler, Nordfledermaus, Rauhhautfledermaus und Mückenfledermaus. Also gleich fünf Arten der streng  geschützten Säugetiere gehen bei uns auf Jagd – futtern in einer Nacht bis zu 4000 Mücken. Darauf können wir stolz sein, zeigt es doch nur einmal mehr, wie wichtig und unverzichtbar Stadtgrün und besonders Kleingärten in Berlin auch für die Artenvielfalt sind. Die Mückenfledermaus ist übrigens Deutschlands kleinste: Sie wiegt 3,5 bis 8 Gramm, hat eine Kopf-Rumpflänge von 36 bis 51 mm. Hier gibt´s Infos über die Stiftung Naturschutz und Fledermäuse.

 

 


Wer wässert Deinen Garten in der Urlaubszeit? Bist Du "smart" drauf oder machen´s Gießkanne und Schlauch des netten Nachbarn?

Stets optimale Wasserversorgung, selbst wenn man außer Landes ist, versprechen zwei smarte Systeme, die die Bewässerung einerseits dynamisch an Wetter und Bodenfeuchtigkeit anpassen, zur Not aber auch von überall auf der Welt über das Smartphone bedient werden können. Wie gut das im Alltag funktioniert und für wen das geeignet ist, haben wir mit zwei derzeit erhältlichen smarten Bewässerungssystemen von Miyo (Startset mit Ventil, Sensor und Basisstation ab 310 Euro) und Gardena (Startset mit Ventil, Sensor und Basisstation ab 460 Euro) über mehrere Wochen getestet. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


Haben sich die Anwohner der Schmargendorfer Cornelsenwiese nach der BVV-Abstimmung etwa zu früh gefreut?

Mitte Mai jubelten Fans der Cornelsenwiese im BVV-Saal des Rathauses Charlottenburg, als eine denkbar knappe Mehrheit der Bezirksverordneten das Wohnungsbauprojekt des Grundstückseigentümers Becker & Kries scheinbar abgelehnt hatte. Doch das Bezirksamt interpretiert den Beschluss anders und setzt das Bebauungsplan-Verfahren fort. „Entscheidend ist letztlich die finale Abstimmung in der BVV über den Bebauungsplan, die voraussichtlich im Herbst erfolgen wird“, gaben Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann (SPD) und Baustadtrat Oliver Schruoffeneger (Grüne) bekannt.

Falls die BVV einen Planungsstopp wünsche, müsse sie dies explizit beschließen, sagte Schruoffeneger auf Nachfrage. Andernfalls „kann das Bezirksamt das Verfahren gar nicht beenden“. Tatsächlich hatte sich die BVV gegen eine Beschlussempfehlung aus dem Stadtentwicklungsausschuss ausgesprochen. Darin wäre das Bezirksamt aufgefordert worden, den Bebauungsplan „auf Basis der aktuellen Planung zu überarbeiten und der BVV zeitnah zur Beschlussfassung vorzulegen“. Die meisten Bezirkspolitiker folgerten aus dem Scheitern des Antrags irrtümlich, die Bebauung der Wiese mit 100 Wohnungen sei vom Tisch.

Der BVV-Antrag zugunsten des Bauvorhabens war nur durchgefallen, weil zwei SPD-Bezirksverordnete in der Sitzung fehlten, unter ihnen Ex-Baustadtrat Marc Schulte. Die nächste Abstimmung könnte also anders enden. Allerdings ist es möglich, dass die Linken zum Zünglein an der Waage werden. Von den vier Fraktionsmitgliedern hatten zwei mit Nein gestimmt, zwei sich der Stimme enthalten. Sollten die Linken im Herbst geschlossen gegen die Bebauung stimmen, dürfte es abermals knapp werden.

Aus „Tagesspiegel-Leute" für Charlottenburg-Wilmersdorf  - und hier geht´s zu einem Beitrag der Mopo. Und ein Artikel der Berliner Woche.


Der BUND verklagt Bundesbehörde wegen unzulässiger Pestizid-Zulassung

Ende Februar hat das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) 18 Pestizide bis Ende des Jahres für den deutschen Markt zugelassen, obwohl das Umweltbundesamt (UBA) sein Einvernehmen für die Zulassung nicht erteilt hatte. Der Umweltverband BUND hat heute gegen die Zulassung Klage vor dem zuständigen Verwaltungsgericht Braunschweig eingereicht. Um die Ausbringung des Mittels schnellstmöglich zu unterbinden, wurde ein Eilantrag gestellt. Hier der Bericht des BUND.

Neue Studie zeigt: Wir brauchen noch viel mehr Bäume in Berlin!

Eine neue Studie zeigt: Mit zunehmenden Temperaturen wachsen Bäume zwar schneller, sie sterben aber auch jünger. Dabei wird der in ihnen gespeicherte Kohlenstoff wieder in den Kohlenstoffkreislauf – und letztlich in die Atmosphäre – zurückgeführt. Proben von mehr als 1100 lebenden und toten Bergkiefern aus den spanischen Pyrenäen und von 660 sibirischen Lärchen aus dem russischen Altai wurden dafür entnommen. Hier der Bericht von naturschutz.de.

 

 


Wildkräuter: Lässt sich Giersch wegfuttern?

Unkraut im Garten nervt. Vor allem auch weil der Kampf gegen den Wildwuchs meist aussichtslos ist. Doch es gibt Strategien, mit Unkraut im eigenen Beet umzugehen. Giersch zum Beispiel schmeckt wirklich gut. Aber, einmal im Garten angekommen, stört es ihn gar nicht, wenn er gepflückt wird. Es müsste schon eine Großfamilie zu verköstigen sein, die sich im April von kaum etwas anderem ernährt. Nur ein tägliches, fleißiges Zupfen des Grüns kann das Kraut so ermüden, dass es sich zurückzieht. Alles andere fällt überhaupt nicht ins Gewicht. Hier geht´s zum Bericht aus der Frankfurter Allgemeine.


Heute am 20. Mai ist Weltbienentag

Honig- oder Wildbiene? Die Vereinten Nationen haben den 20. Mai als Weltbienentag ausgerufen, um der breiten Öffentlichkeit die Leistungen von allen Bienen vor Augen zu führen. Wir erklären fünf wichtige Unterschiede zwischen der Honigbiene - die gezüchtet wird und als soziale Art in einem Bienenvolk lebt - und den Wildbienen, von denen es rund 600 verschiedene Arten in Deutschland gibt. Hier geht´s zum Bericht der Deutschen Wildtierstiftung.


Artenreiche Gärten in Städten sind auch Oasen von hohem sozialen Wert

Grünräume wie Klein- oder Hausgärten sind in städtischen Ballungszentren für viele Menschen ein Zufluchtsort. Gärten bieten Naturnähe, Ruhe und Erholung. Sie sind aber nicht nur ein Hort der Biodiversität, sondern auch Begegnungsorte mit einer großen sozialen Bedeutung, wie eine Umfrage ergab. Die Ergebnisse dieser Studie legen nahe, dass es klug wäre, privat bewirtschaftete Flächen in die Biodiversitätsstrategien und -konzepte der Städte aufzunehmen. So könnte vom Engagement der Freizeitgärtner profitiert werden. Hier der Bericht von naturschutz.ch.


Alle Kleingärten noch weiter öffnen!

Um Berlin für seine Bewohner als grüne Stadt zu erhalten, sollen künftig auch Kleingarten-Anlagen eine entscheidende Rolle spielen. Diese sollen stärker für Menschen aus dem Umfeld geöffnet werden, zum Spazieren einladen und mehr Möglichkeiten zum gemeinschaftlichen Gärtnern bieten: Schaugärten, Spielplätze, Kooperationen mit Schulen oder Kitas... Das wird im Entwurf für die „Charta für das Berliner Stadtgrün“ von der Umweltverwaltung gefordert. Hier geht´s zum Bericht der Berliner Morgenpost.


Cornelsenwiese gerettet? In der BVV kam´s bei der Abstimmung zum Patt

Wer hätte je gedacht, dass Freunde des Stadtgrüns dem früheren bauwütigen Baustadtrat Marc Schulte jemals dankbar sein könnten? Weil er gerade beim ESC in Tel Aviv ist, konnte die SPD ihren Wunsch, die Cornelsenwiese bebauen zu lassen, nicht durchsetzen: In der BVV kam´s bei der Abstimmung ohne die Schulte-Stimme zum Patt: 18 Ja, 18 Nein, 15 Enthaltungen. Hier der Bericht aus „Tagesspiegel Leute“. Und ein Bericht aus der Berliner Morgenpost. Übrigens: Die Links-Fraktion war sich auch nicht einig, da gab´s auch ein Patt.


Wo sind Mauersegler und Mehlschwalben geblieben?

Für die „Stunde der Gartenvögel“ haben bislang 2002 Berliner Vogelfreunde aus 1349 Gärten 40.265 beobachtete Vögel gemeldet. Zur Stunde liegt der Haussperling mit 8714 Sichtungen vor Star (4467), Kohlmeise (2855) und Blaumeise (2274). „Verlierer“ sind bislang Mauersegler (1578), ein Rückgang um 53 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, und Mehlschwalben (Foto, 428, Minus von 36 %). Hier geht´s zum Bericht des NABU.


Mach mit bei der Befragung zur Charta für unser Stadtgrün!

Jetzt startete die 2. Online-Beteiligung zur Charta für das Berliner Stadtgrün. Ein erster Charta-Entwurf steht auch online, man kann sich damit schon auseinandersetzen. Außerdem bitte noch die eigenen Ideen und Vorschläge von Gartenfreunden und ihren Familien, Freunden und Bekannten einbringen. Diese 2. Beteiligung ist nur bis 11. Juni 2019 möglich. Bitte weitersagen und alle relevanten Bereiche für Kleingärten „bearbeiten“. Vom 12. Oktober bis zum 23. November 2018 gab es auf der Berliner Beteiligungsplattform mein.berlin.de die erste Online-Beteiligung zur Stadtgrün-Charta. Berliner nutzten die Möglichkeit, eigene Vorschläge für das Berliner Stadtgrün einzureichen sowie das erste Impulspapier mit den Plänen der Senatsverwaltung für die Charta zu kommentieren. 97 Prozent von ihnen halten eine Charta für Berlins Stadtgrün als dauerhafte Selbstverpflichtung für wichtig oder sehr wichtig. Nur 3 Prozent sagen: Der Wohnungsbau muss vorangetrieben werden, zur Not auch auf Kosten von Grünflächen. Hier gibt es mehr Infos.


Berliner Kleingärten beim Langen Tag der StadtNatur

Unterwegs in Gartenvereinen - Rundgänge, Führungen und Besichtigungen: Beim Langen Tag der StadtNatur geht es nicht nur um grüne Hinterhöfe und Naturschutzgebiete. Nein, auch Kleingartenanlagen zeigen ihren ökologischen Beitrag für die Stadt - und manchmal auch geschichtliches. Hier gibt´s beim Landesverband eine Übersicht der Termine.


Wer Erdbeeren neben Hecken pflanzt, bekommt größere Früchte

Forscher in Deutschland haben untersucht, ob Hecken und Waldränder sich positiv auf die Bestäubung von Erdbeeren auswirken. Dabei stellte sich laut der Georg-August-Universität Göttingen heraus, dass sowohl das Gewicht als auch die Qualität der Erdbeerfrüchte gesteigert werden, wenn Erdbeerpflanzen an Hecken platziert sind. Hier geht´s zum Bericht.


Klimawandel auch im Kleingarten: Wie halte ich den Boden feucht?

Seit Sommer 2018 hat unser Gartenboden viel zu wenig Wasser durch Niederschläge erhalten. Die Trockenheit stellt uns im Jahr 2019 vor große Probleme, wenn es nicht in nächster Zeit eine Wende gibt. Wir sehen die ersten Schäden bereits bei immergrünen Pflanzen wie z.B. bei Thuja-oder Zypressen-Hecken, aber auch durch den Befall von Schadinsekten. In der jetzigen Zeit der Klimaveränderung kann Wasser zu einem kritischen Element im Garten werden. Dabei ist Wasser für unsere Obst- und Gemüsepflanzen unerlässlich, um eine gute Ernte zu erhalten. Welche Möglichkeiten haben wir Gartenfreunde? Hier der Bericht unseres Landesverbandes.


Das Artensterben in Berlin

Pflanzen und Tiere sterben in unserer Stadt aus, weil ihnen immer mehr Lebensraum genommen wird. Grund ist, dass die Einwohnerzahl in Berlin wächst, deshalb neue Wohnungen und Bauten entstehen. „Die starke bauliche Verdichtung, die Versiegelung von Flächen, die damit verbundene Grundwasserabsenkung nimmt vielen Arten den Existenzraum.“ Wildbienen sind vom Aussterben bedroht, der Mittelspecht gilt als einer der am meisten gefährdeten Vögel der Stadt, Die Blauracke, die in den 50er-Jahren durch den Grunewald flog, gilt bei uns schon als ausgestorben. Selbst Regenwürmer gelten schon als bedroht. Hier der Bericht des Berliner Kurier. Fazit: Hände weg von Grünflächen und Kleingärten!


Fakten über Hummeln

Die kleinen flauschigen Brummer zählen zur Gattung der Wildbienen und sollen bereits seit mehr als 25 Millionen Jahren auf der Erde summen. Um den Globus herum zählt man in etwa 250 unterschiedliche Hummelarten. In Deutschland sind rund 40 Arten der kleinen Pummelchen heimisch, wovon Schätzungen zufolge sieben vermehrt vorkommen. Hier geht´s zum Bericht.


Reemtsma verdünnisiert sich

Bagger und Radlader zerkleinern gerade die frühere Reemtsma-Fabrik in unserer Nachbarschaft. Insgesamt sollen auf dem 74.000 m² großen Grlände an Mecklenburgischer und Forckenbeck-straße knapp 10.000 Arbeitsplätze entstehen, dazu Kitas und eine Handwerkerhalle für kleinere Betriebe des Bezirks. Rund um einen Stadtplatz soll ein lebendiges Quartier mit Theaterbühne, Restaurants, Cafés und kleinen Läden entwickelt werden. Auch ein Hotel ist in dem mit begrünten Dächern und innovativer Bautechnik errichteten Areal geplant - aber keine einzige Wohnung.


Einladung in die Kleingärten am Westkreuz

Die Kleingärtner am Westkreuz laden im Rahmen des "Langen Tags der StadtNatur" herzlich ein, das grüne Paradies im Herzen Charlottenburgs kennenzulernen. Sie zeigen geschützte Flora und Fauna, städtischen Gemüseanbau, gelebte Gemeinschaft und ein einzigartiges Freiluftmuseum historischer Eisenbahnflächen. Damit dieses Idyll erhalten bleibt, engagieren sie sich als "WestkreuzGarten" gegen die drohende Bebauung des Areals und für öffentliche Grünflächen in Gemeinschaft mit den Kleingärten: 26. Mai 2019, 13-17 Uhr. Hier gibt´s die Adresse und noch mehr Infos.


Welche Pflanzen haben Gartenvögel zum Fressen gern?

Weißdorn, Vogelbeere oder Wilder Wein: Wer Vögeln in seinem Garten einen reich gedeckten Tisch bieten möchte, pflanzt am besten heimische Gehölze oder Stauden - wie auch Schlehe, Schwarzer Holunder, Kornelkirsche, Disteln oder Königskerze. Welche eignen sich besonders und worauf muss man beim Pflanzen achten? Hier der Bericht vom NABU.


Ein Drittel aller Berliner Pflanzen und Tiere vom Aussterben bedroht

 Wie wichtig gerade Kleingärten für eine Stadt wie Berlin auch als Arche Noah sind, macht der aktuelle UN-Bericht deutlich, der ein weltweites dramatisches Artensterben und eine Gefahr für unser Ökosystem auflistet. „Denn auch in der deutschen Hauptstadt sind ein Drittel aller Pflanzen und Tiere vom Aussterben bedroht“, sagt Derk Ehlert (Foto), Wildtierbeauftragter des Senats. Hier der Bericht der BZ. Fazit: Berlin braucht dringend einen verlässlichen Schutz für die grünen Freiflächen! 


Kiezspaziergang gegen Mietenwahnsinn

17 Mieterinitiativen und Hausgemeinschaften aus Charlottenburg-Wilmersdorf laden für Sonnabend  zum Protest ein. Hier mehr Infos.


Hast Du den schönsten Sechsbeiner?

 

Du beobachtest gerne Schmetterlinge, Wildbienen oder Käfer in Deinem Garten? Die Stiftung Naturschutz Berlin ruft zu einem Fotowettbewerb auf! Vom 03. Mai bis zum 30. September werden die schönsten Porträts von Bestäubern gesucht:  Wildbienen, Schmetterlinge, Käfer & Co.  Die besten Bilder werden im November 2019 bei einem Wildbienen-Workshop von der Oberen Naturschutzbehörde Berlin prämiert! Ziel dieser Wildbienenoffensive ist es, die öffentliche Aufmerksamkeit für das Thema Wildbienen und weitere Bestäuber zu erhöhen. Denn bereits knapp die Hälfte der etwa 300 in Berlin vorkommenden Wildbienenarten ist als bestandsgefährdet eingestuft. Hier der Aufruf.


Kleingartenanlagen werden öffentlicher, internationaler und ökologischer

Eine neue Studie sieht Schrebergärten stark im Wandel – und auf einem richtigen Weg. Das Kleingartenwesen werde öffentlicher, internationaler und ökologischer, stellt eine vom Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) in Auftrag gegebene Untersuchung fest. Gerade in großen Städten wachse das Interesse am Gärtnern. Den Angaben zufolge hat sich der Bestand an Kleingärten seit 2011 nur leicht verringert (bundesweit -25.000). Von den aktuell rund einer Millionen Gärten in Deutschland stünden derzeit rund 65.000 leer – und die vor allem in den ländlichen Gegenden im Osten der Republik. Hier der Bericht aus der NRZ.


Podiumsdiskussion: Mietenwahnsinn und Verdrängung

Montag, 13. Mai, 17:30 bis 20:00 Uhr: "Die Linksfraktion in der BVV-Charlottenburg-Wilmersdorf lädt ein in lockerer Atmosphäre gemeinsam mit Bürger*innen und Mieter*inneninitiativen über Erreichtes und die Herausforderungen zu diskutieren. Themen des Abends werden sein: Aktive Bodenpolitik, bezahlbarer Neubau, Ankauf und Milieuschutz, behutsame Nachverdichtung, Mietendeckel und Vergesellschaftung. Als Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen befasst sich Katrin Lompscher (Die Linke) mit der gemeinwohlorientierten Mieten- und Wohnungspolitik in Berlin. Im Anschluss gibt es einen Austausch bei Getränken, Snacks und Musik."

Ort: "Nachbarschafft e.V.", Straße am Schoelerpark 37, 10715 Berlin.


Cornelsenwiese: Kiezspaziergang zum "Hundeklo"

Am Sonnabend, 11. Mai, wird Bezirksbürgermeister Reinhard Naumann bei seinem Kiezspaziergang auch an der Cornelsenwiese vorbei kommen, die von Bebauung bedroht ist und die Naumann als „großes Hundeklo“ bezeichnet hatte. Beim Leserforum der Morgenpost hatte er gesagt: „Ich finde es pervers, ein Hundeklo zum ökologischen Biotop zu erklären.“ Anwohner und Grün-Fans sollten ihm bei dieser Gelegenheit die Realität vor Augen führen.

 

Der Kiezspaziergang startet am 11. Mai um 14 Uhr am südlichen U-Bahn-Ausgang Heidelberger Platz, Richtung Aßmannshauser Straße. Es geht an der Lindenkirche vorbei zum Mosse-Stift, dann zur Gartenarbeitsschule „Ilse Demme“ an der Dillenburger Straße, nicht weit zur Cornelsenwiese. Dazu gibt´s hier noch einen Beitrag der "Aktiven Bürger". Und einen Artikel in der Berliner Woche.


Offener Brief - an die Fraktionen im Abgeordnetenhaus Berlin

Der geschäftsführende Vorstand unseres Landesverbandes hat einen Brief an die Fraktionen im Abgeordnetenhaus und den Rat der Bürgermeister geschrieben. Darin fordert der Gartenfreunde-Vorstand den verbindlichen und unbefristeten Erhalt aller Kleingartenanlagen auf öffentlichem und privatem Grund, Ersatzflächen für in Anspruch genommene Kleingarten-Flächen und weitere Flächen für zusätzliche Kleingartenanlagen. Hier geht´s zum vollständigen Inhalt.


"Die Politik muss jetzt endlich liefern!"

Was der Vorstand des Landesverbandes der Gartenfreunde Berlin zum Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes sagt und wie Michael Matthei und Dr. Norbert Frank darauf kommen, dass unsere Stadt einen Zusatzbedarf von etwa 5000 weiteren Kleingärten hat. Hier der Bericht.


Schon mal was von Kraterbeet gehört?

Kraterbeete sind kleine Geheimwaffen im Klima-Garten. Sie speichern Wärme und Feuchtigkeit und schützen empfindliche Pflanzen vor Winden. Durch diese speziellen Eigenschaften sorgen sie dafür, dass Pflanzen besser gedeihen. Besonders Gemüsepflanzen profitieren davon. Wir zeigen, was ein Kraterbeet kann und wie es gebaut wird. Hier geht´s zum Bericht des NABU.


10. bis 12. Mai: die "Stunde der Gartenvögel"

Der April war trockener als im Vorjahr. Vor allem im Nordosten Deutschlands blieb der Regen oftmals aus. Wie wirkt sich die Dürre im Frühjahr auf die heimische Vogelwelt aus? Die „Stunde der Gartenvögel“ soll es zeigen. Gezählt wird vom 10. bis 12. Mai wie immer eine Stunde lang die Vögel im Garten oder Park. Mach bitte mit! Wie´s geht? Hier die nötigen Infos.


Wie wir selber helfen können, den Erhalt unserer Kleingärten zu sichern?

Wenn Kleingartenanlagen über Flächennutzungsplan (FNP) und Bebauungspläne gesichert werden sollen, müssen die Pächter ihren Beitrag dazu leisten: Kleingärtnerische Nutzung nach dem Bundeskleingartengesetz! Wie sicher sind FNP und B-Pläne? Was können Vereinsvorstände tun, um Kleingärten langfristig zu sichern? Kleingärtnerische Nutzung durchsetzen und soziale, ökologische und klimatische Beiträge für Berlin sichtbar machen! Der Landesverband bietet dazu für Vorstandsmitglieder am 14. Mai ein Seminar an. Hier alles Wichtige.


Was die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz e. V. zum Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes sagt

Viele sehr gute Argumente und Fakten für den Erhalt der Berliner Kleingärten bringt in einer tollen "Fleißarbeit" die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz. An dieser Reaktion auf den Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes haben auch die Vorstandsmitglieder vom Landesverband der Gartenfreunde, Michael Matthei und Manfred Hopp, mitgearbeitet. Hier der ganze Bericht.


Auch der Nachtigall wird das Leben in Berlin immer schwerer gemacht

Um die 1500 Reviere wurden hier gezählt, Berlin gilt noch als „Hauptstadt der Nachtigallen“. Doch der Lebensraum der begnadeten Sänger verändert sich: Durch umfangreiches Baugeschehen nimmt die Anzahl von Flächen, die mit dichter Spontanvegetation bewachsen sind, deutlich ab. Auch Parkanlagen, die der Nachtigall neben Friedhöfen wertvolle Lebensräume bieten, unterliegen einem zunehmenden Nutzungs- und Pflegedruck. Dichtes Unterholz mit schützender Falllaubschicht und üppiger Krautvegetation, in denen die Nachtigall ihr Nest baut, werden häufig weggepflegt. Hier der Bericht vom NABU.


Berlin wird immer heißer, trockener - und ungesünder

Bei einem "Weiter so" steigt in Berlin und Brandenburg voraussichtlich schon in den nächsten Jahrzehnten die Zahl der warmen Tage deutlich. In naher Zukunft gibt es im Schnitt rund 46,2 Sommertage, davon 12,8 Hitzetage. Die Zahl der Frosttage (63,0), darunter 16,3 Eistage, sinkt dagegen um rund ein Viertel.

Auch die Zahl der besonders heißen Tage - mit Temperaturen über 35 Grad - dürfte sich erhöhen. Die Region könnte sogar Tage mit mehr als 40 Grad bekommen, was es bisher so nicht gab. Eine derartige Hitze belastet aber den menschlichen Organismus stark, der sich immer auf ungefähr 37 Grad halten muss. Es gibt Berechnungen, wonach in Deutschland pro ein Grad Temperaturanstieg die hitzebedingten Todesfälle bis zu sechs Prozent steigen könnten. „Dies entspricht über 5000 zusätzliche Sterbefälle pro Jahr durch Hitze bereits bis Mitte dieses Jahrhunderts“, heißt es beim Bundes-umweltamt. Besonders schlimm wird es, wenn der Körper selbst in der Ruhephase nicht "runterkommen" kann, weil es nachts nicht richtig abkühlt - in Tropennächten. Solche Nächte könnten vor allem in Berlin künftig deutlich häufiger vorkommen. Hier der ganze Bericht von rbb 24.


"Berliner Senatsentwicklungsplaner tricksen bei Kleingärten!"

„Die Entwicklungsplaner von Senatorin Regine Günther arbeiten mit einem Trick, der nicht ganz neu ist: Um auf die angeblichen 83 Prozent sicherer Kleingärten zu kommen, werfen sie die über Bebauungspläne gesicherten Flächen in einer Kategorie zusammen mit den sogenannten ´fiktiven Dauerkleingärten´. Das ist unseriös“, meldet der Verband Deutscher Grundstücksnutzer (VDGN).  Der Entwurf des Kleingarten-Entwicklungsplanes bringe keine Sicherheit, widerspricht der VDGN dem Verband der Gartenfreunde Berlin. Hier der Bericht.


Wird dieser Sommer noch dürrer als der letzte?

Wenig Regen, trockene Böden: Wenn das so weitergeht, könnte Deutschland nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes wieder ein Dürresommer bevorstehen. „Sollte die trockene Witterung in den kommenden Monaten anhalten, könnte sich die Dürre des Jahres 2018 wiederholen oder sogar übertroffen werden“, sagte der Leiter der DWD-Agrarmeteorologie, Udo Busch, in Offenbach. Besonders betroffen sind demnach die östlichen Bundesländer. Selbst wenn es noch viel regnen sollte, bleibt die Bodenfeuchte den Schätzungen zufolge bis in den Sommer hinein unter dem vieljährigen Mittelwert. „Die Startbedingungen für die Vegetation sind 2019 in vielen Gebieten Deutschlands deutlich schlechter als im Vorjahr.“ Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost und ein Bericht aus der BZ.


Experten fordern einen Imker-Schein - zum Schutz der Bienen

Seit etwa acht Jahren erlebt die Hauptstadt einen regelrechten Bienen-Boom. Im Berliner Imkerverband sind aktuell rund 1300 Imker mit rund 7100 Völkern organisiert. Außerhalb der Vereine werden noch etwa 2000 bis 3000 Bienenvölker, oft auf Dächern oder Balkonen gehalten. Allein bei den Bienen der Verbandsimker müssten sich im Schnitt fast acht Völker einen Quadratkilometer teilen. Im Jahr 2007, als es noch weniger als 500 Verbandsimker mit rund 2500 Völkern gab, lag die Dichte bei rund 2,8 Völkern pro Quadratkilometer. Zum besseren Schutz von Honigbienen fordern Berliner Imker jetzt einen verpflichtenden Imkereischein. Hier der Bericht der Berliner Morgenpost.


"Zieht eure eigenen Pflanzen, bittet Freunde und Nachbarn um Ableger, es ist sehr einfach, selber zu säen, Stecklinge oder Ableger zu nehmen!"

Der bekannte Bienenforscher Dave Goulson warnt davor, dass sehr viele in großen Gartencentern gekaufte Pflanzen mit Pestiziden behandelt wurden. Und er lobt Kleingärten: Eine Studie zeige, dass die gesündesten und größten Bestäuber-Populationen in Schrebergärten leben. Sie sind offenbar wirklich gut fürs Insektenleben. Und Kleingärten bringen eine erstaunliche Menge Nahrung hervor, mehr als eine gleichgroße Acker-fläche. Hier der Bericht aus dem Berliner Kurier.

 

 


Berliner Kleingärten bebauen? Pro und Contra

 

Was ist wichtiger für unsere Stadt? Neue Wohnungen auf Teufel komm raus oder City-Grün und gesünderes Stadtklima? Hier ein Bericht der Berliner Morgenpost.


Organische und mineralische Düngung im Garten

 

Praktische Tipps für Gartenfreunde: Am Sonnabend, 27. April, um 11:00 Uhr referiert Dr. Ilona Schonhof von der Uni Potsdam im Vereinsheim der Kleingartenkolonie Friedrichshall (Schmargendorf) über organische und mineralische Düngung. Veranstalter ist der Bezirksverband der Kleingärtner Berlin-Wilmersdorf.

 

 

 


Was wird aus meiner Laube? Die Angst unter Berlins Kleingärtnern wächst

Michael Matthei reicht das nicht. Dem Präsidenten des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde fehlt vom Senat die Sicherheit, dass am Ende nicht doch weitere Anlagen vor 2030 dem Bagger zum Opfer fallen. „Der Kleingartenentwicklungsplan ist nur ein Planwerk. Er hat nicht die rechtliche Verbindlichkeit, die zum dauerhaften Schutz der Gärten nötig wäre.“ Der Plan enthalte nur eine Behördenverbindlichkeit. Die könne jede folgende Landesregierung außer Kraft setzen, so Matthei. Er sieht die laufende Debatte mit Sorge. „Die Bedrohung für Teile der Kleingärten ist im Moment sehr groß.“ Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost.


Die aktuelle Dürre in und um Berlin bedroht Wälder und Gärten

„Wir haben noch mit den Schäden des letzten Dürresommers zu kämpfen“, sorgt sich Derk Ehlert. Der Wildtier- und Landschaftsexperte der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz sagt: „Der Winter hat kaum etwas wett machen können. Nun treiben die Gehölze und brauchen dringend Bodenfeuchtigkeit.“ Das spüren auch Berlins Gärtner. „Wir müssen ordentlich gießen – anders geht es nicht“, berichtet Helmut van Heese vom Bezirksverband der Kleingärtner in Spandau. Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost.

 

 


Müssen noch mehr Kleingärten dran glauben, weil Berlin 100.000 Wohnungen mehr braucht als bisher bekannt?

Nach Senatsangaben soll Berlin 3.828.000 Einwohner im Jahr 2030 haben. Ende 2018 zählte Berlin jedoch bereits 3.748.000 Einwohner, war also nur noch 80.000 Einwohner von der Prognose für 2030 entfernt. Externe Berechnungen von Wirtschaftsforschungsinstituten nehmen für 2030 eine Einwohnerzahl von etwa vier Millionen an. Sollen deswegen jetzt noch mehr Kleingartenanlagen bebaut werden? Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.


Weil zu viele BVVler so tun, als haben sie mal wieder keine eigene Meinung, soll die Cornelsen-Wiese doch bebaut werden

In dem seit über vier Jahren anhaltenden Streit um eine Bebauung der Schmargendorfer Cornelsen-Wiese durch das Unternehmen Becker & Kries hat der BVV-Stadtentwicklungsausschuss am Mittwochabend eine Vorentscheidung getroffen. Mit den Stimmen der SPD- und FDP-Vertreter wurde das Bezirksamt mehrheitlich aufgefordert, den Bebauungsplanentwurf gemäß eines Kompromissmodells zu überarbeiten und anschließend der BVV vorzulegen. Ausschussmitglieder der CDU und Linken enthielten sich der Stimme, nur die Grünen und die AfD votierten mit Nein. Hier der Bericht aus Tagesspiegel-Leute und eine Stellungnahme der „Aktiven Bürger“.


Wie geht eigentlich naturnahes Gärtnern?

Mit einem ökologisch bewirtschafteten Garten kann ein wichtiger Beitrag zum Erhalt von Tier- und Pflanzenarten geleistet werden. Je größer die Zahl und die Vielfalt an Nektar- und Pollenspendern, desto besser. Heimische Arten sind insofern eine gute Wahl, als viele Insekten sich evolutionär mit ihnen entwickelt haben und entsprechend auf sie spezialisiert und angewiesen sind. Ist der Garten vielfältig gestaltet, fühlen sich Insekten, Vögel, Igel, Eidechsen, Frösche und Kröten sowie eine Vielzahl anderer Kleintiere wohl und verbleiben gerne im Garten. Hier gibt´s Tipps vom NABU für naturnahes Gärtnern.

 


Sträucher werden in Berliner Parkanlagen oft nicht fachgerecht sondern gar nicht gepflegt oder gleich radikal runtergekürzt

 

Ein halbes Jahr lang beobachtete die BUND-Arbeitsgruppe „Strauchschutz“ die Gehölz-Pflegemaßnahmen in mehreren Parkanlagen der Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg, Tempelhof-Schöneberg und Neukölln. Die Bilanz: Entweder wurden Sträucher seit Jahren gar nicht gepflegt oder bei einem Großteil der Gehölze so unqualifiziert geschnitten, dass gärtnerisches Handwerk kaum und naturschutzfachliches Wissen erst gar nicht zu erkennen ist. Können wir uns angesichts des Artenrückgangs, wie er ja auch in Berlin um sich greift, noch leisten, dass Naturschutz hier immer letzte Priorität zu haben scheint? Hier der Bericht des BUND.


Wo und wie singt die Nachtigall auch in Schmargendorf?

Schon über 3000 Nachtigallen leben In Berliner Parks und Gärten. Forscher vom Naturkunde-Museum wollen jetzt noch mehr über diesen Vogel  erfahren, dessen Männchen über 2300 Strophen singen können: Wer am besten schluchzend pfeift, hat übrigens die größten Chancen bei den Frauen! Hilf mit, liefere Informationen über eine Smartphone App. Hier der Beitrag von Inforadio und Infos über den "Forschungsfall Nachtigall".

 

 


Warum Berlin mehr Grün- und Wasserflächen braucht

Städte sind wärmer als das Umland, weil im Sommer dort weniger Wasser verdunsten kann als auf dem Land. Zu diesem Schluss kommen Forscher nach der Analyse von Stadtklimadaten aus 60 US-amerikanischen Städten. Um «städtische Wärmeinseln» zu vermeiden und das Stadtklima zu verbessern, seien deshalb mehr Pflanzen und mehr unversiegelte Flächen nötig. Ob und wie stark Hitzeinseln in einer Stadt am Tag entstehen, hängt hauptsächlich von der Bodenfeuchte und der Vegetation ab. Hier der Bericht aus dem Tagesspiegel.

 

 


Gibt es noch einmal eine Tränenflut um Oeynhausen-Parzellen?

„Es ist noch Verbitterung da, und wir sind auch noch nicht zufrieden damit, weil wir von der Politik immer noch nichts bekommen haben, dass das da wirklich ein bisschen sicher gemacht wird. Dass das als Grünfläche ausgewiesen wird. Der Teil von dem Groth-Gelände, was gekauft wurde, hat uns die Politik versprochen, dass das dafür jetzt festgeschrieben wird als Kleingartenland und dass das kein Bauland wird. Und das fehlt immer noch, da haben wir bisher immer noch nichts bekommen. Obwohl Groth mittlerweile alles hat, was er haben wollte an Genehmigungen“, sagt Kleingärtnerin Heidemarie Kaap. Hier der ganze Beitrag vom Deutschlandfunk.


"Warum wird eigentlich nicht auf den Ersatzflächen gebaut?"

Eine weitere Bebauung von Kleingartenflächen hält er für falsch. Michael Matthei, der neue Präsident des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde bezieht Stellung zum Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes. Hier der Bericht.


"Wir sind aktive Stadtgrün-Lobby"

Jeder Mensch benötigt für seine Grundbedürfnisse und gesellschaftlichen Entwicklung den Zugang zu wichtigen Leistungen wie Wohnung, Nahrung, Bildung, Gesundheit und besonders die Natur.
Berlin muss sich endlich eine Lobby für das Stadtgrün schaffen, um den Spekulanten und Betondenkern entgegen zu treten. Dazu sollten alle bereit sein. Ich bin es.
Was Michael Matthei (Foto), der neue Präsident des Landesverbandes Berlin der Gartenfreunde, im Editorial der April-Ausgabe des „Berliner Gartenfreundes" sagt. Hier der ganze Text.


Heimliche und unheimliche Besucher unseren Gärten

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Berlins Grünflächen vor dem Aus?

Luftverschmutzung, Artensterben, Klimawandel: In unserer wachsenden Stadt ist ökologische Nachhaltigkeit heute wichtiger denn je. Gleichzeitig erleben wir einen Boom in der Baubranche. Müssen hierfür künftig unsere Grünflächen herhalten? Darüber möchte der BUND Berlin mit Vertretern verschiedener Positionen und dem Publikum diskutieren: 10. April, 17:30 Uhr, Urania.

Tilmann Heuser, Landesgeschäftsführer BUND Berlin e. V.
Dr. Hans-Hermann Bentrup, STS a.D., Vorsitzender Lenné-Akademie
Dipl.-Ing. M. Arch. Andreas R. Becher, Vorstand Bund Deutscher Architekten Berlin
Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen bzw. Sebastian Scheel, Staatssekretär für Wohnen (beide angefragt)
Henning Gerlach, Vorsitzender Verein Lebenswertes Lichterfelde e. V. Hier geht´s zum Link des BUND.

Wenn schon Insektenhotel - dann aber auch richtig

Insektenhotels sollen als Nisthilfen oder zum Überwintern dienen. Damit Wildbienen oder Wespen sich darin aber auch wohlfühlen, sind etliche Tipps zu beachten: Kein Weichholz benutzen. Löcher immer nur quer zu den Jahresringen bohren – zwischen 2 und 9 mm Durchmesser. Röhrchenhalme glätten und einseitig verschließen. Keine Kiefernzapfen oder Stroh verwenden. In der Nähe die richtigen Blühpflanzen fürs Frühstück anbieten… Hier der Bericht von SWR Wissen.


Graubraun und ganz schön warzig - Erdkröten gelten nicht gerade als "Miss Garten", verputzen aber liebend gern Schnecken

Sie hat goldene bis kupferrote Augen mit charakteristischen waagerechten Pupillen: Die Erdkröte ist die größte heimische Krötenart und wird bis zu 30 Jahre alt. Zu ihren Lieblingsspeisen zählen Nacktschnecken, Kartoffelkäferlarven, Falter wie Kohl- und Erdeulen, Rapsglanzkäfer, Fliegen, Raupen, Asseln und Insektenlarven. Einen geschützten Lebensraum kann man der Erdkröte im Garten durch Laub- oder Reisighaufen, Totholz, Bretter, Wildstrauchhecken, krautige Pflanzen oder Höhlen in Trockensteinmauern und Steinhaufen bieten. Hier ein Beitrag aus „giftfreies Gärtnern“.


Schmetterlinge schmettern immer weniger

Der Schmetterlingsschwund ist in manchen Gegenden Deutschlands bereits so groß, dass er sich auf insektenfressende Tiere wie Vögel und Fledermäuse auswirkt. Von den 189 in Deutschland vorkommenden Tagfalterarten (Foto: Hauhechelbläuling) stehen 99 auf der Roten Liste der bedrohten Arten. Ursachen? Eine neue Studie zeigt: Auf Wiesen, die an intensiv bewirtschaftete Felder angrenzen, gibt es zwei Drittel weniger Tagfalter als in den Naturschutzgebieten. Hier ein Bericht aus der Süddeutschen Zeitung.


Westkreuz: Park, Kleingärten oder Beton?

Schon mindestens seit 2016 läuft ein Kampf um das Westkreuz, ein ursprüngliches Bahngelände, großteils eine Brache, daneben Kleingärten. Soll dort ein Park entstehen, sollen dort die Parzellen erhalten werden – oder müssen dort vielleicht 1000 Wohnungen gebaut werden?  Was wird mit dem Bürgerbegehren, sämtliche Grünflächen im Bezirk zu erhalten, welches einstimmig von allen Fraktionen in der Bezirksverordnetenversammlung beschlossen wurde? Hier dazu ein Bericht aus der Berliner Woche.


Was Stadtrat Schruoffeneger auf die Frage antwortet: Wann wird der B-Plan für Oeynhausen beschlossen?

Mit vielem Dank an die Fraktion Die Linke.

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Warum nicht jedes "Unkraut" gezupft werden sollte

„Jetzt im Frühjahr lassen sich Wildkräuter sehr gut mit der Hand ausreißen, bevor sie sich ausbreiten“, sagt Derk Ehlert (Foto), Pressereferent bei der Senatsumweltverwaltung, zum morgigen internationalen Tag des Unkrauts.  „Man kann auch natürliche Schädlingsbekämpfer verwenden, indem man zum Beispiel Schnittlauch in die Rabatten pflanzt oder Brennnesselsud als Unkrautvernichter nutzt. Wer aber einen ökologisch wertvollen Garten haben möchte, sollte eben auch die richtigen Bedingungen schaffen“ -  wenn beispielsweise jeder Gartenbesitzer einen Quadratmeter ungeliebte Brennnesseln stehen lassen würde, hätten wir in Berlin viel mehr Schmetterlinge. Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost.


Folgt diesen Sommer die nächste Dürre?

Der Deutsche Wetterdienst hat ein neues Prognosemodell entwickelt, welches vor Dürren wie im letzten Jahr - für Brandenburg das trockenste Jahr überhaupt - besser warnen soll. In die Berechnungen fließt nun auch die Bodenfeuchte ein. Hier der Bericht der Abendschau. Und noch ein Beitrag zum Thema aus der BZ.


Sichert endlich Berlins Kleingärten!

„Berlin muss sich endlich eine Lobby für das Stadtgrün schaffen. Dazu müssen alle Grüninteressierten bereit sein. Berlins Kleingärtner sind es.“ Der Landesverband Berlin der Gartenfreunde nahm jetzt Stellung zum Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes. Er fordert  eine rechtliche Verbindlichkeit und keine ständigen Schutzfristverlängerungen: „Unsere Forderung ist nicht das viel zitierte Jahr 2030, sondern der dauerhafte Schutz der Berliner Kleingartenflächen – nicht nur der Schutz und Ausbau der Anzahl unserer Pächter auf den bestehenden, zum Teil schon verkleinerten Flächen.“ Hier zur Stellungnahme des Landesverbandes.


Berlin schmeckt dem Buchsbaumzünsler

Er wurde erst 2014 in Berlin entdeckt, der aus Asien eingeschleppte Buchsbaumzünsler, ein Schmetterling, dessen Raupen sich auf Buchsbäumen wohlfühlen und ganze Bestände davon völlig kahlfressen. Bereits 2017 konnte nach Angaben der Senats-Umweltverwaltung ein flächendeckender Befall im gesamten Stadtgebiet der Hauptstadt festgestellt werden. Und das warme Wetter im Sommer 2018 begünstigte die Ausbreitung weiter. Hier der Bericht  aus Tag24.de.


Will Baustadtrat Schruoffeneger bald alle Teile der heutigen Kleingartenkolonie Oeynhausen baurechtlich sichern?

„Verwirrung gibt es um die Reste der Kleingartenkolonie Oeynhausen in Schmargendorf. Vor zwei Wochen hatten wir berichtet, dass auch der landeseigene Teil der Kolonie mit 122 Parzellen neuen Wohnhäusern weichen könnte. Diesen Eindruck erweckt der noch unveröffentlichte Berliner „Stadtentwicklungsplan Wohnen 2030“. Auf Anfrage der FDP-Fraktion sagte Baustadtrat Schruoffeneger, man wisse davon bisher nur aus dem Tagesspiegel. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung habe auf Nachfrage mitgeteilt, dass lediglich das laufende Bauprojekt der Groth-Gruppe auf dem privaten Grundstücksteil gemeint sei. Über diese Auskunft wundert sich nicht nur Schruoffeneger. Denn im Stadtentwicklungsplan ist von einem „mittelfristigen“ Wohnungsbaupotenzial in sieben Jahren die Rede. Nun will der Stadtrat in einem Brief an den Senat klar stellen, dass der Bezirk die verbliebenen Kleingärten bald baurechtlich sichern will.“

 

Aus „Tagesspiegel Leute“, Charlottenburg-Wilmersdorf.


Bis zum Sommer sind noch Änderungen am Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes möglich

„Wir haben Ausgleichsflächen vorgesehen, wo neue Kleingartenanlangen entstehen können. Wir haben sogar von der Fläche mehr Ersatzflächen ausgewiesen als jetzt erst mal in Anspruch genommen werden. Insoweit gibt es schon auch ganz konkrete Angebote und auch finanzielle Entschädigungen.“ So Umweltstaatssekretär Stefan Tidow (Grüne) zum Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes. Hier der Bericht von rbb 24.


Kleingärten - ein Gewinn für alle!

Kleingärten bieten einen unglaublichen Strukturreichtum mit ihren Hecken, Reisig- und Komposthaufen, dem bunten Flickenteppich aus Beeten mit blühenden Gemüse- oder Zierpflanzen: Schweizer Forscher konnten in Zürcher Gärten rund 1000 Tierarten und 1000 Pflanzenarten nachweisen. Und die kleinen Grünzellen haben noch viel mehr zu bieten. Hier ein Bericht aus Geo.


Deine Stimme für den Insektenschutz

Es summt und brummt immer weniger in der Natur. In Deutschland gibt es heute 75 Prozent weniger Insekten als noch vor knapp 30 Jahren. Das Sterben der Insekten hat dramatische Ausmaße und ist wissenschaftlicher Fakt. Alle Forschungsergebnisse nennen für das Insektensterben zwei Hauptgründe: den Klimawandel und die intensive Landwirtschaft. Bundesagrarministerin Julia Klöckner und Bundesumweltministerin Svenja Schulze müssen jetzt gemeinsam handeln. Sie müssen unsere Insekten retten. Unterstütze unseren Protest an die Ministerinnen! Hier der Bericht vom BUND.

Heute ist Weltspatzentag

In Berlin hält man sie für selbstverständlich: Spatzen. Noch! Denn auch bei uns bekommen die kleinen Tschilper Probleme: Wie anderen Vogelarten auch macht ihnen vor allem der Mangel an Insekten zu schaffen, denn die sind für Jungenaufzucht unersetzbar. Die zunehmende Flächenversiegelung, der Mangel an naturnahen, verwilderten Grünflächen, artenarmes Einheitsgrün, exotische Bepflanzungen und der vermehrte Einsatz von Pestiziden lassen die Insektennahrung knapp werden. Aber auch mangelnder Wohnraum ist inzwischen ein Problem. Hier ein Bericht von umweltzoneberlin.de. Und zum Weltspatzentag auch noch ein Bericht des NABU Berlin.


Soll Oeynhausen-Süd für Wohnungen platt gemacht werden?

Ein  Entwurf für den „Stadtentwicklungsplan (Step) Wohnen“ des Berliner Senats listet Projekte, Potenziale und Instrumente auf, um den steigenden Wohnraumbedarf zu decken. Dazu wurde ein Potenzial von knapp 200.000 Wohnungen auf dem Stadtgebiet ermittelt. 90.000 davon werden als kurzfristig (binnen 3 Jahren) realisierbar eingeschätzt, 63.000 als mittelfristig (innerhalb 7 Jahren), 47.000 als langfristig (innerhalb von 12 Jahren). 

In einer ersten Stufe wird die Bebauung teils schon bekannter Areale genannt: die Kolonien „Alter Exerzierplatz“ in Spandau, „Oeynhausen“ in Charlottenburg-Wilmersdorf sowie „Sonnental“ und „Pappelgrund“ in Pankow. Hier seien jeweils 200 bis 1000 Wohnungen möglich. Hier der Bericht aus der Berliner Morgenpost.


Schlechtes Vorbild "Oeynhausen"

Wenigstens als abschreckendes Beispiel taugt der plattgemachte Teil der Kleingartenkolonie Oeynhausen noch. „Wir wollen kein zweites Oeynhausen und das Gelände räumen, um es dann brach liegen zu lassen“, sagt jetzt Cerstin Richter-Kotowski, die Bezirksbürgermeisterin von Steglitz-Zehlendorf. Immerhin! Hier der Bericht aus der Berliner Woche.


Frühlingsfest auf dem ehemaligen Reemtsma-Gelände

Alle Kleingärtner sind am Freitag, 29. März 2019, von 15:00 bis 20:00 Uhr aufs ehemalige Reemtsma-Gelände zu Frühlingsfest und Bürgerinformation zur Quartiersentwicklung eingeladen. Bitte anmelden unter dasfest@gowest.berlin 

Es gibt um 17, 18 und 19 Uhr Führungen übers Gelände und ein buntes Programm. Hier ist die Einladung mit weiteren Infos nachzulesen.

 


Neuer Vorstand im Landesverband der Gartenfreunde

 Er war seit 2012 eine gefühlte Ewigkeit Gesicht und Stimme aller Berliner Kleingärtner, Günter Landgraf. Jetzt gibt es einen neuen Präsidenten im Landesverband der Gartenfreunde. Nach dem Rücktritt des bisherigen Chefs übernahm am Wochenende Michael Matthei (im Foto 3. v. links) dieses Amt, der bislang Schriftführer im Vorstand gewesen war. Hier ein Kurzbericht des Landesverbandes.

 


KEP und urbaner Kontext

Der Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes 2030 (KEP) zeigt in vielen Facetten die Wichtigkeit von Berliner Kleingärten auf. In dieser Grafik wird die Bedeutung von Kleingartenanlagen im urbanen Kontext aufgezeigt. Das ist eine Gesamtbewertung aus Schutzwürdigkeit der Böden, Versorgung mit wohnungsnahem Grün, Einwohnerzahl der Umgebung und Schutzwürdigkeit aus stadtklimatischer Sicht.

Gut 90 % der Kleingärten Berlins weisen eine mindestens hohe Bedeutung im urbanen Kontext auf. Über 60 % der Kleingärten haben eine „sehr hohe“ und „höchste“ Bedeutung.

Legende Bedeutung: pink – höchste, rot – sehr hohe, ocker – hohe, gelb – mittlere.


KEP und Schutzwürdigkeit der Böden

Der Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes 2030 (KEP) zeigt in vielen Facetten die Wichtigkeit von Berliner Kleingärten auf. In dieser Grafik werden Kleingärten und die Schutzwürdigkeit der Böden gezeigt.

„Das sich daraus ergebene Bild ist eindeutig: 86 % der Kleingartenanlagen sind den drei höchsten Schutzkategorien zuzuordnen, davon sind allein 53 % als „sehr hoch“ bewertete Böden. Dies ist umso bemerkenswerter, da diese Bewertungskategorie nur 17 % der Landfläche Berlins (ohne Straßen und Gewässer) einnehmen. Der geringe Anteil der höchsten Schutzkategorie erklärt sich aus der Seltenheit der am höchsten bewerteten Böden. Diese machen lediglich 5 % der bewerteten Fläche Berlins aus und umfassen z. B. Niedermoorstandorte, Luchwälder oder feuchte Niederungen.

Legende Schutzwürdigkeit: rot – sehr hohe, grau – geringe, gelb – mittlere, 


KEP und Schutzwürdigkeit aus stadtklimatischer Sicht

Der Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes 2030 (KEP) zeigt in vielen Facetten die Wichtigkeit von Berliner Kleingärten auf. In dieser Grafik werden Kleingärten und ihre Schutzwürdigkeit aus stadtklimatischer Sicht gezeigt.

„Über 96 % der Berlin Kleingartenanlagen sind der höchsten und hohen Schutzwürdigkeitsklasse zuzuordnen, da sie Bestandteil einer Kaltluftleitbahn sind oder sich ­in deren 500 m Radius Siedlungsräume mit einer ungünstigen thermischen Situation befinden oder sich in deren 250 m Radius Siedlungsräume mit einer weniger günstigen thermischen Situation befinden und die zusätzlich eine überdurchschnittliche Mikroklimavielfalt aufweisen. Die Flächen mit der höchsten Schutzwürdigkeit liefern zum einen relevante Mengen an Kaltluft zur Abkühlung der angrenzenden Quartiere und weisen gleichzeitig noch eine hohe Aufenthaltsqualität am Tage auf.“

Legende: türkis – höchste Schutzwürdigkeit, grau – ohne Bewertung.

 

 


KEP und wohnungsnahes Grün

Der Entwurf des Kleingartenentwicklungsplanes 2030 (KEP) zeigt in vielen Facetten die Wichtigkeit von Berliner Kleingärten auf. In dieser Grafik werden „Kleingartenanlagen und die Versorgung der Quartiere mit wohnungsnahem Grün“ gezeigt.

„Kleingärten können in hoch verdichteten Stadtquartieren, die vielfach eine schlechte Ausstattung mit fußläufig erreichbaren (500 m Entfernung) öffentlichen Grünflächen aufweisen, eine kompensatorische Erholungsfunktion für die Stadtbewohner erfüllen.“ 

„65 % der Berliner Kleingartenflächen liegen in Stadtquartieren mit einer schlechten oder sehr schlechten Versorgung mit wohnungsnahen, öffentlichen Grünanlagen. Diese 65 % weisen ein hohes Potenzial zur perspektivischen Abmilderung einer schlechten wohnungsnahen Grünversorgung auf.“

Kleingartenanlagen im Nahbereich der Berliner Innenstadt weisen entsprechend der dort schlecht versorgten Bereiche ein hohes Potenzial auf. Dies betrifft auch besonders die Kleingartenanlagen in Schmargendorf.

Legende Versorgungsgrad der Quartiere:  dunkelbraun – sehr schlecht, ocker – schlecht, dunkelgrün – gut, hellgrün – mittel.